Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Müller: „Die sogenannte Interkommunion zementiert die Kirchenspaltung“
  2. US-Berater Fauci meint: Geistliche sollen Gläubige von Covid-Impfung überzeugen
  3. Juden-Haß und Islam-Verharmlosung 
  4. Vatikan für Zurückhaltung in US-Debatte um Kommunionempfang
  5. Österreich: Singen bei den Messen wieder erlaubt - Erleichterungen für Taufen und Trauungen
  6. 1521 – 2021: zur Klärung der Begriffe. Schisma und Häresie
  7. Franziskus von "konservativen Kräften" gefangen?
  8. "Bischof" darf nicht zum Schimpfwort werden!
  9. Die Glaubenskongregation ist Stellvertretungsorgan des Papstes
  10. USA unter Biden steigen aus Lebens- und Familienschutzerklärung aus
  11. Gewalt gegen Israel
  12. Sonst kann jeder tun, was ihm entspricht
  13. Lateinamerika: Viele Seelsorger sterben an Covid-19
  14. "Biedern Sie sich nicht der Welt und ihren falschen Wegen an!"
  15. Bartholomaios I. stärkt Georgischer Kirche gegen Moskau den Rücken

„Das hier ist ein Satire-Account, oder? ODER????“

13. April 2021 in Deutschland, 88 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Twitterauftritt des Synodalen Wegs erntet für seinen Post ausschließlich Kritik - Ein Kritiker sieht „Häresie“, ein anderer schreibt sarkastisch: „Können wir nicht auch Jesus abschaffen und den kleinen Prinzen dafür nehmen?“


Bonn (kath.net/pl) „unser vater – der du bist die mutter – der du bist der sohn – der kommt um anzuzetteln – den himmel auf erden – dein name werde geheiligt“. Diesen Text von Kurt Marti postete der offizielle Twitterauftritt des Synodalen Wegs, brav retweetet vom Twitterauftritt der Deutschen Bischofskonferenz. Ausgewählt wurde der irritierende Text von Klaus Koschinsky. Er ist der Vertreter des Diözesanrates der Katholiken des Erzbistums Bamberg im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und Mitglied des Synodalversammlung.


Unter dem Post findet sich kein einziger Beitrag, der den Text lobt. Dafür kommen aber herb-kritische Reaktionen. „Das hier ist ein Satire-Account, oder? ODER????“, fragt ein User. Ein auswärtiger User kommentiert auf Spanisch, dass er froh sei, kein Deutsch zu verstehen, „das rettet mich davor zu wissen, welche Häresie man hier veröffentlicht hat“. Ein weiterer User schreibt sarkastisch: „Können wir nicht auch Jesus abschaffen und den kleinen Prinzen dafür nehmen? Und statt Paulus Paul Coelho? Wir müssen auf die Mäntschn zugehen!“ Und ein weiterer User zitiert aus der Bibel: „Ich ermahne euch aber, Brüder und Schwestern, auf die Acht zu geben, die im Widerspruch zu der Lehre, die ihr gelernt habt, Spaltung und Verwirrung verursachen: Haltet euch von ihnen fern! Römer 16,17“.

Foto zur Dokumentation (c) Synodaler Weg/Twitter/Screenshot


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Zeitzeuge 17. April 2021 
 

Liebe stephanus2, 2. Antwortversuch!

verspäteten, aber herzlichen Dank für Ihre
Mitteilung!

Im Link reichhaltige Infos über den a.o. Ritus.

Gerne wünsche ich einen gesegneten Tag,

Ihr Zeitzeuge

www.pro-missa-tridentina.org/medien/index.htm


1

0
 
 stephanus2 15. April 2021 
 

[email protected],

herzlichen Dank für den Link zur Abtei Mariawald ! Er enthält das Komplet, das ich aus dem Gotteslob kenne und schon öfter in Münsters Kirchen gebetet habe. Doch wie ungleich schöner ist es ! Die Sprache ! Länger sowieso, die Seele wird viel tiefer berührt. Herzlich wünsche ich Ihnen, dass Sie bald wieder an einer Messe im außerordentlichen Ritus teilnehmen können !


6

0
 
 grumpycath. 15. April 2021 
 

Sorry, mir ist eine missverständlich Formulierung unterlaufen

Den "Synodalen Weg" empfahl wortwörtlich der Generalvikar des Bistums Speyer als quasi Problemlösung der heutigen Kirchenkrise in Deutschland, nicht der Pfarrer aus dem Bistum Rottenburg-Stuttgart, obwohl ich letzterem solche Empfehlung durchaus ebenfalls zutrauen würde.


4

0
 
 grumpycath. 15. April 2021 
 

Gestern, 14.04.2021 um 22.00Uhr im SWR

Die Sendung "mal ehrlich - Wer braucht noch die Kirche?" war einfach GRAUENHAFT!!!

Trash-Fernsehen oder Realsatire - wenn ich SO in meinem persönl. Umfeld Kirche erlebte, ich würde wegbleiben. SOFORT!

Eine Kakophonie von unterschiedlichen eher nur entweder nur plakativ regelrecht hingerotzten Schlagworten ("Jesus war ein Revoluzzer" u. ä.).
Ganz unmögliches Bild gaben der Generalvikar des Bistums Speyer sowie der Pfarrer von Marbach aus dem Bistum Rottenburg- Stuttgart AB, der ernsthaft den Synodalen Weg als Problemlösung empfahl. Aber auch der geladene Dr. Manfred Lütz benahm sich da wie ein Kasper - vielleicht wollte er auch nur mal richtig "auf die Kacke hauen", wenn er der RKK in Deutschland "ein 10jähriges Bußschweigen in Sachen Sexualmoral" empfehlend verordnete.
Am Ende wollten gefühlt alle "Jesus" in die Mitte stellen, aber jeder versteht offenbar darunter etwas gänzlich anderes.

UNMÖGLICH solch ein Mist, den man uns da vorzusetzen wagte.


5

0
 
 Zeitzeuge 15. April 2021 
 

Liebe stephanus2,

danke für Ihre Mitteilung mit dem Gebet aus dem
Missale!

Leider sind die verbotenen liturgischen Eigenmächtigkeiten weit verbreitet, ist das nicht
der eigentliche Klerikalismus und der echte
geistliche Mißbrauch?

Beim a.o. Ritus gibt es solche verbotenen Veränderungen nicht.

Leider findet in meiner näheren Umgebung die nach
Widerständen genehmigte hl. Messe im a.o. Ritus
coronabedingt nicht statt und die o. Form in Latein gibt es nirgendwo hier bei uns.

Im Link -auch zum persönlichen Gebet- die Seite
der 2018 leider aufgelösten Trappistenabtei
Mariawald mit schönen Texten der klassischen
Liturgie.

Gerne wünsche ich einen gesegneten Tag!

www.mariawalder-messbuch.de/mwmwb/office/komplet/38_Komplet.html


4

0
 
 bereschit 14. April 2021 
 

Es ist einfach unfassbar; macht sprachlos. Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!!! Herr, erbarme dich, Christus erbarme dich, Herr erbarme dich!!!


3

0
 
 stephanus2 14. April 2021 
 

[email protected]

..ich gehe fast nur noch in Messen, wo vor dem Vaterunser genau diese Worte gesprochen werden, die ich schon als Kind und Jugendliche kennenlernen durfte. Und wo es nach "..sondern erlöse uns von dem Bösen " immer heißt : " Erlöse uns Herr, von allem Bösen, und gib Frieden in unseren Tagen. Komm uns zu Hilfe mit deinem Erbarmen und bewahre uns vor Verwirrung und Sünde, damit wir voll Zuversicht das Kommen unseres Herrn Jesus Christus erwarten." Wie verblendet kann man, als Priester, sein, um diese Worte n i c h t zu sprechen ? Jesus, Maria, rettet Priesterseelen !


6

0
 
 Zeitzeuge 14. April 2021 
 

Lieber crumpycath.,

herzlichen Dank für Ihre Mitteilung und die

Segenswünsche!

Gerne wünsche ich Ihnen und Ihrer Gattin

ebenfalls Gottes Segen und alles Gute für

Seele und Leib,

Ihr

Zeitzeuge


2

0
 
 Lucilius 14. April 2021 
 

Zu Kurt Marti

Kurt Marti war ein Apostat. Mit folgendem Text legt er die Axt an die Wurzeln des Christentums:

"Ihr fragt, wie ist die Auferstehung der Toten?
Ich weiß es nicht.

Ihr fragt, wann ist die Auferstehung der Toten?
Ich weiß es nicht.

Ihr fragt, gibt's eine Auferstehung der Toten?
Ich weiß es nicht.

Ihr fragt, gibt's keine Auferstehung der Toten?
Ich weiß es nicht.

Ich weiß nur, wonach ihr nicht fragt:
die Auferstehung derer die Leben.

Ich weiß nur, wozu er uns ruft:
Zur Auferstehung heute und jetzt!"

Paulus sagt in 1 Kor 15: »Wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, ist auch Christus nicht auferweckt worden [...] und euer Glaube sinnlos.«


5

0
 
 grumpycath. 14. April 2021 
 

Danke, lieber Zeitzeuge,

Für Ihre wortwörtliche Erinnerung an die einleitenden Worte des Messbuches vor dem gemeinsamen Herrengebets in der hl. Messe.

Gottes Segen für Sie und Ihre Familie

Ihr Diasporakatholik grumpycath. Mit Ehefrau


4

0
 
 lesa 14. April 2021 

Schwarmfische mit kollektiver Schlagkraft (P. Gerdsen, iMperium d. Guten

@[email protected] und viele andere hier: Im Namen all der seelisch verunsicherten und bereits vielfach erkrankten Kinder und Jugendlichen und anderer Altersgruppen von Herzen Danke für Ihre Einwände. Man muss erlebt haben, wie heranwachsende Kinder nach Halt dürsten bei all der Auflösung der Wirklichkeit und dem Mangel an Raum, wo man Sinn und Halt finden kann...
Der synodale Weg hat sich dem Verzicht auf Wahrheit verschrieben und ist auf Lügenpfaden. Zugpferd dieses Unterfangens, das zur Selbstauflösung führt: der Genderismus mit seiner Dekonstruktionsmanie.
Die Gehirnwäsche, die alle klaren Begriffe zum Schwimmen gebracht hat, wird mit der Sprache durchgeführt - Auch von der deutschsprachigen Kirche. (siehe gegendertes Sonntagslektionar)
Ch. Meves hat eine Rezension zum Buch "Das Imperium des guten" von Peter gerdsen geschrieben. Bitte lesen u. weitergeben! Es beschreibt unüberbietbar hellsichtig die gesellschaftliche Situation - wie die "neue Moral" sich an die Stelle Gottes setzt.


7

0
 
 ottokar 14. April 2021 
 

Ich fürchte, dass dies eine gwollte Provokation ist.

Die Beiträge zeigen doch, dass wir bemüht sind einen eklatanten Unsinn mit unserem intakten Glauben zu verurteilen. Lohnt es die Zeit? Ich glaube nicht.Einen Kurt Marti können wir doch nicht ins Boot zurückholen.Vorwärts schauen ist die Devise


5

1
 
 Mariat 14. April 2021 

Spurensuche: woher kommt das Wort "Anzetteln"? ( Kirchenzeitung Linz)

"Anzetteln. Vor langer Zeit hatte das Wort eine ganz andere Bedeutung und es waren brave Handwerksleute, die etwas „anzettelten“. Denn die Redewendung kommt aus der Handwerkszunft der Weber. Sie nannten die Längsfäden eines Gewebes Zettel und am Beginn einer jeden Webarbeit stand das „Anzetteln“, das Spannen der Längsfäden. Man nimmt an, dass dies aus dem mittelhochdeutschen „zet(t)en“ (ausbreiten) abgeleitet wurde.
Das Wort „anzetteln“ im übertragenen Sinn wurde nicht immer negativ gebraucht, doch Redewendungen wie „ein Heil anzetteln“ sind längst nicht mehr gebräuchlich."
Was ich über diesen Text von Kurt Marti bereits geschrieben habe - gilt dennoch!!!
Mit seiner Provokation erreichte er sehr viele Kommentare.Vielleicht war dies seine Absicht?


2

0
 
 Zeitzeuge 14. April 2021 
 

Aus dem Meßbuch der hl. Kirche, vor dem Vaterunser:

Dem Wort unseres HERRN und Erlösers gehorsam

und getreu SEINER GÖTTLICHEN Weisung

w a g e n

wir zu sprechen!

Wenn wir es wagen sollen, daß Gebet des HERRN

ehrfürchtig zu verrichten, hat niemand das Recht

es auch nur zu wagen, dieses Grundgebet zu

verballhornen.

Menschen wie Marti können mich nicht verwirren,

wohl aber empören!

Mehr habe ich zu diesem Thema nicht zu sagen.

Kyrie Eleison! Christe Eleison!


8

0
 
 SalvatoreMio 14. April 2021 
 

Über eure Lippen komme kein böses Wort, sondern nur ein gutes -

sagen Sie, @ lieber galil?a! Das ist ein wichtiger Hinweis! Doch müssen wir unterscheiden: BÖSE Worte sind von Übel. Sie und wir alle wissen: wir brauchen Richtlinien, Klarheit - auch in Worten. Darum sagt Paulus (2 Tim 4: weise zurecht, tadle, ermahne. Es kommt eine Zeit, in der man die gesunde Lehre nicht mehr erträgt." In solcher Glaubensverwirrung und Verirrung leben wir - sind mitten drin! - Es ist völlig übers Ziel hinausgeschossen, was Kurt Marti sich in obigen Worten erlaubt! Das muss angeprangert werden und ist nicht böse, sondern notwendig! - Mir klagten mal Kinder, dass die Eltern sie nicht möchten, weil die "immer meckern". Ich erklärte ihnen auch anhand von Beispielen, dass das im Gegenteil Zeichen der Liebe und Fürsorge sei, und sie begriffen sehr schnell!


5

0
 
 Fink 14. April 2021 
 

Verwirrung stiften, die Menschen durcheinander bringen, "dekonstruieren",

-das ist das Ziel der Modernisten/ Liberalen in der Kirche. Manche wohlmeinenden Christen durchschauen diese Strategie nicht und werden deren Opfer.
@ Kant1 - ich meine, Sie treffen den Kern.


7

0
 
 Diadochus 14. April 2021 
 

@galil?a!

Da haben Sie etwas "angezettelt". Ihren Kommentar fasse ich als Satire auf.


3

0
 
 Kant1 14. April 2021 
 

Verwirrend ... das braucht die Kirche heute nicht!

Das Problem dieses „Gedichts“ ist nicht, daß es falsch, sondern daß es verwirrend ist.

Richtig ist:
1. Gott ist unser Vater, aber er hat auch mütterliche Eigenschaften.
2. Gott ist nicht nur Vater, sondern auch Sohn.
3. Jesus ist gekommen nicht nur, um das Reich Gottes zu verkünden, sondern auch durch seine Verkündigung, seine Wunder und sein Sterben und Auferstehen schon anbrechen zu lassen.
4. Der Name Gottes soll geheiligt werden.

Falsch ist allerdings:
1. Gott ist genauso Vater wie Mutter.
2. Gott Vater ist mit Gott Sohn identisch.
3. Jesus ist gekommen, um zu „agitieren“, d.h. Menschen dazu zu bewegen, politisch auf gerechte gesellschaftliche Verhältnisse hinzuwirken.

Und da man das Gedicht in beide Richtungen interpretieren kann, ist es weder falsch, noch richtig, sondern verwirrend ... und das braucht die Kirche heute nicht!


6

0
 
 galil?a! 14. April 2021 
 

Stefan Fleischer, Beten sie das Vaterunser:

dein Reich komme, / dein Wille geschehe / wie im Himmel, so auf der Erde.

Wie die Engel im Himmel den Willen des Vater tun so sollen auch wir auf Erden dieses himmlische sicherlich in menschlicher Schwachheit nachahmen.

Christus ist unserer Erlöser aber denken sie auch an die Beichte sie tilgt nicht nur unsere Schuld, sondern soll uns auch ermöglichen das schlechte hinter uns zu lassen.

Jetzt ist angezettelt auf Erden aber wenn Christus kommt wird er vollenden.

Außerdem wenn dieser Marti Theologe war glaubt er ja an das Dogma der Dreifaltigkeit. Warum hätte er dann schreiben sollen der Vater ist der Sohn was eine Ketzerei wäre. Wenn er aber die Personen unterscheidet warum schreibt der dann die Worte oben?

Außerdem wer das Evangelium tun will wie spricht der Hl. Paulus im Hl. Geist:

Über eure Lippen komme kein böses Wort, sondern nur ein gutes

Wenn wir gutes reden sollen warum sollten wir hier den Autor lästern und uns selbst d. Evangeliums unwürdig zeigen?


0

1
 
 hape 14. April 2021 

Unwürdiges Schauspiel.

Dieses unwürdige Schauspiel zeigt einmal mehr, dass das Tischtuch fast vollständig zerschnitten ist. Der Synodale Geist ist außer Kontrolle geraten. Er hat sich verselbständigt. Er hat sich institutionalisiert und eigene Berufsbilder hervorgebracht. Er hat eine eigene theologische Wissenschaft begründet, die eigene Dogmen und Gesetze aufgestellt hat. Deren gemeinsamer Nenner ist der antirömische Affekt. Das Feindbild Rom zieht sich wie ein roter Faden durch alles, was der Synodale Weg bislang zustande gebracht hat. Das ist das synodale Lebenselixier, das die Truppen zusammenhält und womöglich der letzte Faden, der sie noch mit Rom verbindet. Noch geben die Synodalen vor, Rom retten zu wollen. Doch das wird ihnen zunehmend lästig. Unverhohlen verlangen sie die bedingungslose Unterwerfung unter die synodale Agenda. Das ist der Preis. Kard. Brandmüller nennt dieses Geschacher Häresie und Schisma.


7

0
 
 SalvatoreMio 14. April 2021 
 

Kurt Marti

Ich suche den Namen „Kurt Marti“, um zu entdecken, was für „Blödsinn“ er sonst noch von sich gab: 2016 - Ökumen. Festgottesdienst anlässl. „60 Jahre Telefonseelsorge“ im Hohen Dom zu Aachen: In der Predigt bringt Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland, Worte von Kurt Marti: „Das Wort GOTT bedeutet eine gespannte Aufmerksamkeit für uns und Hörbereitschaft von höchster Intensität, von zärtlichster Genauigkeit … Gottes Hören meint eine unermessliche Hörfähigkeit, die sich dem anderen öffnet und auch vor dem Leiden nicht zurückschreckt“, sondern die sich dem Leiden aussetzt und mit hinein ziehen lässt."- Ich denke: „So ein Schmarren!“ lese aber nochmal: GOTT – wie ist er? Christus, wie ist er? Ja, er ist voll Aufmerksamkeit; er hört uns, ist ganz "Ohr" – und darauf vertrauen wir, und wie! Das sollen wir von Ihm lernen: dass wir aufmerksam hören, wenn andere klagen usw. Und das kann bedeuten, dass wir ins Leid mit hineingezogen werden.


2

0
 
 lesa 14. April 2021 

Arme Schwestern und Brüder - auch eure Hirten verdrehen das Wort des Herrn

"Die Organe für die Wahrheit können abstumpfen bis hin zur völligen Erblindung und zur vollständigen Taubheit"(Ben. XVI.)
Das hier ist schon Verblödung. Ergebnis der Verflüssigung des Genderdenkens, das die Wirklichkeit von Mann u. Frau leugnet, vorangetrieben wurde. Durch das framing der Gendersprache wurde das Unbewusste derart dekonstruiert.
"Den Teufel spürt das Völkchen nie, selbst wenn er es am Kragen hätte" sagt Mephistopheles zu Doktor Faust in Auerbachs Keller. Sodann demonstriert er seine teuflische Macht an den dort feiernden Verbindungs-Studenten, die sich für die geistige Elite der Bevölkerung hielten. Binnen einiger Minuten bringt er sie durch vorgegaukelte Trugbilder dazu, dass sie vollständig den Bezug zur Realität verlieren und sich gegenseitig die Nasen abschneiden wollen, im Glauben es handele sich um reife Weintrauben." Dann sind Schwestern das Haupt und und Brüder die Braut ... und dem Past hat man den Quatsch nun auch eingeflüsetert. Arme Schwestern und Brüder!


4

0
 
 ThomasR 13. April 2021 
 

@Diadochus&Goldene Himbeere

Problem der Synode ist nicht nur Zeitverschwendung.

Erneuerung der Kirche erfolgt durch Gebet vor Allem vor dem Tabernakel wie z.B. Hlg Johannes XXIII und durch Feier der Liturgie und nicht über Diskussionsrunden, Vortraäge, Bürokratieausbau und Strukturreformen.


6

0
 
 JP2B16 13. April 2021 
 

Gott lässt sich seiner nicht spotten ...

Gott lässt sich seiner nicht spotten.
Geradezu zwanghaft scheint man darum wetteifern zu wollen, wie man "Heiliges" originell neu interpretieren könne - für aller billigsten Applaus der Welt. Ohne es zu merken, gefällt man sich dabei nur selbst.
Denn nicht originell ist diese gezwängte "Pseudo-Akrobatik", sondern intellektuell höchst peinlich.
Neulich sagte mir eine mir sehr nahe und sehr liebe Person, die schon viele große Ereignisse voraussehen konnte, dass wenn der Zorn Gottes hereinbricht, es sehr, sehr schnell ginge - zuvor Niemals-für-möglich-gehaltenes unsere Augen sehen , das so staunen lässt, dass kaum Zeit zum Atmen bliebe.


7

0
 
 KatzeLisa 13. April 2021 
 

Schlimmer geht immer

Dieses Plemplem-Gequatsche ist einfach nur peinlich. Wie kann man sich nur so blamieren. Gibt es denn überhaupt keine Verantwortlichen beim Synodalenb Weg und der DBK mehr, die auch nur einen Schimmer von der Tiefe und Schönheit unseres Glaubens haben? Man möchte sich fremdschämen.
Die Texte der Bibel sind in einer wunderbaren Sprache geschrieben, schon die letzten "Verschlimmbesserungen" waren überflüssig.


8

0
 
 Herbstlicht 13. April 2021 
 

Das unsinnige Wort zum Montag

Unter dieser Überschrift kommentiert Susanne Wenzel von der Neuen Katholischen Frauenbewegung obigen Twitterauftritt.

Hier der lesenwerte Beitrag:
https://frauenundkirche.wordpress.com/2021/04/13/das-unsinnige-wort-zum-montag/

Also wenn die Bischöfe des Synodalen Weges so ein "Gebet" zulassen und zur Veröffentlichung freigeben, dann zeigen sie damit, wie gefährdet, wie löchrig ihr Glaube an Gott schon ist.


8

0
 
 Diadochus 13. April 2021 
 

Goldene Himbeere

Der Text bekommt von mir die Goldene Himbeere. Das ist eine absolut Zeitverschwendung. Damit hat der offizielle Twitterauftritt des Synodalen Wegs den Vogel abgeschossen. Herr Koschinsky kann stolz auf seine Golden Himbeere sein. Die hat er sich redlich verdient.


6

0
 
 Vox coelestis 13. April 2021 
 

Ein inzwischen verstorbener Priester sagte zu mir öfters einen Spruch aus der Bibel: "Die Zahl der Dummen wächst von Tag zu Tag". Ich glaube dieser Satz hat sich noch nie so sehr bewahrheitet wie in unseren Tagen. Hoffentlich gehen jetzt ganz vielen endlich die Augen auf, auch unter dem Klerus, und erkennen von wessen Geistes Kind solche "Gebete" bzw. der ganze Synodale Weg inspiriert sind.


8

0
 
 stephanus2 13. April 2021 
 

Was ich denke..

..zum Himmel auf Erden..Ich glaube, dass sas eine sehr wichtige Schneise ist. Befreiungstheologie (oder wie hieß die ) hat behauptet, Jesus wolle eine Welt der Gerechtigkeit hier auf der Erde erschaffen. Den Himmel auf Erden. Ich glaube das einfach nicht, denn auf das Ewige Leben kommt alles an. Dafür soll man sich ja sogar zum Beispiel ein Auge herausreißen - als beidäugig seine Seele zu verlieren.Alle Heiligen wurden schwer bis schwerst geprüft, Verfolgung, Anfechtung, viele hatten schmerzhafte, langwierige Erkrankungen. Sie hatten alle ihr ewiges Leben im Angesicht Gottes vor Augen. Ich denke, Jesus hat aus Barmherzigkeit damals viele Kranke und Besessene geheilt, aber auch, damit hernach sie Gott lobpreisen und für Andere ein Beispiel sind.Wie soll ich es sagen ?Das Reich Gottes soll erlangt werden, keine diesseitigen Freuden, auf Erden/Welt kann es keinen Himmel geben, am Ende der Zeit nach der großen Zerstörung neigt sich das Himmlische Jerusalem ,
das schon da ist,rettend hinab


6

0
 
 stephanus2 13. April 2021 
 

@terrenum

Jesus Christus "zettelt nicht an" . Unter höchstmöglichem persönlichen Opfer, hat Er Seinen Leib und Sein Blut hingegeben zur Erlösung der Welt,aus überströmender Barmherzigkeit, um diese und uns aus der Sündhaftigkeit zu erretten, bevor das Gericht Gottes kommt. Angesichts dessen verbietet sich ein solch profaner Ausdruck wie Anzetteln.Außerdem schafft Er nicht den Himmel auf Erden, sondern errichtet das Reich Gottes in den Seelen, in möglichst vielen, damit sie nicht verlorengehen.


6

0
 
 Zeitzeuge 13. April 2021 
 

Lieber Herr Fleischer,

die theologisch indiskutable Verballhornung des

Gebet des HERRN wird hier völlig zu Recht, auch

von Ihnen, kritisiert; diesen Kritiken schließe

ich mich an!


Zum Ausgleich echte Theologie!


Im Link daher eine Ansprache Papst Benedikts XVI.

über die Menschwerdung

Laudetur Jesus Christus!

www.vatican.va/content/benedict-xvi/de/audiences/2013/documents/hf_ben-xvi_aud_20130109.html


8

0
 
 Mariat 13. April 2021 

Wozu ist das "Wort Gottes" - Christus, Mensch geworden?

Jesus diente der Menschheit, indem Er Sein Leben für uns hingab.
Gott warnte Adam, dass die Bestrafung der Sünde der Tod sein würde. Das gilt ebenso für uns. Im Neuen Testament steht: »Denn der Lohn der Sünde ist der Tod« (Rö. 6,23). Wir verdienen für unsere Sünden die Todesstrafe.
Und Gott kann uns von diesem Urteil nicht befreien, ohne es auszuführen. Er hat Sein Urteil über uns gefällt und kann Seine Entscheidung nicht einfach ignorieren. Er kann unsere Sünde nicht unbeachtet lassen, da Er gerecht ist und Seinem Wort treu bleibt.

Trotzdem möchte Gott uns vergeben. Er liebt uns und möchte uns vor der Hölle erretten. Es gab nur eine Möglichkeit uns zu verschonen und dennoch gerecht zu bleiben. Jesus, der Sohn Gottes, opferte sich. Er kam auf diese Erde um »sein Leben zu geben als Lösegeld für viele« (Mk 10,45).


7

0
 
 ThomasR 13. April 2021 
 

und das Ganze zu Lasten

auf die Kosten des Kirchensteuerzahlers

Die Kirchensteuereinnahmen sind dringendst gefragt aber im Lebenschutz z.B. in Form der Finanzierung der Plätze in den Frauenhäusern für ungewollt schwanger gewordene Frauen.

Römische Visitation des synodalen Weges dringendst gefragt. Heiliger Vater, Papa Francesco hilf unseren Entscheidungsträgern einen rechten Weg zu finden!


2

0
 
 Stefan Fleischer 13. April 2021 

@ lesa

Sie haben mich richtig verstanden. "Und wäre Christus tausendmal gekreuzigt worden, aber nicht für unsere Sünden, wir wären nie erlöst worden." Wenn wir uns dessen bewusst werden, dann werden wir auch seine Erlösertat dankbar anerkennen. Dann wird es uns nicht einfallen, Gottes Barmherzigkeit als eine Selbstverständlichkeit hinzunehmen, sondern immer bedenken, dass sie keine Bringschuld Gottes ist, auch wenn er sie uns immer bereit hält, sondern eine Holschuld von uns Menschen. Dann werden wir auch merken, dass mit dem grossen Geschenk der Freiheit, welche Gott uns geschenkt hat und nie zurück nimmt, auch eine grosse Verantwortung ihm gegenüber verbunden ist. Das ist es, was ich unter «mündige Kinder des Himmlischen Vaters» verstehe. Daraus fliesst dann jene uneigennützige Geschwisterlichkeit unter uns, um die wir uns bemühen müssen, und aus welcher dann eine bessere Welt aufzublühen beginnt.


6

0
 
 stat crux dum volvitur orbis 13. April 2021 
 

Meint ihr, dass ich gekommen bin ... (2/2)

Tatsächlich hat GOTT aber die Konsequenzen gezogen und den Menschen ihre Grenzen klar aufgezeigt. Gleichzeitig hat er Ihnen aber auch Hoffnung gegeben und Ihnen ihr letztes Ziel aufgezeigt: die Rückkehr zu IHM.
Auch wenn es schmerzt: wir müssen uns der Tatsache stellen, dass GOTT nicht "lieb" ist, sondern uns liebt und deshalb von uns die konsequente Entscheidung für IHN erwartet. Dadurch, dass wir IHN ernst nehmen und SEINE Anleitungen für uns nicht in den Wind schlagen und uns zurechtbiegen.


6

0
 
 stat crux dum volvitur orbis 13. April 2021 
 

Meint ihr, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage euch: Nein, sondern Zwietra

- spricht Christus in Lk. 12,51, und führt das dann in noch drastischeren Worten weiter aus. Soll heißen: in unserer irdischen Existenz sind wir nur "auf der Durchreise" in unsere ewige Existenz (im Himmel oder in der Hölle).
Mit diesen für unsere Ohren provokanten Worten sagt Christus nichts anderes als: Es geht für jeden von uns Menschen um ALLES, das ist kein Spiel, kein Spaß, das ist ernst. Erst wenn wir uns der enormen Tragweite dessen bewusst werden, tritt das Ziel unseres Lebens klar vor unsere Augen. Christus zeigt uns die Werkzeuge, um dahin zu kommen, von Liebe über Barmherzigkeit bis zur Vergebung. Aber nichts davon ist Selbstzweck.
GOTT hätte Adam und Eva nach ihrem Ungehorsam nach heutiger Diktion wohl in den Arm genommen, sie getröstet und gesagt: "Ihr dummen Kinder, was habt ihr da nur angestellt. Aber macht nichts, wir reden einfach nicht mehr drüber und alles ist wieder gut!". Und wir säßen alle immer noch im Paradies ...
(1/2)


5

0
 
 Dornenbusch 13. April 2021 
 

Simon Tolon a Sie haben vollkommen Recht!

Ihr Kommentar zu: galil?a!
Schade um die Zeit.....

Was wirr war, wird immer mehr zum Wirrwarr!


8

0
 
 grumpycath. 13. April 2021 
 

@Stefan Fleischer - Sie haben völlig Recht

Der Herr sagt im Angesicht seiner Verurteilung zu Folter und Tod, dass sein Reich nicht von dieser (irdischen) Welt ist.

Ich jedenfalls glaube ebenso wie Sie an Jesus Christus als den wahren und einzigen Sohn des lebendigen personalen Gottes.

Es ist für uns, meine Frau und mich, ein Akt der Ehrerweisung und Hochschätzung und Ehrerbietung eben diesem einzigen wahren Gottessohn Jesus Christus gegenüber, Sein von Ihm den Aposteln und damit uns übermitteltes Herrengebets, daß Vater unser, nicht durch irgendwelche Zusätze oder Veränderungen zu verschlechtern, sondern es wie ein kostbares Geschenk unverändert zu bewahren.

Ich habe den von Kurt Marti veränderten Text des ursprünglichen Herrengebets mit sehr scharfen Worten verurteilt - so drastisch, dass die Redaktion das wohl nicht veröffentlichen mochte.

Aber nach meinem Urteil ist Marti's Text einfach mal nur "b..lsh.t".


10

0
 
 lesa 13. April 2021 

Fülle der Freude liegt im Frieden mit Gott

@Micha 1984: "Gott sah alles an, was er gemacht hatte, und es war sehr gut" (Gen) "Zum Dasein hat Gott alles erschaffen. Aber durch die Sünde kam der Tod in die Welt" (Weish.) Jesus ist gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben" (Joh)Die Lebensbejahung und Lebensfreude beginnt im Hier und Jetzt. Aber @Stephan Fleischer will, wenn ich ihn recht verstanden habe, darauf hinweisen, dass diese Lebensfülle nicht möglich wäre, wenn Jesus nicht gekommen wäre, um sein Volk von seinen Sünden zu erlösen. Denn diese Fülle liegt in der jetzt schon anfanghaft gegebenen Gemeinschaft mit Gott, die sich im Himmel vollenden soll. Ohne die Befreiung von der Erbsünde wäre sie nicht möglich.
In jeder Beichte werden wir von dem befreit,was ihr entgegensteht. Jesus heilte nicht alle körperlichen Gebrechen. Aber allen Getauften steht die Fülle des Glücks offen. Eine Frau, die außer dem Kopf nichts bewegen konnte, strahlte vor Glück. Ihre Freude lag in ihrer Freundschaft mit JESUS.


4

0
 
 Stefan Fleischer 13. April 2021 

@ galil?a!

Sie weichen wieder aus:
Nennen Sie mir eine Schriftstelle, welche belegt, dass Christus Mensch geworden sei um einen Himmel auf Erden zu errichten, oder zumindest eine bessere Welt. Darum geht es bei unserer Diskussion. Oder anders gefragt: «Wozu ist Christus, der Sohn Gottes, Mensch geworden?" Über die weiteren Konsequenzen, oder besser gesagt welche Nebenwirkungen diese Menschwerdung hat, darüber können wir diskutieren, wenn einmal die grundlegende Frage klar ist.


9

0
 
 serafina 13. April 2021 
 

unser Vater - der du bist die Mutter

FALSCH
Die Mutter ist das Geschöpf, der Vater aber ist der Schöpfer!
"Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen" (2. Gebot)


7

0
 
 Simon Tolon 13. April 2021 
 

galil?a! - Sie irren

Sie irren. Man braucht einen solchen provokanten Unfug nicht irgendwie positiv zu deuten, man kann und sollte das, was man ohne weiteres gleich als solchen erkennt, schlicht und einfach umgehend verwerfen. Schade um die Zeit sonst.


11

0
 
 jadwiga 13. April 2021 

GENDER-RISS-MUSS!

Ja, ja das ist schon lange her als "das Wort war bei Gott und das Wort war Gott" Jetzt gibt es Gender und deswegen ein Vater und eine Mutter können auch diese selbe Person sein! Ich warte nur darauf, dass man die Artikel abschafft, selbstverständlich wegen der Gleichberechtigung, dann wird auch unsere Sprache mutiert (MUTTIERT) sein.

Marta Holter


6

0
 
 Herbstlicht 13. April 2021 
 

Geistige Armut zeigt sich hier ganz unverblümt.

„unser vater – der du bist die mutter – der du bist der sohn – der kommt um anzuzetteln – den himmel auf erden – dein name werde geheiligt“.

Soll diese Ansammlung von Worten etwa originell sein?
Ich empfinde sie nicht nur als völlig daneben, sondern auch als Gott gegenüber beleidigend und vor allem herablassend.
Ein Gebet jedenfalls ist das nicht!

Und was mir auch auffällt:
Der Autor hat alle Namen und Bezeichnungen klein geschrieben, sich selbst aber mit großen Buchstaben "verewigt" - Kurt Marti.
Auch eine Art von Selbstüberschätzung!

Die Macher des "Synodalen Weges", hier in Gestalt von Klaus Koschinsky, können ja mächtig stolz auf diesen Twitterauftritt sein, da es zu mehr ja wohl nicht reicht.


9

0
 
 St. Hildegard 13. April 2021 
 

@Micha1984

Ich bin Ihnen sehr dankbar für Ihren Hinweis! Als Christen leben wir im Spannungsfeld zwischen "schon angebrochen - noch nicht vollendet". Bei vielen Gläubigen, gerade bei besonders frommen, habe ich manchmal den Eindruck, es zählt vor allem die Blickrichtung "Noch nicht vollendet". Freie Gemeinschaften (zB. Charismatiker) betonen eher das andere (wofür ich dankbar bin), manchmal jedoch überbetonen sie es auch.
Doch eines ist klar: Jesus sorgte sich auch um die irdischen Nöte der Menschen, das darf man nicht vergessen!
Klar ist aber auch: Wir können nicht mit irgendwelchen weltlichen "Maßnahmen" zB. Armut, Ungerechtigkeit, Kriege etc. grundsätzlich überwinden - erst recht nicht durch eine menschengemachte Vorstellung von Gerechtigkeit. Darum geht es modernen Theologen aber meist, gerade den protestantischen. Das ist aber illusorisch und mündet geradewegs in die Ideologie.


7

0
 
 galil?a! 13. April 2021 
 

Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu werfen;

Bitte keine Fehlinterpretation des Wortes Gottes!

Christus meint hier das Feuer des Heiligen Geistes, der der Geist der Liebe ist.

Dieser Feuer des Hl. Geistes soll in unseren Seelen und Herzen die Sünde verbrennen und ihn uns die feurige Liebe entfachen sodass wir dem Herrn in Liebe und Demut dienen können wie die Engel im Himmel die ja auch tun und nichts Böses tun.

Die Bösen Engel wurden ja aus dem Himmel geworfen so wie der Satan, weil sich hochmütig waren und Gott nicht liebten.

Das deutet auf eine Verwandlung der ganzen Schöpfung, die erschüttert wird, damit nur das Ewige bleibt. 28 Da wir also ein Reich empfangen, das nicht zerstört werden kann, wollen wir dankbar sein und Gott Freude machen, indem wir ihn in Ehrfurcht vor seiner Heiligkeit anbeten! 29 Denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.

Gott ist ein verzehrendes Feuer für die Sünde. Er will sie aus unsern Herzen tilgen. Der Hass ist Sünde. Daher will er ZB den Hass vernichten und die Liebe entzünden.


2

3
 
 Micha1984 13. April 2021 

@stat crux dum volvitur orbis

"Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu werfen;"

Finden Sie ihre eigene Überbetonung nicht etwas die Schrift entstellend. Ich stimme mit Ihnen überein, dass Gott nicht nur "Lamm" und die "Liebe" ist, sondern auch Wahrheit und Gerechtigkeit, Löwe und Krieger. Die ganze Geschichte des Volks Israel (Opfer, Reinheitsgebote) verdeutlicht wie wenig kompatibel Gott und Sünde/Tod sind. Natürlich wird es eine Konfrontation geben und wir werden hoffentlich als in Christus gereinigte neue Menschen sein Friedensreich bevölkern.
Mit Blick auf andere Seiten Jesu, seine Barmherzigkeit, seine Heilungen, seine Lehre, seine Menschlichkeit muss man die andere Seite auch gelten lassen. "Ich bin schwarz und doch schön" - von Gott geliebt trotz Makel, so heißt es zu Beginn des Hohenlieds.


2

0
 
 Stefan Fleischer 13. April 2021 

@ SalvatoreMio

Ihre Argumentation ist sicher richtig. Sie übersieht aber – wie es diese Diskussion deutlich zeigt – dass das «zuerst Gott» sehr oft ausgeklammert wird, weil es nicht in die diesseitszentriete Weltanschauung von heute passt. "Gott ist es nicht so wichtig, ob wir uns um ihn kümmern oder nicht. Wenn wir es wollen, hilft er uns, aber sonst dürfen wir tun und lassen, was sich gut anfühlt." (Glaubensstaz 4 des MTD) hat sich leider schon – meinst unbewusst - in die Köpfen vieler Gläubigen inkl. Hirten festgesetzt. Darum ist es m.E. so wichtig, dass wir nicht «ohne das Kreuz gehen, ohne das Kreuz aufbauen und Christus ohne Kreuz bekennen. Wir sind sonst nicht Jünger des Herrn.» (Papst Franziskus an die Kardinäle nach seiner Wahl). Darum ist es m.E. so wichtig, dass wir die transzendente Dimension unseres Glaubens wieder bei jeder Gelegenheit hervorheben.


5

0
 
 galil?a! 13. April 2021 
 

Lieber Stefan Fleische heißt es nicht: Unser Vater im Himmel, / geheiligt

werde dein Name,

Ja ist der Vater nur im Himmel oder ist Gott nicht allgegenwärtig. Sicherlich ist er Allgegenwärtig wie der Prophet sagt:

Wohin sollte ich fliehen vor deinem Geist, und wo könnte ich deiner Gegenwart entrinnen? 8 Flöge ich hinauf in den Himmel, so bist du da; stiege ich hinab ins Totenreich[1], so bist du auch da. 9 Nähme ich die Flügel der Morgenröte oder wohnte am äußersten Meer, 10 würde deine Hand mich auch dort führen und dein starker Arm mich halten. 11 Bäte ich die Finsternis, mich zu verbergen, und das Licht um mich her, Nacht zu werden - 12 könnte ich mich dennoch nicht vor dir verstecken; denn die Nacht leuchtet so hell wie der Tag und die Finsternis wie das Licht.

Also steht der Himmel für uns um uns auf das himmlische zu lenken und dies schon hier auf Erden umzusetzen.

Und wenn Christus kommt wird er scheiden d. Guten und die Bösen, dann wird dieser Himmel hergestellt und die Guten werden den Herrn sehen wie er ist und ewig leben in seinen Reich!


2

3
 
 Micha1984 13. April 2021 

@Stefan Fleischer

"eigentliche Zweck der Menschwerdung" - "eine bessere Welt hier und jetzt gewesen sei."

Ich weiß nicht, ob es Sinn macht das Wirken Jesu auf einen Zweck zu verengen. Jesus nimmt viele Rollen ein. Zum Beispiel auch als Lehrer und Heiler. Hierbei prangert er z.B. massiv innere religiöse Fehlhaltungen an (z.B.: weißgetünchte Gräber), die sich auch stark auf das Miteinander auswirken (Heilung trotz Sabbat). Jesus (Jeschua - Der Herr rettet) heilt alle Kranken, die er sieht. Er ist damit auf beste Weise Gott des Lebens. Das zielt eindeutig auch auf das bessere Leben bereits hier und jetzt. Es markiert das bereits angebrochenen Reich Gottes.

Das Hohelied der Liebe spricht davon, wie Gott seine Braut bereitet. Es ist ein liebevoller Vorgang, wie nach und nach die Braut (Volk Israel, Kirche, jeder Gläubige) immer mehr in eine Reife Gottesliebe hineinfindet. Ein Vorgang der hiesigen Welt, der das Leben hier schön macht.


1

0
 
 wedlerg 13. April 2021 
 

Mati, ein religiöser Polit-Dichter ohne Religion

Mati war ein säkularer Pfarrer, der den Glauben an politische Gesinnungen praktizierte. Genau das kommt in dem verworrenen Gedicht zum Ausdruck.

Es bringt bei diesen Leuten gar nicht, nach einem höheren Sinn zu suchen. Was sie ausdrücken, sind verworrene Gedanken in hochtrabenden Begriffen ohne Inhalt. Und so klingt das ganze auch.


8

0
 
 SalvatoreMio 13. April 2021 
 

Zuerst Gott - dann aber auch wir! Gott spricht - wir antworten!

Lieber @ Stefan Fleischer! Die drei heiligen Tage sagen es klar und deutlich: Christus wollte und will sein Volk von den Sünden erlösen; ohne Erlösung auch keine Auferstehung. Und er will unter uns wohnen, indem er seine besondere Nähe und bleibende Gegenwart schenkt im Altarssakrament. - Aber dann sind auch WIR an der Reihe: "Liebt einander, wie ich Euch geliebt habe; wascht einander die Füße". Und wir erleben es doch: wenn ein Kind mir sein bezauberndes Lächeln schenkt, das ist "wie der Himmel auf Erden!" Ich habe den Eindruck, dass auch jene, die hier bei kath.net die letztere Dimension hervorheben, ganz auf dem Boden des Glaubens stehen und ebenfalls denken: zuerst Gott, aber dann auch wir, die wir in der Pflicht sind , Christi Zeugen zu sein: "Seht, wie sie einander lieben!"


4

0
 
 Mariat 13. April 2021 

@Stefan Fleischer

Sie sind KEINER Irrlehre aufgesessen. In der Offenbarung des Johannes ab Kap. 19 geht es um den "Jubel im Himmel".
Dieser Himmel ist aber NICHT auf der Erde!
Denn es heißt ab 19,11:"Ich sah den Himmel offen und siehe, da war ein weißes Pferd und der, der auf ihm saß, heißt " Der Treue und Wahrhaftige".

Weiter, in 19,13:" bekleidet war er mit einem blutgetränkten Gewand und sein Name heißt " Das Wort Gottes".
Jesus Christus erscheint also sichtbar am Himmelzelt.
Dann erst erfolgt wie unter 21 steht: " Gottes wohnen unter den Menschen". Johannes sah" die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herabkommen."

Gelobt sei Jesus Christus.


5

0
 
 stat crux dum volvitur orbis 13. April 2021 
 

"Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu werfen;

was wollte ich lieber, als dass es schon brennte!" - sagt Christus in Lk, 12,49. So sieht der "Himmel auf Erden" aus, den ER aufrichten wird. Keine Rede von menschlich gekünstelt süßlichen Gedanken vom "lieben" Gott, der gerne mal fünfe gerade sein lässt! GOTT ist nicht "lieb", er ist der einzige HERR, der SCHÖPFER der "sichtbaren und der unsichtbaren Welt". Soll heißen: ohne IHN wäre nichts, absolut nichts, von dem, was die Menschen sich da selbst zurechtzimmern.
Wenn Christus uns Menschen sagt, wie wir zu diesem unserem SCHÖPFER beten sollen (und dürfen!), dann ist das ein für alle Mal gesagt und dem ist nichts hinzuzufügen.
Die Verse 49ff im 12. Kapitel bei Lukas räumen radikal mit allen Phantastereien über einen herzig-lieben Gott auf. Sie verlangen im Gegenteil von jedem Einzelnen von uns das eindeutige Bekenntnis zu Christus: seiner Lehre, aber vor allem dazu, dass er der einziggeborene Sohn ebendieses SCHÖPFERS ist! Ohne wenn und aber ...


7

0
 
 Mariat 13. April 2021 

@Stefan Fleischer,


0

0
 
 Dornenbusch 13. April 2021 
 

galil?a! Ihr Kommentar: Wer Kritik übt muss auch vorbringen, was falsch sein soll!

Zuerst wird das Vater unser so zu verstümmelt (das genügt als Erklärung!) Und jetzt erwarten Sie noch von Kritikern eine Begründung ihrer Kritik, dass ist die Steigerung des Absurden.


9

0
 
 Stefan Fleischer 13. April 2021 

Kann mir jemand helfen?

Vielleicht Sie, sehr geeherter @galil?a!
Ich suche schon lange mindestens eine Stelle der Schrift, welche belegt, dass der eigentliche Zweck der Menschwerdung des Sohnes Gottes ein Himmel auf Erden oder zumindest eine bessere Welt hier und jetzt gewesen sei. Dass er gekommen ist um sein Volks aus seinen Sünden zu erlösen, das prophezeite schon der Psalmist (Ps 130,8) und das verkündete der Engel dem Heiligen Joseph (Mt 1,21)
So wie ich die Schrift lese, ist ein Himmel auf Erden eine reine Illusion, und eine bessere Welt hier und jetzt nur insofern möglich, als sich die Menschen mit Gott versöhnen lassen. (vgl. 2.Kor 5,20) So wurde es uns auch in meiner Jugend verkündet. Bin ich damit einer Irrlehre aufgessen?


11

0
 
 galil?a! 13. April 2021 
 

Lieber Stefan Fleischer: Es war ja keine Dialektik, Ich habe ja

nur ihren Satz vervollständigt das Christus Erlöser und Heiland ist indem er für unser Sünden gelitten hat aber auch die Gnade des Hl. Geistes geschenkt hat, welcher uns aus Gnade zur Tugend führt.

Zum andern: Der Vater ist der Vater. Der Sohn ist nicht der Vater. Der Vater ist Gott. Der Sohn ist Gott von Gott. Der Hl. Geist ist Gott. Es sind drei Personen aber in der Einheit.

Man darf nicht gleich einen Text nur kritisch verwerfen sondern sollte erst darüber nachdenken was gemeint sein könnte.

Mit Unser Vater glaube ich, dass der Autor die Hl. Dreifaltigkeit meint in der Einheit. Gott ist ja unser Vater! "Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist"

Und heißt es nicht: Wer seinen Vater oder seine Mutter, seinen Sohn oder seine Tochter mehr liebt als mich, der ist es nicht wert, mein Jünger zu sein.

Also ist der Jünger der Gott so sieht und ihm am meisten liebt. Ich glaube der Autor wollte diese Nähe ausdrücken. Du bist mir Mutter Sohn du bist mein Alles für mich!


1

9
 
 claude 13. April 2021 
 

Eine Zeit, in der ein Mann kein Mann mehr ist, eine Frau keine Frau...

... bringt derartigen Unfug hervor.

Wir haben ja mittlerweile auch Mütter als Väter, Väter als Mütter, und auch nur das bedingt, denn wir zählen ein paar Dutzend (konstruierte) Geschlechter. Großmütter tragen ihre eigenen Enkel aus. "Eltern" werden "Eltern" mit Leih-Ei und Leih-Samen.

Jüngst hatte ich auf einem Amt mit einer Person zu tun, die sich als "Herr" betitelt mit Stoppelbart im Gesicht und Stöckelschuhen.

Das ist angeblich alles normal.

Was also Wunder, dass die sog. Normalen solche Lächerlichkeiten als Gebete absondern.


15

0
 
 athanasius1957 13. April 2021 
 

wen wundert's, dass die kirchen leer sind, bei derartigem schwachsinn?

solange nicht die schrift und tradition verkündet werden, werden die kirchen leerer und zu noch größerem vakuum werden.
vor über 20 jahren habe ich zu unserem damnaligen bischof gemeint, er sei ein KIRCHENLEERER, aber mit doppel E und ohne H.
Damals war schon schlimm, nur was sich jetzt abspielt, ist schon im vorhof der hölle!


14

0
 
 Noli timere 13. April 2021 
 

@ galil?a!

Ein Jeschwie-Bocher (Talmudstudent), der sich um die Smichut (Ordination) zu einem Rabbiner bewirbt, reicht zu diesem Zweck dem Rabbi eine Bibelexegese ein.
Der Rabbi:,, Sie genügt nicht, du taugst nicht zum Rabbiner!``
Der Bocher, vorwurfsvoll:! Ich habe an zwei Jeschiwes (Talmudakademien) studiert!``
Der Rabbi ungerührt:,, Na und? Es war einmal ein Kalb, das saugte an zwei Kühen. Was wurde daraus? Ein zweimal so großes Kalb!``


9

0
 
 Krfiko 13. April 2021 
 

Vater unser

Vater unser so zu verstümmeln!!!

Einfach nur noch furchtbar! Klaus Koschinsky auf welchen Tripp sind sie denn.

Jesus, segne ihn!


8

0
 
 Stefan Fleischer 13. April 2021 

@ galil?a!

Ich bewundere Sie. Wo haben Sie Ihre Ausbildung in Dialektik gemacht? Sie ist perfekt.
Sie wollten wissen, was an dem Text falsch sei. Ich habe Ihnen ein Beispiel dafür gegeben. Darauf gehen Sie nun gar nicht ein, sondern bringen etwas ganz anderes auf’s Tapet. Ich weiss, so etwas nennt sich in der modernen Theologie Dialog. Eine vernünftige Diskussion aber kann auf dieser Basis nicht geführt werden.


17

6
 
 Dottrina 13. April 2021 
 

Grauenvoll!

Nach erstem Lesen dieser obigen Zeilen wurde mir ganz grauenvoll zumute. So langsam bekomme ich das Gefühl, die ganze Menschheit verblödet immer mehr. Das ist wieder ein Grund mehr, den Synodalen Schwachsinnsweg abzulehnen. Ich bin der Überzeugung, der Diabolos hat immer mehr Menschen in seinen widerlichen Klauen. Hier muss man standhaft bleiben. Vade retro, Satana!


17

0
 
 SalvatoreMio 13. April 2021 
 

Die Worte "Der Sohn ist gekommen" - muss man überdenken ...

Lieber @galil?a: Sie weisen auf Wesentliches hin, wozu wir zusammenfassend begreifen können als: "Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden". Christus will, dass wir die Erde zum Guten verwandeln: Gott liebend - und dem Nächsten die Hand reichend. - Ihr letzter Absatz: "Ist die Gottheit nicht unsichtbar und räumlich unbegrenzt?" spricht das unsagbare Geheimnis Gottes an, der im Hl. Geist wirkt und zugegen ist, wenn wir ihn anrufen. Jesus betete zum Vater und sandte den Hl. Geist. Was sollen also Worte wie von Kurt Marti mit: "unser Vater - der du bist die Mutter - der du bist der Sohn"? Steht es Gläubigen zu, das Geheimnis der Allerheiligsten Dreifaltigkeit so zu verdrehen (wahrscheinlich weil der Begriff "Geist" im hebräischen weiblich ist)? Der Vater ist nicht die Mutter, und die Mutter nicht der Sohn.


8

0
 
 Thomasus 13. April 2021 
 

Dumm

Das ist so dumm das es keines Kommentars bedarf.


10

0
 
 Mariat 13. April 2021 

@laudeturJC

Diese Sätze: "„Gott liebt das Monopol nicht! Es hätte ihm nicht gefallen, wenn alle Menschen Christen geworden wären.“
Stammen meines Erachtens vom Urfeind Gottes.


9

0
 
 St. Hildegard 13. April 2021 
 

@Galil?a!

Und was soll das dann : "Die Mutter?" Das klingt wie "Mutter Erde" bzw. "Heilige Geistin" oder ähnlicher Mode-Quatsch.
Ganz abgesehen davon: "Anzuzetteln den Himmel auf Erden" hört sich an, als sei Jesus ein Revoluzzer, der hier mal eben einen Umsturz anzettelt, um das Reich Gottes auf Erden zu errichten (was immer das in den Augen solcher Theologen heißt - Kampf gegen "Ungerechtigket" etc.)
Googeln Sie doch mal das ganze Gedicht - da wird zB. "Erlösung" mit dem Allerweltswort "Loslassen" verbunden (ob damit aber das Loslassen der Sünde gemeint ist, das ist die Frage).
Außerdem steht da: "dein name werde in jeder zeit konjugierbar ..." also, dem Zeitgeist entsprechend beliebig veränderbar??


12

0
 
 SalvatoreMio 13. April 2021 
 

Kurt Marti und sein Glaube

laudeturJC: Sie schreiben: "Ich glaube nicht, dass ich auferstehe!" Warum schreiben Sie das, dachte ich und forschte. Tatsächlich: dies ist ein Bekenntnis von Kurt Marti. Möge der Herr ihm gnädig sein, aber ich brauche sein Vater-Unser nicht!


8

0
 
 galil?a! 13. April 2021 
 

Stefan Fleischer, «Der Sohn, der gekommen ist , den Himmel auf Erden anzuzetteln»

Christlich müsste es heißen, der Sohn, der gekommen ist, sein Volk aus seinen Sünden zu erlösen

Ist Christus nur gekommen um uns zu erlösen also unsere Süde in Gnade auf sich zu nehmen?

Christus ist unser Erlöser aber er sagt auch folgt mir nach. Folgt mir nach in der Tugend!

Also hat Christus uns nicht nur erlöst, sondern auch d. Gnade den Hl. Geist geschenkt welcher uns zur Nachfolge führt. Also soll doch schon ihr auf Erden das himmlische ersehnt und angestrebt werden.

Man soll ja nicht nur das Böse meiden, sondern es ist auch eine Sünde das Gute zu unterlassen.

Daher sollen wir das Böse meiden und das Gute tun. So wie die Engel im Himmel dem Herrn gehorsam in liebe dienen.

Außerdem muss man auch die Worte der Sohn ist gekommen überdenken. Ist der Sohn wirklich gekommen oder ist er nicht auch im Himmel geblieben. Ist die Gottheit nicht unsichtbar und räumlich unbegrenzt? Also ist die Sendung Christi seine Menschwerdung. Gott ist Mensch geworden, er ist uns Bruder geworden.


4

11
 
 Alpenglühen 13. April 2021 

Bistum Bamberg

allmählich schäme ich mich immer mehr, zum Bistum Bamberg zu gehören…..
Und ich bin gespannt, ob Hr. Koschinsky von unserem Bischof „ein paar Takte“ zu hören bekommt – aber ich fürchte, da kommt nicht mal ein leises Säuseln - sondern nur Schweigen.


7

0
 
 Terrenum 13. April 2021 
 

Lukas 17.21

„ der kommt um anzuzetteln – den himmel auf erden –“

Nun, wenn ich recht darüber nachdenke und bei Lukas 17,21 nachlese, so liegt er damit aber eigentlich nicht daneben.

Lukas 17,21: Niemand wird euch sagen können: >Schau her! Hier ist sie, oder dort ist sie!< Und doch versichere ich euch: Die neue Welt Gottes ist schon jetzt da – mitten unter euch.<

Wie kann man diese Aussage Jesu anders verstehen?


4

3
 
 grumpycath. 13. April 2021 
 

Der kleine Prinz

und anderer pseudoreligiöser Mumpitz der Modernisten können mich mal...


6

2
 
 Uwe Lay 13. April 2021 
 

Das ist keine Satire,

sondern eine codierte Botschaft, die den Eingeweihten mitteilt: Wir vom "Synodalen Weg" schaffen jetzt den christlichen Glauben ab.Unterstützt uns!
Uwe Lay Pro Theol Blogspot


13

0
 
 Mr. Incredible 13. April 2021 
 

Hatte den Verfasser übersehen.

Kurt Marti. Einfach mal googeln. Ich will ihm keine mangelnde Bildung unterstellen :-)
Trotzdem: Den Text so zu verwenden ist einfach dumm. Und ob Hr.Marti nicht auch den kommunistischen Ideen nahestand, dem nachzugehen dazu fehlt mir die Zeit .


4

0
 
 Rojan 13. April 2021 
 

@Stefan Fleischer

Das Grundproblem, eigentliche Problem ist der Paradigmenwechsel von der gottzentrierten zur menschenzentrierten Sichtweise des Glaubens.
Es ist eine Refokussierung auf Gott notwendig


Je mehr unsere modernen Theologen die Welt durch die Brille des moralistisch-therapeutischen Deismus betrachten, desto mehr solche "freundlichen" Worte werden wir zu hören bekommen.


10

0
 
 laudeturJC 13. April 2021 

Kurt Marti war protest. Pfarrer, aber offenbar kein Christ

Hier ein paar auf Schnelle gefundene Zitate Martis:

„Gott liebt das Monopol nicht! Es hätte ihm nicht gefallen, wenn alle Menschen Christen geworden wären.“

„Es entstand eine eigentümliche Herz-und-Blut-Jesu-Mystik, die ich für einen Irrweg der Frömmigkeitsgeschichte halte. Die Darstellungen des Gekreuzigten haben für mich eine andere, wenig beachtete Funktion: Es ist ein unerhörter Protest gegen die Todesstrafe.“

„Ich glaube nicht, dass ich auferstehe.“

Passt doch bestens zu den Synodalen Wegelagerern, oder?


12

0
 
 Critilo 13. April 2021 
 

"...den kleinen Prinzen dafür nehmen"

Dieser Literaturklassiker wäre auch zu gut für den (räuber)synodalen Weg.


8

0
 
 Stefan Fleischer 13. April 2021 

@ galil?a!

z.B.:
«Der Sohn, der gekommen ist, den Himmel auf Erden anzuzetteln»
Christlich müsste es heissen, der Sohn, der gekommen ist, sein Volk aus seinen Sünden zu erlösen. Aber eben: Man hat die Erbschuld abgeschafft. Nun findet man keine auch nur einigermassen vernünftige Erklärung mehr für den Zustand dieser gefallenen Welt, für die Existenz des Bösen in der Welt und in jedem Einzelnen von uns. Man will nicht mehr erlösungsbedürftig sein und verstrickt sich damit immer mehr in das Netz des Widersachers.


18

4
 
 grumpycath. 13. April 2021 
 

Bisher haben wir solchen Gemeinden den Rücken gekehrt

und sind woandershin ausgewichen, wo noch rechtgläubig gebetet und praktiziert wurde.

Kann ggf. in Kürze vorbei sein.

Dann heißt es: Klar Farbe bekennen zumindest gegenüber dem Verantwortlichen Pfarrer - am besten schriftlich.

Und dafür dann auch die Konsequenzen tragen ggf. bis hin zu Mobbing und Ausgrenzung.

Notfalls gehe ich in die innere Emigration o. ä.!


8

0
 
 girsberg74 13. April 2021 
 

Dankbar für diese Offenbarung!

Nicht dass ich davon persönliche Vorteile hätte, einzig dass ich anderen den Synodalen Weg noch einfacher erklären könnte, etwa so:
„Gib acht, dass Du Dich nicht verwirren lässt, denn – egal, ob Du Männlein oder Weiblein bist – mit diesen kannst Du nichts anfangen!“


4

0
 
 Mr. Incredible 13. April 2021 
 

Naja. Etwas geschichtsvergessen bestenfalls.

Der "Himmel auf Erden" ist, anders ausgedrückt, die Idee des Kommunismus, der jede Transzendenz des Menschen oder gar Göttliches verneint hat. Die Strukturen sind as Problem, die jüdisch-christliche Familie etc. Wer lesen will, der sollte es tun. Marx und Engels, sehr interessant.
Das ist der Grund für viele Kriege, Massaker und Ungerechtigkeiten.

Ich nehme einfach mal an, dass der/die Verfasser dieses Textes einfach nur nicht gebildet genug waren. Was mich jetzt beim synodalen Weg nicht so sehr wundert :-)

Jesus (nebenbei: Gott Sohn) hat ganz anders gesprochen. Aber der kommt eh selten vor bei den Kollegen.


10

0
 
 Chris2 13. April 2021 
 

@galil?a

"ihm"?


9

0
 
 galil?a! 13. April 2021 
 

Ich finde den Text gut!

Was soll daran falsch oder schlecht sein.

Wer Kritik übt muss auch vorbringen, was falsch sein soll!

Heißt es nicht dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.

Also wie die Engel im Himmel den Herrn lieben und ihm dienen so sollen auch wir auf Erden ihm dienen. Also soll doch der Himmel auf die Erde gebracht werden.


4

23
 
 Stefan Fleischer 13. April 2021 

Wobei

Solches ist nur möglich, weil man Gott nicht mehr ernst nimmt, weil man diesseitsfixiert und egozentrisch (=Vorstufe des Egoismus) geworden ist. So wird der Mensch zum Volltrottel, bei dem alles nur noch möglichst "originell" - sprich blöd - sein muss.
"Kehrt um zu ihm, Israels Söhne, / zu ihm, von dem ihr euch so weit entfernt habt!" (Jes 31,6)
Solange die Kirche, solange wir alle es nicht mehr wagen dies zu verkünden, solange Gott nicht mehr der sein darf, der uns entgegen tritt mit dem Anspruch: "Ich bin der Herr, dein Gott!", ist nichts besseres zu erwarten.


17

0
 
 SalvatoreMio 13. April 2021 
 

Was wird da aus der heiligen Kirche Gottes gemacht?

@SpatzInDerHand: mir wird auch immer mulmiger, unheimlicher zumute. Aber erst jetzt geht mir auf, was andere schon seit Jahren durchleiden! Schrecklich! Man muss ja auch noch andere Dinge tun als beten, weil jeder irdische Aufgaben hat, aber wir sollten auch noch FÜREINANDER beten um durchzuhalten! Der Herr segne Sie und alle hier!


13

0
 
 Chris2 13. April 2021 
 

Macht nur weiter so.

Mit jeder unerfüllbaren Forderung, mit jeder Provokation, mit jeder Häresie werden mehr Gläubigen die Augen aufgehen...


18

0
 
 SpatzInDerHand 13. April 2021 

Ja, so kenne ich meine Kirche seit vielen Jahren!

Solche Texte werden uns in hymnischen Tönen vorgetragen! Wenn man Pech hat, begegnet es einem sogar in der Eucharistiefeier.

DAS HAT FÜR MICH MIT MEINER KIRCHE UND MIT DEM CHRISTENTUM NICHTS MEHR ZU TUN! Das ist einfach nur noch häretisch!


25

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu









Top-15

meist-gelesen

  1. Juden-Haß und Islam-Verharmlosung 
  2. „Alle Reformen der Kirche werden kein Heil bringen!“
  3. Osterspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre Hilfe!
  4. Kardinal Müller: „Die sogenannte Interkommunion zementiert die Kirchenspaltung“
  5. 1521 – 2021: zur Klärung der Begriffe. Schisma und Häresie
  6. "Kraft apostolischer Vollmacht errichte ich den laikalen Dienst des Katecheten"
  7. Franziskus von "konservativen Kräften" gefangen?
  8. Sonst kann jeder tun, was ihm entspricht
  9. "Biedern Sie sich nicht der Welt und ihren falschen Wegen an!"
  10. Die Glaubenskongregation ist Stellvertretungsorgan des Papstes
  11. "Bischof" darf nicht zum Schimpfwort werden!
  12. Vatikan für Zurückhaltung in US-Debatte um Kommunionempfang
  13. Leib – Geist – Seele: eine (umstrittene) Tagung im Vatikan
  14. US-Berater Fauci meint: Geistliche sollen Gläubige von Covid-Impfung überzeugen
  15. USA unter Biden steigen aus Lebens- und Familienschutzerklärung aus

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz