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Die Volkskirchen sind am Ende, wir müssen eine Bekennerkirche werden!

31. Mai 2021 in Weltkirche, 9 Lesermeinungen
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Cafe zu den 7 Posaunen – Episode 8 – Mit Juliana Bosma, der Gründerin eines Missionshauses in Österreich, und Patrick Knittelfelder, Chef der Home Mission Base, über "mein Wille geschehe?!"


Linz (kath.net)

„Mein Wille Geschehe?, Abraham und Verlassen des Landes“. Das waren die Themen der Episode 8 vom Cafe zu den 7 Posaunen. Zu Gast waren diesmal Patrick Knittelfelder, Leiter der Home Mission Base in Salzburg und Unternehmer und Juliana Bosma, Leiterin des Hauses „Key of David“ in Oberösterreich. Juliana hatte – ähnlich wie Abraham – ihr Land (Südafrika) verlassen und betreut seit Jahren ein erfolgreiches ökumenisches Missionshaus in der Diözese Linz, welches  auch von Katholiken stark frequentiert wird. Befragt über Ihr Verlassen von Südafrika. „„Gott fragt nicht , ob das logisch ist. Es ist nicht leicht, es nicht logisch.“ Man muss crazy sein.“ Juliana erzählt, dass sie durch den Film. „The Sound of Music“ eine Österreich-Liebe hatte. Bemerkenswert ist für Juliana auch, dass es inzwischen größeren Hunger bei den katholischen Geschwistern gäbe als bei Freichristen. „


Patrick Knittelfelder beklagte während der Sendung: „Man hat uns den Untergrund genommen, man hat uns die Mystik genommen und die Storys genommen. Wir müssen alle drei zurückholen. Die Volkskirchen haben ein Ablaufpickerl drauf. Wir werden immer mehr zu einer Bekennerkirche und wie notwendig ist das. Jesus hat die großartige Kunst des Storytelling beherrscht. Wir müssen Geschichten erzählen, die wir verstehen. Man kann sehr viel, sehr Frommes tun. Man kann alle Auszeichnungen bekommen und in hunderten Gremien drinsitzen.  und man kann trotzdem so weit weg sein von Gott, obwohl man viel betet. Die meisten Leute, die lehren, kennen selber gar nicht die Reich-Gottes-Prinzipien.“

 

NEU - Alle Folgen auch als Podcast bei Soundcloud abrufbar

 

Die gesamte Folge bei kath.net-Rumble als VIDEO

 

 


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Lesermeinungen

 Marcoman 3. Juni 2021 

Beichte = confessio, "Bekenntnis"

Meine Lektüre zur Zeit ist das Kommentar Martin Tiators auf Adrienne von Speyr's "Die Beichte" (1960). Sein Buch heißt "Beichte - Gottes Liebesgeschenk". Ich möchte hier nur eine kleine Einsicht (unter vielen) beitragen, die ich dort schon gewonnen habe: "Beichte" ist etymologisch "confessio", BEKENNTNIS. Wenn wir Bekenntnis ablegen wollen, ist das regelmäßige Beichtgespräch unbedingt erforderlich! Nur so können wir den wahren (einzig wahren) Glauben weitervermitteln, wenn wir selbst von der Welt gereinigt sind. Wer soll das denn außer Christus bewerkstelligen? Und dann in der Beichte. Ein kleiner Tipp: Rutschen Sie weg von den Tätersünden (die Sie wahrsch. eher nicht begehen) an die Unterlassungssünden: Was haben Sie denn vor Christus alles NICHT getan? Nur so (aus dieser Läuterung heraus) ist eine glaubwürdige Bekenntnis anderen gegenüber überhaupt möglich.


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 gebsy 1. Juni 2021 

verleugnet - verirrt - verraten

Zugegeben, der Anspruch ist eine Provokation:
WEG - WAHRHEIT - LEBEN
für ALLE Menschen ALLER Zeiten
ist NUR EINER - "Gott rettet" - der Name ist Programm: JESUS
Der von IHM zugesagte HEILIGE GEIST wirkt wo ER will,
respektiert aber den FREIEN WILLEN des Menschen.
Soll ich aus Angst vor der ewigen Gottferne die Gebote beachten?
Soll ich darauf vertrauen, dass uns die Liebe Gottes Wegweisung gibt?
Soll ich in der Versuchung Gottes helfende Liebe beanspruchen?
Gottes helfende Liebe ist die Ursache unserer Gottes- und Nächstenliebe:

document.kathtube.com/51508.pdf


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 Ulrich Motte 1. Juni 2021 
 

Chris 2: Bekennerkirchen/Volkskirchen

Es gibt Tendenzen, wie Sie sie schildern. Es gibt aber viele Definitionsfragen (Wer ist Bekennerkirche?) und es gibt Zahlen von Mitgliedern. Wie gesagt: 43 Millionen Mitglieder in den 2 Volkskirchen hier. Ein Viertel davon wären ja auch noch 10 Millionen. Und nichts deutet auf einen solchen Mitgliederrückgang in den nächsten 10 Jahren hin. Aktivität ist etwas anderes: Oft erwähnte ich schon, daß regelmäßig die klare Mehrheit der Besucher evangelischer Gottesdienste freikirchliche besucht, die weniger als 10 % der Mitglieder der Ev. Kirche (EKD) zählen, wobei man allein schon zum Begriff "Mitglied" manches schreiben könnte...


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 Vergilius 1. Juni 2021 
 

So lange die Kirchenbeitragskassen

gut gefüllt sind, passt eh alles. Oder? Da bleiben wir doch lieber bei der Volkskirche. Und wenn Blaskapelle, Bürgermeister und Kinder mit Blümchen aufmarschieren, wenn der Herr Bischof pünktlich in den Ort einfährt (weil er eine Viertelstunde hinter einer Kurve gewartet hat), ist die Welt der Volkskirche auch in Ordnung. Oder?


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 si enim fallor, sum 31. Mai 2021 
 

Der breite Weg ist einfacher, angepasster, weltlicher aber ist der richtige Weg?

Mt 7, 13
Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit und viele gehen auf ihm.
Mt 7,14
Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dahin ist schmal und nur wenige finden ihn.


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 Chris2 31. Mai 2021 
 

Lieber @Ulrich Motte

Der Grad an Substanz bei nicht wenigen katholischen Gemeinschaften oder z.B. den Freikirchen ist weitaus höher, als bei den "Massenorganisationen", die oft fast nur noch soziale Events bieten oder - in Gestalt vieler ihrer Verbände - Rebellenhochburgen sind.
Die Waage wird sich also auch zahlenmäßig immer mehr neigen, insbesondere, wenn sich der ohenhin schon längst entfremdete Teil der Kirche in Deutschland offen abspalten sollte. Was die Priester angeht, trocknen die Diözesen aus, während die taditionsnahen Gemeinschaften Zulauf haben. Klar: Wenn jemand Priester werden will, will er wohl kaum den Glauben aberzogen bekommen...


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 Chris2 31. Mai 2021 
 

Bei solchen Meldungen

denke ich immer an die ZIB damals, die meldete: Weil dimmer mehr Katholiken zu Sekten abwandern, hat die österreichische Bischofskonferenz beschlossen, die "Reformen" noch schneller voranzutreiben. Kann man so machen. Plausibel ist das aber nicht. Denn warum wandern Menschen zu Sekten ab? Weil diese sagen, "Ich weiß auch nicht, wo es langgeht, aber wir können den Weg ja a Schtückweit gemeinsam suchen"? Oder doch eher, weil sie sagen: "Eure 'hinterfragen' alles nur noch. Wir aber haben die Wahrheit!"?
Also weiter mit Vollgas durch die Glatteisstelle im dichten Nebel, damit man schneller durch ist?


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 Ulrich Motte 31. Mai 2021 
 

Bei 43 Millionen (oder so) Mitgliedern

sind die Volkskirchen noch sehr lange nicht am Ende, wenn überhaupt je. Als Gebot Gottes zum Wesen wahrer Kirche fordern aber die evangelisch-konservativen Freikirchen seit Jahrhunderten die Bekennerkirche und setzen das bei all ihren schlimmen Mängeln und Irrtümern und Sünden, auch diesbezüglich, durch Gemeindezucht möglichst (menschenmöglichst) um.


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 golden 31. Mai 2021 
 

von den Märtyrern lernen,

heißt siegen lernen ! Hl. Agatha, bitte für uns !!!


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