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Stephansdom: Erneuerte Riesenorgel ist wieder in Betrieb13. September 2020 in Österreich, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Mit 185 Registern und rund 12.500 Pfeifen ist die neue Domorgel die größte Orgel Österreichs - VIDEO mit Klangbeispiel
Wien (kath.net/KAP) Die erneuerte Riesenorgel im Stephansdom ist wieder in Betrieb. Geplant war die Inbetriebnahme bereits im Juni, musste aber coronabedingt verschoben werden. Nun wurde die neue Domorgel einer letzten eingehenden Prüfung unterzogen und die offizielle Benutzungsbewilligung unterzeichnet. Kardinal Christoph Schönborn wird die Orgel bei einem Gottesdienst am 4. Oktober weihen. Ebenfalls am 4. Oktober findet dann um 15 Uhr ein Einweihungskonzert mit den Wiener Domorganisten Konstantin Reymaier und Ernst Wally statt, heißt es im aktuellen Pfarrblatt der Dompfarre St. Stephan. Mit 185 Registern und rund 12.500 Pfeifen ist die neue Domorgel die größte Orgel Österreichs.
Ebenfalls am 4. Oktober findet im Erdgeschoss des Curhauses ein Orgelpfeifen-Basar statt, wo die letzten ausgemusterten Orgelpfeifen der alten Riesenorgel gegen eine Spende erstanden werden können. Zu erwerben ist dabei auch das Buch "Die Riesenorgel im Wiener Stephansdom". Domorganist Konstantin Reymaier hat die Zeit zwischen Kollaudierung und Orgelweihe außerdem genutzt, um eine erste CD für das renommierte Lable "Deutsche Grammophon" einzuspielen. 
Beim Brand des Doms am 11./12. April 1945 wurde die damalige Walcker-Riesenorgel ein Raub der Flammen. Nachdem der Dom wieder eingeweiht war und größtenteils intakt war, erbaut ab 1956 Johann M. Kauffmann eine Riesenorgel mit vier Manualen, 125 Registern und 10.000 Pfeifen. Im Oktober 1960 konnte die Riesenorgel bei einem Festgottesdienst eingeweiht werden, die in Folge 30 Jahre ihren Dienst tat.
Sanierungsstart im Jahr 2017
Vor 25 Jahren verstummte die Riesenorgel im Stephansdom. In den letzten Jahren wurden die Pläne für die Errichtung einer neuen Riesenorgel immer konkreter. Im November 2017 startete schließlich der Verein "Unser Stephansdom" mit dessen Obmann Günter Geyer sowie Kardinal Christoph Schönborn an der Spitze eine Spendenkampagne zur Aufbringung der Mittel. Mit 185 Registern und rund 12.500 Pfeifen ist die neue Domorgel die größte Orgel Österreichs. Neben zahlreichen Spenderinnen und Spender aus ganz Österreich ist das Projekt so gut wie abgeschlossen und wurde u.a. auch von der Bundesregierung und den Bundesländern wie einst beim Wiederaufbau des Doms unterstützt.
Seit zweieinhalb Jahren hat die Orgelbauwerkstatt Rieger aus Schwarzach in Vorarlberg an dem Instrument gearbeitet. Ein Großteil der alten Orgelpfeifen wurde in Vorarlberg überprüft, gesäubert und in der Folge beim Wiederaufbau der u.a. durch eine andere Aufstellung der Orgelregister grundlegend überarbeiteten Riesenorgel, in ein neues Klangkonzept integriert. - Aufgrund der schwierigen Akustik des Stephansdoms eine sehr diffizile Angelegenheit, so Domkapellmeister Markus Landerer. Nicht zuletzt deshalb habe man sich auch für die Orgelbauwerkstatt Rieger entschieden.
Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Nach 25 Jahren Spielpause ist nun die Riesenorgel des Wiener Stephansdoms wieder zu hören! Mehr dazu auf kathtube:
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Lesermeinungen| | Walahfrid Strabo 14. September 2020 | |  | Sehr schön! Und wozu man so eine riesige Orgel "braucht"? Da könnte man ja auch gleich fragen, wozu "braucht" man einen mords großen und prächtigen Hochaltar, Mensa und Tabernakel würden ja auch völlig ausreichen ;-)
Man sollte nie unterschätzen, auf welcher Ebene Musik auf die menschliche Seele einwirken kann! Deswegen sollte auch hier gelten: das Beste ist zur Ehre Gottes und der Erbauung des Menschen gerade gut genug. |  2
| | | | | Willigis 13. September 2020 | | | | @ winthir "ich weiß ja nicht, wozu man diese riesige Orgel braucht -"
Für Konzerte. Daher auch der frei im Kirchenschiff bewegliche Spieltisch. Für den Gemeindegesang hat die alte Orgel locker ausgereicht.
Schön ist es trotzdem. Kirche ist auch Kulturträger (darf aber nicht zum reinen Kulturträger verkommen).
Rieger ist mW dick im Geschäft. Baut zB in Kooperation mit Schweizern(?) die neue Mainzer Domorgel. Die hat sogar über 200 Register. Für die Liturgie auch überflüssig. Trotzdem schön. |  1
| | | | | Octavianus 13. September 2020 | | | |
Eine große Freude!! Wunderbar! |  2
| | | | | winthir 13. September 2020 | |  | danke für diese Nachricht! Vorspruch:
ich weiß ja nicht, wozu man diese riesige Orgel braucht -
aaaber:
dass es "Rieger" immer noch gibt - darüber habe ich mich sehr, sehr gefreut.
ich habe gern gespielt die Rieger-Orgel (1954, 2 Manuale, Pedal) in der Hospitalkirche zu Bayreuth.
Klarer Klang, präziser Anschlag.
und, Leute: das "klingt"!
danke. |  2
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