Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  2. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  5. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  6. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  7. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  8. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  9. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  10. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  11. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
  12. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  13. Norwegischer Bischof Hansen: „Die Evangelisierung ist der grundlegende Auftrag der Kirche“
  14. Medjugorje: Gebetsstätten nach Schändung wieder gesäubert und benutzbar
  15. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'

Theologe Kwasniewski: Lateinische Lesungen in außerordentlicher Form beibehalten

22. Juli 2021 in Weltkirche, 30 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die liturgischen Bücher verlangen Epistel und Evangelium auf Latein. ‚Traditionis custodes’ soll mit Fantasie und Flexibilität interpretiert werden.


Rom (kath.net/jg)

Die Lesungen sollten in der außerordentlichen Form des Römischen Messritus auch nach dem Motu proprio „Traditionis custodes“ (TC) in lateinischer Sprache gelesen oder gesungen werden, schreibt der Theologe und Komponist Peter Kwasniewski in einem Beitrag für den katholischen Blog New Liturgical Movement.

In Artikel 3 §3 TC wird festgehalten, dass „die Lesungen in der Landessprache verkündet werden, wobei die Übersetzungen der Heiligen Schrift verwendet werden, welche von den jeweiligen Bischofskonferenzen approbiert sind“.


Kwasniewski schlägt vor, diese Bestimmung so großzügig wie möglich auszulegen. Die Formulierung verbiete die Lesung in lateinischer Sprache nicht. In den offiziellen liturgischen Büchern seien die Lesungen aus der lateinischen Vulgata enthalten. Diese sollten in der Liturgie gelesen oder gesungen werden, nicht nur deshalb, weil dies von den Gläubigen erwartet werde, die eine Messe des außerordentlichen Ritus besuchen.

Die Bestimmung in TC verlange streng genommen nur, die Lesungen einmal während der Liturgie in der Landessprache zu verkünden. Gemäß einer lange geübten Tradition könne dies wie bisher von der Kanzel vor der Predigt geschehen, schreibt Kwasniewski.

Die Geistlichen seien verpflichtet, den Vorgaben der liturgischen Bücher ausnahmslos zu folgen. Das gelte selbstverständlich auch für die außerordentliche Form des Messritus, in denen die Lesungen in lateinischer Sprache enthalten seien.

Die modernen Bibelübersetzungen, die derzeit bei den Messen im Novus Ordo verwendet werden, würden teilweise stark von den Texten der alten Vulgata abweichen, die im Missale Romanum von 1962 enthalten seien. Es wäre sinnvoller, approbierte Übersetzungen aus der Zeit vor der Liturgiereform zu verwenden.

Abschließend betont Kwasniewski, dass jede Vorschrift genau gelesen werden müsse und mit Fantasie und Flexibilität interpretiert werden sollte. Das fehle ihm bis jetzt bei den vielen Reaktionen, die er auf „Traditionies custodes“ gehört habe.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  3. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  4. Ein Signal des Himmels?
  5. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  6. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  7. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression
  8. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  9. Medjugorje: Gebetsstätten nach Schändung wieder gesäubert und benutzbar
  10. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  11. USA: 98-jähriger Weltkriegsveteran empfängt die Taufe und wird katholisch
  12. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  13. Der "rote Priester", der die Musikwelt revolutionierte
  14. Der Karmel in Christchurch/Neuseeland: Die Blüte im Verborgenen
  15. „Nur zur Klarstellung: Ich sehe mich eher als den Papst, der zufällig Amerikaner ist“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz