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Regensburger Domspatzen singen coronabedingt an Weihnachten 2020 nicht im Dom

18. Dezember 2020 in Jugend, keine Lesermeinung
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Wahrscheinlich zum ersten Mal seit Bestehen des Chores, also seit über 1000 Jahren, singen die Regensburger Domspatzen in der Christmette und in den Weihnachtsgottesdiensten 2020 nicht im Regensburger Dom.


Regensburg (kath.net/pbr) Wahrscheinlich zum ersten Mal seit Bestehen des Chores, also seit über 1000 Jahren, singen die Regensburger Domspatzen in der Christmette und in den Weihnachtsgottesdiensten 2020 nicht im Regensburger Dom. Die Bestimmungen rund um den Lockdown lassen es nicht zu. Die Buben und jungen Männer des Domchores sind traurig, haben sie doch die vergangenen Monate eifrig dafür geprobt und sich an alle Regeln gehalten.

„Einen Funken Hoffnung hatten wir bis zuletzt“, sagt Domkapellmeister Christian Heiß. Seit Juni sangen die Domspatzen an den Sonntagen wieder im Dom, mit den gebotenen Abständen, mit einem ausgeklügelten Hygienekonzept und in kleineren Formationen. „Das hat klanglich erstaunlich gut funktioniert“, so Heiß. Die Abstände, der große Kirchenraum, die Disziplin der Sänger und eine Corona-Teststudie haben dazu beigetragen, dass das so gut funktioniert hat und bislang durchs Chorsingen niemand mit Corona infiziert wurde. „Selbstverständlich akzeptieren wir die Entscheidung der Politik. Auch für uns steht die Gesundheit der Menschen und unserer Domspatzenfamilien an erster Stelle. Hoffen wir, dass es den gewünschten Effekt bringt“, sagt Heiß. Die kommenden Weihnachtsmessen werden in der Kathedrale St. Peter nun von kleinen Vokalensembles, bestehend aus Chorleitern, Stimmbildnern und ehemaligen Domspatzen, musikalisch gestaltet.


Die Domspatzen sind in Advent und an Weihnachten aber trotzdem zu hören, online, in ihrem musikalischen Adventskalender im Internet auf www.domsatzen.de und auf „Domspatzen TV“ in ihrem Youtube-Kanal. Noch vor dem Lockdown konnten sie eine besondere Überraschung für Heilig Abend aufnehmen. Man darf gespannt sein: Das 24. Türchen des Adventskalenders der Domspatzen verspricht ein Stück, das es zuvor noch nicht gegeben hat, ein in diesem Sinne „historisches“ Video.

Foto: Auch nicht durch den Türspalt: Die Domspatzen wird man in diesem Jahr an Weihnachten nicht im Dom hören und sehen (c) Michael Vogl/Domspatzen)


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