Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Rote Linien dürfen nicht überschritten werden'
  2. Maria 2.0: „Wir machen die Dinge einfach selbst… Das ist eine Art Selbstermächtigung“
  3. Kann man "Fiducia Supplicans" jetzt einstampfen?
  4. Football-Spieler Harrison Butker ermutigt Frauen ihrer Berufung als Mutter zu folgen
  5. St. Michael/Emden: Kirchenbänke verscherbeln, dafür aber neue Stühle für die Kirche kaufen
  6. DBK-Vorsitzender Bätzing: „Wir leben in einem Missionsland“
  7. „Eine Transfrau ist eine Frau. Punkt!“ – Wirklich?
  8. Gericht urteilt: Glockenschlag ist zumutbar
  9. Kirche und Kommunismus: Gedanken über ein Bekenntnis von Papst Franziskus
  10. Papst zu Liturgiestreit in Kerala: "Wo Ungehorsam ist, ist Schisma"
  11. ,Baby Lasagna‘: ,Mit Gott habe ich mich selbst zurückgewonnen‘
  12. CDU-Politiker Wolfgang Bosbach: "Die Kirchentage sind für mich mittlerweile eher Parteitage..."
  13. Evangelische Theologische Hochschule/Basel ehrt Peter Seewald
  14. Beschleunigen die neuen Vatikan-Normen die offizielle Anerkennung von Medjugorje?
  15. Johannes Hartl wurde in den Deutschen Knigge-Rat berufen

Von Corona, Cholera und der „Wundertätigen Medaille“

12. Mai 2021 in Buchtipp, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Im Marienmonat Mai lädt Papst Franziskus ein, besonders auf die Fürbitte der Gottesmutter zu bauen und jeden Abend den Rosenkranz um das Ende der Pandemie zu beten. Ein neues Buch von Julia Wächter


Linz (kath.net)

Corona hat die Welt noch immer fest im Griff. Im Marienmonat Mai lädt Papst Franziskus deshalb ein, besonders auf die Fürbitte der Gottesmutter zu bauen und jeden Abend den Rosenkranz um das Ende der Pandemie zu beten. Auch während der Cholera-Epidemie 1832 setzten die Menschen ihr Vertrauen in Maria. Viele erfuhren Heilung.

20.000 Opfer hat die Cholera-Epidemie gefordert, die 1832 in der französischen Hauptstadt ausgebrochen war. Über die damaligen Zustände „an einem sonnigen Tag“ schrieb Heinrich Heine: „So tummelten sich die Pariser um so lustiger auf den Boulevards, wo man sogar Masken erblickte, die in karikierter Mißfarbigkeit und Ungestalt die Furcht vor der Cholera und die Krankheit selbst verspotteten.“ Besonders die Tanzballveranstaltungen seien gut besucht gewesen, doch bald sei das Gelächter verstummt: „Die Nebel der Dämmerung umhüllten wie weiße Laken das kranke Paris, und ich weinte bitterlich über die unglückliche Stadt.“


In eben dieser Zeit begann man in Frankreich die ersten Marienmedaillen nach dem Muster herzustellen, das zwei Jahre zuvor die Gottesmutter der jungen Seminarschwester Catherine Labouré offenbart hat. Von Juli bis Dezember 1830 erschien ihr Maria mehrmals in der Kapelle des Mutterhauses der Töchter der christlichen Liebe in Paris und bat sie: „Lass nach diesem Muster eine Medaille prägen. Diejenigen, die sie mit Vertrauen tragen, werden große Gnaden empfangen.“

Die Medaille wurde in Paris verteilt, insbesondere an Infizierte in den Krankenhäusern. Die Bevölkerung setzte Vertrauen in die Medaille und stellte sich unter den Schutz der Gottesmutter. Weil immer mehr Infizierte Heilung erfuhren, wurde die Medaille bald als „wundertätig“ bezeichnet, was ihr den Namen gab, unter dem sie heute weltweit bekannt ist: die „Wundertätige Medaille“. Sie zeigt auf der Vorderseite Maria als die Unbefleckte Empfängnis. Von ihren Händen gehen Gnadenstrahlen aus. Sie ist umgeben von dem im Halbkreis angeordneten Anruf: „O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu dir unsere Zuflucht nehmen.“ Auf der Rückseite der Medaille sind die beiden Herzen Jesu und Marias vereint.

Papst Franziskus hat im vergangenen Jahr eine Jungfrau von der „Wundertätigen Medaille“ im Vatikan gesegnet, die seitdem durch die Pfarreien Italiens pilgert mit dem Ziel, Menschen in der Pandemie Hoffnung zu schenken.

Über die Marienerscheinungen von Paris und die Entstehung der „Wundertätigen Medaille“ inmitten einer von menschlichen und politischen Nöten geprägten Zeit schreibt Julia Wächter im vierten Band der Reihe „Marianum“, der vor kurzem in Regensburg erschienen ist.

kath.net Buchtipp
Marienerscheinungen in Paris - Die Geburtsstunde der „Wundertätigen Medaille“
Von Julia Wächter
Geheftet, broschürt, 48 Seiten
Schnell & Steiner 2021 
ISBN: 978-3-7954-3633-9
Preis: Euro 5,20 


Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Marie Madeleine 17. Mai 2021 
 

Medaille statt Impfung

Wenn ich auf die Wundertätige Medaille vertraue, warum sollte ich dann noch eine neuartige Gen-Impfung wollen, die nicht genügend erforscht ist?


2
 
 Diadochus 12. Mai 2021 
 

Wirkmächtigkeit

Der Anruf: „O Maria, ohne Sünde empfangen, bitte für uns, die wir zu dir unsere Zuflucht nehmen.“ eignet sich hervorragend als Gebet zwischen den Gesätzen des Rosenkranzes. Ich selbst praktiziere das jetzt so. Das Vertrauen zur Immaculata ist sehr wichtig und wirkmächtig. Was damals geholfen hat, hilft heute erst recht. Wo die Not am größten ist, ist Maria und hilft ihren Kindern mit ihrer wundertätigen Medizin.


1
 
 Totus Tuus 12. Mai 2021 
 

Unser Heil ist in Gott auf die Fürsprache Mariens UND NICHT IN DER IMPFUNG.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Maria

  1. Kräutersegnungen zu Mariä Himmelfahrt
  2. Chile: Marienheiligtum erwartet am 8. Dezember eine Million Pilger
  3. Schönborn bei Maria-Namen-Feier: Kraft des Gebets schrumpft nicht
  4. 1.000 Österreicher beim "Mladifest" in Medjugorje
  5. Dank an und Ehre für die Muttergottes
  6. Augsburg: Bischof Bertram gemeinsam mit Papst Franziskus
  7. Papst betet vor "Maria Knotenlöserin" für ein Ende der Pandemie
  8. Maria 1.0 ruft deutsche Bischöfe zur Einheit mit Rom auf
  9. Ein Weg unter den Augen Mariens
  10. Maria als ‚jüdische, christliche und muslimische Frau’ – interreligiöse Tagung






Top-15

meist-gelesen

  1. Kirche und Kommunismus: Gedanken über ein Bekenntnis von Papst Franziskus
  2. ,Baby Lasagna‘: ,Mit Gott habe ich mich selbst zurückgewonnen‘
  3. 'Rote Linien dürfen nicht überschritten werden'
  4. St. Michael/Emden: Kirchenbänke verscherbeln, dafür aber neue Stühle für die Kirche kaufen
  5. Kann man "Fiducia Supplicans" jetzt einstampfen?
  6. Maria 2.0: „Wir machen die Dinge einfach selbst… Das ist eine Art Selbstermächtigung“
  7. P. Karl Wallner: „Es gibt keine Pflicht, immer zu Kommunion zu gehen bei der Hl. Messe“
  8. „Eine Transfrau ist eine Frau. Punkt!“ – Wirklich?
  9. Johannes Hartl wurde in den Deutschen Knigge-Rat berufen
  10. CDU-Politiker Wolfgang Bosbach: "Die Kirchentage sind für mich mittlerweile eher Parteitage..."
  11. Football-Spieler Harrison Butker ermutigt Frauen ihrer Berufung als Mutter zu folgen
  12. Vatikan veröffentlicht die Normen zur Beurteilung mutmaßlicher übernatürlicher Phänomene
  13. Papst zu Liturgiestreit in Kerala: "Wo Ungehorsam ist, ist Schisma"
  14. Beschleunigen die neuen Vatikan-Normen die offizielle Anerkennung von Medjugorje?
  15. Evangelische Theologische Hochschule/Basel ehrt Peter Seewald

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz