Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  5. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  6. „Warum bin ich Christ“
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  9. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  10. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  11. Was auch immer Synodalität sein soll
  12. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  13. Was eine Messe wiegt
  14. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  15. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'

Kardinal Müller: „Die sogenannte Interkommunion zementiert die Kirchenspaltung“

14. Mai 2021 in Kommentar, 61 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Emeritierter Präfekt der Glaubenskongregation Gerhard Kardinal Müller zur Interkommunion: „Es geht hier nicht um die Ökumene, sondern um eine Provokation des Lehramtes der katholischen Kirche.“


Vatikan (kath.net) „Paradigmenwechsel ist ein schön klingendes Wort, das Gelehrsamkeit vortäuschen soll und auch dem Gefühl schmeichelt, auf der Höhe der Zeit zu stehen und sogar an der Spitze des Fortschritts zu marschieren. Es wird aber nur die Tatsache verschleiert, dass es hier nicht um die Ökumene geht, sondern um eine Provokation des Lehramtes der katholischen Kirche aufgrund einer Relativierung des katholischen Glaubens und des Wahrheitsanspruches der Offenbarung überhaupt.“ Das sagt der emeritierte Präfekt der Glaubenskongregation, Gerhard Kardinal Müller, in einer kath.net vorliegenden Stellungnahme.
 
Weiter führte er aus: Niemand könne „eigenmächtig und nach eigenem Gusto die Gegensätze zwischen evangelisch-protestantischem und katholischem Glaubensbekenntnis für nebensächlich erklären oder ignorieren. Das Gewissen des Katholiken erinnert ihn an die Wahrheiten der katholischen Glaubens- und Sittenlehre und es wäre missbraucht als Rechtfertigung, ihr zuwider zu reden und zu handeln. Für die katholische und auch orthodoxe Lehre gilt der Grundsatz, dass die kirchliche und die sakramental-eucharistische Gemeinschaft untrennbar ist.


Wer sich im Widerspruch zur katholischen Lehre und ihrer verbindlichen Auslegung durch das römische Lehramt (der Papst direkt oder mittelbar die Glaubenskongregation) verhält, ist nicht mehr katholisch. So sagt es auch das II. Vatikanische Konzil in der Dogmatischen Konstitution über die Kirche ‚Lumen gentium‘ Art. 18; 23.

Die sogenannte Interkommunion zementiert die Kirchenspaltung. Das Ziel ist hingegen die volle Gemeinschaft aller Christen in der Kirche, die vom Papst und den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird. Sie ist dagegen nicht – gegen den Willen Christi zur Einheit – eine Arbeitsgemeinschaft von sich widerstreitenden Bekenntnisgemeinschaften, die den Gegensatz in der Lehre durch den Schein von Einheit in einigen Sakramenten übertünchen.

Die Eucharistie ist das Sakrament der Einheit. Es kann nur ehrlich gefeiert werden, wenn es auch diejenige Einheit in Lehre, Sakramenten und apostolischer Verfassung bezeugt, die sie darstellt. Und sie ist Werkzeug dieser Einheit, nicht um ihren Bruch magisch und sentimental zu heilen, sondern um die sichtbare Einheit mit Christus und untereinander im Bekenntnis und Gnadenleben innerlich zu bewirken als dessen stetige Vertiefung.

Das ist gültige katholische Lehre, wenn auch unvermeidlich diejenigen, die dieses allen bekannte katholische Glaubensverständnis aussprechen, nun persönlich wieder einmal als erzkonservativ diskeditiert werden. Diese gebräuchliche Methode der Diffamierung der Person entlarvt aber nur eigene Schwäche in der sachlichen Argumentation.“

Archivfoto Kardinal Müller im Presseraum des Vatikans (c) Michael Hesemann


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  3. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  4. Papst mahnt Studierende: Glaubenslehre nicht einseitig auslegen
  5. Messi: Ohne Gott wäre ich nie so weit gekommen
  6. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  7. Das Hochzeitsmahl und die Einladung Christi: das Verhältnis zwischen Gott, Christus und der Kirche
  8. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  9. Die Wintersonne der Vernunft
  10. Astrochemikerin Karin Öberg erhält Pius-XI.-Medaille von Papst Leo XIV.
  11. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  12. Präsident der Rabbinerkonferenz: Druck auf Juden in Europa steigt
  13. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"
  14. Frankreich: Jugendliche schänden Kirche und feiern islamistischen Rap-Song
  15. Papst Leo XIV. verlässt heute das Gemelli-Krankenhaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz