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Bischof von Limburg: Keine Interzelebration beim Ökumenischen Kirchentag, ABER...

3. März 2021 in Deutschland, 65 Lesermeinungen
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Bätzing schreibt in Brief an Priester allerdings: "Als Seelsorger respektieren wir die Gewissensentscheidung, wenn jemand nach ernster Prüfung und in Übereinstimmung mit dem katholischen Glauben die Heilige Kommunion empfängt"


Limburg (kath.net/pm) Mit Blick auf den 3. Ökumenischen Kirchentag vom 13. bis 16. Mai in Frankfurt kann es keine Interzelebration, die gemeinsame Feier einer Heiligen Messe durch Geistliche verschiedener Konfessionen, kein genereller, konfessionsübergreifender Empfang der Eucharistie (Interkommunion) und keine neuen Formen von eucharistischen Feiern geben. Dies hat der Limbuerg Bischof Georg Bätzing am 1. März in einem Brief an die Priester des Bistums Limburg deutlich gemacht.

Der Kontakt mit anderen Konfessionen könne laut Bätzing "spannend und inspirierend" sein. Daher sei es ihm ein großes Anliegen, die konfessionellen gottesdienstlichen Feiern, die am Samstagabend, 15. Mai stattfinden sollen, zu würdigen und Gläubige zu ermutigen, die unterschiedlichen Traditionen kennenzulernen. Trotz bestehender Unterschiede sei es Christinnen und Christen anderer Konfessionen möglich, an der Liturgie anderer teilzunehmen. „Nichtkatholische Teilnehmende sollen sich als willkommene Gäste erfahren“, so der Bischof von Limburg. Es werde entsprechende Vorschläge für die ökumenisch sensible Gestaltung der Eucharistiefeier geben. Bätzing bittet auch zu überlegen, Gäste aus der multilateralen Ökumene einzuladen und sie entsprechend den geltenden Normen einzubinden. Dies könne durch Gebet, eine Fürbitte, ein Glaubenszeugnis oder ein Grußwort geschehen. Der feiernden Gemeinde soll bewusst werden, dass durch das gemeinsame Gebet der Weg der geistlichen Versöhnung zur Wiedererlangung der Einheit gegangen werde.


In der evangelischen Kirche gebe es die Form der expliziten Einladung zum Empfang des Abendmahls. „Eine solche allgemeine Einladung aller Getauften ist in der Eucharistiefeier aufgrund der nicht verwirklichten vollen Kirchengemeinschaft bislang nicht möglich. Gemäß dem katholischen Messbuch gibt es diese Form der persönlich ausgesprochenen Einladung auch nicht. Es ist daher weder eine allgemeine Einladung noch eine Ausladung auszusprechen“, so der Bischof. Dann behauptete Bätzing in der Aussendung, dass Voraussetzung für einen "würdigen Empfang" der "eucharistischen Gaben"  für "Katholiken wie Nichtkatholiken (!)" die Prüfung des eigenen Gewissens sei. „Als Seelsorger respektieren wir die Gewissensentscheidung, wenn jemand nach ernster Prüfung und in Übereinstimmung mit dem katholischen Glauben die Heilige Kommunion empfängt“, meint der Bischof von Limburg


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Lesermeinungen

 galil?a! 10. März 2021 
 

lesa

Mir wurde mal gesagt: Der Schoß des inneren Menschen ist das Gewissen des Herzens. Wenn man den Trank des Herrn im Glauben trinkt, dann lebt das gereinigte Gewissen auf. Man wird dann selbst zur Quelle.

Aber was ist das für eine Quelle, der aus dem Schoß des inneren Menschen hervorkommt?

Es ist wohl das Wohlwollen, womit er für den Nächsten sorgen will. Der Papst würde hier wohl von Geschwisterlichkeit sprechen.


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 lesa 10. März 2021 

Gewissen ist kein Freibrief für Beliebigkeit

Ob der Bischof weiß, was der Großteil der Gläubigen inzwischen unter "Gewissen" versteht? Nämlich wählen, was einem beliebt, falls einem das, was die Offenbarung Gottes sagt, nicht gefällt.
Bischöfe sollten m.E. erklären,was das Gewissen ist. Hoffen wir, dass sie es selber wissen. Ansonsten löst sich der Glaube auf in einen SAnktnimmerleins-Allgemeinplatz. Gott hat dann umsonst der Menschheit das Licht seines Wortes und die Sakramente geschenkt.


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 galil?a! 9. März 2021 
 

Der geehrte Bischof Bätzing hat es richtig gesagt!

Als Seelsorger respektieren wir die Gewissensentscheidung, wenn jemand nach ernster Prüfung und in Übereinstimmung mit dem katholischen Glauben die Heilige Kommunion empfängt“, meint der Bischof von Limburg

Der Bischof sagt ja man muss mit dem kath. Glauben übereinstimmen (vollinhaltlich) und sich selbst prüfen.

So auch der hl. Paulus: Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken. Auch der Hl. Paulus spricht hier sie Gläubigen, die im Glauben übereinstimmen aber vielleicht das sündige Fleisch nicht ganz abgelegt haben. Auch die Sünde ist ein Götzendienst. ZB der Geiz, der Stolz, der Ungehorsam, Ehrsucht, Habgier usw.

Wer im Glauben übereinstimmt mit der Lehre der Kirche soll sich selbst prüfen ob ihn Sünden belasten. Wenn sein Gewissen ihn dies sagt, dann muss man vor der Kommunion beichten. Man soll ja durch die Gnade Gottes mit reinen Herzen zur Kommunion gehen.

Für den Rest verweise ich auf meinen anderen Kommentaren.


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 KathFrog 9. März 2021 
 

Und das Kirchenrecht

Ich bin ja doch recht unwissend bzgl. des Kirchenrechts. Aber so wie ich CIC 844 verstehe, ist die Aufforderung des Bischofs, die Teilnahme an der Kommunion allein von ihrer Gewissensentscheidung abhängig zu machen, ein deutlicher Verstoß gegen das Kirchenrecht.
Ist das tatsächlich so?
Und wenn ja, wie ist es möglich, dass sich ein deutscher Bischof ganz öffentlich gegen gültiges Kirchenrecht stellen kann, ohne dafür einen Anpfiff aus Rom zu erhalten???


1

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 UnivProf 8. März 2021 
 

Respekt vor dem Gewissen?

Katholiken werden gezwungen, gegen ihre Überzeugung mit ihrer Steuer die Besserwisser und Wichtigtuer des maßlos aufwendigen sog. "synodalen" Weges zu unterstützen, ebenso wie unkirchlich agierende Institutionen und eine unverschämte überbordende kirchliche Bürokratie.
Der Bischof kennt auch nicht den Begriff der "communicatio in sacris". Er nimmt bewusst in Kauf, dass Unwürdige "kommunizieren". Ohne Gnadenleben bedeutet das so viel wie "Totenspeisung"!


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 physicus 6. März 2021 
 

Werter Zeitzeuge

Haben Sie vielen Dank für den Link zu der sehr klaren und lesenswerten Predigt - auch nach über 30 Jahren aktuell!

Einen gesegneten Sonntag!


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 Zeitzeuge 6. März 2021 
 

Werter physikus,

im Link finden Sie eine gute Erklärung des

kath. Kernsatzes "Außerhalb der Kirche kein Heil",

der ihrem Beitrag entspricht.

Gläubigen Katholiken ist natürlich klar, daß

der Glaube auch gelebt werden muß, denn die

kath. Glaubens- u n d Sittenlehre bilden eine

unteilbare Einheit und Glaube ohne Werke ist

toter Glaube, vgl. Jak 2,20!

www.glaubenswahrheit.org/predigten/reihen/198705/19870816/


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 grumpycath. 6. März 2021 
 

@galil?a! 1

Christen sind zunächst einmal ALLE, die im Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes korrekt getauft sind – und damit Teile (Zellen) des übernatürlichen Leibes Christi.

Nur sind eben bei weitem nicht alle diese “Zellen” gut und gesund, sondern viele sind krank, "entzündet" , manche gar schwerstkrank, vergiftet oder gar entartet, und unter all diesen leidet der mystische Leib des übernatürlichen Christus in quasi einer neuen permanenten Passion.

Allerdings glaube ich grundsätzlich an die Möglichkeit der Heilung kranker Zellen (= z. B. schwerst sündige Christen) durch Christus (das Haupt des Leibes) selbst, und das erleben wir ja durchaus auch immer wieder, dass Menschen umkehren, bereuen, z. B. beichten und sich bekehren zum Herrn.

Manche ehemals gesunde Zellen des Leibes Christi sind allerdings irreversibel entartet bzw. abgestorben und schädigen und bekämpfen den Leib Christi, die weltweite Christenheit, aufs Schlimmste und bekehren sich leider nicht mehr im irdischen Leben


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 grumpycath. 6. März 2021 
 

@physicus

Da haben Sie natürlich Recht, und mir würde bei aller Wertschätzung und Respekt vor der Haltung z.B. einzelner evangelischerauch nicht im Traum einfallen, etwa die römisch-katholische Kirche nicht in ihrem wahren Grunde trotz vieler leider auch in ihr zu findendender Widrigkeiten und gar Sünden immer noch für die die bessere und sogar für die vollkommenste christliche Konfession anzusehen.

Der reale und wahre Leib Christi in der hl. Kommunion ist allerdings etwas anderes und nicht zu verwechseln mit dem übernatürlichen mystischen Leib Christi, von dem der hl. Apostel Paulus in mehreren seiner Briefe (Schriftstellen s. unten in meinen ersten Postings an hape) schreibt.
Damals gab es im Prinzip nur eine aus verschiedenen Gemeinden und über ein hauptsächlich sich um das Mittelmeer herum bestehende Christenheit im Gegensatz zur heute global über die ganze Erde verteilten Christenheit mit neben der RKK noch vielen anderen christl. Gemeinschaften wie d. Orthodoxie, d. Protestantismus etc.


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 physicus 6. März 2021 
 

@grumpycath

Die Situation als Diasporakatholik kann ich gut nachvollziehen. Ein Kommentar zu diesem Punkt:

"Aber ich habe auch respektable nicht katholische, jedoch korrekt getaufte, Christen kennengelernt, denen ich die Erlangung ewigen Seelenheils nicht absprechen mag und kann."

Aus katholischer Sicht wird das auch nicht ausgeschlossen. Und es wird umgekehrt nicht garantiert, dass jeder, der katholisch getauft ist, in den Himmel kommt.

Der Zugang zu den Sakramentalien ist aber recht klar geregelt, auch zur Eucharistie (dem "Leib Christi"). Und das ist aus gutem Grund Nichtkatholiken i.a. verwehrt.


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 Zeitzeuge 6. März 2021 
 

Nur die katholische Kirche ist der e i n e Mystische Leib Christi!

Im Link die entsprechende Enzyklika Papst Pius XII.,

besonders zu beachten Ziff. 13/14 und 103!

Ekklesia(die Herausgerufene) hebr. quahàl bedeutet

sinngemäß die

gottesdienstlich vereinte Gemeindeversammlung.

Die Branch-Theorie (mehrere Zweige) wurde seit

1864 mehrfach lehramtlich verworfen.


Diese Diskussion ist für mich abgeschlossen,

ich wünsche allen hier einen besinnlichen

und gesegneten Sonntag!

www.kathpedia.com/index.php?title=Mystici_corporis_Christi_(Wortlaut)


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 grumpycath. 6. März 2021 
 

@galil?a! 2

Das mag alles ein ungewohntes Bild der Christenheit sein, aber es ist realistischer als das Bild der winzig kleinen idealen und elitären christlichen Gemeinde bzw. der allein selig machenden Kirche, als die sich manche Mitglieder einzelner christlicher Denominationen sowohl auf protestantischer als auch auf katholischer Seite offenbar exklusiv als Leib Christi verstehen.


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 grumpycath. 6. März 2021 
 

@bücherwurm

Oh, eine generelle Verurteilung etwa protestantische Christen war keineswegs und ganz und gar nicht meine Absicht.

Meine Formulierungen bzgl. der kranken und gar krebsartig entarteten Zellen im mystischen Leib bezogen sich auf Häretiker und Irrlehrer, die es leider unter Christen aller Konfessionen gibt.


1

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 bücherwurm 6. März 2021 

@grumpycath: bitte mäßigen Sie sich in Ihren Generalverurteilungen

von evangelischen Christen, sofern Sie Ihre Bemerkungen an mir vorbeibekommen wollen ;)



Ich kenne gläubige Protestanten, die mir allemal lieber sind als so mancher ZdK-Katholik!


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1
 
 grumpycath. 5. März 2021 
 

Lieber Zeitzeuge,

danke für Ihre sachliche Replik auf meine Darlegungen und insbesondere die beiden verlinkten Texte, die ich aufgerufen und sorgfältig gelesen habe.

Ich hatte allerdings nichts darüber geschrieben, ob und welche christlichen Gemeinschaften ich für Kirche oder "nur" für kirchliche Gemeinschaften halte oder nicht, sondern nur, dass sie m.M.n. alle Glieder/Organe des mystischen Leibes Christi mit IHM als Haupt sind.

Ein Priester erklärte uns vor einiger Zeit, daß das Wort Kirche von kyriakos (zum Herrn gehörig) komme. Das träfe dann auch auf kirchliche Christengemeinschaften zu.

Ich selbst bin seit meine Kindheit ununterbrochen ein Diasporakatholik, der stets in einer religiös-konfessionellen Minderheitenposition lebte und oftmals deshalb Spott und gar Diskriminierung erfuhr.

Aber ich habe auch respektable nicht katholische, jedoch korrekt getaufte, Christen kennengelernt, denen ich die Erlangung ewigen Seelenheils nicht absprechen mag und kann.


1

1
 
 Zeitzeuge 5. März 2021 
 

Ergänzung: In Anlehnung an Röm 6,23 kann man den "Tod der Seele"

im uneigentlichen Sinn als Folge der (Tod)sünde

bezeichnen, da ja der Status der Gotteskindschaft

nicht mehr vorhanden ist.

Wie ich bereits sagte, wird auch dieser Status

bei einer gültigen Beichte wiederhergestellt,

die Seele "lebt" dann wieder in der Gemeinschaft

mit GOTT.

Aber die Kirchengliedschaft geht auch für den

ganzen Menschen mit Leib und Seele nicht verloren

für den Todsünder, der ja weiter in dieser Heils-

anstalt verbleibt, wo er auch unter den bekannten

Bedingungen Lossprechung von seiner(n) Todsünde(n)

vom Priester mit Wirkung vor GOTT erhält!


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 Zeitzeuge 5. März 2021 
 

Werte(r) galil?a!

Ihre These einer nicht leiblichen, aber geistigen
Trennung des Todsünders von der Kirche und dessen
"Seelentod" findet keine Entsprechung in der kath.
Glaubenslehre. Der ganze Mensch mit Leib und Seele
trennt sich von GOTT durch eine Todsünde, während
derselbe, ganze Mensch mit Leib und Seele in der
Kirche verbleibt. Dadurch kann er, wenn er mit
Hilfe der Gnade Gottes bereut, eine gute Beichte
ablegen und ist dann wieder im Zustand der heilig-
machenden Gnade und ein Gotteskind.
Richtig ist, daß wir auf unseren geistlichen
Zustand schauen müssen, bevor wir zum Empfang
der hl. Kommunion gehen, denn jede unwürdige
Kommunion ist ein Sakrileg.

Laudetur Jesus Christus!


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 lesa 5. März 2021 

Klare Ampelregelung notwendig

[email protected]: Danke! Es ist unglaublich, wie schnell gewisse Differenzierungen vom Diabolos sofort benützt werden. Besonders der neuzeitliche Mensch tendiert stark dazu, alles nach seinen Vorstellungen zu manipulieren, anstatt genau hinzuhören und nachzudenken.


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 Zeitzeuge 5. März 2021 
 

Liebe lesa,

danke für Ihre Replik!

Leider hat man auf dem Konzil aber das "est", das
keine falschen Interpretationen zuläßt, gegen das
"subsitit" getauscht. Pater Tromp hat es sicher gut
gemeint, aber die "Progressiven" haben leider eben
aus dem richtig gemeinten "esse", also "Sein"
eine "Drei- oder gar Vier-Zweige" - Ideologie
entworfen, die sogar in viele Religionsbücher
eingedrungen ist, mehr dazu in:

Alexandra von Teuffenbach:

Aus Liebe und Treue zur Kirche-
Eine etwas andere Geschichte des Zweiten Vatikanums
hier Seite 48-56.

Die Autorin ist Spezialistin für das "subsitit", vgl. Link
und hat eine mehrbändige Übersetzung der Tage-
bücher von Pater Tromp veröffentlicht!

Nach meiner Meinung hätte man das eindeutige
"est" auf jeden Fall beibehalten müssen!

Laudetur Jesus Christus!

www.utzverlag.de/assets/pdf/40187dbl.pdf


2

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 lesa 5. März 2021 

Einheit ist kein Sammelsurium unterschiedlicher Variationen von kirchlichen Gemeinschaften.

[email protected] und @hape: Danke für die vorzüglichen Erläuterungen!
Zum Missverständnis des Wortes "subsistit", zu dem vor allem ein Buch von Leonardo Boff beigetragen hat, nur ein kurzes Zitat aus dem Buch von J. Ratziger "Weggemenschaft des Glaubens": "Subsistere" ist ein Spezialfall von "esse". Es ist das Sein in der Form eines eigenständigen Subjekts. Genau darum geht es hier. Das Konzil will uns sagen, dass die Kirche Jesu Christi in der Katholischen Kirche als KONKRETES SUBJEKT in dieser Welt anzutreffen ist. Das geht nur einmal, und die Vorstellung, das subsistit zu multiplizieren, verfehlt genau das Gemeinte.
Mit dem Wort SUBSISTIT wollte das Konzil das Besondere und nicht Multiplizierbare der katholischen Kirche ausdrücken: Es gibt die Kirche als Subjekt in der geschichtlichen Wirklichkeit.
"Esse" umspannt den ganzen Bereich des Seins in all seinen Weisen und Formen. SUBSISTERE ist die Existenzform eines in sich stehenden Seins, wie sie speziell im Subjekt auftritt."


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 galil?a! 5. März 2021 
 

Zeitzeuge, 1 Kor. 6.15

Wir reden ja nicht von körperlichen Trennung der Todsünder, sondern von geistiger Trennung.

Sicher verbleiben auch die Totsünder körperlich in der Kirche. Sie trennen sich aber aufgrund ihre Sünde selbst von der Kirche und zwar geistig.

Ihre Seele ist tödlich verwundet. Durch die Gnade Gottes erkennen sie ihren Zustand und schreiten zur Busse und Beichte und durch diese Barmherzigkeit und Gnade Gottes erwacht die Seele wieder in den Zustand der Gnade Gottes wird wieder lebendig.

In diesen Zustand als Leichnam, wenn einem das Gewissen diese Sünden aufzeigt, darf man sich natürlich nicht der Kommunion nähern sondern muss zuerst Busse und Beichte üben.

Möge Gott uns die Gnade geben zu erkennen wie es um unsere Seele bestellt ist damit wir gut vorbereitet zur Kommunion schreiten.

Wir sollten niemals auf das äußere schauen, wie wir aussehen sondern auf die Schönheit unsere Seele achten und allen Wert darauf legen.


1

0
 
 Zeitzeuge 5. März 2021 
 

Noch ein Missverständnis; auch die kath. Todsünder verbleiben in der

hl. Kirche, die Ihnen als gottgewollte Heilsanstalt
die Versöhnung mit GOTT im Bußsakrament anbietet.

Mit Hilfe der zuvorkommenden Gnade GOTTES und einer
gültigen Beichte erwerben diese Todsünder dann
wieder die übernatürliche Gotteskindschaft, also
den Gnadenstand, der sie auch wieder zum Empfang
der hl. Kommunion berechtigt.

1 Kor 12-13 sei uns allen Mahnung und Trost!


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 galil?a! 5. März 2021 
 

Interessante Diskussion sollte man weiter verfolgen

In der Hl. Schrift heißt es auch:

1 Kor. 6.15

Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? Darf ich nun die Glieder Christi nehmen und zu Gliedern einer Dirne machen? Auf keinen Fall!

Für mich als Katholik scheint mir die Stelle zu sagen, dass man trotz Mitgliedschaft in der kath. Kirche doch durch Unzucht, schlechte Lebensführung von ihr trennen kann.

Durch Busse und Umkehr dem Beichtsakrament der Gnade Gottes kann man die Taufgnade aber wiederherstellen.


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 hape 5. März 2021 

Werter @grumpycath. 3/3

Der Protestantismus will vielmehr eigene Einheit sein, von der katholischen Kirche getrennte Einheit. Hier kommt die Sprache an ihre Grenze, wenn etwas als Einheit begriffen werden soll, was voneinander verschieden sein will.

Wer aber die Einheit in Verschiedenheit sucht, widerspricht dem Anspruch auf die Sichtbarkeit der Einheit und verleugnet so die Wahrheit. Die Wahrheit ist nun mal, dass sich Christen von der Kirche losgesagt haben, andere Glaubensinhalte entwickelt haben und in diesem vom mystischen Leib getrennten Zustand verharren.

Einheit in Verschiedenheit des Glaubens aber ist Einheit ohne Wahrheit, ist Einheit ohne Inhalt. Ist letztlich keine Einheit.


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 hape 5. März 2021 

Werter @grumpycath. 2/3

Die kath. Kirche versteht unter Einheit die sichtbare Gemeinschaft aller Getauften in der einen und einzigen Kirche Christi. Papst Pius XII. lud in seiner Enzyklika „Mystici Corporis“ alle von der Kirche getrennten Christen zum Eintritt in die kath. Kirche, den Leib Christi ein, „nicht als Fremde, sondern als solche, die in ihr eigenes Vaterhaus zurückkehren.“

Einheit ist immer sichtbar, zuoberst in der Wahrheit des Glaubens. Insofern ist die Sichtbarkeit der Einheit das Gegenkonzept zum anonymen Christen (Rahner), der der Kirche schon angehören soll, obwohl er davon gar nichts weiß, oder, wie im Falle des Protestantismus, gar nichts wissen will.


3

1
 
 hape 5. März 2021 

Werter @grumpycath. 1/3

Jesus ja, Kirche nein? Ist es das, was Sie sagen wollen? Aber auch im Islam ist von Jesus die Rede. Sogar von Maria. Trotzdem vermittelt nicht der Islam, sondern die Kirche die Wahrheit über die Dreifaltigkeit Gottes. Oder gehört auch der Islam zum mystischen Leib Christi, nur weil im Islam auch von Jesus die Rede ist?

Selbstverständlich respektiere ich, dass Sie, wie Sie selbst schreiben, eine andere Sicht der Dinge haben, wie die Kirche. Aber es ist natürlich schwer miteinander zu diskutieren, wenn die subjektive Meinung über die objektive Lehre gestellt wird.


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 Diadochus 4. März 2021 
 

@grumpycath.

Protestanten rühmen sich offen ihrer Bibelkunde. Wenn ich mich mit Protestanten über den Glauben rede, stelle ich immer wieder fest, dass Stellen in der Bibel falsch verstanden werden, bzw. Kenntnisse über bestimmte Bibelstellen nicht vorhanden sind und ignoriert werden. Das ist meine persönliche Erfahrung. Protestanten haben keine Ahnung von der Bibel. Bei der Interpretation der Stelle über den mystischen Leib ist es offenbar genauso. Nicht jeder, der Herr! Herr! sagt...


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 Zeitzeuge 4. März 2021 
 

Lieber crumpycath.,

natürlich unterstelle ich Ihnen keine böse

Absicht,

sondern einen Irrtum bzgl. der Ekklesiologie,

diesen habe ich versucht, auszuräumen.

Im Link auch die Predigt über die Unterschiede

bzgl. der Lehre von der hl. Taufe von Prof. May.

Im übrigen hoffe ich sehr, daß es Ihnen und Ihrer

lieben Gattin soweit gesundheitlich gut geht in

dieser nicht einfachen Epidemiezeit.

Ich bin Ihnen besonders im Gebet verbunden und

grüße herzlich als Ihr Glaubensbruder

Zeitzeuge

www.glaubenswahrheit.org/predigten/themen/irrlehren_und_unglaube/20040620/


4

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 Zeitzeuge 4. März 2021 
 

Leider hat eine Fehlinterpretation aus LG 8 des II. Vatikanums für

viel Verwirrung gesorgt. Es handelt sich um den
Begriff "subsitit in LG 8, bis kurz vor dem Konzil
wurde die kath. Kirche in der Ekklesiologie unmiss-
verständlich als die einzige Kirche Jesu Christi
deklariert ("est"), also die Kirche Christi i s t
die katholische Kirche, in Anlehnung an den hl.
Kirchenlehrer Robert Bellarmin SJ (1542-1621)
ist für die Kirchengliedschaft erforderlich:

Gemeinschaft im Glauben, den sieben Sakramenten
und mit der kirchl. Leitung mit dem Papst an der
Spitze!

Es konnte leider nicht ausbleiben, daß von den
"Progeressiven" dieser unklarere Begriff
"subsitit" falsch interpretiert wurde, mehr dazu
im Link von der GK!

Es gibt in den prot. Gemeinschaften zwar kirchl.
Elemente, die der kath. Kirche eigen sind, aber
deswegen sind diese nicht Glieder der kath. Kirche.

Selbst in der Lehre von der Taufe gibt es
Unterschiede, mehr dazu kann man googeln unter
Georg May, die Lüge von der gemeinsamen Taufe.

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20070629_commento-responsa_ge.html


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 grumpycath. 4. März 2021 
 

@hape

Meine Sicht der Dinge mag zwar hier nicht der offiziellen Linie der RKK entsprechen, sie scheint mir aber im Gegensatz zu dieser logischer und den wahren Zustand der weltweiten Christenheit realistischer zu beschreiben.

Sie führen die global zahlen- und bedeutungsmäßig sehr kleine Gruppe der Altkatholiken als eine Art Gegenbeispiel an.

Dazu folgendes:

Durch die Aufspaltung in verschiedenste Gruppierungen ist der mystische Leib Christi nicht immer nur weiter ausdifferenziert worden, was an sich ja positiv zu gewichten wäre.

Nein, z. T. sind ihm auch Wunden zugefügt worden, was so einer erneuten Passion des mystischen Leibes des Herrn gleichkommt.

Aber es ist trotzdem der mystische Leib des Herrn.


1

3
 
 hape 4. März 2021 

@grumpycath.

Sie schreiben: "Nicht allein die RKK ist m. E. ausschließlich der myst. Leib Christi und die anderen christlichen Denominationen und Konfessionen sind etwa außerhalb dieses myst. Leibes." – Das ist die protestantische Sicht der Dinge, die Sie da leider übernommen haben. Die katholische Kirche sieht das anders. Ich spreche dem Protestantismus auch nicht das Christsein ab, sondern "nur" das Kirche sein. Auch die Altkatholiken glauben irgendwie an Jesus. Die Hl. Schrift zu lesen und Jesus auf den Lippen zu führen, begründet noch keine Kirche.


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 grumpycath. 4. März 2021 
 

Fortsetzung und Schluss meines Postings an hape (2)

Meinetwegen mag die RKK ein besonders wertvolles Organ des mystischen Leibes der weltweiten Christenheit darstellen; Sie, hape, nennen es die Herzmitte (das Herz) des Leibes.

Aber dann sind die protestantischen Gemeinschaften trotzdem doch auch noch Organe (Glieder) des Leibes der Christenheit (seien es Leber, Nieren oder auch z. B. Gliedmaßen) und nicht etwa abgestorbene Zweige außerhalb der Christenheit.

Aber: Kein Glied/Organ des myst. Leibes erhebe sich gem. 1Kor12, 22-27 über die anderen.

M.E. haben diejenigen doch recht, die nicht ausschließlich die RKK sondern eben stattdessen die Gesamtheit aller christlichen Konfessionen und Denominationen als den mystischen Leib Christi ansehen.

Als Paulus seine Leibtheologie durch den Hl. Geist inspiriert niederschrieb, gab es noch nicht die Aufspaltung der Christenheit in verschiedene Gruppierungen sondern allenfalls verschiedene Gemeinden mit aber doch ähnlichen Glaubensinhalten.

Das hat sich im Laufe der Geschichte geändert.


2

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 grumpycath. 4. März 2021 
 

Sehr geehrter hape, (1)

so sehr ich Ihre Beiträge an sich schätze, bin ich hier doch z. T. anderer Ansicht als Sie:

Sie führen gegen den Protestantismus u. a. recht pauschal Joh15, 5 (Getrennt von mir (Christus) könnt ihr nichts ausrichten...) an, aber dagegen ist doch zu sagen, dass gerade auch protestantische Denominationen eine besonders starke Verbundenheit zu Jesus Christus hervorheben und auch zu leben versuchen. Sie haben u. a. das nahezu gleiche (apostolische) Glaubensbekenntnis und auch z. B. das Sakramente der Taufe wie wir Katholiken.

Bzgl. der "Leib- und Haupttheologie" des hl. Apostels Paulus (Röm 12,4-6. Kol1, 18 Eph4, 15f) schließe ich mich ebenfalls Ihrer Sichtweise nicht an:

Nicht allein die RKK ist m. E. ausschließlich der myst. Leib Christi und die anderen christlichen Denominationen und Konfessionen sind etwa außerhalb dieses myst. Leibes.

Forts. folgt


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 lesa 4. März 2021 

Gott sieht das Herz, aber Menschen brauchen auch Regeln

@galil?a: Es ist oft nicht möglich, in einem einzigen Kommentar alle Aspekte anzusprechen. Darum danke für Ihren Einwand! Sie haben so recht: "Jeder von uns kann nur beten: "Herr, ich bin nicht würdig, dass du eingehst unter mein Dach. Aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund". Und: "Gott, sei mir Sünder gnädig." Gott allein sieht das Herz und alle Umstände. Genau deswegen ist unter Umständen jemand, der auf den Kommunionempfang verzichtet und geistig kommuniziert, dem Herrn unter Umständen näher als jemand, der leibhaftig kommuniziert. Aber in jeder Gemeinschaft, gibt es auch objektive Gegebenheiten, die zum eigenen und zum Schutz aller eingehalten werden müssen.


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 galil?a! 4. März 2021 
 

leibhaftigen Voraussetzungen" nicht entspricht Nach der Schrift entspricht dem

sicher keiner von uns! Wenn wir entsprechen ist das sicher nur eine Gnade Gottes, den es heißt: Römer 3.10 wie geschrieben steht: Es gibt keinen, der gerecht ist, / auch nicht einen; Römer 3.12 Es gibt keinen, der Gutes tut, / auch nicht einen Einzigen.

Oder auch Matt 5.6 Selig, die rein sind im Herzen; / denn sie werden Gott schauen.

Wer will schon behaupten, dass er ein vollkommenes reines Herz hat hier auf Erden.

So auch der Hl. Paulus: 1 Kor. 11.28 Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken

Ob er in der Gnade ist, dass muss jeder selbst prüfen. Sicherlich muss der Priester bei augenscheinlichen Unzucht die ihn bekannt ist die Kommunion verweigern. Aber der Priester kann nicht ins Herz schauen.

Sünden die uns Gott aus Gnade bekannt gemacht hat muss man beichten vor der Kommunion.

Aber Sünden die uns noch verborgen sind bedürfen der Gnade Gottes bis er auch von diesen läutern wird.

Bitten wir und die Gnade der Bekehrung


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 lesa 4. März 2021 

Verwischung und Banalisierung führt weg von Christus

Das GEWISSEN wird jetzt von vielen mit der persönlichen Meinung, dem subjektiven Empfinden, dem Eigenwillen verwechselt. Es hätte aber die Funktion, sich im Glauben des geoffenbarten Willens zu ver-ge-wissern.
"Communio" wird oft nur horizontal verstanden im Sinne von einer Solidarität mit einem Klub. Im eucharistischen Opfer geht es aber um den Leib Christi, dem vom Hohenpriester Jesu Christi her das Neue geschenkt wird, die verwandelnde, erlösende und leibhaftige Gegenwart, so wie ER selber ist - gekreuzigt und auferstanden. Es geht um das Ganze, um die Liebe, die eins ist mit der Wahrheit und ohne dieselbe auch keine Einheit schafft, sondern nur weitere Verflachung, Banalisierung und Zersplitterung. "Die Eucharistie feiert man mit dem einen Christus und daher mit der ganzen Kirche oder man feiert sie überhaupt nicht." (J. Ratzinger). Wer den "leibhaftigen Voraussetzungen" der Vereinigung mit dem Herrn noch nicht entspricht und aus Ehrfurcht darauf verzichtet, ist ihm näher.


4

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 galil?a! 4. März 2021 
 

Der Hl. Rupert lehrt uns, daß, wenn in der Kirche Streitigkeiten entstehen, der Bezug zum Petrusamt Treue zur gesunden Lehre gewährleistet und Ruhe und innere Freiheit schenkt.
Benedikt XVI. in der Mittwochskatechese (Generalaudienz) vom 9.12.2009


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 bernhard_k 4. März 2021 
 

@girsberg74

Mit "Verweis auf Eucharistische Wunder" meinte ich, den Protestanten von schon stattgefundenen Wundern zu erzählen. Insofern würde Gott weder "instrumentalisiert" noch "herausgefordert". Diese bereits stattgefundenen Wunder beweisen natürlich gleichzeitig, dass jede(!) gewandelte Hostie Jesus selber ist (auch wenn sie sich nicht äußerlich sichtbar in Fleisch verwandelt).


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 Chris2 4. März 2021 
 

@ThomasR Lernen von Protestanten

Warum nicht? Von vielen Freikirchlern die Festigkeit und Freude im Glauben oder ihre intensive Bibelarbeit, von den Orthodoxen ihre absolut großartige Liturgie und von den Landeskirchen ... äh ... wohin es führt, wenn die Kirche Christi so weitermacht wie in den letzten Jahren - insbesondere in Deutschland. Und dass weibliche Geneindevorsteherinnen oder eine Aufhebung des Zölibats (Ehelosigkeit, gemäß NT "um des Himmelreiches Willen") auch nicht alle Probleme lösen, sondern sogar neue schaffen. Wenn es denn ein Frauenpriestertum überhaupt geben könnte.


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 girsberg74 4. März 2021 
 

Wie soll das gehen?

@bernhard_k „Man müsste völlig anders vorgehen ...“

Die Überzeugung, die hinter diesem Beitrag steht, ist mir durchaus verständlich und ein Wunder würde alles richten!

Die Frage aber ist, ob man damit nicht eine Ursache-Wirkung-Kette vorgibt, die überprüfbar ist, ob man Gott nicht instrumentalisiert, gar herausfordert?

Und was, wenn ein Wunder geschieht – ständig welche geschehen - und dies den Sinnen verborgen bleibt?


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 ThomasR 3. März 2021 
 

@proelio- sehr zutreffend

Inzwischen geht es nicht nur um die Königsteiner Erklärung 1968 sondern auch um die Erklärung von Ingolstadt 2018


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 ThomasR 3. März 2021 
 

einerseits Bischof Bätzing hat Recht

Der Kontakt mit anderen Konfessionen könne laut Bätzing "spannend und inspirierend sein

Wenn Kontakt mit Protestanten zu noch mehr Treue der katholischen Lehre und dem Papst führen würde, warum eigentlich nicht?

Bis dato ist der EKD nicht gelungen selbst Papst Franziskus zu der Idee überzeugen dass sie eine weitere Kirche gegründet haben und damit eine weitere Kirche sind(selbst wenn sie Kirchensteuer erheben, aber nicht die Erhebung der Kirchensteuer macht eine Gemeinschaft zu einer Kirche). Beim Besuch und Treffen in Lund ist zu keiner Anerkennung der Protestanten als eine weitere Kirche bzw.Verbund von mehreren Kirchen durch Papst Franziskus gekommen.
Durch Taufe werden Protestanten weiterhin zu abgetrennten Mitgliedern der r-k Kirche. Unter gleichen Bedingungen wie Katholiken(Beichte und Anerkennung des Papstes)wäre die Möglichkeit des Kommunionempfanges durch Prostestanten mit gültigen Taufe (betr.Jehova Zeugen nicht) jedoch weiterhin keine gemeinsame Abendmahl vorstellbar.

www.youtube.com/watch?v=c3LhaUEiixw


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 nicodemus 3. März 2021 
 

Danke @laudeturJC !

Ich gehe auch nicht zu diesem Happening!
Das ist ein Konstrukt des nutzlosen ZDK, dieser Kirchentag!


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 physicus 3. März 2021 
 

Gewissensbildung durch Beichte

Die Beichte / Sakrament der Versöhnung sollte für die so wichtige Gewissensbildung eine viel größere Rolle spielen. Auch der Erstkommunion geht die Erstbeichte voraus (oder sollte es zumindest).


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 physicus 3. März 2021 
 

@Richelius

"Die Protestanten wissen oft gar nicht, daß zwischen kath./orth./altorient. Eucharistie und ihrem Abendmahl ein Unterschied besteht."

Leider stellt sich mir bei Bischof Bätzing, der die ÖAK-Forderung "Gemeinsam am Tisch des Herrn" explizit unterstützt, die traurige Frage: Inwieweit sieht er da eigentlich noch relevante Unterschiede?


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 Chris2 3. März 2021 
 

Mein Gott, wie oft muss man noch

daran erinnern, dass schon im Neuen Testament steht, dass jeder, der den Leib des Herrn unwürdig zu sich nimmt, sich das Gericht isst und trinkt. Um so mehr gilt das für jene, die gar nicht an dieses Mysterium glauben (unverschuldete Unwissenheit ausgenommen). Wobei die Hauptschuld bei jenen liegt, die wider besseres Wissen zu solchen Sakrilegien aufrufen. Haben solche Bistumsvorsteher keine Ahnung, wovon sie da reden oder fehlt Ihnen 'nur' der Glaube an das Sakrament der Eucharistie und das Wort der Apostel?


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 hape 3. März 2021 

Lieber @Zeitzeuge: Nachtrag.

Sorry, aber das musste mal raus. Natürlich ist der Ökumenismus nicht auf dem Mist von Bätzing gewachsen. Er ist aber derzeit der exponierteste ökumenische Geisterfahrer. Einer von denen, die sich darüber wundern, dass die Ökumene immer noch Gegenverkehr hat, etwa aus Rom oder der Ukraine. Warum wohl?

Aber Sie haben recht. Bätzing führt nur die Riege von Kard. Lehmann, Kard. Wetter, Bf. Dammertz, Bf. Fürst fort. "An Fronleichnam 2001 trug der Limburger Bischof Franz Kamphaus den Leib des Herrn in der Monstranz und neben ihm schritt der protestantische Kirchentagspräsident Dolde, der die Luther-Bibel, also das Kampfinstrument des Protestantismus gegen die katholische Kirche, hochhielt. Prof. Walter Hoeres sprach von einem "wahrhaft gespenstischen Vorgang, und fügte hinzu, dass solche Bilder geeignet seien, den Glauben an die wahre und wirkliche Gegenwart des Herrn im Altarsakrament und die Tatsache, dass die Protestanten "gerade ihn nicht besitzen", zu verdecken." (Prof. Georg May).


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 hape 3. März 2021 

Lieber @Zeitzeuge, danke für den Hinweis auf die Situationsethik.

Wenn Bätzing meint, man könne Ex-Katholiken „entsprechend geltender kirchlicher Normen einbinden“, dann ist das Irenismus, Wahrheitsweichspülerei und blanker Unsinn. Die protestantische Seite hatte weder beim 2VK, noch hat sie heute irgendein Interesse, in die dogmatischen Normen der Kirche eingebunden zu werden (Georg May; Die Ökumenismusfalle).

Nicht katholisch zu sein, ist für den Protestantismus konstitutiv. Der Protest besteht ja gerade darin, eben nicht katholisch zu sein. Das ökumenische Interesse der Protestanten ist es aber, kurioser Weise, ausgerechnet von der katholischen Kirche anerkannt zu werden. Das widerspricht sich selbst.

Die Kirche ist auch keine Unternehmensgruppe, die aus verschiedenen, sich ergänzenden Einheiten besteht. Sie ist keine Organisation, sondern ein Organismus. Die Kirche ist der lebendige Leib des Herrn. Der Leib des Herrn wird nicht erst durch Ex-Katholiken zur Einheit, sondern er ist, als Kirche, in sich selbst Einheit.


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 proelio 3. März 2021 
 

Königsteiner Erklärung

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Limburger Bischof unterliegt wieder einmal der Häresie, die mit der Königsteiner Erklärung 1968 in die deutsche Kirche eingedrungen ist. Damals überließ man die Entscheidung über Verhütung dem Gewissen der Eheleute und wendete dabei einen völlig falschen Gewissensbegriff an, den Bischof Bätzing heute ebenso auf die komplette katholische Lehre überträgt. Leider hat aber auch hier das katholische Lehramt bis heute komplett versagt und war nicht in der Lage, diese Irrlehre scharf zu verurteilen. Wievielen Verantwortlichen hat dieses Versagen wohl schon die ewige Verdammnis gebracht?


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 Zeitzeuge 3. März 2021 
 

Lieber hape,

danke für die klaren Worte, Bischof Bätzing ist
mit seiner falschen Ansicht noch nicht einmal
originär!

Genauso argumentierten bereits seine Vorgänger
in der berüchtigten "Königsteiner Erklärung"
von 1968, wo ebenfalls die Möglichkeit des
Abweichens von der kirchlichen Norm hinsichtlich
der naturwidrigen Empfängnisvereitelung (Humanae
Vitae!) mit einem subjektiven "Gewissensurteil"
"gerechtfertigt" wurde.

Damals wie heute wird damit eine unchristliche,
bereits vor fast 65 Jahren lehramtlich verurteilte
sogenannte "Situationsethik" propagiert!

Allein den Betern kann es noch gelingen!

www.kathpedia.com/index.php?title=Situationsethik


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 lakota 3. März 2021 
 

Verstehe ich nicht...

"Es werde entsprechende Vorschläge für die ökumenisch sensible Gestaltung der Eucharistiefeier geben".
Was soll das denn sein?
Die Eucharistiefeier - ich nenne es immer Heilige Messe - "ökumenisch sensibel" gestalten??


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 Norbert Sch?necker 3. März 2021 

aus Sicht eines katholischen Priesters

Bei der Spendung der Kommunion während der Messe kann und will ich nicht nachfragen, ob der Mensch, der die Kommunion empfangen will, auch im Stand der Gnade ist. Vielleicht hat ein Abtreibungsarzt vorher reuig gebeichtet, vielleicht ist ein Protestant in der Vorwoche konvertiert.

Bei einem deklariert ökumenischen Gottesdienst kann es ohnehin keine Kommunion geben, da ist die Sache einfach.
Der Besuch und die Mitfeier z.B. einer orthodoxen oder altorientalischen Messe oder eines Gottesdienstes der Thomaschristen kann durchaus eine Bereicherung für einen Katholiken sein, v.a., wenn er ausschließlich den ordo novus kennt; aber ohne Teilnahme an der Kommunion!

Im Gefängnis aber habe ich bewusst und vorsätzlich auch orthodoxen Christen die Absolution erteilt und die Kommunion gereicht, da diese sonst jahrelang keine Gelegenheit zum Sakramentsempfang gehabt hätten. Hier lag eine Notlage vor. Die Gültigkeit der Sakramente wird ja gegenseitig anerkannt, anders als bei den Protestanten.


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 hape 3. März 2021 

Wahre Ökumene 3/3

Wer aus dem fliegenden Flugzeug herausspringt, mag für einen kurzen Moment meinen, er könne fliegen. Es ist aber unmöglich, dass ein Körper zur selben Zeit in und außerhalb ein- und desselben Raumes ist. Das besagt der Satz vom ausgeschlossenen Widerspruch.

Deshalb gilt für die Ökumene einzig und allein der Satz vom ausgeschlossenen Dritten: entweder katholisch oder nicht katholisch. Ein Drittes gibt es nicht.

Für Ex-Katholiken gilt die Aussage des Herrn in Joh 15,5: „denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen." Daher gibt es für die wenigen, die tatsächlich zurück in die Kirche wollen, nur einen einzigen Weg: Umkehr, Reue und Buße. Bitte um Wiedereingliederung in den lebendigen Leib Christi, der die Kirche ist.

Das ist nicht neu. Das ist der Weg, den die Kirche seit alters her offen hält. Nur dadurch ist der erneute Empfang der Sakramente zu den üblichen Bedingungen möglich. Dazu braucht es weder den Synodalen Weg, noch den Ökumenischen Kirchentag.


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 hape 3. März 2021 

Wahre Ökumene 2/3

Jede Abspaltung von der Kirche erfolgt einseitig durch die Aufkündigung der Einheit und bedeutet die vollständige Abkapselung vom Leib Christi. Damit entstehen aber keine neue Teilkirchen, sondern nur „kirchenähnliche Sozialgebilde“, die zwar historisch eine katholische Wurzel haben, die sich aber letztlich vom Weinstock des Herrn getrennt haben. Die Kirche dagegen ist nach wie vor in der Einheit mit dem Leib Christi. Weil aber Jesus Christus selbst die Kirche ist, ist diese Einheit auch vollkommen. Sie braucht keine Ökumene, um erst noch vollkommen zu werden.


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 hape 3. März 2021 

Wahre Ökumene 1/3

Da heißt es, „der feiernden Gemeinde soll bewusst werden, dass durch das gemeinsame Gebet der Weg der geistlichen Versöhnung zur Wiedererlangung der Einheit gegangen werde.“ Was hier mit „feiernde Gemeinde“ gemeint ist, ist aber gar nicht die Kirche, sondern die Christenheit. Die Kirche wird hier nicht als Herzmitte des Leibes Christ dargestellt, mit Jesus als ihrem Haupt, sondern nur als ein Teil der Christenheit. Als hätte die Kirche mehrere Leiber. Als hätte der Leib Christi mehrere Herzen. Als gäbe es mehrere Kirchen. Das ist natürlich Quatsch. Bätzing verlässt hier eindeutig die katholische Sicht der Dinge und übernimmt die protestantische. Das riecht nach Häresie, um nicht zu sagen, es stinkt zum Himmel.


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 bernhard_k 3. März 2021 
 

Man müsste völlig anders vorgehen ...

... man müsste den Protestanten mittels Verweis auf Eucharistische Wunder zeigen, dass wir Katholiken Jesus "live" empfangen, die Protestanten jedoch nicht.

Und wenn nun Protestanten diesen fundamentalen Unterschied begreifen, werden sie sofort konvertieren!!!

Frage: warum macht man(n) das nicht???


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 stat crux dum volvitur orbis 3. März 2021 
 

Na, dann ist ja alles klar:

"... in Übereinstimmung mit dem katholischen Glauben ..." heißt ja wohl unzweifelhaft: jedenfalls NICHT für Nichtkatholiken (diesen Umstand kann auch das reinste Gewissen nicht ändern)! Da dürfte sich jemand vor lauter Kautelen selbst ein Bein gestellt haben ...


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 laudeturJC 3. März 2021 

Ein gläubiger Katholik

hat dort nichts zu suchen...lieber einen Rosenkranz zu Hause beten.


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 Richelius 3. März 2021 
 

Die Protestanten wissen oft gar nicht, daß zwischen kath./orth./altorient. Eucharistie und ihrem Abendmahl ein Unterschied besteht. Sollen die Priester jetzt in der Liturgie eine Katechese zum Eucharistieverständnis halten?


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 Friedlon 3. März 2021 
 

Lesetipp für Herrn Bätzing

KKK 1777 ff., speziell z.B.
1780: "Die Würde der menschlichen Person enthält und verlangt, daß das Gewissen richtig urteilt. Zum Gewissen gehören: die Wahrnehmung der Moralprinzipien ..."
Wie soll in der Vorstellung des Herrn Bätzing ein Nicht-Katholik "in Übereinstimmung mit dem katholischen Glauben" zur Gewissensentscheidung zum Eucharistie-Empfang kommen, wenn eben dieser Glaube eine solche nicht vorsieht?

www.vatican.va/archive/DEU0035/__P65.HTM


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 tarsus 3. März 2021 
 

tarsus

Das Problem läßt sich ganz leicht lösen, indem, anstatt den Kirchentag zu besuchen, schöne Ausflüge unternimmmt, z.B.Altötting


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 Stefan Fleischer 3. März 2021 

Klar ist natürlich auch

dass jeder von uns - nicht nur unsere Hirten, diese aber ganz besonders - sich beim Gericht dafür zu verantworten haben werden, wenn ihn eine Schuld für das irrende Gewissen seiner Nächsten trifft, sei es in Taten oder Worten oder auch "nur" durch Unterlassung des Guten, der Vernachlässigung unseres Verkündigungsauftrages "ob man es hören will oder nicht". (vgl. 2.Tim 4,2)


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 serafina 3. März 2021 
 

ernste Gewissensprüfung und Übereinstimmung mit dem katholischen Glauben

Was spricht dann dagegen, zur röm. kath. Kirche zu konvertieren? Wäre nur konsequent!


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 dalet 3. März 2021 

Das Gewissen

Hat der Pfarrer eigentlich auch ein Gewissen, nach dem er zu handeln hat? Was, wenn es der Priester nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann, einem Nichtkatholiken die hl. Eucharistie zu spenden?


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 Stefan Fleischer 3. März 2021 

Das Gewissen

Mit einem entsprechend "gebildeten" Gewissen lässt sich alles rechtfertigen, nur eines nicht, nämlich ein falsch gebildetes Gewissen. Hier wird der allwissende und gerechte Richter immer fragen, warum diese Falschausbildung möglich war, in wie weit sie selbstverschuldet ist, oder sogar wider besseres Wissen, einfach als faule Ausrede gebraucht wird, um den Konsequenzen der Wahrheit auszuweichen. Besserwisserei gilt bei Gott sicher nicht als Ausrede für einen falschen "Gewissensentscheid".


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