Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  2. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  3. "Vaccine Amen"
  4. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  5. Spanien am moralischen Abgrund
  6. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  7. Panik in Magdeburg
  8. Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
  9. Dienst, Ordnung, Sendung: Die hierarchische Gestalt der Kirche
  10. Maria – Marta – Lazarus: Christus, der Freund des Lebens
  11. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
  12. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  13. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  14. Zwischen Gebetswort und politischem Urteil. Der Friede und die Ordnung
  15. Afrikas Bischöfe erklären Umgang mit Polygamie

USA: Sechs Lebensschützer bei Rettungsaktion in Abtreibungsklinik verhaftet

16. Juni 2021 in Prolife, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sie verteilten Rosen und luden die Frauen ein, sich für das Leben ihres ungeborenen Kindes und gegen eine Abtreibung zu entscheiden.


Cuyahoga Falls (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Insgesamt sechs Lebensschützer, darunter ein katholischer Priester, sind am 4. beziehungsweise 5. Juni in zwei Abtreibungskliniken im US-Bundesstaat Ohio verhaftet worden. Sie waren in die Kliniken gegangen, um den dort wartenden Frauen Mut zu machen, sich für das Leben ihres ungeborenen Kindes und gegen eine Abtreibung zu entscheiden.

Die Aktionen waren so genannte „Red Rose Rescues“, auf deutsch „Rote Rose Rettungsaktionen“. Die Lebensschützer gaben den Frauen in der Abtreibungsklinik rote Rosen, an denen Karten mit Adressen und Telefonnummern von Schwangerschaftskrisenzentren befestigt waren. Auf der anderen Seite waren Botschaften gedruckt, welche die schwangeren Frauen zu einer Entscheidung für das Leben motivieren sollen.


Bei der ersten Aktion am 4. Juni in Cuyahoga Falls wurden vier Lebensschützer verhaftet, darunter P. Fidelis Moschinki CFR (siehe Foto) und eine 18jährige Frau. Am 5. Juni wurden zwei Lebensschützerinnen in einer Klinik von Planned Parenthood in Bedford Heights verhaftet, darunter Dr. Monica Migliorino Miller, die Direktorin der Lebensschutzorganisation „Citizens for a Pro-Life Society“ (dt. „Bürger für eine Lebensschutz-Gesellschaft“). Sie hat die beiden Rettungsaktionen organisiert. Eine dritte Aktion sollte am Freitagnachmittag stattfinden. Die Abtreibungsklinik war aber überraschend geschlossen.

Migliorino Miller sagte, dass die Lebensschützer in den Abtreibungskliniken bewusst ruhig und friedlich auftreten würden und sich der Verhaftung nicht widersetzt hätten. Sie sieht in den Rote Rose Rettungsaktionen die Fortsetzung der Gehsteigberatung in die Abtreibungskliniken. Das Ziel der Aktion sei, sowohl der Mutter als auch dem ungeborenen Baby zu helfen.

Die sechs verhafteten Lebensschützer sind auf Kaution freigelassen. Die Gerichtsverfahren sind für Juli angesetzt.

 

Foto Verhaftung von P. Fidelis Moschinki: (C) Lauren Handy

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 schlicht 17. Juni 2021 
 

ach,


0
 
 Dr Feingold 16. Juni 2021 
 

es geht um das Hausrecht

Aus der Sicht der Klinik Betreiber
ist die Verhaftung die einzige logische Konsequenz
den in jedem Krankenhaus haben die Patienten das Recht in Ruhe gelassen zu werden


2
 
 SCHLEGL 16. Juni 2021 
 

@Chris2

Sie haben vollkommen recht! So mutig diese Aktion auch ist, es geht um das HAUSRECHT, das auch wir als Kirche in gottesdienstlichen Räumen und kirchlichen Gebäuden für uns in Anspruch nehmen.Ich habe es oft erlebt, dass Personen, die sich im Stephansdom ungebührlich verhalten haben, von der Polizei abgeführt worden sind und eine Anzeige erfolgte. In Wien sehe ich immer wieder Lebensschützer VOR diesen schrecklichen Anstalten im Gebet und bei der Verteilung von Informationsmaterial. Da kann der Betreiber eines Abtreibungsinstitutes nichts dagegen unternehmen.


8
 
 Chris2 16. Juni 2021 
 

Ich denke, das 'Problem' ist das Hausrecht.

Zunächst meinen Respekt vor dieser mutigen Aktion. Allerdings weiß ich nicht, ob das nicht eher kontraproduktiv ist. Denn auf öffentlichem Grund vor den Toren der Kindstötungsanstalt darf man hoffentlich beten und auch z.B. durch Transparente um das Leben der wehrlosen Zwergerl werben. Andererseits: Wenn linke Aktivisten z.B. einen Gottesdienst oder eine Veranstaltung in einem kirchlichen Gebäude stören, müsste aber das Selbe gelten und auch sie verhaftet werden. Insbesondere, wenn diese Personen bereits früher explizit Hausverbot erteilt bekommen hatten.


4
 
 si enim fallor, sum 16. Juni 2021 
 

Christenverfolgung!! eher mild aber Verfolgung

Glücklicherweise sind die Vereinigten Staaten bisher nicht einheitlich in ihrer heidnischen Dekadenz und es gibt sehr große Unterschiede zwischen den verschiedenen Staaten.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
  2. Umfrage: Nur 23 Prozent der US-Amerikaner für Abtreibung ohne Einschränkung
  3. Spanische Bischofskonferenz besorgt über „Tendenz, Abtreibung zum Status eines ‚Rechts‘ zu erheben“
  4. Christdemokraten für das Leben (CDL): Lebensschutz ist nicht verhandelbar
  5. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
  6. USA: Ist die katholische Privat-Universität Notre Dame noch katholisch?
  7. Puerto Rico ändert Strafrecht – Ungeborene als Menschen anerkannt
  8. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
  9. Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood
  10. Influencerin: Entscheidung für Abtreibung war einfacher als Bestellung bei McDonalds






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
  2. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  4. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  5. Panik in Magdeburg
  6. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  7. Spanien am moralischen Abgrund
  8. Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
  9. Ein Champion am Galgen – und die Welt sieht weg
  10. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  11. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  12. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  13. Wenn das künftige nominelle Kirchenoberhaupt mit dem eigenen Glauben fremdelt
  14. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  15. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz