Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  5. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  6. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  7. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  8. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  9. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  10. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  11. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  12. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  13. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  14. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“
  15. Jesus ist lebendige Gegenwart

USA: Präsidentschaftskandidat Joe Biden will Abtreibungen fördern

31. Juli 2020 in Prolife, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Kandidat der demokratischen Partei plant, die von Präsident Donald Trump umgesetzten Maßnahmen für den Lebensschutz zurückzunehmen - Biden ist nominell katholisch. Von Martin Bürger


Washington DC. (kath.net) Der US-amerikanische demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat im Rahmen seiner am Montag veröffentlichten „Agenda für Frauen“ bekräftigt, sich als Präsident massiv für Abtreibungen einzusetzen. Zunächst wolle er sich dafür stark machen, das Abtreibungsurteil Roe v. Wade von 1973 gesetzlich festzuschreiben. Außerdem werde er alles tun, um Gesetze einzelner Bundesstaaten zu stoppen, die den Zugang zu Abtreibungen zumindest teilweise einschränken.

Bekannt sind in den USA besonders die sogenannten Herzschlag-Gesetze, die Abtreibungen verbieten, sobald der Herzschlag des ungeborenen Kindes zu vernehmen ist – gewöhnlich nach ungefähr sechs Wochen Schwangerschaft. In Bundesstaaten wie Alabama und Georgia waren entsprechende Gesetze verabschiedet worden, dürfen jedoch nach verschiedenen Gerichtsurteilen nicht durchgesetzt werden.


Biden – nominell katholisch – kündigte an, das Abtreibungsunternehmen Planned Parenthood steuerlich wieder voll zu finanzieren, nachdem Präsident Donald Trump diesbezüglich einige Kürzungen vorgenommen hatte. Zudem müsse die staatliche Krankenversicherung „Medicaid“ bei Planned Parenthood vorgenommene Dienstleistungen bezahlen.

Laut Jahresbericht nahm Planned Parenthood zuletzt jährlich mehr als 345.000 Abtreibungen vor, wobei die Verteilung von mehr als 593.000 Paketen zur Notfallverhütung nicht eingerechnet ist. Die sogenannte Pille danach wird offiziell als Verhütungsmittel dargestellt, kann aber auch abtreibende Wirkung haben, da sie nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen wird. Der enorm hohen Zahl von Abtreibungen stehen nur knapp über 4.000 Überweisungen an Adoptionsagenturen gegenüber.

Ausländische Nichtregierungsorganisationen seien auch dann mit US-Steuergeldern zu finanzieren, so Biden, wenn sie Informationen zu Abtreibungen verbreiten oder selbst Abtreibungen vornehmen. Die sogenannte „Mexico City Policy“ war zuerst vom republikanischen Präsidenten Ronald Reagan eingeführt und von seinem Nachfolger, George H. W. Bush, beibehalten worden. Auch George W. Bush und Donald Trump vertraten diese Position. Der demokratische Präsident Bill Clinton allerdings sorgte in den 1990er-Jahren während seiner Regierungszeit für die Aufhebung der „Mexico City Policy“, was zuletzt von Präsident Barack Obama ebenfalls so gehandhabt wurde.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 siebenschlaefer 31. Juli 2020 
 

Joe Biden ist ein Abtreibungsfanatiker

Wenn sich doch nur alle im Forum des Ernstes der Lage für die Wahlen im November bewusst wären, könnte man einen Gebetssturm für die Wiederwahl des Lebensschützers gemeinsam starten!

Ich habe heute noch zwei sehr schöne Zitate im Netz gefunden, die ich einfach wörtlich einstelle. PAPST PIUS V. ist übrigens der heilige Papst, der die Bulle "Quo primum" erlassen hat, die verfügt, dass ab dem Zeitpunkt der Hl. MESSE weder etwas hinzugefügt noch entnommen werden noch etwas verändert werden darf. Jahrhunderte lang ist die römische Kirche dem in der Substanz gehorsam gefolgt.


"All the evils of the world are due to lukewarm Christians" (Saint Pope Pius V.)


"The lukewarm do not embrace the cross; they merely drag it along” (Saint Theresa of Avila)


4
 
 Chris2 31. Juli 2020 
 

Und Präsident Trump schützt die Kinder.

Konsequent. Dazu hat er sogar den (sogar bei uns!) wochenlangen "Shitstorm" gegen Richter Brett Kavanaugh durchgestanden. Bemerkenswert, dass man über dieses Engagement kein Sterbenswörtchen in unseren Mainstreammedien erfährt. Ebensowenig erreichte die Meldung die Masse, dass die schlimmen Vergewaltigungsvorwürfe gegen Kavanaugh frei erfunden waren - durch eine linke "Aktivistin"...


5
 
 Christa.marga 31. Juli 2020 
 

God bless America

Joe Biden ist aus diesem Grund unwählbar, genauso wie viele seiner demokratischen Parteifreunde und -freundinnen!

Gott schütze America vor diesen Lebensvernichtern.


5
 
 Chris2 31. Juli 2020 
 

Endzeit?

Immer mehr deutet darauf hin, dass wir in der Endzeit Leben. Abtreibung als "Menschenrecht"? Wer
das hätte so etwas abartiges noch vor wenigen Jahren für möglich gehalten?


6
 
 Zsupan 31. Juli 2020 
 

Ich wage die Prognose...

... dass Trump wiedergewählt wird.


5
 
 Winrod 31. Juli 2020 
 

Wenn er Präsident wird,

dann wissen wir , wohin die Reise geht.


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen
  2. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  3. Prag: Tausende Demonstranten fordern bessere Hilfen für Schwangere
  4. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten
  5. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  6. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
  7. Umfrage: Nur 23 Prozent der US-Amerikaner für Abtreibung ohne Einschränkung
  8. Spanische Bischofskonferenz besorgt über „Tendenz, Abtreibung zum Status eines ‚Rechts‘ zu erheben“
  9. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  10. Christdemokraten für das Leben (CDL): Lebensschutz ist nicht verhandelbar







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  5. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  6. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  7. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  8. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  9. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  10. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  11. Das Vermächtnis eines Sterbenden
  12. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  13. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  14. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  15. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz