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Fünftausend Menschen besuchen den Marsch für Leben und Familie in Warschau

20. September 2021 in Prolife, 3 Lesermeinungen
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Aufgrund der Corona-Pandemie fand der diesjährige Marsch nur in Warschau statt und nicht wie bisher in 140 Städten in ganz Polen – „Wir wollen zeigen, dass auch polnische Väter Verantwortung tragen“


Warschau (kath.net/Polnische Bischofskonferenz/Family News Service/pl) „Wir wollen nicht nur ganz Polen, sondern auch der ganzen Welt ein Signal senden, dass es in Polen Männer gibt, die Verantwortung übernehmen, die nicht vor der Verantwortung weglaufen“, sagte Pawel Ozdoba, Präsident des Zentrums für das Leben und die Familie, der den 16. Nationalen Marsch für Leben und Familie in Warschau eröffnet. Die Teilnehmerzahl von etwa 5.000 übertraf die Erwartungen der Organisatoren.
 
Das Motto des diesjährigen Marsches lautete „Sei Papa, leite und beschütze“. Die Veranstaltung wird vom Zentrum für das Leben und die Familie in Kooperation mit dem Christlich-Sozialen Kongress organisiert. Aufgrund der Pandemie fand der diesjährige Marsch nur in Warschau statt und nicht wie bisher in 140 Städten in ganz Polen.
 
Der polnische Präsident Andrzej Duda hat sich am Sonntagmorgen mit den Organisatoren getroffen. Im Gespräch diskutierten sie unter anderem Forderungen nach einem erhöhten Schutz des menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod.
 
An der Veranstaltung nahmen Vertreter der Kirche, Medien, Schauspieler, Sportler, Wissenschaftler usw. teil. Ebenfalls anwesend waren Mitglieder von Gemeinschaften wie den Kolumbusrittern, den Rittern von Johannes Paul II. und den Milites Mariae. Es waren auch Menschen mit Behinderungen dabei. Am Ende der Veranstaltung wurde um 13:00 Uhr in der Heilig-Kreuz-Kirche in Warschau die Heilige Messe gefeiert.
 
Die Teilnehmer der Veranstaltung wurden vom Präsidenten der Polnischen Katholischen Bischofskonferenz, Erzbischof Stanisław Gądecki, begrüßt. „Ich begrüße alle Teilnehmer des Marsches für Leben und Familie, der in Warschau unter dem Motto stattfindet: Sei Papa, leite und beschütze. Mögen der selige Kardinal Wyszynski und die selige Mutter Czacka Sie dabei unterstützen, zu zeigen, dass jeder das Recht auf Leben hat und die Familie das wertvollste Gut der Menschheit ist“, schrieb Erzbischof Gądecki dazu auf Twitter.
 
Eine wichtige Referenz für die Organisatoren und Teilnehmer des diesjährigen Marsches war der Bezug zur Lehre des neuen Seligen, des Primas von Polen, Kardinal Stefan Wyszynski, der zusammen mit Mutter Elżbieta Czacka am 12. September dieses Jahres seliggesprochen worden war. Kardinal Wyszyński war ein großer Verteidiger der Würde des menschlichen Lebens, der Ehe und der Familie. „Der Jahrtausendprimas wurde oft ‚Vater der Nation‘ genannt, daher die Verbindung. Wir wollen zeigen, dass auch polnische Väter Verantwortung tragen“, eröffnete Paweł Ozdoba, Präsident des Zentrums für Leben und Familie, den Marsch. Er betonte, dass heute die Familie und die ganze Gesellschaft die Autorität des Vaters brauchen.
 
Während des Marsches wurde auch die Bedeutung der geistlichen Adoption des gezeugten Kindes betont, die eine konkrete Unterstützungsmaßnahme für Schwangere und ihre Angehörigen darstellt.
 
Der Marsch am Sonntag war eine großartige Demonstration für das Leben und die Familie. Die Teilnehmerzahl übertraf die Erwartungen der Veranstalter.


Foto (c) Family News Service/Polnische Bischofskonferenz

Foto vom Marsch für das Leben Warschau 2021

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Lesermeinungen

 Chris2 21. September 2021 
 

@Veneter

Mich wundert es nicht, dass es im Lande des Baizuo weniger Teilnehmer gibt. Man hat halt andere Sorgen, als das elementarste Menschenrecht überhaupt, wenn man über Genderdoppelpunkte diskutiert, 57 Identitäten für Straffrei erklärt oder mal eben mit einer Selbstopferaktion die ganze Welt rettet...


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 Veneter 20. September 2021 
 

Was ich nicht verstehe, ist, das in einem Land mit der Hälfte der deutschen Bevölkerung, die Teilnehmerzahl an einem Marsch für's Leben anscheinend höher ist als in Berlin.


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 Chris2 20. September 2021 
 

Ich verstehe das nicht.

Eine dezentrale Veranstaltung an möglichst vielen Orten reduziert doch das Ansteckungsrisiko, oder?


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