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Bei der Piusbruderschaft knallen die Sektkorken

18. Juli 2021 in Kommentar, 94 Lesermeinungen
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Ein kath.net-Kommentar von Roland Noé zur Einschränkung der "Alten Messe" durch Papst Franziskus


Rom (kath.net)

"Bemerkenswert: Ein Papst düpiert seinen (lebenden) Vorgänger und wünscht, dass weniger Hl. Messen stattfinden." Mit diesen Worten hat heute der katholische Journalist Alexander Kissler auf Twitter die radikale Einschränkung der "Alten Messe" durch Papst Franziskus kommentiert. Was bewegt Papst Franziskus zu dieser Entscheidung? Diese Frage stellen sich derzeit wohl nicht wenige Katholiken, darunter auch diejenigen, die dieses Thema an sich weder besonders bewegt, noch regelmäßig in die „Alten Messe“ gehen. Hat die katholische Kirche keine anderen Sorgen, als ausgerechnet die zu vergraulen, die die Heilige Messe schätzen, eventuell öfter als nur sonntags daran teilnehmen und keine Taufscheinkatholiken sind, die sich nur zu Ostern und Weihnachten in der Kirche blicken lassen? Über Nacht und scheinbar ohne große Notwendigkeit werden Maßnahmen zur „Alten Messe“ erlassen, die man aus Sicht der Freunde dieses Ritus, den bekanntermaßen auch viele junge Menschen schätzen, nur mehr als schikanös bezeichnen kann. Im Schreiben “TRADITIONIS CUSTODES” von Papst Franziskus heißt es, dass die Bestimmung „in Übereinstimmung“ mit dem Schreiben von Benedikt XVI. sei. Tatsächlich ist es aber sehr schwierig, auch nur ein ganz klein wenig „Übereinstimmung“, zu finden- nicht einmal mit einer römischen Kirchenmauslupe.

Wir erinnern uns: im apostolischen Schreiben Summorum Pontificum von Papst Benedikt XVI. vom 7. Juli 2007 wurde jedem Priester das Recht zur Feier der Heiligen Messe und der Sakramente in der "außerordentlichen Form der Liturgie der Kirche" (usus antiquior) im Römischen Ritus zugestanden. Durch die neue Bestimmung werden Priester de facto zu Bittstellern und sind der Willkür der jeweiligen Diözese und auch Rom ausgeliefert.

So heißt es in dem Schreiben, dass die Gläubigen die Gültigkeit der Liturgiereform nicht in Frage stellen dürfen. Dass viele Pfarreien im deutschsprachigen Raum die Gläubigen jedoch seit Jahren mit Liturgiefeiern beglücken, die nicht nur im Widerspruch zum 2. Vatikanum stehen, sondern jegliche liturgische Verordnungen ignorieren, oft unter den Augen des Bischofs, interessiert in Rom aber üblicherweise niemanden mehr.

Als reine Schikane für Priester, die die „Alte Messe“ feiern möchten, kann man Artikel 4 und 5 verstehen. So müssen ab jetzt geweihte Priester einen Antrag an den Bischof stellen, der diesen dann erst nach eine Konsultation (!) durch den Vatikan erlauben darf. Und all diejenigen Priester, die bis jetzt die „Alte Messe“ gefeiert haben, müssen ab sofort einen Neuantrag stellen, um dies überhaupt noch weiter tun zu können. Ab heute haben wir innerhalb der katholischen Kirche erwartungsgemäß ein Liturgiechaos auf ganz neuem Level.

Und es geht noch weiter mit den verengenden Bestimmungen: In normalen Pfarrkirchen darf die „Alte Messe“ nicht mehr gefeiert und ebenso dürfen keine eigenen Personalgemeinden mehr gebildet werden. Wenn man nicht in einer Pfarrkirche eine Heilige Messe, egal welchen Ritus, feiern darf, wo dann bitte? In einer Turnhalle, in einem Supermarkt oder irgendwo in einem dunklen Keller? Der Heilige Pfarrer von Ars, immerhin der Fürsprecher aller Priester der Welt, empfing mit dreizehn Jahren die erste heilige Kommunion in einem Heuschober und erlebte, wie in einer der finstersten Zeit Frankreichs die Priester verfolgt wurden und nur mehr heimlich die Heilige Messe feiern durften. Irgendwie erinnert mich das, was da auf uns zu kommt, ein wenig an diese Zeit. Eines ist klar: Mit solchen Maßnahme werden die treuesten Kirchgänger verärgert und die Piusbruderschaft könnte sich dadurch in den nächsten Jahren über deutlichen Zuwachs freuen. Ob das im Sinne von Franziskus ist?


 

VIDEO: Heute kommt JESUS sogar in Predigten und Schriften von Bischöfen zum Teil gar nicht vor!

 

 


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Lesermeinungen

 Drachentoeter 22. Juli 2021 
 

Beten

Ich höre immer gerne wenn Menschen beten. Ich tue das auch. Doch man sollte das Gebet nicht als Waffe gegen den für den angeblich gebetet wird einsetzen. Das funktioniert nicht. Wie sagte Jesus am Ölberg: Nich wie ich will, sondern wir du willst. Dieser grundlegende Gedanke fehlt bei all den fleißigen Betern. Was ist wenn Gott was anderes will. Beten wir dann für Gott?


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 Deo Gratias! 22. Juli 2021 
 

Freut Euch im Herrn!

www.youtube.com/watch?v=tbzwzqeQ398


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 grumpycath. 20. Juli 2021 
 

lakota, Sie tun recht daran,

gerade auch für diesen amtierenden Papst unermüdlich und unbeeindruckt weiter zu beten.

Er hat ja bei seiner Amtseinführung unmittelbar nach seiner Wahl selbst darum gebeten.

Den Peterspfennig spende ich seit über einem Jahr nach dem Londoner Immobilienskandal mit dem offenbar darin verwickelt Papst vertrauten Kardinal Becciu nicht mehr.

Ebenso kriegt z.B. Adveniat wegen deren Förderung von REPAM seit der Amazonas-Synode mit u. a. dem neuheidnischen Kultspektakel mit den Pchamamma-Figuren keinen Cent mehr von uns.

Ich habe Adveniat mit dieser Begründung auch ersucht, uns mit Werbematerial oder Spendenbitten in Ruhe zu lassen und von ihrer Liste zu streichen, da das Material bei uns jetzt unbesehen in der Mülltonne landet. Bislang hat man sich daran gehalten.


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 PPQR 19. Juli 2021 

Verbot von Pfarrkirchen...

Ich bin kein Kirchenrechtler, aber ich verstehe das Verbot der Nutzung der PFARRkirche, welche die Hauptkirche einer PFARREI ist, für den usus antiquior so, dass die Pfarrkirche als HAUPTkirche
dafür nicht genutzt werden darf, damit der usus antiquior nicht "übermäßig" aufgewertet werden soll.
Um diesen Unterschied zu verdeutlichen und die Bedeutung des ordo novus hervorzuheben, dürfen Filialkirchen, also NEBENkirchen, dafür genutzt werden. Das ist in meinem Verständnis zwar eine Engführung, aber kein Verbot.


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 lesa 19. Juli 2021 

Wachsam und realistisch sein - im Licht der Auferstehung

Sehr [email protected] 74: Danke für den Buchtip. Gerade bestellt.
Ein weiteres hilfreiches, aufbauendes Buch: "Wie das Böse wirkt. Hintergründe und Auswege" von Alan Ames.

Sehr geehrter @girsberg: Danke für den Buchtip. Gerade bestellt.Ein anderes, aufbauendes und hilfreiches Buch: "Wie das Böse wirkt. Hintergründe und A


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 hape 19. Juli 2021 

Werter @cooperatorveritatis,

auch Ihnen möchte ich für Ihr ausführliches Posting von Herzen danken! – Es verdient eine ausführlichere Antwort, als ich sie jetzt kurzfristig geben kann. Leider!

Wie ich schon zu @jabberwocky schrieb: in den nächsten Tagen habe ich viele Außentermine und werde kaum zum kommentieren kommen. Inzwischen wird sich das Nachrichtenkarussell weiterdrehen. Aber ich denke, das uns TRADITIONIS CUSTODES noch lange begleiten wird und dass wir dann weiter diskutieren können, ob und wie man diese Motu Proprio für sich fruchtbringend verarbeiten kann. - Ich bitte auch Sie um Verständnis.

Im Gebet verbunden, hape


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 hape 19. Juli 2021 

Werter @jabberwocky,

ich freue mich, in Ihnen einen Bruder im Geiste hier kennenzulernen! Mir war schon vor einiger Zeit ein bewegendes Zeugnis von Ihnen aufgefallen. Leider konnte ich damals nicht antworten und auch heute kann ich nur einen Zwischenruf senden, da mir in den nächsten Tagen und Wochen schlicht die Zeit zum kommentieren fehlen wird. – Ich denke aber, dass uns die Themen auch danach nicht ausgehen werden und freue mich auf den Austausch mit Ihnen.– Ich bitte um Verständnis!

Im Gebet verbunden, hape


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 mphc 19. Juli 2021 

Der Theologe und Psychiater Manfred Lütz

stellt in seinem Buch "Der blockierte Riese"(sehr empfehlenswert) fest, dass das Unfehlbarkeitsdogma in Wirklichkeit aussagt, dass jeder Mensch - auch der Papst - fehlbar ist! Der Papst ist nur unfehlbar unter genau definierten Umständen in Sachen Glaubens- und Sittenlehre.
In Traditionis Custores ist die Glaubenskongregation unter Präfekt Kardinal Ladaria zuständig. E-mail: [email protected]
Bitte flutet diese Kongregation mit Euren Schreiben, bitte aber höflich, sonst hat es den gegenteiligen Effekt. Auch ich werde schreiben.


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 Stephaninus 19. Juli 2021 
 

Weltliche Medien

Berichten eigentlich aus weltliche Medien über dieses Motu Proprio?


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 cooperatorveritatis 19. Juli 2021 
 

Protest ist keine Kreuzverweigerung 5/5

Ich kann nicht erkennen, verehrter @hape, dass es Kreuzverweigerung ist, Glaube UND Vernunft die Ehre zu geben und zu kämpfen mit Gebet und vielfältigem Protest. Auch Protest hat eine geistige Dimension. Ich sage nicht, dass Sie sich eine P8 besorgen und damit den Petersplatz betreten sollen. Solche Methoden lehne ich unter Berufung auf Christus auch ab. Aber katholische Existenz unter J.M. Bergoglio auf dem Petrusstuhl kann nur noch eine Existenz des geistigen und praktischen Protestes sein, andernfalls wäre es eine Nicht-Existenz.


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 cooperatorveritatis 19. Juli 2021 
 

Protest ist keine Kreuzverweigerung 4/5

Eine dritte Möglichkeit wäre, Franziskus hat mit seiner Verkündung doch recht, was aber letztlich wieder zu Schlussfolgerung 1 führt. Da ich den Glauben nicht verlieren will und er mir insbesondere von Benedikt XVI. auch als vernünftig und wahr verkündet wurde, halte ich am Gottesglauben fest, ich komme dann aber an dem logischen Schluss nicht vorbei, dass J.M. Bergoglio nicht Papst sein kann. Damit ist die Forderung berechtigt, ja geboten, sich aktiv für die Entfernung dieses Mannes vom Petrusstuhl einzusetzen.

Er soll gerne zuvor durch glaubensstarke Bischöfe aufgefordert werden, zu all den Dingen, die er relativiert bzw. zerstört hat, eindeutige Bekenntnisse im Sinne des überlieferten Glaubens öffentlich und feierlich zu verkünden. Ist er dazu nicht bereit, ist sein Nicht-Papst-Sein offenbar und ein neues Konklave muss einberufen werden.


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 cooperatorveritatis 19. Juli 2021 
 

Protest ist keine Kreuzverweigerung 3/5

Dann kam AL, die ignorierten Dubia und schließlich hat er sich von kath.net verabschiedet und ich habe die Befürchtung, dass er inzwischen die Kirche ganz verlassen hat. In ihm ist etwas zerstört worden durch diesen Papst, nämlich der Glaube. Und ich spüre, wie es mir mehr und mehr genauso geht. Nochmal die Frage: wie kann Gott einen Stellvertreter auf Erden zulassen, der den Glauben bei vielen erst gar nicht entflammt, ihn bei anderen aktiv zerstört und die Kirche zu einer Freimaurerloge macht?

Es gilt doch Glaube UND Vernunft, oder? Es ist aber das Gegenteil von Vernunft, von Sinnhaftigkeit wenn Gott einen Stellvertreter toleriert, der den Glauben an ihn zerstört. Ich versuche weiter vernünftig zu deduzieren: welche logischen Schlüsse sind also möglich? Der erste wäre, es gibt diesen Gott gar nicht. Die andere Möglichkeit ist: dieser Papst ist in Wahrheit eben doch nicht der Papst. ...


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 cooperatorveritatis 19. Juli 2021 
 

Protest ist keine Kreuzverweigerung 2/5

Sie haben die ganze Zeit gebetet, der Herr möge dem Papst endlich Erleuchtung schenken, so dass er fortan die überlieferte Glaubens- u. Morallehre verkünden möge. Ich habe das auch getan, aber seit der letzten Bischofssynode mit der Duldung des Pachamama-Kultes kann ich nur noch beten, der Herr möge diesen Mann und seine ganze Administration bitte vom Petrusstuhl entfernen und zwar subito. Die konkrete Weise, wie das geschieht, überlasse ich natürlich dem Herrn und am Ende gilt selbstverständlich: ‚DEIN Wille geschehe’.

Hinter meiner Argumentation steckt aber seit einiger Zeit auch noch etwas anderes, was ich in einem früheren Kommentar in diesem treat schon angedeutet habe. Erinnern Sie sich noch an den Kommentator @Carl Eugen, der hier bei kath.net bis ca. Mitte/ Ende 2016 fleißig mitgepostet hat? Er war so glücklich, dass ihn Gott den katholischen Glauben hat finden lassen, was bei ihm erst im Erwachsenenalter geschah. ...


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 cooperatorveritatis 19. Juli 2021 
 

Protest ist keine Kreuzverweigerung 1/5

Verehrter @hape,
ich weiß jetzt gar nicht mehr genau, ob Sie Männlein oder Weiblein sind, ich deute hape jetzt mal als ‚hans-peter’ und spreche Sie als Mann an. Sollte ich falsch liegen, bitte ich höflich um Berichtigung.

Wir stimmen, denke ich, in der Beurteilung der gut 8 Jahre dieses Pontifikates überein: diese waren von Beginn an eine einzige glaubensmäßige Katastrophe, auch unter dem Gesichtspunkt der Einheit und der Neuevangelisierung. Von den Entwicklungen in der Kirche Westeuropas, den USA, Lateinamerikas und Chinas die durch die Verlautbarungen und Erlasse des aktuellen Papstes induziert wurden (Kommunion für wvG, Segnung gleichgeschlechtlicher Paare, Frauenpredigten, signifikante Relativierungen beim Lebensschutz, Förderung einer "Eine-Welt-Religion" etc.)ganz zu schweigen....


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 Chris2 19. Juli 2021 
 

Pachamama. Das ganze Spektakel hier:

Die mit dem Kopf bis zum Boden gebeugte Anbetung der Götzenstatue z.B. ab 12:00, die Berasselung einer wehrlosen kleinen Eiche durch eine Schamanin ab etwa 1:02:50. Bemerkenswert auch der Tonausfall ausgerechnet während der Zeremonie (in der deutsch kommentierten Fassung, die ich aber nicht mehr finde), als die Sprecherin gerade erklärte, wer diese Zeremonie zusammengebastelt habe: REPAM und "die weltweite Klimabewegung"...
Kurze Zusammenfassung des Videos von der Götz[inn]enanbetung unter: "Vor Amazonas-Synode: Papst Franziskus pflanzt Eiche im Vatikan"
Und es sei daran erinnert, dass es viele Tage dauerte, bis der Vatikan bestätigte, dass die Statue "natürlich" nicht Maria dargestellt habe, sondern die [heidnische Götzin] Pachamama.
Und dieser Mann wagt es nun, den organisch gewachsenen Rituas des Allerhöchsten der Kirche, wie er von 1570 bis 1970 weltweit galt (ein paar Sonderriten ausgenommen), wieder massiv einzuschränken? Barmherzigkeit? Nix da...

www.youtube.com/watch?v=H6P39XswlzI


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 girsberg74 18. Juli 2021 
 

„Der Kampf geht nicht gegen Fleisch und Blut (Eph 6)“

[Post von @lesa]

Im Nachgang zu diesem Post möchte ich passend zu den Gedanken von @lesa auf ein Büchlein hinweisen, das ich verschiedentlich schon mal empfohlen hatte; die geneigten Poster mögen mir die Wiederholung nachsehen.

---------------------------------
Giorgio Agamben
„Das Geheimnis des Bösen“
Untertitel: „Benedikt XVI.“ und „Das Ende der Zeiten“
ISBN 978-3-95757-097-0
Um die 70 Seiten, ungefähr € 10,--

Anmerkung:
Dieses Büchlein ist um die sieben Jahre alt, doch kein bisschen verstaubt, im Gegenteil!

Der etwas kleinere Teil befasst sich mit dem Amtsverzicht Benedikt XVI., der zweite mit der Reinhheit / den Sünden der Kirche bis an das Ende der Zeiten, betitelt „Mysterium iniquitatis. Geschichte als Geheimnis“


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 Leopold Trzil 18. Juli 2021 

Aus dem Introitus der heutigen Sonntagsmesse …

… in der von Papst Franziskus soeben eingeschränkten Form:

Suscepimus, Deus, misericordiam tuam in medio templi tui - Wir habe Deine Barmherzigkeit, o Gott, empfangen inmitten Deines Tempels.

Mit der Barmherzigkeit ist das jetzt so eine Sache. Nicht mit der göttlichen, aber mit der kirchlich-obrigkeitlichen.
Im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit hat der gegenwärtige Heilige Vater der Piusbruderschaft die Fakultäten für Beichte und Trauung ausdrücklich zugestanden.
Jetzt teilt er denen, die seit 33 Jahren den Weg von „Ecclesia Dei“ und „Summorum Pontificum“ mitgegangen sind, unumwunden mit, daß sie nicht nur verdächtig, sondern unerwünscht sind. Bischöfe, die das „Experiment der Tradition“ beenden wollen, können dies ohne weiteres tun. Bischöfe hingegen, die es noch immer fördern wollen, müssen dafür um Erlaubnis fragen.
Derselbige Introitus endet mit der Worten: iustitia plena est dextera tua - Deine Rechte ist voller Gerechtigkeit …


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 Critilo 18. Juli 2021 
 

"Hope for the world" - Interviewbuch Kard. Burke/d'Alancon

Zufällig bin ich heute in o.g. Buch auf folgendes Zitat von Kard. Sarah gestoßen: "Pope Francis told me that Benedict XVI had started an excellent work along this liturgical line and that it was necessary to continue it." Hat Papst Franziskus das etwa schon vergessen?!


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 nazareth 18. Juli 2021 
 

Die die Messe nicht in der Tiefe erfassen verstehen sowieso nicht die Anliegen und die anderen wissen,dass es kein gutes Zeichen ist,wenn der Papst tiefgläubige Katholiken einbremst und beschneiden. Was soll eingeschränktxwerden,das soll von Rom geklärt werden. Der deutliche Zulauf entgegen allen Bemühungen zu "Lockerungen"? Fast schon ein Kompliment das Verbot...


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 Smaragdos 18. Juli 2021 
 

Traditionis crush-tos

PF ist "Traditionis crush-tos", der Zermalmer der Tradition...


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 Heinzy 18. Juli 2021 
 

Anna Katharina Emerick

Sehr interessant die Visionen
der sel. Anna Katharina Emerick
über die 2 Päpste und die
dunkle Kirche in der Kirche .
Zu empfehlen Wikipedia


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 lesa 18. Juli 2021 

Der Kampf geht nicht gegen Fleisch und Blut (Eph 6)

[email protected] u. a.: Ich bin weit davon entfernt, diesen kränkenden Fehlgriff zu entschuldigen. Der Papst hat liberalen Kräften nachgegeben, die nicht ertragen, dass die Kirche aus jener Gruppe am stärksten wächst, über die sie partout die Macht haben wollen -jenen, die die Tradition der Kirche bewahren und treu glauben und beten anstatt ein selbstgebastelten Mainstream-Evangelium feil zu bieten! Machen wir uns nichts vor.
Den Papst aber sehe ich vom Antichrist derart stark angegriffen, dass er zeitweise nicht klar denken kann, und dann gibt er den destruktiven (Links)Kräften nach. Das kommt auch daher, weil so viele Getaufte nicht beten und die Sakramente vernachlässigen. Deshalb der Hinweis auf Gebet und Opfer. Die Verantwortung bleibt ihm trotzdem!
Heute hatten wir gerade die Lesung von Jeremia.
Aus der heutigen Predigt eines Hirten nach dem Herzen Jesu: "Der kleine Rest wird dennoch die Wahrheit durchtragen. Wenn sie keine Hirten haben, sie haben den direkten Draht zu Gott."


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 Drachentoeter 18. Juli 2021 
 

Zwei Päpste...

Na da ist mein Post mit dem Dank verloren gegangen. Kann schon mal passieren.


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 Heinzy 18. Juli 2021 
 

@[email protected]

Kann Sie voll verstehen,
Pachamama war schon der
absolute Wahnsinn - und
und und und ...


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 jabberwocky 18. Juli 2021 

@hape, Fortsetzung

Wenn sich dieser Papst ansonsten überzeugender positioniert hätte, würde ich vermutlich auch sein Motu Proprio mittragen, denn ich habe oft in der Vergangenheit um ihn gerungen und mich massiver Kritik gegen ihn weitgehend enthalten. Dann kam Pachamama. Das war für mich das Schlimmste, was ich je in der Kirche beobachten mußte. Dieser abscheuliche Götzendienst im Beisein des Nachfolgers Petri hat einen Bruch zwischen mir und dem jetzigen Amtsinhaber verursacht. Damit hat er gezeigt, daß er richtig und falsch nicht unterscheiden kann. Da ist mir der kindliche Gehorsam, wie es für mich bei JP dem Großen und B16 selbstverständlich war, nicht mehr möglich. Wahrscheinlich mangelt es mir hier an der Demut. Aber ich habe um meinen Glauben so sehr kämpfen müssen (und dürfen), daß ich auch einem Papst nicht gestatte, ihn zu mißachten.
Wir haben in München ein Priorat von FSSPX. Dort gibt es täglich die Hl. Messe.


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 jabberwocky 18. Juli 2021 

@hape: Wo ist die Grenze des Gehorsams?

Ich gestehe, ich bewundere Ihre Entscheidung, dem Papst selbst in dieser ungeheuerlichen Situation noch Gehorsam zu leisten, und weil ich Ihre Beiträge qualitativ sehr schätze, habe ich Ihren gestrigen Post bzgl. der Demut auch für mich durchdacht. Natürlich werde ich PF nicht bekämpfen, weil für mich hier die Prämisse von Paulus im Epheserbrief gilt: Wir kämpfen nicht gegen Menschen, sondern gegen geistige Mächte.
Dennoch kann ich diesen Gehorsam nicht leisten, weil PF hier in einer Weise in meine Spiritualität eingreift, die eine Sache ist zwischen Gott und mir. Formaljuristisch hat er dazu das Recht, auf geistlicher Ebene hat niemand das Recht, sich Gottes Wirken in meinem Leben in den Weg zu stellen. Spiritualität ist etwas zutiefst intimes und hat etwas damit zu tun, zum Beten in meine Kammer zu gehen und die Tür hinter mir zu schließen; der AOR ist indes Ausdruck meiner Spiritualität.


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 borromeo 18. Juli 2021 

@Drachentoeter (2)

Am neuen MP Traditionis Custodes kann man sehr genau sehen, wie absichtlich diese Spaltung, d.h. die beabsichtigte Verbannung der überlieferten Messe in das gewünschte museale Abseits konstruiert ist. Anders als er schreibt, gibt PF den Bischöfen keineswegs "die Verantwortung wieder zurück". Verantwortung für etwas, das bisher erlaubte Normalität war? Auch bisher hat jeder Bischof die Verantwortung für alles, was in seiner Diözese geschieht. Die angeblich jetzt neue "Verantwortung" gemäß TC beschränkt sich darauf, die überlieferte Messe möglichst klein zu halten, durch die entsprechend anzuwendenden Anweisungen in TC.

Sollte es noch den einen oder anderen Bischof geben, der die überlieferte Messe fördern möchte, muß dieser sich entsprechende Schritte, z.B. die Zulassung von Priestern, extra von Rom genehmigen lassen. Und das dafür jetzt zuständige Dikasterium wird von einem Präfekten geführt, der sich nicht nur einmal gegen die überlieferte Liturgie ausgesprochen hat. Noch Fragen?


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 borromeo 18. Juli 2021 

@Drachentoeter (1)

Es ist ein Mißverständnis, daß Papst Benedikt Summorum Pontificum nur wegen der FSSPX erlassen hat. Er wollte vielmehr zeigen, daß die überlieferte Messe theologisch und liturgisch vieles bietet, was nicht wenige Katholiken heute vermissen und er wollte Brücken bauen.

Ich selbst bin im Novus Ordo aufgewachsen, habe aber nach SP die überlieferte Messe kennen- und schätzengelernt. Und die Katholiken, die ich dort treffe, sind alles andere als Menschen, die andere Katholiken oder deren Präferenzen verachten oder geringschätzen. Sie sind, soweit ich das beurteilen kann, weder "rigide" noch "lieblos" noch "unbarmherzig" gegenüber Anderen, ganz im Gegenteil. Sie wissen im Gegensatz zu Anderen aber zumeist sehr gut über den katholischen Glauben und seine Lehren Bescheid.

Papst Franziskus ist hier sehr ungerecht. Er redet davon, vorgeblich für die Einheit der Kirche zu sorgen, aber er tut das genaue Gegenteil. Er spaltet für alle sichtbar und mit größter Härte.


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 Heinzy 18. Juli 2021 
 

Drachentöter1

Na ja ..
glaube Gott sieht das
etwas anders - als die
Weltenkinder


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 Drachentoeter 18. Juli 2021 
 

Zwei Päpste eine Zwickmühle

Papst Benedikt hatte das Problem zu Erwarten, daß die Piusbrüder mit einigen Zugeständnissen wieder in den Schoß der Kirche zurückkehren würden. Das Erlauben der tridentinischen Messe nach der Reform von 1962 gehörte dazu. Doch die Piusbrüder kamen nicht zurück. Sicher macht sich Papst Benedikt immer noch Gedanken um diese Gruppe. Für Pabst Franziskus spielen die Piusbrüder keine Rolle. Sie sind allen falls eine abgefallene Randerscheinung. Von daher ist es verständlich, das er die Einheit der kath. Kirche betont. In seiner Verordnung wird es klar. Es gibt nur eine Sakrament der Einheit, die Eucharistie, die nach den Regeln der kath. Kirche gefeiert wird. Da die "Alte Messe" von einigen Priestern und Gläubigen nur noch gefeiert wurde, und man die reguläre Messe mit allen möglichen Einwende wie ein Bäh behandelt wird, ist in diesen Fällen nicht mehr von der Einheit der Kirche in ihrem Grundsakrament zu reden.


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 Heinzy 18. Juli 2021 
 

@hape

Gebe ihnen 1:1 recht -
genau so ist es

Ein geistiger Kampf -
wir schreiben 2 0 2 1


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 hape 18. Juli 2021 

@cooperatorveritatis 2/2

Die Kirche ist keine Regierung, auf die eine Opposition „Druck ausüben“ müsste, um sich selbst an die Macht zu heben. Das wäre Selbsterlösung. Unsere Macht ist es aber, Kinder Gottes zu sein.

Die Vokabel „Druck ausüben" verweist zudem auf das Arsenal des Synodalen Weges, mit dem ich mich nicht gemein machen und nichts zu tun haben will. Ich sehe stattdessen die Kirche, den Papst und mich selbst in einen geistlichen Kampf verwickelt, der nach dem Willen Gottes mit geistlichen Waffen ausgefochten werden soll.

In der Krise zeigt sich der Charakter. Die Wahl der Waffe fällt daher auf die innige Umarmung des Kreuzes. Nachahmung Christi. Christus aber hat sein Kreuz angenommen. Er hat es geküsst und umarmt, bevor er es sich auferlegen ließ. Darin liegt das Geheimnis der Opferung, der Wandlung und der Erlösung.


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 hape 18. Juli 2021 

@@cooperatorveritatis 1/2

Nichts und niemand gebietet mir, dass ein Kampf gegen J.M. Bergoglio geführt werden muss. In dem Moment, wo einer zum Papst gewählt wird, tritt der Familienname hinter dem Papstnamen zurück, damit das Amt im Vordergrund steht. Mir gebietet der Respekt vor diesem Amt und die Liebe zu dem, der es gestiftet hat, jeden Papst formal korrekt anzusprechen.


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 Alain 18. Juli 2021 
 

Papst tut mir leid

Ich glaube nicht, dass Grund zur Panik herrscht. Die Situation ist ja völlig lächerlich, da werden alle Häresien erlaubt und gefördert, die NO Liturgie ein spiritueller Scherbenhaufen, Sex- Orgien im Vatikan, Kindsmissbrauch, Geldwäscherei….selten so einen Fall falscher Prioritäten erlebt. Mir tut der Papst leid. Machen wir weiter mit der Tradition. Die biologische Lösung des Problems lässt nicht mehr lange auf sich warten.


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 lakota 17. Juli 2021 
 

@Lesa

nur so ein Gedanke von mir:
Man kann nicht genug für den Papst beten - ja.

Und wer wird wohl am meisten für den Papst beten?
Die Regenbogenanhänger, die Freunde des synodalen Wegs, Maria 2.0, das ZdK?

Nein, es sind wohl eher die, die vom Papst immer wieder angegriffen und beleidigt werden:
Die Traditionalisten, die Freunde der "Alten Messe", die, die treu zum Lehramt stehen.

Manchmal empfinde ich da schon eine gewisse Bitterkeit - aber ich bete trotzdem für ihn.


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 lesa 17. Juli 2021 

Man kann für den Papst nicht genug beten. Das ist es.


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 hape 17. Juli 2021 

@Manfred Lang 1/2

Das wir uns recht verstehen: Papst Franziskus wurde unter höchst merkwürdigen Umstanden gewählt. Ob dabei der Hl. Geist mitgewirkt hat, sei dahingestellt. Viele Früchte seines Pontifikates sind jedenfalls faul. Andere werden sie irgendwann aussortieren müssen, damit wenigstens noch ein kleiner Rest von der Ernte genießbar bleibt. Wenn also der Hl. Geist bei seiner Wahl tatsächlich mitgewirkt haben sollte, so spricht doch viel dafür, dass inzwischen ein ganz anderer Geist in Rom Einzug gehalten hat.


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 Gandalf 17. Juli 2021 

Einige flippen derzeit völlig aus..

Sorry Leute, aber wir haben jetzt heute mal 4-5 Personen gesperrt... Die beteiligten Personen dürften wissen, warum...


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 golden 17. Juli 2021 
 

Das Wunder ist,dass es noch Glauben gibt,


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 cooperatorveritatis 17. Juli 2021 
 

Bitte keine Floskeln!

@Manfred Lang
Erstmal kann ich mit der Floskel "Der Papst ist der Papst" nichts anfangen. Was soll das heißen? Das kann doch alles und nichts heißen! Mit Sicherheit heißt es nicht, dass der Papst in der Kirche von eigenen Gnaden schalten und walten kann, wie es ihm gerade einfällt. Er muss die Brüder und die Einheit stärken, muss den von den Aposteln überlieferten Glauben in der Ausübung seines Lehramtes bewahren.

Und ja, er wurde von den Kardinälen (mit Mehrheit) gewählt, aber wenn die Rede von der sogenannten St. Gallen-Mafia wahr ist, wofür einiges spricht, dann ist es nicht mehr korrekt zu behaupten "er wurde unter dem Einfluss des Heiligen Geistes gewählt", da Manipulationen á la St. Gallen nicht zum Repertoire des Heiligen Geistes gehören, sondern eher zum Werkzeugkasten einer anderen geistigen Kraft. Daher halte ich die Formulierung 'Gott hat die Wahl J.M. Bergoglios zugelassen' für die geeig-netere.


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 golden 17. Juli 2021 
 

Jeder Für alle Christen gilt in einer Lage wie der heutigen

Jesu Wort : "Ich aber habe für dich gebetet,dass dein Glaube nicht erlischt.Und wenn du wieder umgekehrt bist, dann stärke deine Brüder."(Lk 22,32)


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 Manfred Lang 17. Juli 2021 
 

"Hallo, du Berger,du"

"Dir will doch ich doch keine political correktness, schon gar kein Anstand beibringen". Nein, so will ich Sie nicht anreden. Ich möchte nur, dass Sie über den Papst, von dem Papst so reden, wie Sie gerne auch angeredet werden wollen.
Papst Franziskus heißt jetzt nicht mehr Bergolio. Er hat nach seiner Wahl zum Papst den Namen Franziskus angenommen. Das Gleich gilt für Papst Franziskus. Das hat nichts mit political correctness zu tun, das ist schlicht menschlicher, noch nicht einmal katholischer Anstand.


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4
 
 hape 17. Juli 2021 

@Manfred Lang 2/2

Jede Papolatrie ist mir fremd. Vielmehr tut mir der Mann leid. Er wird sich genauso vor Gott verantworten müssen, wie ich. Papst Franziskus leidet an mir, ich leide an ihm. Wir beten füreinander. Wir opfern Gott unser Leiden auf. Wir hoffen, Gott möge uns vom Balken im eigenen Auge befreien.

Wir bitten das Hl. Herz Jesu, dass der jeweils Andere, der jeweils Fremde, der jeweils Verstörende noch vor uns zur Rechten Gottes sitzen möge. Wir bitten Gott flehentlich, auf die Fürsprache von Maria, der Gottesmutter und Knotenlöserin, dass wir wenigstens zu den Hunden unter dem Tisch gehören dürfen, denen man die Krümel gibt vom Teller der Kinder. (Mk 7,28 )

Papst Franziskus und ich haben also viel gemeinsam. Ein „Ad finitum! Und sonst nichts“, wie Sie es formulieren, @Manfred Lang, würde mir deshalb nie über die Lippen kommen.


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 berger 17. Juli 2021 
 

Manfred lang

Wollen Sie uns hier "political corectness" lehren?
Dann sind Sie hier falsch, hier sagt jeder was er denkt!


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 Grego 17. Juli 2021 
 

Gregor

Manfred Lang: Warum sagte mir dann ein Pater der Piusbruderschaft dass die Papstwahl abgekuerzt wurde damit Kardinal Bergoglio sicher gewaehlt wurde?


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 cooperatorveritatis 17. Juli 2021 
 

Kampf widerspricht nicht der Nächstenliebe 2/2

Die christl-kirchl. Existenz ist immer auch Kampf - geistig und auch praktisch. Vernunft und Glaube gebieten, dass dieser Kampf auch und nun vor allem gegen J.M. Bergoglio geführt werden muss. Der Druck, zurückzutreten muss unermesslich groß werden. Das ist das Gebot der Stunde und es widerspricht nicht der Nächstenliebe, im Gegenteil! Ich sage es noch mal: auch unser Handeln ist Teil der göttlichen Vorsehung.


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 cooperatorveritatis 17. Juli 2021 
 

Kampf widerspricht nicht der Nächstenliebe 1/2

@hape
Ich stimme in folgenden Punkten mit Ihnen überein:
1.) Ja Gott hat es zugelassen, dass J.M. Bergoglio 2013 von den Kardinälen (manche aus Berechnung/ Stichwort St. Gallen; manche sicher auch aus Naivität und Unkenntnis)auf den Stuhl Petri erhoben wurde.

2.)Natürlich können u. müssen wir beten, "dass wir nicht an ihm irre werden, sondern in der Demut wachsen und zum Abbild der Nächstenliebe Jesu Christi werden."

Aber immer noch, nach all den Jahren der Zerstörung, verharmlosend von "Fehlern" zu sprechen, verkennt den Ernst der Lage kolossal (Stichworte: AL; Änderung Katechismus/ Todesstrafe; Zerstörung Institut JPII für Familie/ nur noch der Name wurde als Fassade beibehalten; "Wer bin um zu urteilen" bzgl. Homosexualität; Erlaubnis für Kommunion für nicht-katholische Ehepartner per Protokollnotiz im Doppelpass mit Kard. Marx u. u. u.).


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 Manfred Lang 17. Juli 2021 
 

Der Papst ist der Papst

@hape: Danke für Ihren Beitrag. Man kann es nicht oft genug wiederholen: Der Papst ist der Papst. Und er wurde von den Kardinälen gewählt. Und er wurde unter dem Einfluss des Heiligen Geistes gewählt. Und weil der Heilige Geist Gottes dritte Person ist und bei der Papstwahl wirksam geworden ist, deshalb ist der Papst der Papst. Ad finitum!! Und sonst nichts.


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 paredoka 17. Juli 2021 
 

Was die Priester der Priesterbruderschaft St Pius X wirklich tun

Die Priester der Priesterbruderschaft St Pius X lassen nicht die Sektkorken knallen, sondern beten vor dem Heiland für ihr Oberhaupt Papst Franziskus und danken dem Herrn dafür, dass er ihren Gründer und ihre Oberen inmitten dieser furchtbaren Krise des Kirche so treu geführt hat. Das Motu Proprio "Traditionis custodes" bestätigt, dass sie stets die richtigen Entscheidungen getroffen haben. Deo Gratias!


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 Manfred Lang 17. Juli 2021 
 

Respektlose Papstnamen

Vielleicht bin ich etwas empfindlich, aber mir geht es etwas zu weit, wenn die Gegner des jetzigen Papstes ihn als Bergolio oder als Papst Bergolio bezeichnen. Das ist genauso despektierlich und respektlos, wie wenn die andere Seite unseren emeritierten Papst als Ratzinger Papst oder Panzer-Papst bezeichnet. Auch wenn Themen sehr stark emotional aufgeladen sind, kann doch der, über den oder von dem gesprochen wird, erwarten, korrekt angeredet zu werden. Natürlich erfordert die begrenzte Zeichenzahl in solch einem Blog manchmal sachgerechte Abkürzungen. Ich würde mich freuen, wenn wir Katholiken uns respektvoller verhalten als die "draußen".


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 hape 17. Juli 2021 

@cooperatorveritatis

Der Papst ist der Papst. Ober ein guter Papst ist, ob er seiner Aufgabe gerecht wird, das sind ganz andere Fragen. Der Papst ist der Papst, nicht weil er von der St.-Gallen-Mafia ins Amt lanciert, sondern weil er als Papst von Jesus Christus eingesetzt wurde. Wer bin ich, das infrage zu stellen?

Sich jetzt für die Demut zu entscheiden, das ist alles andere, als die Hände in den Schoß zu legen. Glauben Sie etwa, dass mir das leicht fällt? Das tut bitter weh und mir ist zum heulen!

Ich halte das, was sich Papst Franziskus hier leistet, für einen schweren Fehler. Dafür kritisiere ich ihn. Aber niemand wird mich dazu bringen, irgendeinen Papst wegen seiner Fehler zu verleugnen oder zu bekämpfen! Da gestatte ich mir auch bei Papst Franziskus keine Ausnahme.

Kein Mensch weiß, warum uns dieser Papst als Kreuz auferlegt wurde. Wir können aber darum beten, dass wir an ihm nicht irre werden, sondern in der Demut wachsen und zum Abbild der Nächstenliebe Jesu Christi werden.


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 Konrad Georg 17. Juli 2021 
 

Eugen Kleindienst,

damals Finanzdirektor in Augsburg, hat in einem Beitrag geschrieben, daß von 1965 bis 1972, die Zahl der Kirchgänger sich halbiert hat. Und die aktuelle Zahl ist beschämend. Sind die Corona-Gläubigen auch Opfer dieser Entwicklung, weil sie im Glauben geschwächt auf jeden Blödsinn herein fallen.


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 cooperatorveritatis 17. Juli 2021 
 

Widerstand muss kommen!

Meine Hoffnung ist, dass es gegen diesen Erlass massivsten
Widerstand aus der ganzen Weltkirche gibt, der im Vatikan auch etwas bewirkt, was aus meiner Sicht nur der Rücktritt Bergoglios als Papst sein kann.

Bleibt dieser Widerstand aus, wird das meinen Glauben massiv erschüttern. Wie kann Gott einen Mann als seinen Stellvertreter auf Erden zulassen und erhalten, der seine Kirche dermaßen zerstört, sie zu einer Freimaurerloge macht? Glaube und Vernunft lassen diese Frage in mir aufstehen und nicht zur Ruhe kommen.

@hape: Allein demütig der göttlichen Vorsehung vertrauen (und ansonsten die Hände in den Schoss legen)? Das reicht nicht! Ist nicht auch unser Handeln Teil der göttlichen Vorsehung? Wir können jetzt nicht mehr schweigen. Der Papst greift den innerkirch-lichen Frieden an. Er muss nun auch die Konsequenzen tragen.


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 introibo 17. Juli 2021 
 

Diese Aktion

ist der Anfang vom Ende von PF. Vor den Hintergrund spiritueller Wahrheiten wird PF aus dieser Nummer nicht mehr rauskommen.


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 Robert_S 17. Juli 2021 
 

Unzutreffende Überschrift

Gelobt seien Jesus Christus und seine Allerheiligste Mutter Maria.

Liebe kath.net Redaktion,bei aller Liebe zur Ihrer Seite, die Überschrift ist Ihnen diesmal wahrlich nicht gelungen.

Warum soll sich die fsspx über die Abschaffung von Summorum Pontificum und die Restriktionen für die alte Messe freuen?

Es war doch gerade die Führung von fsspx , nämlich Bischof Fellay welcher von Vatikan eben dieses oben genannte Dokument in den Gesprächen mit Cardinal Castrillon Hoyos, den damaligen Präfekten von Ecclesia Dei in den Jahren 1999 bis 2007 zu Stande brachte.

Die fsspx ist keine Sekte und keine parallel- Kirche, sondern eine Gemeinschaft für die ganze Kirche, in der Kirche, und nicht ausserhalb der Kirche.

+PAX+CHRISTI+


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 Chris2 17. Juli 2021 
 

Kein Blatt Papier?

@Cosmas: Zwischen diese beiden Päpste passt das gedruckte Telephonbuch von Tokio-Yokohama...


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 M.Schn-Fl 17. Juli 2021 
 

Sprachlos

Ich hätte einen solchen Affront gegen seinen Vorgänger Papst Benedikt zu dessen Lebzeiten nicht für möglich gehalten.


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 hape 17. Juli 2021 

@Cejazar: falsch!

Richtig: man könnte demütig der göttlichen Vorsehung vertrauen.


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 Labrador 17. Juli 2021 
 

Liebe Leser - ein verlinkten Text zum Nachdenken

www.churchmilitant.com/news/article/get-interrupted


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 Cejazar 16. Juli 2021 
 

Man könnte es ja wie bei dem Segnungsverbot homosexueller Paar machen

und die Weisungen aus Rom beflissentlich ignorieren...

Hat damals ja schließlich auch funktioniert.


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 Smaragdos 16. Juli 2021 
 

I have a dream

Ich habe einen Traum: dass PF zurücktritt, und zwar sofort! In meinem Traum höre ich schon "Dimissione subito!"-Rufe auf dem Petersplatz...


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 borromeo 16. Juli 2021 

@Chris2: Rücktritt

Das wäre auf den ersten Blick eine Alternative, aber dazu müßte er zunächst einmal die entsprechende Einsicht gewinnen. Und alles nur auf die "falschen Freunde" abwälzen möchte ich nicht durchgehen lassen. PF hat schon so viele einschlägige Entscheidungen getroffen – er weiß ganz genau, was er da macht. Das ist Machtmißbrauch.

Jetzt ist das erste Mal in meinem Leben, wo ich mich innerlich ganz massiv einer päpstlichen Anordnung widersetze. Nicht zum ersten Mal glaube ich, daß der Papst einen großen Fehler macht. Aber zum ersten Mal hat das aktuelle Dekret eine solche negative Wirkung auf mich und auf meinen Glauben, daß ich mich wenigstens im forum internum dem entgegenstelle. Und einige Briefe werde ich in den nächsten Tagen auch schreiben. Einen der ersten vermutlich an den Apostolischen Nuntius in Berlin.

Ich bitte alle Mitleser, die eine ähnliche Auffassung haben, jetzt die Stimme zu erheben. Nicht nur hier, sondern im öffentlichen Leben den Vertretern der Kirche gegenüber.


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 stephanus2 16. Juli 2021 
 

Der jetzige Heilige Vater..

..ist nicht heilig und kein Vater. Er fährt die Katholische Kirche bewusst vor die Wand,weil er an ganz andere, von mir aus freimaurerische , Gedanken glaubt. Ich habe einen Artikel von Vigano gelesen, dieser nennt den Papst nur Bergoglio . So hat ihn auch ein Poster genannt und so sehe ich ihn auch.Vigano listet den ganzen kruden Mist, Entschuldigung, dieses Pontifikats auf.Schimpfen ? Wozu ? Es muss und soll ja alles so kommen,bis Jesus Christus wiederkommt und Sein Heiligstes Herz und das Unbefleckte Herz Mariens triumphieren.Falschheit, Arglist, Betrug, Vortäuschung,Ego-Sucht, menschliche Hybris, Beleidigung Gottes, alles Schlimme wird ausgetilgt und das Reich Gottes errichtet..Es wird wunder,- wunderschön.Bitte keine theologischen Belehrungen,wenn irgendein Punkt nicht ganz richtig ist.


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 morus24 16. Juli 2021 

Unendlich traurig ...

... macht mich dieser wahrhaftig schwarze Freitag! Man muss sich die Worte von Papst Benedikt XVI. immer wieder vor Augen halten:

"Es ist überhaupt nicht einzusehen, was am alten Ritus gefährlich oder unannehmbar sein sollte. Eine Gemeinschaft, die das, was ihr bisher das Heiligste und Höchste war, plötzlich als strikt verboten erklärt und das Verlangen danach geradezu als unanständig erscheinen läßt, stellt sich selbst in Frage. Denn was soll man ihr eigentlich noch glauben? Wird sie nicht morgen wieder verbieten, was sie heute vorschreibt?" (Salz der Erde 2001, S. 188)

Ja, der Weg der Fraternitas Sacerdotalis Sancti Pii X hat sich nun offensichtlich als der richtige erwiesen.


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 Cosmas 16. Juli 2021 
 

Das ganze Gerede, dass kein Blatt zwischen B XVI und Franzi passt,

ist endgültig als blödes Geplapper entlarvt. Appeasement Politik , Taktik, ohne jeglichen Wahrheitsgehalt!


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 Andrzej123 16. Juli 2021 
 

Franziskus setzt seine Strategie systematisch um

Franziskus ist ein seit langem bekannter Gegner der alten Messe.
Sein Konzept ist, die Besucher zunächst bei der Pius Bruderschaft zu konzentrieren und zu einem späteren Zeitpunkt dann die Pius Bruderschaft zurück zu führen, wobei nötigenfalls dem Oberen die Kardinalswürde angeboten wird oä. Ggf kommen auch Druckmittel in Frage bis zur vollständigen Trennung.
Danach ist dann mit Änderungen an der alten Messe zu rechnen, was übrigens auch BXVI schon in den Raum gestellt hatte als Konsequenz der Neu-Integration der alten Messe.


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 Chris2 16. Juli 2021 
 

Schwarzer Humor

Wer das Ganze gar nicht mehr oder nur noch mit Ironie bis Sarkasmus erträgt, der möge sich das hier ansehen (man beachte die Symbolik mit der Kniebank):

www.youtube.com/watch?v=ussTlG48l7Q


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 Chris2 16. Juli 2021 
 

@borromeo

... oder den Mut haben, zurückzutreten und sich damit mit einem Schlag aus den Krakenarmen seiner falschen Freunde à la "St. Gallen Mafia" oder Scalfari herauszuwinden. Was sein großer Vorgänger Benedikt XVI. konnte, wird ihm jedenfalls nicht unmöglich sein...


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 Chris2 16. Juli 2021 
 

@Ludovica

Wer bricht denn mit dem jahrhundertelangen Kult des Allerhöchsten der Kirche? Und wenn Franzsikus (oder die Bischöfe, denen er die Waffen dazu wieder gereicht hat) noch mehr Bistümer und Gemeinschaften zerschlagen, als sie es seit 2013 ohnehin bereits getan haben, dann liegt die Schuld bei denen, die diese Verwüstung anrichten - und gleichzeitig fast jeden liturgischen Missbrauch im Novus Ordo zulassen. Und sie stellen damit sogar die Kirche selbst infrage, denn: "Eine Gemeinschaft, die das, was ihr bisher das Heiligste und Höchste war, plötzlich als strikt verboten erklärt und das Verlangen danach geradezu als unanständig erscheinen läßt, stellt sich selbst in Frage." (Kardinal Ratzinger, Salz der Erde, ca. (Salz der Erde, ca. S. 187)


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 Richelius 16. Juli 2021 
 

@ ottokar

Das Gebet zum Erzengel Michael hat Franziskus den Gläubigen wieder nahegelegt… (ich weiß nicht mehr in welchem Zusammenhang).


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 Cosmas 16. Juli 2021 
 

Alle Priester, denen man die a.o. Form verbietet, sollten die Diözesen verlassen

Alumnen gleich zu den altrit. Gemeinschaften
Ab jetzt muss es Protest geben. Das schamlose Ausnützen des "vorkonziliaren" Gehorsams darf nicht noch einmal funktionieren.


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 Chris2 16. Juli 2021 
 

Nein, dort knallen nicht die Sektkorken,

dort werden die Ärmel hochgekrämpelt. Denn es könnte viel Arbeit im verwüsteten Weinberg des Herrn auf diese Priester zukommen...


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 Ludovica 16. Juli 2021 
 

…und auf einmal: Schismagefahr von rechts!

Kath.net sollte hier nicht übertreiben, weil sonst knallen die Sektkorken ganz woanders: bei den Freunden des Synodalen Weges, die sich nun bestätigt fühlen, dass die wahre Gefahr eines Schismas von rechts droht.


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 ottokar 16. Juli 2021 
 

Und wurde nicht mit dem 2.vatikanischen Konzil das Gebet zum Hlg. Erzengel Michael abgewürgt?

Das wunderbare und existenziell so notwendige Gebet zum Hlg. Erzengel Michael wurde abgeschafft.Das Verbot der „Alten Messe“ ist eine der eklatantes Beispiel dafür, was für Folgen eine solche Vernachlässigung haben kann. Wird demnächst auch die Verehrung der Engel untersagt? Meinte doch ein in Rom einflussreicher Münchner Kardinal vor nicht allzu langer Zeit, das es garkeine Engel gäbe. Eine Kirche , welche auch immer, lebt vom Geheimnisvollen, von den vielen Wundern unseres Herrn Jesus Christus. Und diese gibt es bis heute .Und das unglaublich große Wunder der Gegenwart unseres Herrn in der hlg. Messe wird meiner Meinung nach besonders würdig und eindrücklich in einem „alten“
Hochamt gewürdigt. Lasst uns doch unseren Herrn und Gott feiern!


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 Chris2 16. Juli 2021 
 

@Cejazar

Was sie beschreiben, ist der ideale Rechtsstaat. Dort, wo Ideologien vorherrschen, der "Marsch durch die Institutionen" stattfindet und Revolutionen vorbereitet werden, kann aber auch das ganz normale verboten werden - weil es nicht radikal genug ist, oder die gerade herrschende Idologie sogar ausbremst. So wie in der Kirche seit 2013 oder in Deutschland seit spätestens 2015...


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 Chris2 16. Juli 2021 
 

Lieber @Corinquietum

Wenn normale Pfarrkirchen künftig für den überlieferten Ritus prinzipiell tabu sind (darf er also künftig nur noch in den Kathedralen gefeiert werden? Oder wie ist das gemeint?), müssen wir eben wieder in den Katakomben das Hl. Opfer feiern. Da bekommt der Begriff "Hauskirche" doch gleich eine ganz neue Bedeutung...


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 girsberg74 16. Juli 2021 
 

Nein, ich denke nicht, dass bei den Piusbrüdern die Sektkorken knallen werden,

sondern bei den Strategen des Synodalen Weges, die indirekt ein Machtzuwachs erfahren - die betreffenden Hierarchen können wieder ein Stückchen freier schalten.


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 newman01 16. Juli 2021 
 

@Fides Mariae 1

Kein Papst in der Geschichte der Päpste hat sich in dogmatischen und moralischen Frage so abseits bewegt wie der Jesuit Bergoglio. Wenn der Jesuit Karl Rahner das Desaster II. Vaticanum maßgeblich beeinflusst hat, tritt nun der Jesuit Bergoglio als Vollstrecker des Desasters auf. Jeglicher Versuch, Bergoglio gnädig zu interpretieren und zu retten scheitert an den unentschuldbaren Fakten, die er in der Kirche unentwegt und mit erstaunlicher Beharrlichkeit schafft. Totale Ablehnung dieses Mannes und das Prinzip Hoffnung für die Kirche, basiert auf der göttlichen Vorsehung, die all dies erlaubt.


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 Leopold Trzil 16. Juli 2021 

Als wie schwach muß der Papst die Neue Messe sehen …

… wenn er sie mit solchen Methoden durchsetzen will? Was ist das für eine „Reform“, die nach 50 Jahren so wenig überzeugen kann, daß man sie unwilligen Gläubigen mit Gewalt aufzwingen muß?


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 Dr Feingold 16. Juli 2021 
 

das war voraus zu sehen

der Papst hat doch nichts anderes gemacht, als zur Sichtweise zurückzukehren, die bis 1988 gegolten
hat
wo besteht das Problem
Objektiv muß man sagen die Piusbruderschaft hatte völlig recht


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 Corinquietum 16. Juli 2021 
 

Was bin ich froh, seit 10 Jahren nunmehr Pensioniert zu sein!

Ich werde mich intensiver mit der hl. Messe in der traditionellen Form, in der ich ja aufgewachsen bin,befassen und sie in meiner Wohnung am eigenen Altar zu zelebrieren, da ich ja ohnehin in unserer "Seelsorgseinheit" als "alter Stinknstiebel", der sich konsequent an das Messbuch gehalten hat nich mehr zelebrieren darf-die Pasteusen u.a. müssen schließlich das Wort ergreifen können!
+Corinqietum


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 Flora 16. Juli 2021 
 

Offensichtlich möchte der Papst den letzten Rest der Katholiken auch noch los werden. Diese werden zu Pius gehen. Ok, dann halt...


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 2.TIM. 3,1-5 16. Juli 2021 
 

Ich werde sicher einen Ort finden wo noch Heilige Messen stattfinden und nich irgendwelche Faschingsmessen. Wenn es sein muss gehe ich zu den Piusbrüdern. Der allerletzte Schritt wäre eine Abwanderung zu Ende Orthodoxen.


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 borromeo 16. Juli 2021 

Bei den Sätzen:

"Wenn man nicht in einer Pfarrkirche eine Heilige Messe, egal welchen Ritus, feiern darf, wo dann bitte? In einer Turnhalle, in einem Supermarkt oder irgendwo in einem dunklen Keller?"

fiel mir ganz spontan ein: Vielleicht bald schon wieder in Katakomben, im Untergrund? So wie in China?

Verursacher dieser Misere ist der Papst höchstpersönlich! Möge Gott ihm helfen, diesen Fehler einzusehen und ihm die Größe schenken, ihn schnellstmöglich zu korrigieren!


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 Stormarn 16. Juli 2021 
 

Mit sicherheit werden bei der Piusbruderschaft FSSPX) keine "Sektkorken knallen". Warum auch? in so fern ist die Überschrift mehr als unglücklich, weil sie die wirkliche Lage verkennt. Andrerseits hat FSSPX, und das ist auch festzustellen, ganz offensichtlich alles richtig gemacht. Dieses päpstliche Dekret sollte aber auch die Orthodoxie mißtrauisch machen. Der Geist des 2. Vatikanums läßt grüßen...


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 veitstanz 16. Juli 2021 
 

Kult Teil2

Generation post nur mehr ein beliebiges Häufchen Elden ist, das um die Gunst der Mächtigen buhlt und im Kreis der bezahlten NGO-Knechte mitlaufen möchte.
Was nun bleibt?
Gut, dass die Piusbrüder der römischem Umarmung widerstanden haben...


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1
 
 veitstanz 16. Juli 2021 
 

Kult

..na ja; die heftige Wut der "Kulturbereiniger" gegen die tridentinische Messe sagt wohl mehr über sie selbst aus, als die Reaktion derer,die das neue Verbot treffen soll...
Benedetto hatte damals den wichtigsten und empfindlichstgen Nerv der "Brüder" getroffen. Was trifft, trifft auch zu.
Der Kult schafft bekanntlich die Kultur.
Darum haben die masonischen Architekten und ihre Mitläufer/Unterstützer innerhalb der Kirche, als erstes den katholischen Kult bekämpft und schleichend, scheibchenweise demontiert und ausgehöhlt. Bugnini und Konsorten waren ledigleich die Vollstrecker dieser Entwicklung, die schon lange vor "Sacrosanctum concilium" begonnen hatte...
Rein methodisch, die geniale Vorgangsweise, "der Infamen" endlich habhaft zu werden; ihrer Kraftquelle beraubt, von nun an kraft- und -ihm wahrsten Sinn des Wortes- saftlos, rinnt ihre Kontur langsam aus bis sie in der ersten Generation post noch vom "Geruch der leeren Flasche" lebt und spätestens in der zweiten Generation post


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 Fides Mariae 1 16. Juli 2021 
 

Traurig und schlimm

Genau - ich gehe nicht in die Alte Messe und verstehe sie nicht, finde diese Zwangsmaßnahmen aber trotzdem schlimm. Armer Papst Benedikt. Ich wusste immer, daß die zur Schau gestellte gegenseitige Wertschätzung der beiden lebenden Päpste mit der Zeit immer unaufrichtiger wird.
Nun, was haben wir von diesem Pontikat anderes erwartet? Die Linie ist seit langem sichtbar. Aber es hat schon andere beklagenswerte Päpste gegeben, und ein Blick in die Kirchengeschichte zeigt, dass Gott die Kirche immer wieder rettet. Lassen wir uns nicht zum Schimpfen über den Papst hinreißen. Er wird alles vor Gott zu verantworten haben, und wir müssen uns vor dem Gericht Gottes nur um unsere eigenen Sünden kümmern.


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 hape 16. Juli 2021 

Noch was:

dass das Narrativ von dem einen Ritus in zwei Formen auf tönernen Füßen stand, war von Anfang an klar. Diese Entscheidung von PF macht aber nun endgültig klar, das es nicht nur um liturgische Fragen geht, sondern auch um dogmatische! PF versucht die Modernismus-Krise mit einem Gewaltakt par ordre de mufti zu lösen und kippt dabei das Kind mit dem Bade aus. Das ist die größte Fehlentscheidung seines Pontifikates. Mit Abstand! Damit hat PF der Kirche auch dem Novus Ordo einen Bärendienst erwiesen und der Kerl merkt es noch nicht mal!


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 tabita 16. Juli 2021 

Sektkorken?

Ich gehe immer mal in Hl.MEssen bei der Piusbruderschaft, kenne mehrere Pater, von denen wird kein einziger eine Sektflasche entkorken. Da ist sicher eher Bestürzung, dass schlimmste Befürchtungen wahr geworden sind, was jeder gehofft hat, dass es so schlimm nicht werden wird.


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 claude 16. Juli 2021 
 

Nunja, es wurde uns ja prophezeit, dass schlimme Zeiten kommen....

... und nur eine ganz kleine Herde da sein wird. Das ist jetzt offenbar so. Ein klerikaler Hungerbunker.
Wir müssen da durch. Es gibt keine Alternative.


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 Cejazar 16. Juli 2021 
 

Verbote werden ja immer zum Schutz vor etwas Gefährlichen ausgesprochen

Jedoch erschließt sich mir nicht, was am tridentinischen Ritus gefährlich sein kann. Über Jahrhunderte wurde der katholische Glaube mit dieser Messe weitergegeben. Warum hier eine Gefahr für die Kirche resultieren sollte ist mir ein Rätsel.

Ich glaube, die Verantwortlichen haben Angst vor diesem Ritus, sonst könnte man die vereinzelten Gläubigen, die die alte Messe bisher besucht haben, getrost weitermachen lassen.

Wahrscheinlich ist man in Rom von der Erhabenheit des neuen Ritus nicht ganz überzeugt, sonst wäre ein solches Verbot ja nicht nötig.

Die Folge wird sein, dass die Kirchen noch leerer werden, da Gläubige, die dem alten Ritus nahestehen, sich nunmehr für einen Bruch mit der römisch-katholischen Kirche entscheiden müssen ( und werden).

Meine Beobachtung ist nämlich, dass die wenigen jüngeren Gläubigen, die regelmäßig die Messe besuchen, liturgisch eher traditionell zu verorten sind - und die Kirche hat nicht mehr wie früher die Autorität, diese Leute zu halten.


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 Seeker2000 16. Juli 2021 
 

Leider bleibt offen,

wann endlich dem Wildwuchs in der Feier der Messe in der "zulässigen" Form Einhalt geboten wird.

Es gibt ja Pfarren, da ist man glücklich über die "außerordentliche Form", weil die "ordentliche Form" dank konkreter Handhabung vor Ort nicht zu ertragen ist.
Was ist da dann jetzt schädlicher?


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 H.Hempel 16. Juli 2021 
 

Der nächste Schritt ist getan !

Der Teufel im Gewand des Modernistischen-Therapistischen-Deoismus ( MTD ) hat zu einem weiteren Angriff geblasen.


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