Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  6. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  7. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  8. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  9. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  10. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  11. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  12. Der Realismus der Barmherzigkeit
  13. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  14. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  15. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“

Stephansdom: Erneuerte Riesenorgel ist wieder in Betrieb

13. September 2020 in Österreich, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mit 185 Registern und rund 12.500 Pfeifen ist die neue Domorgel die größte Orgel Österreichs - VIDEO mit Klangbeispiel


Wien (kath.net/KAP) Die erneuerte Riesenorgel im Stephansdom ist wieder in Betrieb. Geplant war die Inbetriebnahme bereits im Juni, musste aber coronabedingt verschoben werden. Nun wurde die neue Domorgel einer letzten eingehenden Prüfung unterzogen und die offizielle Benutzungsbewilligung unterzeichnet. Kardinal Christoph Schönborn wird die Orgel bei einem Gottesdienst am 4. Oktober weihen. Ebenfalls am 4. Oktober findet dann um 15 Uhr ein Einweihungskonzert mit den Wiener Domorganisten Konstantin Reymaier und Ernst Wally statt, heißt es im aktuellen Pfarrblatt der Dompfarre St. Stephan. Mit 185 Registern und rund 12.500 Pfeifen ist die neue Domorgel die größte Orgel Österreichs.

Ebenfalls am 4. Oktober findet im Erdgeschoss des Curhauses ein Orgelpfeifen-Basar statt, wo die letzten ausgemusterten Orgelpfeifen der alten Riesenorgel gegen eine Spende erstanden werden können. Zu erwerben ist dabei auch das Buch "Die Riesenorgel im Wiener Stephansdom". Domorganist Konstantin Reymaier hat die Zeit zwischen Kollaudierung und Orgelweihe außerdem genutzt, um eine erste CD für das renommierte Lable "Deutsche Grammophon" einzuspielen.


Beim Brand des Doms am 11./12. April 1945 wurde die damalige Walcker-Riesenorgel ein Raub der Flammen. Nachdem der Dom wieder eingeweiht war und größtenteils intakt war, erbaut ab 1956 Johann M. Kauffmann eine Riesenorgel mit vier Manualen, 125 Registern und 10.000 Pfeifen. Im Oktober 1960 konnte die Riesenorgel bei einem Festgottesdienst eingeweiht werden, die in Folge 30 Jahre ihren Dienst tat.

Sanierungsstart im Jahr 2017

Vor 25 Jahren verstummte die Riesenorgel im Stephansdom. In den letzten Jahren wurden die Pläne für die Errichtung einer neuen Riesenorgel immer konkreter. Im November 2017 startete schließlich der Verein "Unser Stephansdom" mit dessen Obmann Günter Geyer sowie Kardinal Christoph Schönborn an der Spitze eine Spendenkampagne zur Aufbringung der Mittel. Mit 185 Registern und rund 12.500 Pfeifen ist die neue Domorgel die größte Orgel Österreichs. Neben zahlreichen Spenderinnen und Spender aus ganz Österreich ist das Projekt so gut wie abgeschlossen und wurde u.a. auch von der Bundesregierung und den Bundesländern wie einst beim Wiederaufbau des Doms unterstützt.

Seit zweieinhalb Jahren hat die Orgelbauwerkstatt Rieger aus Schwarzach in Vorarlberg an dem Instrument gearbeitet. Ein Großteil der alten Orgelpfeifen wurde in Vorarlberg überprüft, gesäubert und in der Folge beim Wiederaufbau der u.a. durch eine andere Aufstellung der Orgelregister grundlegend überarbeiteten Riesenorgel, in ein neues Klangkonzept integriert. - Aufgrund der schwierigen Akustik des Stephansdoms eine sehr diffizile Angelegenheit, so Domkapellmeister Markus Landerer. Nicht zuletzt deshalb habe man sich auch für die Orgelbauwerkstatt Rieger entschieden.

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 Alle Rechte vorbehalten

Nach 25 Jahren Spielpause ist nun die Riesenorgel des Wiener Stephansdoms wieder zu hören!

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Walahfrid Strabo 14. September 2020 

Sehr schön!

Und wozu man so eine riesige Orgel "braucht"? Da könnte man ja auch gleich fragen, wozu "braucht" man einen mords großen und prächtigen Hochaltar, Mensa und Tabernakel würden ja auch völlig ausreichen ;-)

Man sollte nie unterschätzen, auf welcher Ebene Musik auf die menschliche Seele einwirken kann! Deswegen sollte auch hier gelten: das Beste ist zur Ehre Gottes und der Erbauung des Menschen gerade gut genug.


2
 
 Willigis 13. September 2020 
 

@ winthir

"ich weiß ja nicht, wozu man diese riesige Orgel braucht -"

Für Konzerte. Daher auch der frei im Kirchenschiff bewegliche Spieltisch. Für den Gemeindegesang hat die alte Orgel locker ausgereicht.

Schön ist es trotzdem. Kirche ist auch Kulturträger (darf aber nicht zum reinen Kulturträger verkommen).

Rieger ist mW dick im Geschäft. Baut zB in Kooperation mit Schweizern(?) die neue Mainzer Domorgel. Die hat sogar über 200 Register. Für die Liturgie auch überflüssig. Trotzdem schön.


1
 
 Octavianus 13. September 2020 
 

Eine große Freude!! Wunderbar!


2
 
 winthir 13. September 2020 

danke für diese Nachricht!

Vorspruch:

ich weiß ja nicht, wozu man diese riesige Orgel braucht -

aaaber:
dass es "Rieger" immer noch gibt - darüber habe ich mich sehr, sehr gefreut.

ich habe gern gespielt die Rieger-Orgel (1954, 2 Manuale, Pedal) in der Hospitalkirche zu Bayreuth.

Klarer Klang, präziser Anschlag.

und, Leute: das "klingt"!

danke.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  3. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  4. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  5. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  6. Kopf der hl. Agatha zum 900. Jubiläum der Reliquienrückkehr gekrönt
  7. Spanischer Priester hilft mehr als 1.200 Personen, einen Ehepartner zu finden
  8. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  9. Warum die Erzdiözese Seoul so viele Priesterberufungen hat
  10. Erzbischof von Sydney kritisiert TV-Sender wegen einseitiger Berichterstattung zu Sterbehilfe
  11. Priester berichtet von Befreiung christlicher Sklaven in Pakistan
  12. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  13. Haltet das Fenster zur Unendlichkeit offen! Eine Gemeinschaft, die aus dem Evangelium lebt
  14. Christus ist der Fels, der uns trägt
  15. 50 Jahre Jugendkonferenzen in Steubenville

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz