Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  2. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  3. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  4. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  5. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  6. Wahrheit ist heilsrelevant
  7. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  8. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  9. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  10. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  11. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  12. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  13. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  14. Papst an Pfadfinder: „Ihr verbindet auf kluge Weise das Buch der Natur mit dem Wort Gottes“
  15. Die große Kraft der Marienverehrung in der Endzeit

Gott und die Welt

5. Juni 2021 in Buchtipp, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Gedanken zur Schöpfung für Gläubige und für jene, die auf dem Weg zu Gott sind. Leseprobe 2 (Vorwort) aus dem neuen Buch "Gott und die Welt" von Eckehard Bamberger


Linz (kath.net)

Vorwort (Leseprobe 2)

„Im Anfang erschuf Gott Himmel und Erde.“ (Gen 1,1)
Ist diese Aussage am Anfang der Heiligen Schrift nur in den Bereich der „Sagen und Mythen“ einzuordnen? Oder sehen wir als Christen darin eine Grundaussage über Gottes Wirken? Nicht eine naturwissenschaftliche Erklärung der Entstehung der Welt, sondern eine theologische Grundgeschichte, auf den Menschen hin geordnet?

Ist der Mensch einfach ein Säugetier wie viele andere, dem zufällig ein wenig mehr Gehirn gewachsen ist, oder doch Gottes unendlich geliebtes Geschöpf, von seinem Schöpfer mit einer unsterblichen Seele ausgestattet, als einziges Wesen imstande Gott „Vater“ zu nennen?
Und – wenn wir diese Grundaussage über Gottes Wirken und Handeln an Welt und Mensch ernst nehmen – ziehen wir die richtigen Konsequenzen daraus? Erkennen wir den ethischen, moralischen Anspruch, jene Herausforderung, die aus diesem Wirken Gottes an uns und dieser Welt entspringt?




Ein Anspruch, der letztlich in jenem doppelten Liebesgebot mündet, mit dem der Gottessohn Jesus Christus alle Gebote, Vorschriften und Gesetze des Alten Bundes zusammenfasst: „Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit deinem ganzen Denken und mit deiner ganzen Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.“ (Mk 12,29-31) Ein Anspruch, bei dem die Liebe als die größte Tugend vor unseren Augen aufleuchtet. “Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe.“ (1 Kor 13,13).

Der geneigte Leser wird, wenn er aus dem christlichen Bereich kommt, diese Fragen mit Zustimmung beantworten können. Und gleichzeitig wissen wir nur allzu gut, wie auch bei praktizierenden Katholiken der Glaube – besser: die Glaubensgewissheit – auch schwach werden kann, wie klare Glaubensaussagen plötzlich fragwürdig erscheinen. Leben nach dem Tod, Auferstehung, Woher und Wohin des Menschen – unser Glaube ist durchaus einem Wandel unterworfen. Oftmals fehlen auch die passenden Argumente, um Rechenschaft über unseren Glauben ablegen zu können, oder jenen, die auf der Suche sind, die Hintergründe und die Sinnhaftigkeit so mancher Glaubenssätze darlegen zu können.



Das vorliegende Buch von Eckehard Bamberger kann eine Hilfe sein. Für den Gläubigen, um neue Festigkeit zu erlangen, für den Suchenden, um stärker einzudringen in jenes unsagbar großartige Geheimnis Gottes, dem wir letztlich nur mit dankbarem Staunen begegnen können.
 
Mag.theol. Martin Leitner
Direktor des Überdiözesanen Priesterseminars Leopoldinum, Heiligenkreuz

 

kath.net Buchtipp
Gott und die Welt 
Von Eckehard Bamberger
Olona Edition 2021
ISBN: 9783950349955
100 Seiten, Hardcover
Preis: Euro 12,90


Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gott

  1. "Am Ende wartet Gott – warum Denken in die Anbetung führt"
  2. Gott in Frankreich
  3. Meine Liebe ist ansteckender als jede Pandemie - Leseprobe 2
  4. Meine Liebe ist ansteckender als jede Pandemie
  5. Die Lehninsche Weissagung
  6. Gott und die Welt
  7. Gibt es einen Gott oder keinen?
  8. Verteidigung des Primats des Allerhöchsten - Worte des ewigen Lebens
  9. Gott macht unruhig
  10. Vier ganz konkrete Wege, wie die Menschen, heute, Gott begegnen können!






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  4. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  5. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  6. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  7. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  8. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  9. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
  10. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  11. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  12. Das brennende Herz des heiligen Philipp Neri: Ein wissenschaftlich dokumentiertes Pfingstwunder
  13. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  14. Arche-Noah-Nachbildung feiert 10-jähriges Jubiläum
  15. Die große Kraft der Marienverehrung in der Endzeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz