Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  2. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  5. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  6. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  7. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  8. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  9. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  10. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  11. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
  12. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  13. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  14. Norwegischer Bischof Hansen: „Die Evangelisierung ist der grundlegende Auftrag der Kirche“
  15. Medjugorje: Gebetsstätten nach Schändung wieder gesäubert und benutzbar

"Das Virus befällt nicht nur Menschen, es vergiftet auch das gesellschaftliche Klima"

23. Dezember 2020 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Heribert Prantl, bekannter Journalist der "Süddeutschen", verteidigt öffentliche Weihnachtsgottesdienste. Seine Lieblingsfigur in der Krippe sei der Heilige Josef "Könnte ein Vorbild in den Zeiten der pandemischen Überinformation sein"


München (kath.net)

"Das Virus befällt nicht nur Menschen, es vergiftet auch das gesellschaftliche Klima." Mit klaren Worten hat der bekannte Journalist der "Süddeutschen Zeitung", Heribert Prantl, ungewohnte Zwischentöne in der leidigen Corona-Debatte in einem Kommentar veröffentlicht. Seine Lieblingsfigur zu Weihnachten 2020 sei Josef von Nazareth, der ganz nah bei der Krippe steht, aber kein Wort sagt. Dieser sei für ihn die Antifigur zu all denen, die sich in Monaten täglich in der Corona-Debatte zu Wort meldeten. Der Mann könnte ein Vorbild in den Zeiten der pandemischen Überinformation sein.  Josef praktiziert für Prantl den verbalen Lockdown an sich selbst. Die tägliche Verlesung der vielen Corona-Zahlen ist für Prantl wie früher die Lesung der Messe. Diese Corona-Zahlen sind derzeit für den Journalisten "das Alpha und Omega", er sei manchmal niedergestreckt von der Gewalt der Corona-Zahlen und denke sich, dass er nicht mehr wisse, was richtig ist. 


Für Prantl gibt es derzeit einen Corona-Fundamentalismus in jeder Richtung und einen "Rechthaberismus" sondergleichen. Er beobachte eine "fast giftige Auseinandersetzung", bei der sich jeder im Recht wähne und jeder seine Entscheidung für die einzig verantwortliche und verantwortbare halte. "Das Virus befällt nicht nur Menschen, es vergiftet auch das gesellschaftliche Klima." Auch Prantl erinnert erinnert im Zusammenhang mit der deutschen Gottesdienstverbotsdebatte, dass dies nicht einmal die Wissenschaftsakademie Leopoldina fordere. Er selber sei für das Anbieten von Gottesdiensten, weil in einer  Pandemie Ermutigung und Trost wichtig seien. "Wenn es nur noch Rückzug gibt, leidet die Hoffnung, leidet das Vertrauen, leidet der Zusammenhalt, der dringend nötig ist. Weihnachten ist eine Gelegenheit, Kraft zu schöpfen und sich gegenseitig zu stärken. Es geht um verantwortlichen Mut."


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  5. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  6. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  7. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  8. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression
  9. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  10. Medjugorje: Gebetsstätten nach Schändung wieder gesäubert und benutzbar
  11. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  12. USA: 98-jähriger Weltkriegsveteran empfängt die Taufe und wird katholisch
  13. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  14. Der "rote Priester", der die Musikwelt revolutionierte
  15. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz