Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  6. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  10. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  11. Wir machen da was mit Medien
  12. „Wir werden erwartet“
  13. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  14. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  15. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein

Erzbischof Paglia: Spaniens Sterbehilfe-Gesetz ist Kapitulation

21. März 2021 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben appelliert auf weitere Verbreitung der Palliativmedizin zu setzen - Spanien weltweit fünftes Land, in dem Tötung auf Verlangen künftig straffrei ist


Rom (kath.net/KAP) Mit Enttäuschung hat der Vatikan auf das neue Sterbehilfe-Gesetz in Spanien reagiert. Es sei "eine weltweit zunehmende Kapitulation" gegenüber der "schmutzigen Arbeit des Todes", sagte der Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, Erzbischof Vincenzo Paglia, der Zeitung "Corriere della Sera" (Freitag). Die "wenigen Zeilen eines kalten Gesetzes" erinnerten an Pontius Pilatus, der seine Hände in Unschuld wasche. Mit großer Mehrheit von 202 zu 142 Stimmen hat Spaniens Parlament am Donnerstag die aktive Sterbehilfe legalisiert. Damit wird Spanien nach den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Kanada das weltweit fünfte Land, in dem Tötung auf Verlangen künftig straffrei ist.


Angesichts unerträglicher Leiden müsse Pflege auf die weitere Verbreitung der Palliativmedizin setzen. "Nimm den Schmerz, bleib in der Nähe des Kranken, um ihn mit Liebe und Freundschaft zu wärmen", so Paglia. Die Herausforderung sei es, "wahrhaft menschlich zu sein", und "jene, die leiden, nicht in den Händen der Euthanisie-Industrie zu lassen". Ziel der Palliativmedizin ist nicht mehr Heilung, sondern bestmögliche Lebensqualität für sterbenskranke Menschen.

Erzbischof Paglia (75) gilt in Italien als einer der führenden Theologen zu Themen rund um Lebensschutz und Bioethik; unter anderem koordiniert er ein Beratungsgremium der Regierung zur Lage alter Menschen in der Pandemie. Er ist außerdem Mit-Initiator eines internationalen Aufrufs zu besserer Sorge und Integration für alte Menschen angesichts der Covid-Krise. Weiter ist Paglia geistlicher Assistent der Gemeinschaft Sant'Egidio.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

 Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. "Österreich-Feier" im Stephansdom mit Lichterprozession und Pummerin
  3. Pakistan: Gericht prüft erneut Fall von entführter Christin
  4. Vatikan bestätigt Papstreise nach Südamerika im vollen Umfang
  5. Wir machen da was mit Medien
  6. „Habe Entwicklung zur Ausblendung wichtiger Themen und der Tabuisierung von Kritik selbst erlebt“
  7. Glaubensweitergabe im Wandel der Zeit
  8. Nach Anschlag in Paris: Kritik an Macrons Aussage über religiös motivierte Gewalt
  9. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  10. Fatima-Tag in Berlin
  11. Lucky Luke wird in Jubiläums-Comic zum Heiligen
  12. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  13. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  14. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  15. „Die Heiligen sind keine kleine Gruppe Auserwählter, sondern eine unzählige Schar“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz