Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  3. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  4. Der stumme Gott unserer Zeit
  5. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  6. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  7. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  8. Realitätsverlust im Bistum Chur
  9. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  10. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  11. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen
  12. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  13. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  14. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  15. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen

Äbtissin Reemts OSB: „Zur Zeit sehe ich unser Kloster und auch mich selbst zwischen allen Stühlen“

9. Februar 2021 in Deutschland, 22 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sie und die Benediktinerinnen Abtei Mariendonk säßen zwischen allen Stühlen, denn „die Progressiven finden uns hoffnungslos altmodisch, die Konservativen lehnen uns ab“.


Aachen (kath.net/pl) „Zur Zeit sehe ich unser Kloster und auch mich selbst zwischen allen Stühlen. Das ist eine relativ ungemütliche Position.“ Das schrieb Äbtissin Christiana Reemts OSB, Benediktinerinnenabtei Mariendonk (im Bistum Aachen) auf ihrem Blog. Die promovierte Theologin, die an wissenschaftlichen Werken mitarbeitete und bereits publiziert hat (beispielsweise ein Buch über die Auslegung der Psalmen bei den Kirchenvätern), erläutert, dass sie sich in ihrer Jugend als „linke Feministin“ betrachtet habe und – auch vom Elternhaus her – der Sozialdemokratie nahegestanden sei. „Als ich zum Glauben fand, tat sich mir eine neue Welt auf und ich habe viele Jahre damit verbracht, immer tiefer in die abendländische Theologie und Philosophie einzudringen – mit steigender Faszination.“ Das Ablegen von Vorurteilen sei „mühsam“ gewesen, doch habe es sich gelohnt, ihre jetzige Weltsicht sei „unendlich reicher“.


Doch wenn sie sich frage, wo sie heute stehe, müsse sie erstaunt feststellen, „dass ich auf einmal als erzkonservativ gelte, obwohl ich mich immer noch für eine linke Feministin halte, wenn auch nicht für eine die die Beziehung von Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre als Familienmodell propagieren würde. Aber was heute als linke Politik und Theologie verkauft wird, hat für mich nichts mehr mit Freiheit und Gerechtigkeit zu tun, schon gar nicht mit Wahrheit und Eintreten für die Rechte von Frauen und Kindern.“

Sie und die Abtei säßen zwischen allen Stühlen, denn „die Progressiven finden uns hoffnungslos altmodisch, die Konservativen lehnen uns ab, weil wir nicht die tridentische Messe feiern und die Mundkommunion nicht für die Mitte unseres Glaubens halten. Dabei wollen wir im Grunde nur eins: Katholisch sein, dasselbe glauben wie Paulus, Origenes, Athanasius, Augustinus, Thomas von Aquin, John Henry Newman, Hans Urs von Baltasar und Gott immer tiefer verstehen.“

Link zum Beitrag in voller Länge

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  4. Realitätsverlust im Bistum Chur
  5. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  6. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  7. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  8. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  9. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  10. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  11. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  12. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  13. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  14. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit
  15. Der stumme Gott unserer Zeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz