Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  3. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  4. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  5. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  6. „Warum bin ich Christ“
  7. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  8. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  9. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  10. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  11. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  12. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  13. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  14. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

Äbtissin Reemts OSB: „Zur Zeit sehe ich unser Kloster und auch mich selbst zwischen allen Stühlen“

9. Februar 2021 in Deutschland, 22 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sie und die Benediktinerinnen Abtei Mariendonk säßen zwischen allen Stühlen, denn „die Progressiven finden uns hoffnungslos altmodisch, die Konservativen lehnen uns ab“.


Aachen (kath.net/pl) „Zur Zeit sehe ich unser Kloster und auch mich selbst zwischen allen Stühlen. Das ist eine relativ ungemütliche Position.“ Das schrieb Äbtissin Christiana Reemts OSB, Benediktinerinnenabtei Mariendonk (im Bistum Aachen) auf ihrem Blog. Die promovierte Theologin, die an wissenschaftlichen Werken mitarbeitete und bereits publiziert hat (beispielsweise ein Buch über die Auslegung der Psalmen bei den Kirchenvätern), erläutert, dass sie sich in ihrer Jugend als „linke Feministin“ betrachtet habe und – auch vom Elternhaus her – der Sozialdemokratie nahegestanden sei. „Als ich zum Glauben fand, tat sich mir eine neue Welt auf und ich habe viele Jahre damit verbracht, immer tiefer in die abendländische Theologie und Philosophie einzudringen – mit steigender Faszination.“ Das Ablegen von Vorurteilen sei „mühsam“ gewesen, doch habe es sich gelohnt, ihre jetzige Weltsicht sei „unendlich reicher“.


Doch wenn sie sich frage, wo sie heute stehe, müsse sie erstaunt feststellen, „dass ich auf einmal als erzkonservativ gelte, obwohl ich mich immer noch für eine linke Feministin halte, wenn auch nicht für eine die die Beziehung von Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre als Familienmodell propagieren würde. Aber was heute als linke Politik und Theologie verkauft wird, hat für mich nichts mehr mit Freiheit und Gerechtigkeit zu tun, schon gar nicht mit Wahrheit und Eintreten für die Rechte von Frauen und Kindern.“

Sie und die Abtei säßen zwischen allen Stühlen, denn „die Progressiven finden uns hoffnungslos altmodisch, die Konservativen lehnen uns ab, weil wir nicht die tridentische Messe feiern und die Mundkommunion nicht für die Mitte unseres Glaubens halten. Dabei wollen wir im Grunde nur eins: Katholisch sein, dasselbe glauben wie Paulus, Origenes, Athanasius, Augustinus, Thomas von Aquin, John Henry Newman, Hans Urs von Baltasar und Gott immer tiefer verstehen.“

Link zum Beitrag in voller Länge

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  3. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  4. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  5. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  6. Ermittlungsverfahren gegen christliche YouTuber eingestellt
  7. Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet: Beten und Frieden stiften
  8. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  9. „Warum bin ich Christ“
  10. Erneut ruhige Spitalnacht für Papst nach Krebs-Operation
  11. Mit dem Rosenkranz im Gym
  12. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  13. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  14. 'Jeden Tag sprach ich mit Gott und mit meiner Mutter'
  15. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz