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Woelki-Rücktritt wäre Präzedenzfall, folgen dann Rücktritte von Bode, Overbeck, Marx und Bätzing?

25. Februar 2021 in Deutschland, 39 Lesermeinungen
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Bekannter FAZ-Journalist Christian Geyer zur Causa "Woelki": "Man lässt dem Erzbischof von Berlin das durchgehen, was man dem Erzbischof von Köln vorhält. Das wirft doch Fragen auf."


Köln (kath.net)
Christian Geyer, ein bekannter Redakteur der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, fragt sich, warum es in Berlin nicht eine ähnlich vehemente Kritik am Aufklärungsgebaren des Erzbistums wie in Köln gäbe. Denn auch dort wurde ein über sechshundert Seiten dickes Werk veröffentlicht, bei dem aber mehr als vierhundert Seiten personenbezogener Schilderungen unveröffentlicht blieben. In einem Interview mit dem Kölner „Domradio“ erinnert Geyer, dass dies dort unter anderem „aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes“ passiert sei. Dabei gab es keinen innerkirchlichen und säkularen Aufschrei. „Man lässt dem Erzbischof von Berlin das durchgehen, was man dem Erzbischof von Köln vorhält. Das ist doch nicht selbstverständlich, das wirft doch Fragen auf.“ Er finde es erstaunlich, dass sich da keine Flamme des Protestes entzünde. „Ich finde es nur auffällig, dass es diese öffentliche Ungleichbehandlung gibt. Woelki pocht wie Koch auf Einhaltung von Standards des Persönlichkeitsrechts, aber beide tun das mit gänzlich verschiedenen Effekten.“ Kritik übt der FAZ-Journalist aber an Köln, weil man brutalstmögliche Aufklärung in Aussicht gestellt habe, aber dann zweimal nicht geliefert und die Präsentation versemmelt habe. „Aber all das ändert nichts am springenden Punkt, dass in Berlin wie in Köln Gutachtenergebnisse unter Verschluss genommen wurden, und diese Tatsache mit zweierlei Maß bewertet wird.“


Für Geyer sei es daher schon eine „aparte Pointe“, wenn sich der Erzbischof Heiner Koch hinstelle und treuherzig zu Protokoll gebe, dass es „zutiefst ärgerlich und zutiefst verletzend“ für die Opfer und für alle, die darauf warten, sei, dass sein Amtsbruder in Köln das für nicht rechtssicher erachtete Münchner Aufklärungsgutachten zunächst unter Verschluss genommen habe und es durch ein neues ersetzt habe. „Merkt Herr Koch nicht, dass er im Glashaus sitzt?“ Kritik übt der FAZ-Journalist, dass selbst in Fällen, wo die politische Verantwortung bei Missbrauchsfällen nachgewiesen wurde, wie etwa bei den Bischöfen von Osnabrück, Bode, und Essen, Overbeck, es keine Konsequenzen gab. „Die Spannung entlädt sich stattdessen bei Woelki, der, wenn ich das richtig verstanden habe, keine Probleme damit hat, seinen Rücktritt in Aussicht zu stellen, sollte dieser Nachweis auch bei ihm gelingen.“

Für Geyer wäre ein möglicher Woelki-Rücktritt ein Präzedenzfall, der in Deutschland erst den Rücktritt anderer Bischöfe ermöglichen und wohl auch erzwingen würde. „Denn das wäre der Ungleichbehandlung dann doch zu viel: dass der eine im Amt bleibt bei einem Typus von Verfehlungen, für welchen ein anderer zu gehen hätte.“ Für den FAZ-Journalisten wäre daher seien daher die Bischöfe von Essen und Osnabrück sicherlich gut beraten, wenn sie sich mit Abreibungen ihres Amtsbruders Woelki zurückhalten würden. „Tun sie ja auch, wenn ich mich nicht täusche. Dass der Berliner Bischof Koch seine anders gelagerte Glashaus-Situation meint ignorieren zu können, hat etwas Schräges, wie besprochen.“

Auch das Verhalten von Marx sei für Geyer „nicht minder schräg“, wenn dieser meine, Woelki zur Schadensbegrenzung mahnen zu können, ohne zugleich für sich selbst Konsequenzen zu ziehen. Der Wikipedia-Eintrag hält laut Geyer zu Marx fest, dieser habe es als Bischof von Trier im Jahre 2006 versäumt, sexuellem Missbrauch durch einen Trierer Diözesanpriester nachzugehen: „Weder der beschuldigte Priester noch das Opfer wurden von ihm angehört. Durch seinen Sprecher ließ er im Jahre 2019 bekanntgeben, dass sein Versäumnis ihn sehr plage und dass er heute anders handeln würde.” Geyer frage sich, ob das Bekenntnis, „geplagt“ zu sein, auf Dauer ausreichen werde.

Dann erinnert der Journalist, dass Marx als Bischof von Trier einige Jahre mit Bätzing zusammen gearbeitet habe, der damals Regens des Trierer Priesterseminars war. „Kann es sein, dass man in dieser Funktion als Regens nichts von Vertuschungen sexuellen Missbrauchs durch Priester gewusst hat? So zieht eine Frage die nächste nach sich. Das ist ganz unvermeidlich und könnte einen Ruck durchs deutsche Episkopat bedeuten, von dem nicht wenige sagen, dass er überfällig sei. Auch vor diesem Hintergrund liegt es gleichsam in der Natur der Sache, nicht auf Woelki fixiert zu bleiben“, meint Geyer abschließend.

 

 

VIDEO-TIPP - Cafe zu den 7 Posaunen mit Bischof Eleganti und Janine Febres über "Bringt Früchte hervor, die eure Umkehr zeigen!" Lk 3,8


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Lesermeinungen

 Methodius 2. März 2021 

Die Hintergründe der Anti-Woelki-Kampagne

werden hervorragend analysiert in dem unten verlinkten Artikel von Michael F. Feldkamp, einem promovierten Historiker und Autor zahlreicher Bücher zur Verfassungsgeschichte, Zeitgeschichte und kirchlichen Rechtsgeschichte.
Dem ist nichts hinzuzufügen.

www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/woelki-affaere-spaltung-katholische-kirche/


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 Stratius 2. März 2021 
 

Woelki ist ein Täter

Wer immer vertuscht und verwischt: er ist mitschuldig. Das ist meine Meinung. Und wer Woelki einmal persönlich erlebt hat (habe ich leider zu viel) der weiß dass das ein Trickse und Täuscher ist, ein Narzisst im Mantel der Demut. Und ein extrem unangenehmer Vorgesetzter. Rechthaberisch, wütend, unbelehrbar. Manchmal dachte ich jetzt kriegt er gleich einen Schlaganfall, so rot wurde er wenn ihm widersprochen wurde. Kurz: Ein Mann der in seiner Position völlig unmöglich ist (so wie der schizophrene Tebartz van Eltz, nicht meine Diagnose).


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 stephanus2 26. Februar 2021 
 

@OttokarWenn Bätzing..

..Woelki unterstellt, s e i n Gebaren habe die Kirchenaustritte in die Höhe getrieben...Wie fies und gemein das ist ! Ich denke im Gegenteil, die Progessiven, Relativierenden, Synodalen treiben in Wirklichkeit die Kirchenaustritte selber in die Höhe.Typisch, zu lügen, typisch, alles zu verdrehen, giftig wie Quecksilber immer neue Vorwürfe und Spitzen und Verdrehungen zu ersinnen. An dieser tiefsten Unfairness, diesen wohlfeilen "ich bin darüber besorgt, dass..."und sich selbst in die gute Ecke stellen, dabei rumgiften,das zeigt von welchem Geist diese Machenschaften kommen. Manchmal wird mir die Wucht dieser Anmaßungen und Lügen und propagandistischen Äußerungen und Dummheiten, auch 2.0, zuviel.Wie eine Flut.


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 lesa 26. Februar 2021 

Ohne die Bindung an Gott und seine Gebote: Von einer Zerstörung in die andere

[email protected]: Danke für den Link, ebenso für den Link zum Vortrag von Prof Georg May. ( thread zum Artikel B. G. wird neue Generalsekretätin).
Er erkklärt die gleiche Würde von Mann und Frau bei verschiedenen Aufgaben, die sich ergänzen zur Fülle des Menschseins. Einfache Wahrheiten, die man meinte, beliebig entgrenzen zu können. Was dabei herausgekommen ist: Zerfall, Chaos, Gewalt. Ohne die Bindung an Gottes Offenbarung und seine Gebote - anstatt dem Paradies die Hölle auf Erden.
Was ist der Mensch?
"Im Kampf um die Familie geht es um den Menschen selbst. Und es wird sichtbar, daß dort, wo Gott geleugnet wird, auch die Würde des Menschen sich auflöst. Wer Gott verteidigt, verteidigt den Menschen." (Benedikt XVI.)


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 Zeitzeuge 26. Februar 2021 
 

Liebe lesa, jeder objektiv erwiesener Täter muß hart bestraft werden, aber.....

danke für den Hinweis auf Prof.Dr. Max Steller!

Es wäre wichtig, Beschuldigungen und

rechtskräftige

Verurteilungen nicht quasi gleichzusetzen.

Von Anfang dachte ich, daß die traurigen Fälle

echten sexuellen Missbrauchs durch kath.

Geistliche von der auch heute nahezu antikirchlich

gleichgeschalteten Presse instrumentalisiert

werden, um die "progressven Kräfte" innerhalb

der kath. Kirche zu stärken.

Sieht es nicht wie eine Art Drehbuch dazu aus,

was in der NS-Zeit wegen der Sittlichkeits-

prozesse von der damaligen NS-Presse an anti-

kirchlicher Agitation veranstaltet wurde?

Vgl. dazu im Link einen Artikel aus welt.de

mit Verlinkung auf das wichtige Buch von

Hockertz!

Damals waren leider, jeder Fall ist einer zuviel,

0,3 % der kath. Geistlichen als Täter erwiesen.

Es wurden aber daraus Pauschalvorwürfe gegen

die gesamte kath. Geistlichkeit konstruiert.

Nur liess sich damals das Kirchenvolk so gut

wie nicht manipulieren im Unterschied zu

heute!

www.welt.de/geschichte/article116887321/Die-katholische-Kirche-ein-Sexualsumpf.html


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 lakota 25. Februar 2021 
 

@Nikolaus von Bari

...mir scheint die drei Genannten lesen hier mit...Sie haben genau 3 Rote Daumen bekommen :-)


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 matthein 25. Februar 2021 
 

Wohin soll das führen?

Alle, die jetzt auf EB Woelki prügeln insbesondere der Vorsitzende der DBK Bätzing sollten abwarten, wie das neue und das alte Gutachten im Bistum Köln aussehen. Dann kann untersucht werden, wer wann welche Fehler gemacht hat. Dass im Bistum Trier genug Fälle Mißbrauchs stattfanden ist ja bekannt und der Chefaufklärer Ackermann hat in 1o Jahren nicht wirklich lückenlos aufgeklärt. Ach ja, Bischof Bätzing hat als Regens des Priesterseminars vom Mißbrauch nichts gewußt?
Die Opfer waren nicht so wichtig, wie das makellose Bild der Institution Kirche. Das soll ja auch Papst Benedikt so gesehen haben.


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 ThomasR 25. Februar 2021 
 

und nach allen diesen Rücktritten

wird Frau Dr. Käßmann diesmal zu einer katholischen Bischöfin ernannt (statt Weihe einfach Ernennung)

Bischöfe kommen leider nicht vom Himmel sondern vom Gottesvolk und vom Priesterstand

Probleme des Priesterstandes in Deutschland haben sehr tiefe Quellen, einerseits in der säkularisierten Welt, in dem Untergang von vielen Familien als eine Art Kirchen aber auch in der Priesterformung in den Priesterseminaren nach dem letzten Konzil.


Neueste Trend in deutschen Priestersemianren- Jerusalemmatanz in den liturgischen Gewänden statt alten Messe oder Herz Jesu Andacht


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 lesa 25. Februar 2021 

Aufschlussreich

Noch ein Hinweis auf einen wichtigen Artikel von Max Steller, Tagespost 25.2.2021: "Wahrheit, Lüge oder Scheinerinnerung?"
Da heißt es: "Bei ihren Bemühungen, Fehler der Vergangenheit in Sachen Missbrauch aufzuklären, sollte die katholische Kirche die lebenszerstörenden Folgen falscher Verdächtigungen nicht aus den Augen verlieren. Die Aussagepsychologie ist hier unverzichtbar." (Max Steller, Tagespost 25.2.2021)


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 girsberg74 25. Februar 2021 
 

@girsberg74 an @Stock

Danke für Ihren Hinweis auf die DT, habe ich selbst abonniert, komme aber nur selten dazu, sie in in größerem Umfang zu lesen, da ich, wie Sie selbst sehen, noch anders unterwegs bin.

Ich werde aber Ihrer Anregung folgen, schon aus Prinzip. Selbst wenn ich manchmal nur wenig in der DT lese, so hilft mir oft ein einziger Artikel, der mit trifft. Werde auf keinen Fall die DT kündigen, selbst wenn ich vier Wochen keine Zeit hätte. - Meine Frau liest aber immer die Leserbriefe.


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 lesa 25. Februar 2021 

Widersprüchlich bis schizophren

Gut dass solche Artikel erscheinen, danke1
Das Schlimmste ist, dass die Synodalen daran arbeiten, dass der Missbrauch sich ausweitet, indem sie nämlich die angeschlagene Moral praktisch gänzlich abschaffen wollen. Anstatt die Energie zum Anschwärzen eines Mitbruders zu verbrauchen, sollten sie der Wurzel des Übels begegnen durch Auffrischen und Verkünden der Morallehre der Kirche. Es ist scheinheilig, andere verantortlich zu machen für Misstände, an denen man in Wirklichkeit selber fleißig weiterbaut.
Zum x-ten Mal: "In der Kirche aber brauchen wir mithilfe der Bibel, dem KKK, und der Beschäftigung mit der Ökologie des Menschen– und das heißt mit den biologischen Grundlagen unserer von Gott geschaffenen Natur – wie auch mithilfe von Beichte und brüderlicher Hilfe – neue bewusste klare Grundlagen des Wissens, um der jetzigen Wirrnis wirksam begegnen zu können." (Christa Meves)
Wie kam der Scherbenhaufen zustande? Das sollte die Herren etwas mehr beschäftigen.


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 SVD98 25. Februar 2021 
 

@Franzfreund

In Polen sind mittlerweile mehr als 58 Prozent der Befragten für einen geschlossenen Rücktritt aller polnischen Bischöfe.


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 Alpenglühen 25. Februar 2021 

Nicht nur Kard. Marx u. Kard. Koch sollten besser schweigen!

Genauso Bf. Bätzing (Limburg). Wie war das doch?: Ständiger Diakon als persönl. Referent u. Büroleiter des Bfs., dazu versch. Aufgaben mit Vorbildcharakter, der Kinderpornos auf dem Dienst-PC! hatte. Er wurde zwar suspendiert u. nach Rom gemeldet, erhielt aber als Strafe vom Bistum! (im Auftrag Roms??) nur, 150 Tage unentgeltlich in sozialen Einrichtungen zu arbeiten. Warum wird „unentgeltlich“ eigentl. so betont, wo eine abzuleistende Straf!-arbeit doch nie bezahlt wird? Vom Gericht Strafbefehl über 12.000 €. Er wurde nicht entlassen, sondern in den Verwaltungsbereich versetzt. U. er darf auch nur für 5 Jahre keinerlei Tätigkeiten ausüben, die mit dem Diakonenamt verbunden sind. Das Bistum bestätigte (lt. FR) der Presse gegenüber nicht die Angaben zur Person, unter Verweis auf die Persönlichkeitsrechte! des Mannes. Aber Kard. Woelki Vorwürfe machen….
Ein Priester wäre rausgeflogen, zeitlebens geächtet u. müßte sehen, wie er sich den Lebensunterhalt verdient.
kath.net 58479, 63693

katholon.de/2019/06/06/skandal-im-bistum-limburg/


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 schlicht 25. Februar 2021 
 

@bene16

ich vermute Sie haben sich nach dem Papst benannt, der von dem höchsten geistlichen Amt zurückgetreten ist, unabhängig davon aus welchem Grund.
Abgesehen davon, dass ich auch nicht über einen Rücktritt Woelkis spekulieren möchte, WB Schwaderlapp wird von PF sicher nicht zum Nachfolger ernannt...


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 Riccardo 25. Februar 2021 
 

Marx und Aufklärung?

V.a. EB Marx hat doch seinerzeit das Gutachten 2010 v RAe Westphal zurückgehalten bzw. nicht veröffentlicht. Nur allgemeine Infos gingen an die Presse. Dort war von einem "Saustall" bzw. strukturelle Mängel die Rede. Seitdem gibt es kein neues. Er hält doch weiterhin seine schützende Hand über seinen Vorgänger Wetter u die beiden Generalvikare u Personalreferenten von denen der eine vor wenigen Wochen noch gross beerdigt wurde. Er beschuldigt bzw.lässt medial andere niedermachen um von sich abzulenken ( siehe Abt v Ettal) u viele andere.
Er macht dies sehr gezielt durch seine Äußerungen gegenüber der Presse. Aber Wehe wenn Sz mal negativ berichten, da steht schnell mal der Rechtsanwalt vor der Tür.


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 Rosenzweig 25. Februar 2021 

DANKE - werte @ MONIKA! - Ihr Aufruf: Beten für Kardinak Woelki..

Ja unsere Gebete werden erhört. Dieser Ihrer Zuversicht schließe ich mich ganz an!
-
Gerade war wieder die 15-Uhr Barmherzigkeit- Gnadenstunde -
in der JESUS der Sr.Faustina offenbarte - in dieser Stunde stehe SEINE Göttl.Barmherzigkeit Allen offen..!
In diesem Vertrauen habe ich eben Kard. Rainer Maria Woelki- wie schon alle verg. Tage- JESUS anverraut!

Wie auch die derzeitig stattfindende Online BKD-
Komm HL.GEIST - auf die Fürsprache MARIENS - der Königin d. Apostel-
und durchflute JETZT die HERZEN unserer Bischöfe!

Heutiges Evgl.: "Bittet u. ihr werdet empfangen -klopfet an u. es wird Euch aufgetan..."
-
In diesem Vertrauen verbunden..


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 Stock 25. Februar 2021 
 

girsberg74

Ich stimme Ihnen vollauf zu. Außerordentlich befremdlich und sehr nachdenklich stimmt mich, dass hier überhaupt ein "Rücktritt" des Kardinals diskutiert und sogar schon allen Ernstes ein Nachfolger betitelt wird! Was soll das?
Zur Sache empfehle ich den heutigen Artikel "Aktion Bischofsgruft" von Manfred Lütz in "Die Tagespost". Und Regina Einig berichtet in ihrem ganz aktuell in dieser Zeitung eingestellten Beitrag Erstaunliches: "... Georg Bätzing hat sich nach der Frühjahrsvollversammlung der deutschen Bischöfe abwägend zur Gesamtwahrnehmung der Lage der Kirche in Deutschland geäußert und einseitigen Schuldzuweisungen an das Erzbistum Köln eine Absage erteilt." ...


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 a.schwartz 25. Februar 2021 
 

@Nikolaus von Bari

Interessant! Haben Sie da konkretes Wissen über Straftaten bzw. Strafvereitelung im Amt? Dann haben Sie sich möglicherweise selbst strafbar gemacht, wenn Sie nicht zur Polizei gegangen sind.
Oder ist es nur Wunschdenken? Dann machen Sie sich möglicherweise strafbar wegen Rufschädigung


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 Nikolaus von Bari 25. Februar 2021 
 

Nikolaus von Bari

Als erstes müßten Bätzing,Marx und Overbeck zurücktreten.


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 Bene16 25. Februar 2021 
 

Grundsätzliche Frage

Soll es Schule machen, dass Menschen von ihren geistlichen Ämtern zurücktreten?
In der Politik ist das angemessen, aber bei Bischöfen? Aus der Verpflichtung Gott gegenüber, kann man sich doch nicht einfach durch einen Rücktritt davonstehlen.
Ich wünschte mir vielmehr, die Fehlbaren würden ihre Schuld einsehen, bekennen und sich bekehren.


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 ottokar 25. Februar 2021 
 

Ist es nicht ein höchst unchristliche Verhalten des Vorsitzenden der DBK

wenn er laut Tagespostrecherche Kardinal Woelki ohne irgendeinen Beweis unterstellt, er habe durch sein "zögerliches" Verhalten die Kirchenaustritte in die Höhe getrieben.Dieses unkollegiale und durchaus verleumderische Verhalten ist zutiefst sündhaft. Wenn man die gegen Köln gerichteten Unterstellungen und Anschuldigungen vieler sich aus Überzeugung oder aus Mitläufertum auf dem synodalen Weg befindlichen Bischöfe betrachtet, so könnte der Psychologe darin inzwischen eine blinde Vorwärtsstrategie erkennen, um jeglichen verschämten Blick zurück in Richtung Verantwortung zu vermeiden.Man schliesst sich einer Meute an ,um einzeln nicht aufzufallen. Nur so kann ich es mir erklären, dass so wenige Bischöfe den Versuchungen des synodalen Weges widerstehen.Hoffen wir, dass der Heilige Geist endlich eingreift.


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 grumpycath. 25. Februar 2021 
 

Ich halte derzeit überhaupt nichts von Rücktrittsspekulationen

Käme es - m. E. wider Erwarten - zu einem Rücktritt Kardinal Woelkis, so liegt als Ursache für mich klar auf der Hand:

Einerseits Wochen-- bis monatelang Medienskandalisierung (ohne echte Grundlage) und

andererseits Mobbing durch die lieben Brüder im Bischofs Amt, allen voran der derzeitige DBK-Vorsitzende Bätzing.

Glaube bloß keiner hier, dass bei einem Rücktritt Woelkis außer einem Halali-Blasen und mehr oder weniger verlogenen Nachrufen seitens der gen. Bischofskollegen auch nur einer freiwillig nachzöge und sein Amt ebenfalls aufgäbe.

So naiv, dies zu glauben, bin ich zumindest nicht!


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 Tomislav934 25. Februar 2021 
 

EKD

Was ich auch gar nicht in der ganzen Sache verstehen kann, ist, wieso man sich so sehr auf die katholische Kirche einschießt aber die EKD und ihre Verfehlung komplett ignoriert? Ich meine, wenn man „katholische Kirche“ googelt wird mit mit Berichterstattung zum Missbrauch geradezu erschlagen aber bei der EKD finden sich viel weniger Artikeln, die meisten aus dem kirchlichen Raum. Dabei hat die EKD inzwischen um die 900 gemeldet Fälle an Missbrauch.


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 maxjosef 25. Februar 2021 
 

Die deutsche Mainstreampresse hat sich momentan auf Kardinal Woelki eingeschossen, da kommt eben bei vielen Journalisten wieder mal die beinahe schon sprichwörtliche "sprungbereite Feindseligkeit" zum Vorschein. Assistiert werden die Medien da auch noch vom Vorsitzenden der DBK, der Woelki gestern in Fernsehinterviews scharf kritisierte.
Tatsachen, die nicht in das Bild vom "Vertuscher" Woelki passen, werden da auch gerne unterschlagen. In meiner Tageszeitung heute wird mit keinem Wort erwähnt, dass Woelki auch den ersten Bericht der Münchner Anwaltskanzlei am 18. März veröffentlichen will, gemeinsam mit dem neuen Gutachten, sondern es wird behauptet, Woelki halte dieses erste Gutachten zurück.


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 girsberg74 25. Februar 2021 
 

Ein erfrischender Artikel gegen den Mief unter den Talaren des Synodalen Weges

Ich gehe mit den meisten Postern konform, finde es aber nicht gut, wenn über einen möglichen Wechsel in Köln nachgedacht wird.

Und Rainer Kardinal Woelki müsste auch keinesfalls gehen, damit alle anderen gehen. - Nie! - Er ist ein durch und durch integrer Mensch.

Vielleicht liest man die Rede des Kriminologen Christian Pfeiffer, „Verlogen“, nicht so sehr als Entlastung für Kardinal Woelki – die er in der Form gar nicht braucht, wie ich meine – sondern als Kritik an den Machenschaften derer, die sich auf dem Synodalen Weg dahinschleppen.

Die Feststellungen von Christian Pfeiffer müssen hier nicht noch besonders intepretiert werden.


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 Ginsterbusch 25. Februar 2021 

Wenn, dann alle!

Sollte Kardinal Woelki gehen müssen, dann muss- ganz im Sinne der 2.0 Damen- Vertrauen wiederhergestellt werden.
Alle Mitglieder der DBK dürfen das dann für uns tun und geschlossen ein Zeichen setzen.
Es kann nur besser werden.


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 Franzfreund 25. Februar 2021 
 

Langsam geht es in die richtige Richtung...

nämlich einem Rücktritt von vielen oder allen amtierenden Bischöfen. Woelki jetzt als Sündenbock aus dem Amt zu drängen, wird dem Mißbrauch der in unserer Kirche stattfand nicht gerecht. Angesichts so endlos viel Leid, das über teilweise tiefgläubige Menschen gebracht worden ist sollten die Bischöfe gemeinsam die Verantwortung übernehmen und gehen.


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 Rodythgrundt 25. Februar 2021 
 

Zu Kardinal Marx

Es muss im Text "angeblichem sexuellen Missbrauch durch einen Trier Dioezesanpriester" heissen. Das angebliche Opfer hat sich nachweislich phantasievoller, teils regelrecht idiotischer, schwerer Verleumdungen schuldig gemacht - ich betone: nachweislich! Viele Einzelheiten dieses Hoax wurden mir bekannt.


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 Vox coelestis 25. Februar 2021 
 

Leserbrief

Unsere Zeitung, die "Augsburger Allgemeine" wettert schon seit Wochen ganz intensiv gegen Kardinal Woelki. Jetzt hab ich diesen Leserbrief geschrieben:
Die ständigen Attacken von Herrn Wirsching gegenüber dem Kölner Kardinal Woelki sind inzwischen nur noch abstoßend und grenzen an eine Rufmordkampagne. Ein Richter, der sich intensiv mit dem Thema beschäftigt hat, sagte in einem Radiobeitrag, er wüßte nicht wofür er den Kardinal verurteilen sollte.

Nur weil Woelki eine konservative Linie vertritt und einige Positionen des Synodalen Wegs und der Vereinigung Maria 2.0. nicht mitträgt (denn die daraus entstehende Antisymphathie spielt hier gehörig mit), gibt es einem noch lange nicht das Recht, in so abschätzigerweise über jemand herzuziehen.

Woelki hat sich vor kurzem genauso wie Bischof Bertram Meier öffentlich für Versäumnisse entschuldigt. Während das dem Einen viel Anerkennung und Respekt einbrachte, wurde es bei Woelki einfach ignoriert.
Wird hier mit zweierlei Maß gemessen?


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 Lucilius 25. Februar 2021 
 

Vielleicht gibt es noch weitere Rücktrittsgründe als Versäumnisse bei der Aufklärung von Missbrauchsfällen. Zum Beispiel die Abnahme des Brustkreuzes von Kardinal Marx auf dem Tempelberg in Jerusalem im Jahre 2016. Auch das hat der katholischen Kirche geschadet.


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 Dottrina 25. Februar 2021 
 

Gute Idee von @Gandalf.

Wäre voll einverstanden. WB Schwaderlapp ist ein hervorragender Mann und wäre geeignet für Köln, sollte Woelki zurücktreten, was wir nicht hoffen.


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 MONIKA! 25. Februar 2021 
 

Beten für Kardinal Woelki

Unsere Gebete für Kardinal Woelki werden erhört!
Halleluja!
Beten wir weiter!


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 wedlerg 25. Februar 2021 
 

Sie Synodalen lassen die Maske fallen

Eine dermaßen widerliche Mobbing-Mentalität gegen einen Mitbischof lässt schon sehr tief blicken.

Kein Rückgrat, keine Wahrheitsliebe, kein Mindestmaß an Sitte und Anstand. Bätzing et al verhalten sich wie Kollaborateure im dritten Reich.

Auch diese ständige zuvorkommende Anbiederung an die Opfertheorie der MEdien und das Klischee der bösen kath. Kirche ist lächerlich. Sie sollen sich klar hinstellen und die Fakten klar benennen, z.B. dass die Opferzahlen im neuen Gutachten in Köln deshalb so zugenommen haben, weil dieses mal auch Laientäter berücksichtigt sind.


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 Ulrich Motte 25. Februar 2021 
 

grumpykath. - Geduld nötig

Danke für Ihren Beitrag. Entgegen mancher Einschätzung auch hier stützen manche Zahlen, die ich las (wo?) meine Spekulation (nichts mehr), daß es 2020 eher weniger Kirchenaustritte gab als 2019: Krisenzeiten dämpfen wohl eher Austritte und führen auch zur Konzentration auf Anderes. Die genauen Zahlen für 2020 gibt es - siehe Artikel oben- im Sommer und die für 2021 (also auch Januar 2021) im Sommer 2022...


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 Gandalf 25. Februar 2021 

Eine WIN-WIN-Situation

Also, vielleicht wäre es eine WIN-WIN-Situation, wenn da mal 5-10 andere Bischöfe zurücktreten, in Köln übernimmt dann Bischof Schwaderlapp ;-)


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 Felmy 25. Februar 2021 
 

EB Woelki's Problem ist die Ablehnung des synodalen Wegs.Hätte er sich nicht dagegen gestellt,würde niemand gegen ihn heucheln.Mixa und v.Elst haben die gleiche Erfahrungen machen müssen.


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 Winrod 25. Februar 2021 
 

Woelki ist eben nicht ganz eingeordnet.


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 grumpycath. 25. Februar 2021 
 

Zu den angeblich "massenhaften Austritt en" im Erzbistum Köln

schreibt die TAGESPOST einen interessanten und wohltuend sachlichen Artikel, den ich unten verlinkt habe.

Danach sind die massenhaften Austritt dort ein Märchen.

Dass man als Austrittswilliger derzeit Wartezeiten in Kauf nehmen muss, liegt offenbar eher an pandemiebedingten organisatorisch-personellen Engpässen in den betr. staatl. Behörden als an der Zahl der Austrittswilligen.

m.die-tagespost.de/kirche-aktuell/aktuell/kirchenaustritte-in-koeln-statistik-statt-spekulation;art4874,216179


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 Chris2 25. Februar 2021 
 

Vielleicht wäre es das wert?

Falls nach einem Rücktritt von Kardinal Woelki tatsächlich auch die anderen 4 zurücktreten würden...?
Stopp! Aufwachen! Nicht träumen! Keine Illusionen...


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  12. „Ratzinger ein Spalter, Küng ein Versöhner?“
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