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USA: Präsidentschaftskandidat Joe Biden will Abtreibungen fördern

31. Juli 2020 in Prolife, 7 Lesermeinungen
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Der Kandidat der demokratischen Partei plant, die von Präsident Donald Trump umgesetzten Maßnahmen für den Lebensschutz zurückzunehmen - Biden ist nominell katholisch. Von Martin Bürger


Washington DC. (kath.net) Der US-amerikanische demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat im Rahmen seiner am Montag veröffentlichten „Agenda für Frauen“ bekräftigt, sich als Präsident massiv für Abtreibungen einzusetzen. Zunächst wolle er sich dafür stark machen, das Abtreibungsurteil Roe v. Wade von 1973 gesetzlich festzuschreiben. Außerdem werde er alles tun, um Gesetze einzelner Bundesstaaten zu stoppen, die den Zugang zu Abtreibungen zumindest teilweise einschränken.

Bekannt sind in den USA besonders die sogenannten Herzschlag-Gesetze, die Abtreibungen verbieten, sobald der Herzschlag des ungeborenen Kindes zu vernehmen ist – gewöhnlich nach ungefähr sechs Wochen Schwangerschaft. In Bundesstaaten wie Alabama und Georgia waren entsprechende Gesetze verabschiedet worden, dürfen jedoch nach verschiedenen Gerichtsurteilen nicht durchgesetzt werden.


Biden – nominell katholisch – kündigte an, das Abtreibungsunternehmen Planned Parenthood steuerlich wieder voll zu finanzieren, nachdem Präsident Donald Trump diesbezüglich einige Kürzungen vorgenommen hatte. Zudem müsse die staatliche Krankenversicherung „Medicaid“ bei Planned Parenthood vorgenommene Dienstleistungen bezahlen.

Laut Jahresbericht nahm Planned Parenthood zuletzt jährlich mehr als 345.000 Abtreibungen vor, wobei die Verteilung von mehr als 593.000 Paketen zur Notfallverhütung nicht eingerechnet ist. Die sogenannte Pille danach wird offiziell als Verhütungsmittel dargestellt, kann aber auch abtreibende Wirkung haben, da sie nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen wird. Der enorm hohen Zahl von Abtreibungen stehen nur knapp über 4.000 Überweisungen an Adoptionsagenturen gegenüber.

Ausländische Nichtregierungsorganisationen seien auch dann mit US-Steuergeldern zu finanzieren, so Biden, wenn sie Informationen zu Abtreibungen verbreiten oder selbst Abtreibungen vornehmen. Die sogenannte „Mexico City Policy“ war zuerst vom republikanischen Präsidenten Ronald Reagan eingeführt und von seinem Nachfolger, George H. W. Bush, beibehalten worden. Auch George W. Bush und Donald Trump vertraten diese Position. Der demokratische Präsident Bill Clinton allerdings sorgte in den 1990er-Jahren während seiner Regierungszeit für die Aufhebung der „Mexico City Policy“, was zuletzt von Präsident Barack Obama ebenfalls so gehandhabt wurde.

 


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Lesermeinungen

 siebenschlaefer 31. Juli 2020 
 

Joe Biden ist ein Abtreibungsfanatiker

Wenn sich doch nur alle im Forum des Ernstes der Lage für die Wahlen im November bewusst wären, könnte man einen Gebetssturm für die Wiederwahl des Lebensschützers gemeinsam starten!

Ich habe heute noch zwei sehr schöne Zitate im Netz gefunden, die ich einfach wörtlich einstelle. PAPST PIUS V. ist übrigens der heilige Papst, der die Bulle "Quo primum" erlassen hat, die verfügt, dass ab dem Zeitpunkt der Hl. MESSE weder etwas hinzugefügt noch entnommen werden noch etwas verändert werden darf. Jahrhunderte lang ist die römische Kirche dem in der Substanz gehorsam gefolgt.


"All the evils of the world are due to lukewarm Christians" (Saint Pope Pius V.)


"The lukewarm do not embrace the cross; they merely drag it along” (Saint Theresa of Avila)


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 Chris2 31. Juli 2020 
 

Und Präsident Trump schützt die Kinder.

Konsequent. Dazu hat er sogar den (sogar bei uns!) wochenlangen "Shitstorm" gegen Richter Brett Kavanaugh durchgestanden. Bemerkenswert, dass man über dieses Engagement kein Sterbenswörtchen in unseren Mainstreammedien erfährt. Ebensowenig erreichte die Meldung die Masse, dass die schlimmen Vergewaltigungsvorwürfe gegen Kavanaugh frei erfunden waren - durch eine linke "Aktivistin"...


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 Christa.marga 31. Juli 2020 
 

God bless America

Joe Biden ist aus diesem Grund unwählbar, genauso wie viele seiner demokratischen Parteifreunde und -freundinnen!

Gott schütze America vor diesen Lebensvernichtern.


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 Chris2 31. Juli 2020 
 

Endzeit?

Immer mehr deutet darauf hin, dass wir in der Endzeit Leben. Abtreibung als "Menschenrecht"? Wer
das hätte so etwas abartiges noch vor wenigen Jahren für möglich gehalten?


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 hape 31. Juli 2020 

Was für eine dunkle Zeit,

in der Politiker mit der Not und dem Leben von ungeborenen Kindern und deren Müttern spielen, allein um auf Stimmenfang zu gehen. Das ist die Bankrotterklärung der westlichen Zivilisation.


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 Zsupan 31. Juli 2020 
 

Ich wage die Prognose...

... dass Trump wiedergewählt wird.


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 Winrod 31. Juli 2020 
 

Wenn er Präsident wird,

dann wissen wir , wohin die Reise geht.


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