Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  4. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  5. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  6. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  7. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  12. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  13. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  14. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  15. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter

Fünftausend Menschen besuchen den Marsch für Leben und Familie in Warschau

20. September 2021 in Prolife, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Aufgrund der Corona-Pandemie fand der diesjährige Marsch nur in Warschau statt und nicht wie bisher in 140 Städten in ganz Polen – „Wir wollen zeigen, dass auch polnische Väter Verantwortung tragen“


Warschau (kath.net/Polnische Bischofskonferenz/Family News Service/pl) „Wir wollen nicht nur ganz Polen, sondern auch der ganzen Welt ein Signal senden, dass es in Polen Männer gibt, die Verantwortung übernehmen, die nicht vor der Verantwortung weglaufen“, sagte Pawel Ozdoba, Präsident des Zentrums für das Leben und die Familie, der den 16. Nationalen Marsch für Leben und Familie in Warschau eröffnet. Die Teilnehmerzahl von etwa 5.000 übertraf die Erwartungen der Organisatoren.
 
Das Motto des diesjährigen Marsches lautete „Sei Papa, leite und beschütze“. Die Veranstaltung wird vom Zentrum für das Leben und die Familie in Kooperation mit dem Christlich-Sozialen Kongress organisiert. Aufgrund der Pandemie fand der diesjährige Marsch nur in Warschau statt und nicht wie bisher in 140 Städten in ganz Polen.
 
Der polnische Präsident Andrzej Duda hat sich am Sonntagmorgen mit den Organisatoren getroffen. Im Gespräch diskutierten sie unter anderem Forderungen nach einem erhöhten Schutz des menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod.
 
An der Veranstaltung nahmen Vertreter der Kirche, Medien, Schauspieler, Sportler, Wissenschaftler usw. teil. Ebenfalls anwesend waren Mitglieder von Gemeinschaften wie den Kolumbusrittern, den Rittern von Johannes Paul II. und den Milites Mariae. Es waren auch Menschen mit Behinderungen dabei. Am Ende der Veranstaltung wurde um 13:00 Uhr in der Heilig-Kreuz-Kirche in Warschau die Heilige Messe gefeiert.
 
Die Teilnehmer der Veranstaltung wurden vom Präsidenten der Polnischen Katholischen Bischofskonferenz, Erzbischof Stanisław Gądecki, begrüßt. „Ich begrüße alle Teilnehmer des Marsches für Leben und Familie, der in Warschau unter dem Motto stattfindet: Sei Papa, leite und beschütze. Mögen der selige Kardinal Wyszynski und die selige Mutter Czacka Sie dabei unterstützen, zu zeigen, dass jeder das Recht auf Leben hat und die Familie das wertvollste Gut der Menschheit ist“, schrieb Erzbischof Gądecki dazu auf Twitter.
 
Eine wichtige Referenz für die Organisatoren und Teilnehmer des diesjährigen Marsches war der Bezug zur Lehre des neuen Seligen, des Primas von Polen, Kardinal Stefan Wyszynski, der zusammen mit Mutter Elżbieta Czacka am 12. September dieses Jahres seliggesprochen worden war. Kardinal Wyszyński war ein großer Verteidiger der Würde des menschlichen Lebens, der Ehe und der Familie. „Der Jahrtausendprimas wurde oft ‚Vater der Nation‘ genannt, daher die Verbindung. Wir wollen zeigen, dass auch polnische Väter Verantwortung tragen“, eröffnete Paweł Ozdoba, Präsident des Zentrums für Leben und Familie, den Marsch. Er betonte, dass heute die Familie und die ganze Gesellschaft die Autorität des Vaters brauchen.
 
Während des Marsches wurde auch die Bedeutung der geistlichen Adoption des gezeugten Kindes betont, die eine konkrete Unterstützungsmaßnahme für Schwangere und ihre Angehörigen darstellt.
 
Der Marsch am Sonntag war eine großartige Demonstration für das Leben und die Familie. Die Teilnehmerzahl übertraf die Erwartungen der Veranstalter.


Foto (c) Family News Service/Polnische Bischofskonferenz

Foto vom Marsch für das Leben Warschau 2021

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  2. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  3. „Die hl. Märtyrer von Międzyrzecz waren Menschen aus Fleisch und Blut, die bereit waren…“
  4. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  5. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  6. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten
  7. Wer ist der Mann auf dem Tuch?
  8. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme
  9. Programm für Lateinamerika-Reise des Papstes veröffentlicht
  10. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  11. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  12. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  13. Fast der gleiche Glaube?
  14. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  15. Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz