Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  6. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  9. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  10. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  11. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  12. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  13. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  14. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  15. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund

Gott und die Welt

8. Oktober 2021 in Buchtipp, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eckehard Bamberger, Theologe und tief gläubiger Katholik, hinterlässt uns in seinem neuen Werk „Gott und die Welt“ eine beeindruckende philosophische Abrechnung mit der Gegenwart.


Linz (kath.net) 

Zu allen Zeiten wurden die Menschen durch Krankheit und Tod nicht nur geprüft und geplagt, sondern an die Grenzen ihrer Belastbarkeit, an den Rand der Verzweiflung gedrängt. Nichts kann uns so sehr vom Glauben abbringen, nichts so sehr zum Glauben führen wie Schmerz und die Nähe des Todes.

Doch nicht umsonst gelten im katholischen Glauben die Verzweiflung als Todsünde, die Hoffnung aber als eine der drei Kardinaltugenden. Glaube, Liebe und Hoffnung sind das, was uns in äußerster Not aus dem Sumpf der Verzweiflung, aus dem Sog der Hölle retten kann.

Wir schreiben 2021, die Pandemie hat die Welt weiter fest im Griff. Wir leben in einer Zeit des kollektiven Traumas, der gemeinsamen Angst, die die gesamte Menschheit erfasst hat. Viele Menschen stehen an einem Scheideweg: Soll diese Angst mich besiegen? Was kann ich ihr entgegensetzen? Die Kirchen mussten ihre Tore schließen, Gottesdienste und Zusammenkünfte in der gewohnten Gemeinschaft konnten entweder gar nicht oder nur unter größten Schwierigkeiten stattfinden. Taufen, Hochzeiten, Erstkommunion und andere Feiern mussten verschoben werden. Das gute Gefühl der Geborgenheit weicht der Vereinsamung, der Vereinzelung des Menschen. Jeder ist auf sich gestellt mit seinen Fragen, seinen Ängsten.


An diesem Punkt kann das herausragende Alterswerk Eckehard Bambergers viele Antworten geben – indem es die richtigen Fragen stellt. „Gott und die Welt“ ist eine kluge Rückschau und die Summe eines langen Lebens als gläubiger Mensch und Wissenschaftler. Bambergers Fragen sind so einfach wie die eines Kindes und damit in ihrer Klarheit so fordernd wie alles, was an die Grundfesten unserer Überzeugungen stößt.

Das Buch „Gott und die Welt“ stellt nicht die christliche Glaubensgeschichte in den Mittelpunkt, sondern das Denken und den Glauben der Menschen in der Jetztzeit. Zu viele Menschen unserer Zeit vergessen auf Gottes universelle Liebe, verleugnen seine Existenz und damit auch die uns von Gott zugewiesene Verantwortung für seine Schöpfung. Doch was bedeutet das? Verantwortung für die Schöpfung Gottes bedeutet zunächst Verantwortung für uns selbst, denn wir sind Teil dieser Schöpfung. Es bedeutet, der Verzweiflung abzuschwören und die Hoffnung zu suchen wie ein kleines Licht in der Dunkelheit. Und die Hoffnung ist Glaube.

Eckehard Bamberger entblättert Schritt für Schritt den modernen Menschen mit seinen allzu oft kritiklos dem Mainstream entnommenen Ansichten. Wie eine Zwiebel lässt der Atheismus Hülle für Hülle fallen, und wie bei einer Zwiebel gibt es keinen Kern – am Ende ist nichts übrig. Die Gottlosigkeit wird als Konstrukt entlarvt, das auf die wirklich grundlegenden Fragen der Menschheit keine Antwort geben kann.

kath.net Buchtipp
Gott und die Welt"
Von Dr. Eckehard Bamberger
Vorwort: Martin Leitner Direktor des Überdiözesanen Priesterseminars Leopoldinum, Heiligenkreuz
Verlag: OLONA Edition
ISBN: 9783950349955
Preis: Euro 12,90


Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gott

  1. "Am Ende wartet Gott – warum Denken in die Anbetung führt"
  2. Gott in Frankreich
  3. Meine Liebe ist ansteckender als jede Pandemie - Leseprobe 2
  4. Meine Liebe ist ansteckender als jede Pandemie
  5. Die Lehninsche Weissagung
  6. Gott und die Welt
  7. Gibt es einen Gott oder keinen?
  8. Verteidigung des Primats des Allerhöchsten - Worte des ewigen Lebens
  9. Gott macht unruhig
  10. Vier ganz konkrete Wege, wie die Menschen, heute, Gott begegnen können!







Top-15

meist-gelesen

  1. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  2. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  3. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  4. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  5. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  6. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  7. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“
  8. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  9. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  10. „Die hl. Märtyrer von Międzyrzecz waren Menschen aus Fleisch und Blut, die bereit waren…“
  11. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  12. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  13. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  14. Wer ist der Mann auf dem Tuch?
  15. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz