SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
- Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
- Voll in die Falle getappt
- „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
- Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
- George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
- THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
- Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
- Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
- Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
- Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
- 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
- Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
- Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?
- 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!
| 
"Das Virus befällt nicht nur Menschen, es vergiftet auch das gesellschaftliche Klima"23. Dezember 2020 in Deutschland, 7 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Heribert Prantl, bekannter Journalist der "Süddeutschen", verteidigt öffentliche Weihnachtsgottesdienste. Seine Lieblingsfigur in der Krippe sei der Heilige Josef "Könnte ein Vorbild in den Zeiten der pandemischen Überinformation sein"
München (kath.net)
"Das Virus befällt nicht nur Menschen, es vergiftet auch das gesellschaftliche Klima." Mit klaren Worten hat der bekannte Journalist der "Süddeutschen Zeitung", Heribert Prantl, ungewohnte Zwischentöne in der leidigen Corona-Debatte in einem Kommentar veröffentlicht. Seine Lieblingsfigur zu Weihnachten 2020 sei Josef von Nazareth, der ganz nah bei der Krippe steht, aber kein Wort sagt. Dieser sei für ihn die Antifigur zu all denen, die sich in Monaten täglich in der Corona-Debatte zu Wort meldeten. Der Mann könnte ein Vorbild in den Zeiten der pandemischen Überinformation sein. Josef praktiziert für Prantl den verbalen Lockdown an sich selbst. Die tägliche Verlesung der vielen Corona-Zahlen ist für Prantl wie früher die Lesung der Messe. Diese Corona-Zahlen sind derzeit für den Journalisten "das Alpha und Omega", er sei manchmal niedergestreckt von der Gewalt der Corona-Zahlen und denke sich, dass er nicht mehr wisse, was richtig ist. 
Für Prantl gibt es derzeit einen Corona-Fundamentalismus in jeder Richtung und einen "Rechthaberismus" sondergleichen. Er beobachte eine "fast giftige Auseinandersetzung", bei der sich jeder im Recht wähne und jeder seine Entscheidung für die einzig verantwortliche und verantwortbare halte. "Das Virus befällt nicht nur Menschen, es vergiftet auch das gesellschaftliche Klima." Auch Prantl erinnert erinnert im Zusammenhang mit der deutschen Gottesdienstverbotsdebatte, dass dies nicht einmal die Wissenschaftsakademie Leopoldina fordere. Er selber sei für das Anbieten von Gottesdiensten, weil in einer Pandemie Ermutigung und Trost wichtig seien. "Wenn es nur noch Rückzug gibt, leidet die Hoffnung, leidet das Vertrauen, leidet der Zusammenhalt, der dringend nötig ist. Weihnachten ist eine Gelegenheit, Kraft zu schöpfen und sich gegenseitig zu stärken. Es geht um verantwortlichen Mut."
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Steve Acker 23. Dezember 2020 | | | | Mit den Impfungen geht die Vergiftung des gesellschaftlichen Klimas in eine neue Runde.
Einige sind ganz scharf auf den Impfstoff und rufen
"ich zuerst".
Andere sind skeptisch aufgrund der extrem kurzen Entwicklungszeit und dem völlig neuen Verfahren,und wollen erst mal abwarten wie es sich entwickelt.
Dafür werden sie von den Impfwilligen angefeindet und aufgefordert im Bedarfsfall auf medizinische Vesorgung zu verzichten.
also doch zum Impfen zwingen.
Und am besten auch gleich die solidarische Krankenversicherung beenden.
Es ist wirklich schlimm wie grad die Gesellschaft kaputt gemacht wird. |  1
| | | | | Steve Acker 23. Dezember 2020 | | | | Ja. das gesellschaftliche Klima ist bereits und wird immer mehr nachhaltig vergiftet.
Und das ist der größte Schaden von allen.
Schuld daran ist weniger das Virus, sondern das tun der politik und der Medien.
Motto: "unsere tägliche panikmache gib uns heute".
Christi Antwort ist:
Fürchtet Euch nicht ! |  1
| | | | | Winrod 23. Dezember 2020 | | | | Herr Prantl sollte Ross und Reiter nennen, nämlich Politik und Medien, die Situation anheizen und die Ängste hochtreiben. |  2
| | | | | Herbstlicht 23. Dezember 2020 | | | | @Kostadinov Ich finde es in diesen Zeiten mutig, dass Heribert Prantl aus der Reihe tanzt, wo doch sonst fast alle nach der gleichen (Politiker-)Pfeife tanzen.
Er spricht sich für die Feier von Gottesdiensten aus, zu denen sich viele Bischöfe nicht aufraffen können.
Er prangert die Überinformation an.
Das ständige Wiederholen von Infektions- und Todeszahlen zu jeder Stunde des Tages und der Nacht geht mit Sicherheit nicht spurlos an den Menschen vorüber. Es bewirkt etwas in ihrem Inneren.
Sollte das etwa gewollt sein?
Zum Beispiel auch, um die Impfbereitschaft zu erhöhen, die ja nicht besonders ausgeprägt zu sein scheint. |  6
| | | | | Kostadinov 23. Dezember 2020 | |  | Mann, sind wir tief gefallen... wenn man sich jetzt schon auf den nicht gerade als kirchenfreundlich bekannten Prantl berufen muss. Und für unsere "Hirten" spricht das noch weniger... |  8
| | | | | AngelView 23. Dezember 2020 | | | | Auf den Punkt gebracht Das letzte Zitat bringt es auf den Punkt.
Könnte man das bitte an alle Bischöfe, Priestern und Skeptikern schicken?!
Und die Idee mit dem verbalen Lockdown zu Corona-Zahlen und Meldungen hätte durchaus etwas für sich. Was wäre, wenn 2 Wochen lang keiner über Corona berichtet, es komplett aus den Medien verbannt wäre? Interessante Überlegung. |  3
| | | | | lakota 23. Dezember 2020 | | | | Das möchte ich unterstreichen: "Wenn es nur noch Rückzug gibt, leidet die Hoffnung, leidet das Vertrauen, leidet der Zusammenhalt, der dringend nötig ist. Weihnachten ist eine Gelegenheit, Kraft zu schöpfen und sich gegenseitig zu stärken. Es geht um verantwortlichen Mut."
Damit ist alles gesagt! |  4
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 






Top-15meist-gelesen- Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
- Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Voll in die Falle getappt
- Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
- Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
- Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
- Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
- „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
- Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
- 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
- Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
- THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
- George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
- Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
- 'Ich bin der Liebe Gottes würdig, einfach weil ich existiere.'
|