SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
- Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
- AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
- Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
- Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
- „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
- USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
- Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
- Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
- Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
- „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
- Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
- Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
- Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
- Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
| 
US-Organisation zeigt rassistischen Hintergrund der Abtreibungsbewegung auf3. August 2021 in Prolife, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Nach wie vor sind schwarze und lateinamerikanische Frauen bei Abtreibungen überrepräsentiert, was schon die Gründerin von Planned Parenthood bewusst förderte.
Washington D.C. (kath.net/LifeNews/mk) Die US-Organisation Liberty Counsel, die sich für Religionsfreiheit einsetzt, hat den Supreme Court (obersten Gerichtshof) in einer Stellungnahme aufgefordert, das Urteil Roe vs. Wade, das 1973 die Abtreibung legalisiert hatte, wegen seines rassistischen Hintergrunds aufzuheben. Liberty Counsel handelt dabei im Namen von diversen Organisationen, Kirchen und religiösen Führern verschiedener Konfessionen, wie etwa Alveda King, der Nichte von Martin Luther King, oder dem texanischen Bischof Joseph Strickland.
Hintergrund ist ein Verfahren über ein Gesetz des Bundesstaats Mississippi, das das „Recht auf Abtreibung“ bis zur Lebensfähigkeit des Kindes umstoßen will, kath.net hat berichtet [https://www.kath.net/news/75205]. Die Eingabe von Liberty Counsel fokussiert auf die rassistisch-eugenische Geschichte der Abtreibungsbewegung, unter deren Einfluss die Entscheidung von 1973 zustande gekommen sei. Abtreibung sei überwiegend unter ethnischen Minderheiten verbreitet. 
Tatsächlich glaubte schon Charles Darwin an eine Überlegenheit der weißen Rasse und befürwortete die Zurückdrängung der angeblich minderwertigen Rassen. Der Supreme Court sprang 1927 auf den sozial-darwinistischen Zug auf, als er in einem Urteil die Zwangssterilisation einer „schwachsinnigen“ Frau genehmigte. Denn es sei besser für die Gesellschaft, die offensichtlich „Untauglichen“ an einer Fortpflanzung zu hindern, anstatt die Nachkommenschaft für ihre Verbrechen zu exekutieren oder wegen ihrer Blödheit verhungern zu lassen. Die unselige Entscheidung führte dazu, dass 28 US-Staaten Gesetze über Zwangssterilisation verabschiedeten, und bis 1983 in den USA über 60.000 Menschen zwangsweise sterilisiert wurden.
Auch die Gründerin des Abtreibungskonzerns Planned Parenthood, Margret Sanger, war Rassistin und Eugenikerin. Nach ihrem Motto „mehr Kinder von den ‚Tauglichen‘ und weniger von den ‚Untauglichen‘“ wollte sie die „besseren“ Elemente der amerikanischen Gesellschaft fördern, indem sie Abtreibungskliniken in Vierteln ethnischer Minderheiten eröffnete.
Tatsächlich sind diese Minderheiten, also die schwarze und lateinamerikanische Bevölkerung, nach wie vor in den Abtreibungszahlen überrepräsentiert: In Mississippi etwa werden mehr als zwei Drittel der Abtreibungen an schwarzen Frauen durchgeführt. Eine Studie kommt zu dem Ergebnis, dass in den letzten 30 Jahren etwa viermal so viel schwarze wie weiße Kinder abgetrieben wurden. Und auch heute betreibt Planned Parenthood den weitaus überwiegenden Teil der Kliniken in oder nahe von „Gettos“.
Liberty Counsel und die dahinter stehenden Initiatoren wollen diesem dunklen Teil der amerikanischen Geschichte ein Ende setzen. Eine Entscheidung des Supreme Court wird bis Juni 2022 erwartet.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | girsberg74 5. August 2021 | | | | Miteinander verwandt oder jedenfalls in dieselbe Kerbe: die Lambeth Konferenz 1929/30 und die Königsteiner Erklärung von 1968.
Beide mit den selben Folgen für die „Kirche“.
Dankbar für Ihre Ausführungen, werter @athanasius1957! |  0
| | | | | athanasius1957 4. August 2021 | | | | Von ABCL zu Planned Parenthood Die von Margret Sanger gegründete ABCL=American Birth Control League war von Anfang an ANTIKATHOLISCH und RASSISTISCH.
Das demographische Problem der USA um 1900 war, dass gerade die WASP=White Anglo-Saxon Protestant von der Bevölkerungszahl her immer mehr ins Hintertreffen gerieten, da diese mit Augenzwinkern sehr wohl Geburtenkontrolle betrieben.
Die Afroamerikaner, Hispanics, Italiener, Deutschsprachige und Katholiken sowie orthodoxe Juden waren zu diesem Zeitpunkt für den Modernismus noch taub.
Chesterton hat ja mit seiner Konversion einen gesellschaftlichen Skandal sondergleichen verursacht, nach dem Motto "Wie kann man den nur römisch katholisch werden? Das ist doch so was von hinterwäldlerisch."
Der Gründung von Sanger kam auch noch die Entscheidung der Lambeth Konferenz 1929/30 entgegen, wo die anglikanische Gemeinschaft die "verantwortete Elternschaft" im Sinn der Verhütung in einer Ehe für zulässig erklärt haben.
Die katholische Antwort ließ "Casti connubii" von Pius XI. |  1
| | | | | girsberg74 3. August 2021 | | | | Rassismus ist eher das äußerliche Zeichen. Die Wurzeln liegen in einem Herrenverhalten, - in einer hier versteckten Defintionshoheit -,wie bei der Eugenik, in der Tierhaltung nennt man das "Zucht" und "Zuchtziel". Die Sichter – züchten heißt sichten -, die Sichter sitzen getarnt im Schoß von „Planned Parenthood“ und bedienen damit in einer weiteren Linie noch ihre Obsession gegen Überbevölkerung.
G. K. Chesterton zu Eugenik und andere Übel: „… Die Eugenik an sich ist etwas, über das sich ebensowenig verhandeln lässt wie über einen Giftanschlag." |  4
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 






Top-15meist-gelesen- Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
- War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
- „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
- Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
- Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
- Apostolisch und nix anderes
- Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
- Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
- "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
- „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“
- Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
- Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
- Genesungswünsche für Papst: "Lieber Papst Leo ..."
- Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
- Medjugorje-Seher: "Ich bin nur ein Werkzeug"
|