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Erzbischof Aquila unterstützt Erzbischof Chaput: Keine Kommunion für Joe Biden

12. Dezember 2020 in Prolife, 4 Lesermeinungen
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Bidens Politik sei ein öffentliches Ärgernis und stifte Verwirrung. Er bezeichne sich als Katholik, vertrete aber politische Positionen, die in wichtigen Fragen der Lehre der katholischen Kirche widersprechen.


Denver (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Joe Biden soll die Kommunion nicht empfangen. In einer Twitternachricht vom 5. Dezember hat Samuel Aquila, der Erzbischof von Denver, diese Forderung von Erzbischof Charles Chaput ausdrücklich unterstützt. Biden ist katholisch getauft und bezeichnet sich als „praktizierenden Katholiken“.

 

Chaput, der Alt-Erzbischof von Philadelphia, hat in einem Artikel für das Magazin First Things die Forderung damit begründet, dass Biden in verschiedenen Fragen Positionen vertrete, welche der Lehre der katholischen Kirche diametral widersprechen. Der Politiker setze sich beispielsweise für einen praktisch unbeschränkten Zugang zur Abtreibung ein. Er habe angekündigt, als US-Präsident diese Politik weiter zu verfolgen. Diese Absichten würden eine klare und konsistente Antwort von Seiten der kirchlichen Hierarchie und der Gläubigen verdienen, damit die Kirche nicht selbst zur Verwirrung beitrage, forderte Chaput.


 

Erzbischof Aquila kam dieser Aufforderung nach. Er teile Chaputs Einschätzung, schrieb er auf Twitter. Bidens Verhalten sei ein öffentliches Ärgernis und stifte Verwirrung, fuhr er fort. „Wenn wir die Eucharistie nicht mit Liebe und Respekt behandeln, wird unser Glaube an die Realpräsenz geschwächt“, schrieb Aquila wörtlich.

 

Erzbischof Chaput wies in seinem Artikel darauf hin, dass es eine pastorale Handlung und keine politische Stellungnahme sei, einem Katholiken im Stand der schweren Sünde die Kommunion nicht zu spenden. Es gehe schließlich um das Seelenheil dieses Menschen, erinnerte er. Aquila griff diesen Punkt in seiner Twitternachricht auf und unterstützte auch hier die Linie von Erzbischof Chaput.

 

 

© Foto Erzbischof Aquila: Erzdiözese Denver

 


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Lesermeinungen

 Ulrich Motte 13. Dezember 2020 
 

Roma locuta, causa finita


0
 
 myschkin 13. Dezember 2020 
 

Wäre Trump katholisch,

würden diese Erzbischöfe diesem Mann, der Todesurteile vollstrecken lässt, auch die Kommunion verweigern?


1
 
 Lämmli 12. Dezember 2020 
 

In der Schweiz

Zur Zeit gibt es in der Schweiz immer noch die Partei der CVP, die sich demnächst Mitte Partei nennen wird.
Noch steht das "C" für christlich.
Aber die Leitung dieser Partei ist für Abtreibung und Homoehe.
Der Parteipräsident bezeichnet sich selber auch als gläubiger Katholik, also müsste doch auch ihm und allen anderen die seine Ansicht teilen die Kommunion verweigert werden, genauso wie Jon Biden.
Aber bei uns hat niemand die Zivilcourage das öffentlich auszusprechen, schon gar nicht der Bischof.
Was sollen wir davon halten?


6
 
 girsberg74 12. Dezember 2020 
 

Wichig ist nicht alleine,

dass man die dieselbe strikte Meinung hat über das, was etwa Erzbischof Charles Chaput zu Fragen der kathlischen Lehre sagt,

sondern dass Erzbischof Aquila seinen Bruder öffentlich unterstützt.

Ein Lehrbeispiel für die deutschsprachige Kirche.


8
 

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