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Wir sehen zum Himmel hinauf und gehen unseren Weg auf Erden

6. März 2021 in Aktuelles, 23 Lesermeinungen
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Franziskus: der Weg des Menschen. Wir, Brüder und Schwestern verschiedener Religionen, haben uns hier – zu Hause – eingefunden, und von hier aus wollen wir uns gemeinsam für die Verwirklichung des Traumes Gottes einsetzen


Rom (kath.net) Zweiter Tag von Papst Franziskus im Irak. Nach einem Höflichkeitsbesuch bei Ayatollah Sayyid Ali Sistani in Nadschaf flog der Papst nach Nassiriya, um sich dann zur Interreligiösen Begegnung in der Ebene von Ur zu begeben.

„Wir richten unseren Blick zum Himmel, um uns aus den Niederungen der Eitelkeit zu erheben; wir dienen Gott, um aus der Sklaverei des Ichs herauszukommen, denn Gott drängt uns zur Liebe. Das ist wahre Religiosität: Gott anbeten und den Nächsten lieben. In der Welt von heute, die den Allerhöchsten oft vergisst oder ein verzerrtes Bild von ihm bietet, sind die Gläubigen aufgerufen, seine Güte zu bezeugen und seine Väterlichkeit durch die Geschwisterlichkeit sichtbar zu machen.“

„Der Weg Abrahams war ein Segen voll Frieden. Aber es war nicht einfach: Er musste sich Auseinandersetzungen und unvorhergesehenen Ereignissen stellen. Auch wir haben einen holprigen Weg vor uns, aber wir müssen, wie der große Patriarch, konkrete Schritte tun, auf der Suche nach dem Gesicht des anderen unterwegs sein sowie Erinnerungen, Blicke und Schweigen, Geschichten und Erfahrungen teilen. Mich hat das Zeugnis von Dawood und Hasan, einem Christen und einem Muslim, berührt. Ohne sich von den Unterschieden entmutigen zu lassen, haben sie gemeinsam studiert und gearbeitet. Gemeinsam haben sie ihre Zukunft aufgebaut und entdeckt, dass sie Brüder sind. Um vorwärts zu gehen, müssen auch wir gemeinsam Gutes und Konkretes tun. Das ist der Weg, vor allem für die jungen Menschen. Es darf nicht sein, dass sie ihre Träume von den Konflikten der Vergangenheit zerstört sehen! Es ist dringend notwendig, sie zur Geschwisterlichkeit zu erziehen, sie dazu zu erziehen, die Sterne zu betrachten. Dies ist eine regelrechte Notwendigkeit; es wird der wirksamste Impfstoff für ein friedliches Morgen sein. Denn ihr, liebe junge Menschen, seid unsere Zukunft!“.

kath.net veröffentlicht die Ansprache von Papst Franziskus bei der Interreligiösen Begegnung, Ebene von Ur:

Liebe Brüder und Schwestern,

dieser gesegnete Ort führt uns zurück zu den Anfängen, zu den Quellen des göttlichen Werkes, zum Ursprung unserer Religionen. Auf diesem Platz vor der Wohnstätte unseres Vaters Abraham scheint es, als würden wir nach Hause zurückkehren. Hier hörte er den Ruf Gottes, von hier aus brach er zu einer Reise auf, die die Geschichte verändern sollte. Wir sind die Frucht dieses Rufs und dieser Reise. Gott forderte Abraham auf, zum Himmel hinaufzusehen und die Sterne zu zählen (vgl. Gen 15,5). In diesen Sternen sah er die Verheißung seiner Nachkommenschaft, sah er uns. Und heute ehren wir – Juden, Christen und Muslime – gemeinsam mit den Brüdern und Schwestern anderer Religionen unseren Vater Abraham, indem wir es ihm gleichtun: Wir sehen zum Himmel hinauf und gehen unseren Weg auf Erden.

1. Wir sehen zum Himmel hinauf. Wenn wir nach tausenden Jahren den gleichen Himmel betrachten, erscheinen dieselben Sterne. Sie erhellen die dunkelsten Nächte, weil sie gemeinsam leuchten. Auf diese Weise gibt uns der Himmel eine Botschaft der Einheit: Der Allerhöchste über uns lädt uns ein, uns niemals von unserem Bruder, unserer Schwester neben uns zu trennen. Das „Über“ Gottes verweist uns auf das „Andere“ des Bruders, der Schwester. Wenn wir aber die Geschwisterlichkeit bewahren wollen, dürfen wir den Himmel nicht aus den Augen verlieren. Wir, Nachkommen Abrahams und Vertreter verschiedener Religionen, fühlen, vor allem diese Aufgabe zu haben: unseren Brüdern und Schwestern zu helfen, ihren Blick und ihr Gebet zum Himmel zu erheben. Wir alle benötigen das, denn nur wir selbst genügen nicht. Der Mensch ist nicht allmächtig, allein kann er es nicht schaffen. Und wenn er Gott ausschließt, betet er am Ende die Götzen seiner Hände an. Aber die Güter der Welt, welche viele Gott und die anderen vergessen lassen, sind nicht der Grund für unsere irdische Reise.


Wir richten unseren Blick zum Himmel, um uns aus den Niederungen der Eitelkeit zu erheben; wir dienen Gott, um aus der Sklaverei des Ichs herauszukommen, denn Gott drängt uns zur Liebe. Das ist wahre Religiosität: Gott anbeten und den Nächsten lieben. In der Welt von heute, die den Allerhöchsten oft vergisst oder ein verzerrtes Bild von ihm bietet, sind die Gläubigen aufgerufen, seine Güte zu bezeugen und seine Väterlichkeit durch die Geschwisterlichkeit sichtbar zu machen.

Von diesem Quellort des Glaubens aus, vom Haus unseres Vaters Abraham aus bekräftigen wir: Gott ist barmherzig und die größte Beleidigung und Lästerung ist es, seinen Namen zu entweihen, indem man den Bruder oder die Schwester hasst. Feindseligkeit, Extremismus und Gewalt entspringen nicht einer religiösen Seele – sie sind Verrat an der Religion. Und wir Gläubigen dürfen nicht schweigen, wenn der Terrorismus die Religion missbraucht. Im Gegenteil, es liegt an uns, Missverständnisse durch Klarheit aufzulösen. Lassen wir nicht zu, dass das Licht des Himmels von den Wolken des Hasses verdeckt wird! In den vergangenen Jahren haben sich über diesem Land die dunklen Wolken des Terrorismus, des Krieges und der Gewalt zusammengebraut. Alle ethnischen und religiösen Gemeinschaften haben darunter gelitten. Ich möchte insbesondere an die jesidische Gemeinschaft erinnern, die den Tod vieler Männer zu beklagen hatte und mit ansehen musste, wie tausende Frauen, Mädchen und Kinder entführt, als Sklaven verkauft sowie körperlicher Gewalt und Zwangskonvertierungen unterworfen wurden. Heute beten wir für alle, die solche Leiden erfahren haben, für alle, die immer noch vermisst und entführt sind, dass sie bald nach Hause zurückkehren. Und wir beten dafür, dass die Gewissensfreiheit und die Religionsfreiheit überall respektiert und anerkannt werden: Dies sind Grundrechte, denn sie machen den Menschen frei, den Himmel zu betrachten, für den er geschaffen wurde.

Als der Terrorismus im Norden dieses werten Landes wütete, zerstörte er auf barbarische Weise einen Teil des wunderbaren religiösen Erbes, darunter Kirchen, Klöster und Gebetsstätten verschiedener Gemeinschaften. Aber selbst in diesem dunklen Moment leuchteten Sterne. Ich denke an die jungen muslimischen Freiwilligen von Mosul, die bei der Wiederinstandsetzung von Kirchen und Klöstern geholfen und so auf den Trümmern des Hasses brüderliche Freundschaften aufgebaut haben, und an die Christen und Muslime, die heute gemeinsam Moscheen und Kirchen restaurieren. Professor Ali Thajeel hat uns auch von der Rückkehr der Pilger in diese Stadt erzählt. Es ist wichtig, zu den heiligen Orten zu pilgern: Es ist das schönste Zeichen der Sehnsucht nach dem Himmel auf Erden. Die heiligen Stätten zu lieben und zu hüten ist daher eine existenzielle Notwendigkeit; wir sollen sie lieben im Gedenken an unseren Vater Abraham, der an verschiedenen Orten Altäre für den Herrn gen Himmel errichtete (vgl. Gen 12,7.8; 13,18; 22,9). Der große Patriarch helfe uns, die heiligen Orte eines jeden zu einer Oase des Friedens und der Begegnung für alle zu machen! Durch seine Treue zu Gott wurde er zum Segen für alle Völker (vgl. Gen 12,3); dass wir uns heute hier auf seinen Spuren befinden, dies möge ein Zeichen des Segens und der Hoffnung sein für den Irak, für den Nahen Osten und für die ganze Welt. Der Himmel ist der Erde nicht müde geworden: Gott liebt jedes Volk, jede seiner Töchter und jeden seiner Söhne! Lasst uns nie müde werden, zum Himmel hinaufzusehen, diese Sterne zu betrachten, dieselben Sterne, die schon unser Vater Abraham zu seiner Zeit betrachtete.

2. Wir gehen unseren Weg auf Erden. Der Blick zum Himmel lenkte Abraham nicht davon ab, sondern ermutigte ihn, seinen Weg auf Erden zu gehen, sich auf eine Reise zu begeben, die durch seine Nachkommen alle Jahrhunderte und Orte umfassen sollte. Doch alles begann hier, mit dem Herrn, der ihn »aus Ur […] herausgeführt hat« (Gen 15,7). Seine Reise war also ein Aufbruch, der mit Opfern verbunden war: Er musste Land, Haus und Familie verlassen. Indem er aber seine Familie aufgab, wurde er zum Vater einer Familie von Völkern. Etwas Ähnliches geschieht auch mit uns: Auf unserem Weg sind wir aufgerufen, die Bindungen und Formen von Anhänglichkeit hinter uns zu lassen, die uns in unseren eigenen Gruppen einschließen und daran hindern, Gottes grenzenlose Liebe anzunehmen und in den anderen unsere Brüder und Schwestern zu sehen. Ja, wir müssen aus uns herausgehen, denn wir brauchen einander. Die Pandemie hat uns bewusstgemacht, dass »niemand sich allein rettet« (Enzyklika Fratelli tutti, 54). Die Versuchung, zu den anderen auf Abstand zu gehen, kommt jedoch immer wieder. »Das „Rette sich wer kann“ wird schnell zu einem „Alle gegen alle“, und das wird schlimmer als eine Pandemie sein« (ebd., 36). In den Stürmen, die wir gerade durchleben, wird uns die Abschottung nicht retten, ebenso wenig wie der Rüstungswettlauf und die Errichtung von Mauern; dies wird uns vielmehr immer weiter entfernen und mit Wut erfüllen. Es wird uns nicht die Vergötzung des Geldes retten, die uns verschließt und Abgründe der Ungleichheit hervorbringt, in welche die Menschheit versinkt. Es wird uns nicht der Konsumismus retten, der den Verstand betäubt und das Herz lähmt.

Der Weg, den der Himmel für unsere Reise angibt, ist ein anderer, nämlich der Weg des Friedens. Dieser erfordert, besonders im Sturm, dass wir auf der gleichen Seite gemeinsam rudern. Es ist unwürdig, dass jemand gierig an seine Geschäfte denkt, während wir alle von der Krise der Pandemie heimgesucht werden, speziell hier, wo Konflikte so viel Elend verursacht haben. Es wird keinen Frieden geben ohne Teilen und Aufnahme, ohne eine Gerechtigkeit, welche die Gleichheit und Förderung aller, angefangen bei den Schwächsten, gewährleistet. Es wird keinen Frieden geben ohne Völker, die anderen Völkern die Hand reichen. Es wird keinen Frieden geben, solange die anderen als sie bezeichnet werden und nicht als wir. Es wird keinen Frieden geben, solange Bündnisse gegen jemanden bestehen, denn Bündnisse der einen gegen die anderen verstärken nur die Spaltungen. Frieden erfordert weder Sieger noch Besiegte, sondern Brüder und Schwestern, die trotz der Missverständnisse und Wunden der Vergangenheit den Weg vom Konflikt zur Einheit gehen. Bitten wir darum im Gebet für den ganzen Nahen Osten, und ich denke dabei besonders an das gepeinigte Nachbarland Syrien.

Der Patriarch Abraham, der uns heute in Einheit versammelt, war Prophet des Allerhöchsten. Eine alte Prophezeiung sagt, die Völker werden »ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und ihre Lanzen zu Winzermessern« (Jes 2,4). Diese Prophezeiung hat sich nicht verwirklicht, aus Schwertern und Lanzen sind vielmehr Raketen und Bomben geworden. Wo kann dann der Weg des Friedens beginnen? Beim Verzicht, Feinde zu haben. Wer den Mut hat, die Sterne zu betrachten, wer an Gott glaubt, der hat keine Feinde, die er bekämpfen muss. Er hat nur einen Feind, dem er entgegentreten muss, der nämlich an der Tür seines Herzens steht und anklopft, um einzutreten: die Feindschaft. Während einige eher danach trachten, Feinde zu haben, als Freunde zu sein, während viele ihren eigenen Vorteil auf Kosten anderer suchen, kann derjenige, der die Sterne der Verheißungen betrachtet, der den Wegen Gottes folgt, nicht gegen jemanden sein, sondern nur für alle. Er kann keine Form von Zwang, Unterdrückung und Missbrauch rechtfertigen, er kann sich nicht auf aggressive Weise gebärden.

Liebe Freunde, ist all das möglich? Unser Vater Abraham, der gegen alle Hoffnung zu hoffen wusste (vgl. Röm 4,18), ermutigt uns. In der Geschichte haben wir oft allzu irdische Ziele verfolgt und sind jeder für sich eigene Wege gegangen, aber mit Gottes Hilfe können wir uns zum Besseren verändern. Es liegt an uns Menschen heute und vor allem an uns Gläubigen jeder Religion, die Werkzeuge des Hasses in Werkzeuge des Friedens zu verwandeln. Es liegt an uns, die Verantwortlichen der Nationen nachdrücklich aufzufordern, dass die zunehmende Verbreitung von Waffen der Verteilung von Nahrung für alle weicht. Es liegt an uns, die gegenseitigen Beschuldigungen zum Schweigen zu bringen, um dem Schrei der Unterdrückten und Ausgestoßenen auf dem Planeten eine Stimme zu geben: Zu viele sind ohne Brot, Medizin, Bildung, Rechte und Würde! Es liegt an uns, Licht in die zwielichtigen Machenschaften rund um das Geld zu bringen und mit Nachdruck einzufordern, dass das Geld nicht immer nur dem maßlosen Wohlstand einiger weniger dient. Es liegt an uns, das gemeinsame Haus vor unseren räuberischen Absichten zu schützen. Es liegt an uns, die Welt daran zu erinnern, dass das menschliche Leben das wert ist, was es ist, und nicht, was es hat, und dass das Leben der Ungeborenen, der alten Menschen, der Migranten, der Männer und Frauen jeder Hautfarbe und Nationalität immer heilig ist und wie das aller anderen zählt! Es liegt an uns, den Mut zu haben, den Blick zu erheben und die Sterne zu betrachten, die Sterne, die unser Vater Abraham gesehen hat, die Sterne der Verheißung.

Der Weg Abrahams war ein Segen voll Frieden. Aber es war nicht einfach: Er musste sich Auseinandersetzungen und unvorhergesehenen Ereignissen stellen. Auch wir haben einen holprigen Weg vor uns, aber wir müssen, wie der große Patriarch, konkrete Schritte tun, auf der Suche nach dem Gesicht des anderen unterwegs sein sowie Erinnerungen, Blicke und Schweigen, Geschichten und Erfahrungen teilen.

Mich hat das Zeugnis von Dawood und Hasan, einem Christen und einem Muslim, berührt. Ohne sich von den Unterschieden entmutigen zu lassen, haben sie gemeinsam studiert und gearbeitet. Gemeinsam haben sie ihre Zukunft aufgebaut und entdeckt, dass sie Brüder sind. Um vorwärts zu gehen, müssen auch wir gemeinsam Gutes und Konkretes tun. Das ist der Weg, vor allem für die jungen Menschen. Es darf nicht sein, dass sie ihre Träume von den Konflikten der Vergangenheit zerstört sehen! Es ist dringend notwendig, sie zur Geschwisterlichkeit zu erziehen, sie dazu zu erziehen, die Sterne zu betrachten. Dies ist eine regelrechte Notwendigkeit; es wird der wirksamste Impfstoff für ein friedliches Morgen sein. Denn ihr, liebe junge Menschen, seid unsere Zukunft!

Nur mit den anderen kann man die Wunden der Vergangenheit heilen. Frau Rafah hat uns vom heldenhaften Beispiel von Najy aus der sabäisch-mandäischen Gemeinde erzählt, der sein Leben bei dem Versuch verlor, die Familie seines muslimischen Nachbarn zu retten. Wie viele Menschen haben hier, still und von der Welt unbeachtet, Wege der Geschwisterlichkeit begonnen! Rafah hat uns auch von dem unsagbaren Leid des Krieges erzählt, der viele gezwungen hat, auf der Suche nach einer Zukunft für ihre Kinder Haus und Heimat zu verlassen. Danke, Rafah, dass du uns an deinem festen Willen teilhaben lässt, hier im Land deiner Vorfahren zu bleiben. Mögen alle, denen dies nicht gelungen ist und die fliehen mussten, eine wohlwollende Aufnahme finden, welche verletzlichen und verwundeten Menschen würdig ist.

Gerade durch die Gastfreundschaft, ein charakteristisches Merkmal dieser Region, erhielt Abraham den Besuch Gottes und das schon nicht mehr erhoffte Geschenk eines Sohnes (vgl. Gen 18,1-10). Wir, Brüder und Schwestern verschiedener Religionen, haben uns hier – zu Hause – eingefunden, und von hier aus wollen wir uns gemeinsam für die Verwirklichung des Traumes Gottes einsetzen: dass die Menschheitsfamilie für alle ihre Kinder gastfreundlich und aufnahmebereit werde; dass wir mit dem Blick zum selben Himmel in Frieden unseren Weg auf der gleichen Erde gehen.

 

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Lesermeinungen

 SalvatoreMio 8. März 2021 
 

Glaubenswissen

@stephanus2: besten Dank für Ihren letzten Aufklärungsbeitrag über Dinge aus der muslimischen Welt. Noch zusätzlich zur Ergänzung: viele unter uns sind getauft, reden über Katholizismus, wissen aber nicht mal das Nötigste; bzgl. evang. Konfession dasselbe, und vom Islam wissen wir allgemein noch viel weniger, vermögen aber über alles zu diskutieren. (dabei denke ich an unsere Bevölkerung ganz allgemein!)


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 Alecos 8. März 2021 
 

@lakota Evangelium indirekt predigen.

Jesus will, dass auch den Muslimen das Evangelium gepredigt wird. Er ist größer als Abraham. Nicht Abraham, sondern Christus ist Herr und Erlöser. Christus hat seine Nachfolger befohlen ihm vor allen Völkern zu bezeugen.

Christen müssen jedoch bei Muslimen besonders weise und klug vorgehen und nicht mit der Tür ins Haus fallen. Der Papst, auch wenn er nicht direkt zu den Muslimen das Evangelium predigt, kann er sehr wohl sagen, woran Christen glauben und dass für Christen Jesus alleiniger Herr und Erlöser ist. Er kann also indirekt das Evangelium predigen, indem er im Interreligiösen Dialog, das christliche Glaubensbekenntnis den Muslimen darlegt. Das wird aber nicht getan.  


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 Alecos 8. März 2021 
 

@lakota

Der Interreligiöse Dialog und die Verleugnung Christi um den Friedens willen hat weder für Frieden im Nahen Osten gesorgt noch Christenverfolgung verhindert. Alle Päpste haben dem Islam u. Muslimen großen Respekt und deren Zuneigung mehrfach erwiesen, dies gar im Katechismus bezeugt. Franziskus verteidigt Muslime und Islam und duldet keine Kritik an jene. Der Vatikan betreibt Appeasementpolitik und kein Papst hat je Muslimen das Evangelium gepredigt. Dennoch wurden u. werden Christen Opfer islamischen Terrors. Trotz der Beschwörung von Päpsten, dass Christen u. Muslime denselben Gott glauben, trotzt gemeinsames Betens, werden doch Christen brutal verfolgt, in Kirchen gebombt und geköpft. Daher ist die Aussage man müsse das Evangelium verschweigen, Christus ungehorsam sein um Christen vor Verfolgung zu schützen, sehr fadenscheinig u. unredlich. Indirekt gibt den Christen und Jesus die Schuld an islamische Anschlägen durch fanatische Muslimen.


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 stephanus2 7. März 2021 
 

Sorry, einen..

..muss ich noch "raushauen". Islam eine abrahamitische Religion ? Juden, dann Christi Zeitenwende,.. erst ca. 650 Jahre später Auftritt Mohammed. Umgeben von Juden und Christen, hat er viele Abschnitte aus der Bibel, AT und NT, in seinen Koran mit eingeflochten, allerdings frecherweise oft verändert. Wo ist nun Abraham ? Meines Wissens ist dieser schwarze Stein, die Kaaba in Mekka (ein Meteor?)schon von den heidnischen Arabern angebetet worden, und Mohammed hat dann erklärt, dieser stamme von Abraham.Mehr nicht.-Ich besitze ein islamisches Kinderbuch, ausliegend in Moscheen: Es wird schön erzählt von Abraham, von Salomon- aber es wird so geschrieben,als seien das alles Muslime gewesen, keine Juden ! Jerusalem, wirklich allerheiligste Stadt von Juden und Christen, im Koran nicht namentlich erwähnt(!)- angeblich(Sunna) hat Mohammed von dort einen Himmelsritt gemacht, und schon ist es auch eine heilige Stadt des Islam ....


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 stephanus2 7. März 2021 
 

Friedensbereitschaft als Voraussetzung...

...heißt aber nicht (Ver)schweigen, oder? Jesus und die Pharisäer: er hat sie offen angeklagt und massiv kritisiert. Mit einzelnen hat er gesprochen, Mahl gehalten, aber ihr Tun hat er glasklar gebrandmarkt. So wie der Hl. Johannes d. Täufer das Tun des Herodes öffentlich und kompromisslos angeklagt hat. Es ist ein schwieriges Thema, auch für mich persönlich ! Es handelt sich aber beim Islam nunmal nicht nur um eine religiöse Auffassung wie andere - im Grunde glaubt ja jede religiöse Richtung, dass sie die richtige ist -sondern darum, dass seinen Gläubigen e x p l i z i t e r l a u b t , ja sogar g e b o t e n ist, zur Errichtung von Allahs Erdenkreis-Herrschaft Gewalt, und nicht nur diese, auszuüben.Da kann Küng intellektuell rumschwurbeln , wie er will, kenne teilweise seine Bücher. So gut viele Muslime auch sind, ihr Glaube- der den meisten so genau gar nicht bekannt ist - stellt eine potentielle Gefahr dar für Christen und Muslime.Darf ein Papst dazu denn ganz schweigen ?


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 SalvatoreMio 7. März 2021 
 

Selig, die Frieden stiften

@lakota: Danke sehr für Ihre Mühe. Im Normalfall kommen wir Menschen einander nicht näher, ohne einander Respekt zu erweisen, also einander friedlich zu begegnen, da sonst sofort Barrikaden aufgebaut werden oder einer zum verbalen Angriff bereit ist. Insofern ist Friedensbereitschaft Voraussetzung für alles andere. Ihnen eine gesegnete neue Woche!


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 lakota 7. März 2021 
 

@SalvatoreMio 2

Noch ein Versuch, da der erste nicht geklappt hat:

Dankeschön für Ihre Antwort!
(Rote Daumen sind KEINE Antwort auf eine Frage!)

Ja das ist ein schwieriges Thema, mich beschäftigt das immer wieder, gerade die Seligpreisung der Friedfertigen. Ich glaube, das gilt auch für Nichtchtristen.

"Dass Christus - nach unserer Überzeugung - sein Blut hingab für uns alle: hat man je gehört, dass er dieses Bekenntnis, das noch keine Missionierung beinhaltet, je abgelegt hat vor Nichtchristen?"

Ja, das ist ein Problem, ich könnte da auch kein Beispiel nennen, leider.

Auch wenn ich P.F. oft kritisiere, abgesehen von dem fehlenden Bekenntnis, finde ich diese Ansprache gut. Wenn die alle beherzigen würden, wäre schon viel gewonnen, besonders für die Christen dort.


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 SalvatoreMio 7. März 2021 
 

Nochmals Abraham!

Lieber @ottokar: ohne kleinkrämerisch sein zu wollen, nur so als Ergänzung: sie schreiben: "... Die Botschaft unseres Hlg. Vaters, dass Abraham der Stammvater aller Religionen sei ... damit können natürlich lediglich Judentum, Christentum und Islam gemeint sein. Wenn damit der Gedanke an Gleichwertigkeit einherginge, dann wäre das skandalös und unakzeptabel.


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 ottokar 7. März 2021 
 

Täusche ich mich?

Abraham gilt als der Gründer und Urvater des jüdischen Volkes.Das Christentum hingegen ist kein Volk,es ist eine Glaubensgemeinschaft, die allerdings auf der jüdischen Glaubenslehre, der Tora, dem Alten Testament, aufbaut, aber erst durch die Botschaft Jesu Christi, des Gottesohnes vollendet wird .Somit ist Abraham auch zutiefst mit dem Christentum verbunden.Die Botschaft unseres Hlg.Vaters, dass Abraham der Stammvater aller Religionen sei, entspricht der von Hans Küng postulierten abrahamitischen Ökumene,der Gleichwertigkeit aller Religionen. Küng sieht in dieser Gleichwertigkeit auch den Auftrag aller Religionen gemeinsam für den Weltfrieden einzutreten.Mag sein, dass dies ein "Hintergedanke" von Franziskus bei seinen Ansprachen ist und war. Tatsächlich hat die irakische Regierung den 7.März bereits zu einem nationalen Friedensfeiertag ausgerufen.Allerdings hat Franziskus solche Gedanken bereits in Abu Dhabi und in Fratelli tutti vertreten.Läuft er auf Küng`s Spuren?


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 SalvatoreMio 7. März 2021 
 

Zeugnis ablegen oder schweigen?

@lakota: Sie schneiden ein Problem an, das immer wieder auftaucht, in unseren Breitengraden während der Nazi-Herrschaft: Schweigen und Schlimmeres verhindern, oder was? So gewiss auch jetzt in Ur. Es wird immer schwierig sein das zu bekennen, was einem heilig ist, und es kommt auch auf Tonfall und Feinheiten in der Ausdrucksweise an. Als Christus sagte: "Macht alle Völker zu meinen Jüngern" war darin nicht enthalten: "Übt Zwang aus", obwohl das auch geschah. - Die Mission von Papst Franziskus ist wirklich sehr delikat, aber seine bisherigen Freundschaftsbande mit Verantwortlichen der Muslime spielen auch hier, in diesen Besuch, hinein. Dass Christus - nach unserer Überzeugung - sein Blut hingab für uns alle: hat man je gehört, dass er dieses Bekenntnis, das noch keine Missionierung beinhaltet, je abgelegt hat vor Nichtchristen? - Auf jeden Fall müssen wir beten: für ihn, für die Christen im Orient, für die Muslime, für uns selbst.


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 lakota 7. März 2021 
 

Nachdem ich die Kommentare hier gelesen habe

möchte ich mal eine zaghafte Frage stellen.

Hat Jesus in der Bergpredigt nicht gesagt:
"Selig, die Frieden stiften, sie werden Söhne Gottes heißen?"
Da war noch keine Rede von taufen lassen usw.
Sind Nichtchristen also nicht damit gemeint?

Natürlich soll Papst Franziskus Christus und das Evangelium verkünden.
Aber hier, in Ur, vor verschiedenen Religionen, hauptsächlich Muslimen? Hätte er also jetzt und hier sagen sollen, daß der wahre Glaube nur der an Jesus Christus ist?
Wie hätte das auf die Muslime gewirkt, wie hätten die regiert und wer hätte das dann wieder ausbaden müssen? Doch die Christen dort unten oder nicht?


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 SalvatoreMio 7. März 2021 
 

Vater Abraham - Vorbild an Glaube und Gehorsam

@ottokar: Abraham hat für Juden wie für Christen eine große Bedeutung. Im neuen Testament wird er mindestens 30 x genannt, z. B. "Ich sage euch: Viele werden von Osten und Westen kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob zu Tisch sitzen; die aber, für die das Reich bestimmt war, werden hinausgeworfen ..." (Matthäus 8,11). Geschriebene Weisheiten kann Abraham nicht vorweisen, aber unbedingten Glauben und Gehorsam - also gelebtes gläubiges Leben - und darauf kommt es an!


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 SalvatoreMio 7. März 2021 
 

Christus folgen - ohne Wenn und Aber

@Alecos: Sie haben es deutlich gesagt: volle Zustimmung! Gesegneten Sonntag!


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 Alecos 7. März 2021 
 

@ SalvatoreMio

"Doch es stellt sich die Frage, da ein Papst schließlich Stellvertreter Christi auf Erden ist, ob er Christus einfach verschweigen darf."


Die Frage stellt sich überhaupt nicht, da Christus klipp und klar gesagt hat, dass wer ihm vor den Menschen verleugnet, er ihm auch vor Gott verleugnen wird. Wer sich seiner schämt, dessen wird sich Christus auch schämen. Klarer kann sich Jesus wirklich nicht ausdrücken. Christus will und ordnet an, dass seine Nachfolger ihm und das Evangelium ohne Wenn und Aber vor den Völkern verkünden. Was, das anbelangt betreiben viele in der Hierarchie, im Klerus regelrecht eine Arbeitsverweigerung und verharren im Ungehorsam.


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 Alecos 7. März 2021 
 

@leodorn

Franziskus hat  in einigen seiner Predigten von den Träumen Gottes gesprochen. Er hält wohl seine Träume für die Träume Gottes. Gott hat jedenfalls seinen Wunsch und Willen in der Bibel offenbart, er will, dass ALLE Völker umkehren und Christus als Herr und Erlöser annehmen, damit diese gerettet werden. Diesen Wunsch Gottes interessiert vielen im Vatikan nicht mehr, da viele ein anderes Evangelium predigen, das nicht rettet.


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 ottokar 6. März 2021 
 

Unser Erlöser ist Jesus Christus und er hat uns den Weg gewiesen, nicht Abraham

Wo gibt es Schriften oder Verkündigungen von Abraham? Was hat er uns gelehrt? Gründet unser Papst gerade eine neue Religion? Während das Christentum die unmittelbare Fortsetzung des Judentums ist, hat der Islam erst seit der Neugründung durch Mohammed seine Beziehung zu Abraham konstruiert und hat eigentlich mit Abraham nichts zu tun. Was unser hlg.Vater da gerade sagt, ist mehr als gesagt. Der Name unseres Erlösers kommt nirgends vor. Irgendwie ein Wiederspruch zum Inhalt vieler seiner tägliche Gebete und Ansprachen. An was glaubt er jetzt tatsächlich?


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 Zeitzeuge 6. März 2021 
 

Statt eines eigenen Kommentars zitiere ich den +Prof.Dr. Joseph Schumacher,

der vor fast 10 Jahren u.a. schrieb:

"Die Missionsgesellschaften und Missionswerke der Kirche haben schon lange den Absolutheitsanspruch
des Christentums und der Kirche aufgegeben, in der
Regel, zumindest in Deutschland.
Aus dem interreligösen Dialog haben sie einen unverbindlichen Dialog gemacht und die Verschiedenheiten der Religionen verstehen sie als
gegenseitige Bereicherung.
Damit haben sie de facto den Missionsauftrag Christi verraten und ihr eigenes Fundament zerstört.......!

Es gibt eine Linie, die von der zweideutigen
Erklärung des II. Vat. "Nostra Aetate" über
die "Assisi-Treffen" nach Abu Dhabi und jetzt
in den Irak führt!

Quo Vadis Papst Franziskus??

Im Link ein ergänzender Artikel mit wichtigen,
zusätzlichen Verlinkungen.

Allein den Betern kann es noch gelingen!

derkatholikunddiewelt.blogspot.com/2014/12/haben-die-apostel-interreligiosen.html


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 leodorn 6. März 2021 
 

Seit wann kennt der Vatikan die Träume Gottes? Oder hat sich nur der Redenschreiber vertippt?
LD


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 kathleser 6. März 2021 
 

Klare Ansage

Jesus sagt: „ Ich bin der Weg, niemand kommt zum Vater als durch mich“
Warum kam er in die Welt ? Warum ist er gestorben und wieder auferstanden und seinen Jüngern erschienen?
Er kommt in der Predigt des Papstes nicht mehr vor.
Eine allgemeine Ansage wie diese soll wohl alle Menschen auf den kommenden ‚Great reset‘ hinführen


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 Diadochus 6. März 2021 
 

@Stefan Fleischer

Es ist noch viel schlimmer, als Sie vermuten. Der Hl. Vater möchte seine Aussagen genau so verstanden wissen. Ja, der Hl. Vater, Papst Franziskus ist ein Visionär, ein Träumer, der die Welteinheitsreligion in der Neuen Weltordnung träumt und vorbereitet. Nur, anstatt den Frieden beschwört er den Zorn Gottes herauf.


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 SalvatoreMio 6. März 2021 
 

"Wir sehen zum Himmel hinauf und gehen unseren Weg auf Erden"

Ich finde die Gedanken der interreligiösen Begegnung - dazu in Ur - sehr ansprechend und passend. Doch es stellt sich die Frage, da ein Papst schließlich Stellvertreter Christi auf Erden ist, ob er Christus einfach verschweigen darf. "Wir sehen zum Himmel hinauf und gehen unseren Weg auf Erden": das wäre die ideale Gelegenheit gewesen, unserem Glauben Ausdruck zu verleihen, dass Gott Mensch wurde, zu uns kam, wir jetzt zu Ihm aufschauen und versuchen, ihm hier auf Erden zu dienen.


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 Sagittarius 6. März 2021 
 

One house - one world curch?

Wieso verkünden die Christen, abgesehen von einigen Freikirchen, nicht mehr die Wahrheit, dass wir nur durch Jesus, den Gekreuzigten, unser Heil erlangen können? Etwa, weil wir kein Ärgernis erregen wollen, oder nicht für töricht dastehen wollen?

"Wir dagegen verkünden Christus als den Gekreuzigten: für Juden ein Ärgernis, für Heiden eine Torheit, für die Berufenen aber, Juden wie Griechen, Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit. Denn das Törichte an Gott ist weiser als die Menschen und das Schwache an Gott ist stärker als die Menschen.“
1 Kor 1,23-25


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 Stefan Fleischer 6. März 2021 

Ich kann nichts dafür

«von hier aus wollen wir uns gemeinsam für die Verwirklichung des Traumes Gottes einsetzen»

Aber bei solchen Sätzen kommt mir immer mehr der moralistisch-therapeutische Deismus in den Sinn und sein Anspruch auf den Satus der alles verbindenden Weltreligion. Aber ich glaube, Gott hat andere Träume, der Herr meinte etwas ganz anderes als er betete: «Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.» (Joh 17,21) Sagt unserem Heiligen Vater niemand, wie falsch seine Aussagen oft verstanden werden können?

www.stefanfleischer.ch/EINZELTEXTE/moralisich_therapeutisch.html


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