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Vor Islamisten gerettete Handschrift soll in den Irak zurück

13. Februar 2021 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
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Papst ließ sich in Vatikan-Bibliothek 600 Jahres christliches Manuskript zeigen, das zuletzt in Italien restauriert worden ist.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)

Ein vor der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) gerettetes christliches Manuskript aus dem Nordirak ist in Italien restauriert worden und soll der Gemeinde von Karakosch zurückgegeben werden. Papst Franziskus ließ sich laut einer Mitteilung des vatikanischen Presseamts das Buch am Mittwoch in der Vatikanischen Bibliothek zeigen. Bevor der IS im Jahr 2014 in die Ninive-Ebene einfiel und christliche Stätten verwüstete, hatten Priester die 600 Jahre alte Handschrift zusammen mit anderen Werken eingemauert. Später gelangte sie über Mossuls syrisch-katholischen Erzbischof Yohanna Moshe nach Italien.


Bei der 116-seitigen Pergamenthandschrift handelt es sich um eine Sammlung von Gebeten und liturgischen Texten für die Zeit nach Ostern. Das Manuskript ist in aramäischer Sprache und syrischer Schrift abgefasst und enthält farbige Miniaturen. Fachleute des staatlichen italienischen Instituts für die Konservierung von Archiven und Büchern untersuchten und restaurierten zehn Monate lang gemeinsam mit weiteren Experten das Buch, dessen Erhaltungszustand als prekär beschrieben wird.

Einzelheiten zur Rückgabe an die christliche Gemeinde von Karakosch wurden noch nicht bekannt. Papst Franziskus will die Stadt bei seiner Irak-Reise im März besuchen.

 

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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