Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  2. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  3. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. ZDF hasst Katholiken
  6. Wahrheit ist heilsrelevant
  7. Es gibt keine zweite Chance mehr
  8. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  9. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  10. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  11. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  12. Technisch brillant, geistig obdachlos
  13. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  14. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie
  15. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium

„John Lennons ‚Imagine‘ ist eine totalitäre Hymne“

30. August 2021 in Chronik, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das sagt Robert Barron, Weihbischof von Los Angeles, und kritisiert die Aufführung des Liedes bei der Eröffnung der Olympischen Spiele in Tokio.


Los Angeles (kath.net/New York Post/mk) „Bei der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele in Tokio wurde einer der schlimmsten Pop-Songs aller Zeiten gespielt“, meint Weihbischof Robert Barron von Los Angeles. Er spricht von John Lennons „Imagine“, gesungen von einem Kinderchor und einigen Prominenten. Der Bischof unterscheidet klar zwischen der wunderschönen Melodie einerseits und dem Text andererseits, der eine Einladung zu moralischem und politischem Chaos sei.

Die erste Strophe spreche von der Vorstellung, dass es weder Himmel noch Hölle gebe, und alle Menschen für das Hier und Jetzt leben würden. „Ich kann mir ehrlich gesagt nichts Schlimmeres vorstellen“, mahnt der Bischof. Dieser Traum lasse jedes absolute Kriterium für Gut und Böse fallen, jeder solle demnach seinen eigenen moralischen Standard aufstellen. Zu Ende gedacht führe er aber zu den Leichenhaufen der totalitären Diktaturen des 20. Jahrhunderts, in denen alle Gräuel „erlaubt“ gewesen seien. Auch der Wunsch, den Himmel schon auf Erden zu erreichen, sei eine nicht erfüllbare Utopie, die mit Gewalt zu erreichen wiederum zu einer Hölle auf Erden führen würde.


Die nächste Strophe wendet sich gegen die Idee der Nation und gegen die Religion. Die Existenz unterschiedlicher Kulturen und letztlich unterschiedlicher Menschen sei aber nichts Falsches, meint Bischof Barron. Ebenso wenig das Einstehen für die eigene Nation, wenn diese ungerecht bedroht wird. Religion sei, anders als das von atheistischer Seite oft propagiert werde, bei weitem nicht die hauptsächliche Wurzel der weltweiten Konflikte;  als viel tödlicher hätten sich Nationalismus, Kolonialkonflikte und vor allem atheistische Ideologien erwiesen.

Die besungene Brüderlichkeit unter den Menschen könne es in Wahrheit nur mit einem gemeinsamen Vater geben, einem göttlichen Ursprung, von dem wir alle abstammen.

Archivfoto Bischof Barron (c) Erzdiözese Los Angeles


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  6. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  7. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  8. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  9. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  10. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  11. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  12. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  13. Wahrheit ist heilsrelevant
  14. Eine katholische Heldin
  15. „Silere non possum“: „Die Führung dieses Dikasteriums war ein Desaster“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz