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Ungarns Vize-Premier: Papst teilt unsere Sicht von Familie

vor 7 Tagen in Familie, 3 Lesermeinungen
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Vize-Premier Semjen über Gespräch mit Papst: "Wir mussten darauf hinweisen, dass wir wegen unserer Maßnahmen zum Schutz der Familie - ich denke hier an LGBTQ-Themen - von Brüssel aus angegriffen werden"


Budapest/Rom (kath.net/KAP) Ungarns Regierung hat sich beim Gespräch mit Papst Franziskus nach Aussage des stellvertretenden Ministerpräsidenten Zsolt Semjen über Attacken aus Brüssel beschwert. "Wir mussten darauf hinweisen, dass wir wegen unserer Maßnahmen zum Schutz der Familie - ich denke hier an LGBTQ-Themen - von Brüssel aus angegriffen werden", zitierte das Online-Portal des ungarischen Senders "Klubradio" (Montag) Semjen.


Der Papst habe daraufhin gesagt, "dass die Familie aus Vater, Mutter und Kind besteht, Punkt", sagte der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Volkspartei KDNP weiter. Auch sei das Kirchenoberhaupt weiter "sehr erfreut darüber, dass die Zahl der Abtreibungen zurückgegangen und die Zahl der Eheschließungen gestiegen ist", so der Politiker.

An dem Treffen, das am vergangenen Sonntag unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, nahmen neben Semjen und Ministerpräsident Viktor Orban (im Foto bei der Begegnung mit Papst Franziskus) auch Staatspräsident Janos Ader teil. Von vatikanischer Seite waren es außer dem Papst Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, der Außenbeauftragte, Erzbischof Paul Gallagher, sowie ein Übersetzer. Orban schrieb im Anschluss auf Facebook, er selbst habe Papst Franziskus gebeten, "das christliche Ungarn nicht verloren gehen zu lassen".

Der Vatikan hatte später mitgeteilt, das Gespräch habe "in herzlicher Atmosphäre" stattgefunden. Themen waren demnach "die Rolle der Kirche im Land, das Engagement für den Schutz der Umwelt, den Schutz und die Förderung der Familie".

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

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Lesermeinungen

 Maria Andrea vor 6 Tagen 
 

Sie teilen viel mehr Werte, als es den beiden selber bewusst ist.

@padre
Sie haben recht, nur ist mein Eindruck, dass die beiden in vielerlei Hinsicht auf die selbe Linie sind, mehr, als sie selber meinen. In einem früheren Beitrag hat jemand so treffend gemeint, dass Orbán katholischer ist, als er meinen würde. Und das stimmt, denn wie viele "echte Katholiken" aus der Reihe der Politiker, (und in Deutschland sogar aus der Reihe der Geistlichen) setzten sich so freimütig für Werte wie Familie, Schutz des Lebens oder Respektierung der Seinsordnung ein? Kein Wunder, dass er solch ein Dorn im Auge ist für das säkularisierte Europa.


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 Christa.marga vor 6 Tagen 
 

"dass die Familie aus Vater, Mutter und Kind besteht, Punkt"

...warum sagt Papst Franziskus so etwas nur hinter verschlossenen Türen?

Ich würde mir von ihm als Oberhaupt der katholischen Kirche eine öffentliche Stellungnahme zu diesem Thema erwarten. Leider kommt da nichts von ihm, das ist mehr als enttäuschend.


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 padre14.9. vor 7 Tagen 

"dass die Familie aus Vater, Mutter und Kind besteht, Punkt"

gut das diese Selbstvertändlichkeit nochmals betont wurde. Ministerpräsident Viktor Orban und unser Papst Franziskus teilen zumindest diese Werte.


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