Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  4. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  14. „Das Ende von Maria 2.0“
  15. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘

„No go! Ich werde keine Kirche betreten, die mit einer Regenbogenflagge geziert ist“

23. März 2021 in Aktuelles, 29 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bernhard Meuser: „Die Regenbogenfahne steht hier für einen Akt des Ungehorsams Papst Franziskus gegenüber.“ Es sei „Gläubigen nicht zuzumuten, unter einem ebenso hysterisch wie ideologisch aufgeladenen Regenbogen zur Rainbow Church zu konvertieren.“


Augsburg-Bonn (kath.net) „No go – Ich werde keine Kirche betreten, die mit einer Regenbogenflagge geziert ist.“ Das schreibt der Augsburger Theologe und Buchautor Bernhard Meuser auf seinem Facebookauftritt. Man könne von Christen „verlangen, dass sie sich unter dem Kreuz versammeln; es ist aber Gläubigen nicht zuzumuten, unter einem ebenso hysterisch wie ideologisch aufgeladenen Regenbogen zur Rainbow Church zu konvertieren“, betonte Meuser.

Der bekannte Theologe erinnert eigens: „Die Regenbogenfahne steht hier zudem für einen Akt des Ungehorsams Papst Franziskus gegenüber. Die Lehräußerung ist übrigens keine Segensverweigerung für homosexuelle Menschen, sondern sie bekräftigt nur die vernünftige Lehre aus Amoris Laetitia, wonach ‚es keinerlei Fundament dafür [gibt], zwischen den homosexuellen Lebensgemeinschaften und dem Plan Gottes über Ehe und Familie Analogien herzustellen, auch nicht in einem weiteren Sinne.‘ Nach wie vor sieht die Kirche in homosexuellen Verbindungen keine ‚Ehe‘, sondern Freundschaft. Und sie kann den Segen, der auf der Ehe liegt, nicht auf andere Formen menschlicher Gemeinschaft übertragen. Was ist daran so schwer zu verstehen?“


In der seinem Post folgenden Diskussion schreibt Meuser, viele Gläubige befürchten, dass über die Frage des Umgangs mit Homosexualität „die Katholische Kirche ein weiteres Mal“ zerbreche. Auch machten sich mittlerweile „linke schwule Theologen schon lustig über die Segnung“, erwähnt Meuser, dort würde man sie „als kitschiges Imitat von heteronormativen Mustern“ betrachten. „Wo bleiben die Dreier-, Vierer- Beziehungen? Das ganze Spektrum moderner Beziehungsformen? Das alles kann doch nicht ungesegnet bleiben ...“ Einem Teilnehmer, der den Weg ins Schisma für sich nicht ausschloss, antwortete Meuser: „Ihr Ja zu einem Schisma werden Sie selbst vor Ihrem Herrn verantworten müssen. Ich bin diesen permanenten Versuch, jedweden Menschen, der sich ideologische Übergriffigkeit verbietet, als homophob zu diffamieren, leid. Gründen Sie Ihre Rainbow-Church. Und werden Sie da glücklich. Ich werde keinen Fuß in sie setzen. Ich folge dem Papst. Das ist seit 2000 Jahren best choice.“

Angesprochen auf die tendenziöse Berichterstattung von „katholisch.de“, der „offiziell nicht offiziellen“ Internetseite der Deutschen Bischofskonferenz, äußert Meuser, dies sei „nicht anders zu erwarten“. Ihn überschwemme „Mitleid für die armen Matrosen bei katholisch.de. Die müssen soweit auf den Ozean hinaus rudern, dass sie eines Tages den Pfiff überhören, der sich zurückbeordert. Und wenn sie ihn hören, müssen die armen Kerle den ganzen Weg zurückrudern ... Wenn sie denn noch im Hafen der katholischen Kirche landen, werden sie ziemlich zerrupft aussehen.“

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  3. Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
  4. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  5. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  6. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  7. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  8. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  9. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  10. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  11. Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
  12. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  13. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  14. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  15. Rom: "Krippe von Bethlehem" zu sehen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz