SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
- Ein Signal des Himmels?
- Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
- ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
- „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
- Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
- Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
- Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
- BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
- Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
- Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
- Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
- 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
- IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
- „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
| 
Frauenverachtend, rassistisch, ideologisch – internationale Frauenförderung auf dem Irrweg6. März 2021 in Prolife, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
"Gezielte Abtreibung von Mädchen ist in vielen Staaten üblich und hat einen bedenklichen, gesellschaftsbelastenden Überschuss an Männern zur Folge", darum kümmern sich Feministinnen "wegen blinder Ideologie wenig".
Berlin (kath.net/Bundesverband Lebensrecht) Zum Internationalen Frauentag am 08. März sagte Alexandra Maria Linder M.A., Vorsitzende des Bundesverband Lebensrecht e.V., in Berlin:
Ein internationaler Frauentag verlangt es, über den eigenen Tellerrand zu blicken und sich mit wirklichen Problemen von Frauen weltweit zu beschäftigen, nicht mit ideologieverblendetem Schmoren im eigenen Wohlstandssaft. Frauen weltweit fehlt es vor allem an Zugang zu Bildung, an Zugang zu sauberem Trinkwasser, an Respekt und Gleichberechtigung in der Gesellschaft und in der Familie, an selbstbestimmter Berufs- und Heiratswahl und vielem mehr.
Die Ausbeutung von Frauen aus ärmeren Familien in Indien oder Thailand, die als Gebärmaschinen unter hohen Gesundheitsgefahren die genetischen Kinder wohlhabender weißer Paare aus Industrieländern austragen, ist frauenverachtend und rassistisch. Und es wird viel Geld damit verdient: In Indien zum Beispiel beträgt der Umsatz mit „rent-a-womb“ über zwei Milliarden Dollar jährlich. 
Die gezielte Abtreibung von Mädchen ausschließlich aufgrund ihres Geschlechts ist in vielen Staaten üblich und hat einen bedenklichen, gesellschaftsbelastenden Überschuss an Männern zur Folge, so in China, in Süd-Korea, wo man vergeblich versuchte, diese Praxis durch ein Verbot von Ultraschallbildern einzudämmen, außerdem zum Beispiel in Nepal, Bangladesch, Albanien, Georgien, Kirgistan, Armenien, Aserbeidschan, Hongkong, Montenegro, Taiwan, Tunesien oder Vietnam. Allein die Tatsache, das „falsche“ Geschlecht zu haben, hat seit den 70er Jahren bis zu 200 Millionen Mädchen vor der Geburt das Leben gekostet. Diese „sex-selective abortion“ ist ein brutaler, weltweit verbreiteter vorgeburtlicher Femizid. Um dessen Opfer, zu denen auch die zur Abtreibung gezwungenen Mütter dieser Mädchen gehören, kümmern sich Feministinnen und entsprechende Organisationen jedoch nicht, weil ihnen die blinde Ideologie einer vermeintlichen Selbstbestimmung auf Kosten anderer Menschenleben wichtiger ist.
Wenn Ärztinnen aus Kenia berichten, dass sie Abtreibungsmittel unbegrenzt zur Verfügung haben, jedoch keine sterilen Spritzen oder Verbandszeug, muss umgedacht werden. Wenn sogenannte Trägerfrauen (Kayayei) in Accra/Ghana zum Schutz vor sexueller Gewalt künstliche Verhütungs- und Abtreibungsmittel angeboten bekommen statt einer Maßnahme, die sie vor der sexuellen Gewalt schützt, ist das reiner Zynismus. Und angesichts von laut Weltgesundheitsorganisation jährlich über 73 Millionen Abtreibungen weltweit als Abhilfe „sichere Abtreibungen“ zu fordern statt Alternativen für den Schutz und die Gesundheit von Müttern und Kindern, spricht ebenfalls Bände.
Es wird Zeit, Stiftungen und Organisationen nur dann in all diesen Ländern tätig sein zu lassen, wenn sie sich für echte, nachhaltig frauenstärkende Maßnahmen einsetzen. Organisationen, die den Frauen als Hilfe frauenverachtende Ideologien und lebensfeindliche Prozeduren aufzwingen wollen, haben dort nichts zu suchen und dürfen nicht finanziert werden.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Chris2 6. März 2021 | | | | Das Problem mit dem Männerüberschuss hat D auch, aber aus ganz anderen Gründen. Ob die Alterspyramide so stimmt, weiß ich nicht. Ich denke, das rote links müsste etwas weniger sein, aber die Tendenz stimmt. Die auch China oder Indien beschriebenen Folgen kennt man hier allerdings auch, angereichert durch die teils buchstäblich explosiv-fatalen Folgen der damit einhergehenden Islamisierung. www.reddit.com/r/the_frauke/comments/5eikdj/altersaufbau_2020/ |  1
| | | | | girsberg74 6. März 2021 | | | | Die Blindheit der Feministinnen gegenüber geschlechtsspezifischer Abtreibung, also überwiegend der Abtreibung von Mädchen, könnte, abgesehen von Hass und Selbsthass, auch etwas mit deren eigener Stellung (Wert) als Frau zu tun haben.
In der Wirtschaft geht das so, dass man den Wert (Preis) bestimmter Ware erhöht, indem man das Angebot verknappt.
Auf den Heiratsmärkten in Indien und China fehlen Frauen. |  3
| | | | | Familienvater 6. März 2021 | | | | Sex selective abortion Ich freue mich sehr, dass jemand diese unbequemen, nicht in die feministische Ideologie passenden Wahrheiten ausspricht. Übrigens meine ich, dass in der Abtreibungsdebatte von der Pro-life-Bewegung viel stärker auf das Phänomen geschlechtsselektiver Abtreibungen (sex selective Abortion) von Mädchen hingewiesen werden sollte. Das ist nämlich genau der Punkt, der westliche Abtreibungsbefürworter(innen) zum Nachdenken bringen könnte. Denn die Tatsache, dass gerade Mädchen vermehrt abgetrieben werden, weil in manchen Gesellschaften ein männlicher Nachkomme immer noch als wünschenswerter gilt, dürfte doch gerade (und in diesem Fall völlig zurecht!) linksliberal Denkende stark irritieren. Vielleicht fällt ihnen dann irgendwann die Widersprüchlichkeit ihrer eigenen Position auf, wenn sie auf der einen Seite Abtreibungen als (vermeintliches) Selbstbestimmungsrecht der Frau unterstützen und gutheißen und auf der anderen Seite speziell geschlechtsselektive Abtreibungen als verwerflich ablehnen. |  5
| | | | | garmiscj 6. März 2021 | |  | Ideologie Ja, es gibt immer noch großes Leid, das vor allem Frauen in den Ländern der 3. Welt erfahren müssen. Hier kommt die Wahrheit über die Feministinnen deutlich ans Licht. Es ist ihnen noch nie um das Wohl von Frauen gegangen, schon gar nicht von jenen in den Entwicklungsländern. Ihr einziges Ziel ist die gesetzliche Umsetzung ihrer primitiven Feministenideologien. Dank Merkel und den anderen dekadenten Polit-Waschlappen bekommen sie, was sie wollen. Unsere Jugend wird nachhaltig in die Irre geführt, und die Frauen, die Hilfe brauchen, bekommen keine. |  4
| | | | | Chris2 6. März 2021 | | | | China und Indien haben jahrzehntelang Mädchen abgetrieben, und sich damit Probleme mit überzähligen jungen Männern herangezüchtet. Deutschland genügte dazu eine ad-hoc-Entscheidung einer einzelnen Person, die ein zweites PR-Desaster mit einem weinenden Flüchtlingsmädchen vermeiden wollte. Die Folgen sind bekannt, die Opfer weniger: Über 1000 Frauen allein in der Silvesternacht, Mädchen wie Maria, Mia oder Mireille, die nicht älter als 16 wurden, eine fünfstellige Zahl an Opfern von Sexualvergehen (wohl fast nur Frauen) sowie die Opfer, Hinterbliebenen und Traumatisierten der allein mindestens 4 islamistischen Anschläge von 2016 und vieles andere. Weitere Folgen für Mädchen und Frauen beschreibt Ayaan Hirsi Ali in ihrem angekündigten Buch "Beute". |  1
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 





Top-15meist-gelesen- Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
- Ein Signal des Himmels?
- „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
- Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
- Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
- ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
- Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
- Der "rote Priester", der die Musikwelt revolutionierte
- Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
- Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben
- „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
- Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
- Joan Leslie: Das Hollywood-Glaubenszeugnis einer echten Heldin
- Medjugorje: Mladifest startet mit Papstappell zur Rückkehr zu Christus
- 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
|