Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  4. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  5. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  6. Wahrheit ist heilsrelevant
  7. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  8. Polnische Bischofskonferenz bejaht in Positionspapier die Ehe nur „zwischen Mann und Frau“
  9. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  10. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  11. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  12. Papst an Pfadfinder: „Ihr verbindet auf kluge Weise das Buch der Natur mit dem Wort Gottes“
  13. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  14. Schönborn: Glaube braucht Tradition und kirchliche Einheit
  15. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“

Mässigung ist eine christliche Tugend

26. März 2021 in Kommentar, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Corona-Massnahmen werden zehn Mal besser eingehalten als die liturgischen Vorschriften. Man ist dieser Hygiene-Diktatur komplett verfallen, das Vertrauen auf Gott ist komplett verloren gegangen - Gastkommentar von Claudio Tessari.


Chur (kath.net)

Liebe Leser und Leserinnen. Wir leben nun gut 1 Jahr in dieser Pandemie. Jeden Tag hören wir Fallzahlen und Todeszahlen, sehen wir entsprechende Bilder und könnten meinen, die Welt steht vor der Apokalypse. Doch schauen wir doch diese Pandemie mal genauer an. An der Justinianischen Pest (541–542) starben 55 Prozent aller Menschen in Europa, in Nordafrika und im Nahen Osten. Als der Schwarze Tod von 1347–1351 in Europa wütete, fanden 39 Prozent der Leute den Tod. Die 1520 eingeschleppten Windpocken vernichteten bis heute 93 Prozent der indigenen Bevölkerung in Nord- und Südamerika . Die Spanische Grippe, die eigentlich aus den Vereinigten Staaten kam, raffte zwischen 1918 und 1919 2,4 Prozent der Weltbevölkerung dahin. Seit 1980 starben 0,7 Prozent der Menschen weltweit an einer Infektion mit der Immunschwächekrankheit Aids. Die Zahl der COVID-Toten beziffert die britische Zeitung Financial Times auf 0,03 Prozent der Weltbevölkerung.

Drei Zehntausendstel. 99,97 Prozent überleben. Das sind einfach mal die Fakten. Natürlich ist jeder "Corona-Toter" ein trauriger Fall, aber gehört der Tod nicht zum Leben. Haben die Christen aller Zeiten sich nicht auf einen guten Tod vorbereitet und haben den Worten Jesu gehorcht, der uns auffordert so zu leben, als wäre der Tod nahe? Heute sind leider auch viele Hirten dem Götzen "Gesundheit" verfallen. Die Corona-Massnahmen werden zehn Mal besser eingehalten, als die liturgischen Vorschriften. Man ist dieser Hygiene-Diktatur komplett verfallen, das Vertrauen auf Gott ist komplett verloren gegangen, ja man fürchtet sich vor der Heiligen Kommunion sogar so stark, dass es Priester gibt, welche diese Heilige Kommunion mit Wegwerfhandschuhen verteilen und die Mundkommunion wird verboten. Wo sind wir gelandet? Jesus lehrt uns, die Geister zu unterscheiden.


Wir wissen nun seit einem Jahr, dass es Corona gibt, dass es vor allem für vorerkrankte über 80 Jährige gefährlich sein kann, ja sogar tödlich, wir wissen aber auch, dass es für die grosse Mehrheit nicht so gefährlich ist. In vielen ärmeren Ländern sterben viel mehr Leute an Hunger als Folge der Massnahmen. Viele junge gesunde Personen, werden depressiv als Folge der Massnahmen. Viele Menschen haben Existenzängste als Folge der Massnahmen. Sollten nicht wenigstens wir Christen aus dieser Depression der Angst aussteigen. In der Heiligen Schrift lesen wir (Jer 17,5): "So spricht der HERR: Verflucht der Mensch, der auf Menschen vertraut, auf schwaches Fleisch sich stützt und dessen Herz sich abwendet vom HERRN." Ist das Ganze noch verhältnismässig? Es sterben jedes Jahr mehr Menschen als Folge des Rauchens. Verbietet man das Rauchen? Heute wird jeder, welcher das Ganze kritisch hinterfragt, als Verschwörungstheoretiker abgestempelt. Doch genau das kritische Hinterfragen ist eine christliche Tugend. In einigen Tagen feiern wir das grösste christliche Fest, den Tod und die Auferstehung unseres Erlösers und Herrn Jesus Christus. Doch glauben wir überhaupt noch an die Auferstehung?

Denn wenn wir daran glauben würden, dann würden wir nicht in Panik verfallen wegen eines Virus. Was sagt Jesus zu uns? Mt 10,28: "Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können, sondern fürchtet euch eher vor dem, der Seele und Leib in der Hölle verderben kann!" Zum Schluss noch eine Frage. Ist es nicht heuchlerisch, wenn man für die "Corona-Toten" Gedenkminuten haltet, oder Kerzen anzündet, aber gleichzeitig jährlich mehr Kinder ermordet, ihnen aber nicht gedenkt und allen anderen welche sonst sterben ebenfalls nicht gedenkt? Ist das grösste Übel der Zeit die Corona-Pandemie, oder der enorme Glaubensabfall und die Säkularisierung innerhalb der Kirche? KYRIE ELEISON, CHRISTE ELEISON, KYRIE ELEISON.

Die Meinung des Kommentators drückt in keiner Weise die Meinung der Redaktion aus.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  4. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  5. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  6. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  7. Er starb, weil er die Ehe verteidigte
  8. Martin Mosebach: ‚Die Nichtnagetiere betreten das sinkende Schiff‘
  9. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  10. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  11. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
  12. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  13. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  14. Das brennende Herz des heiligen Philipp Neri: Ein wissenschaftlich dokumentiertes Pfingstwunder
  15. Rekordbeteiligung bei traditioneller Wallfahrt nach Chartres - Mehr als 20.000 Teilnehmer

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz