Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  5. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  6. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  7. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  8. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  9. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  10. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  11. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  12. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  13. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  14. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  15. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“

Gebt Euch nicht mit der Mittelmäßigkeit zufrieden!

13. Oktober 2021 in Jugend, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wir können fliegen. Mit Christus können wir fliegen. Lasst uns gemeinsam um neuen Mut beten in den Herzen derer, die sich sehnen einen Schritt vorwärts zu gehen und es doch nicht wagen - Die Jugendkolumne von kath.net - Von Magdalena Preineder


Wien (kath.net)

„Gebt Euch nicht mit der Mittelmäßigkeit zufrieden!“, dieser bekannte Ausruf von Johannes Paul II. ist es, der mir seit Tagen im Kopf herumschwirrt. Ausschlaggebend dafür war das Gespräch mit einer lieben Freundin über Träume, Sehnsüchte und Ziele.

Diese Freundin sprach etwas aus, was sich wohl viele von uns schon oft gedacht haben: Sie wünschte sich, dass Gott ihr sagt, was der richtige Weg für sie ist.  Und obwohl ich mir das auch schon oft gewünscht hatte, sah ich es bisher noch nie so klar wie in diesem Moment: Vielleicht hat er das ja schon. Vielleicht hat er ihr bereits mitgeteilt, was – aus seiner Sicht – der beste Weg für ihr weiteres Leben wäre. Gott hat in sie – wie in jeden von uns – Sehnsüchte gelegt, sie wachsen und reifen lassen – und ich wage zu behaupten, in diesem Falle hin zu reinen Sehnsüchten. Ich glaube, dass unsere tiefsten Sehnsüchte (jene die rein sind, also nicht zur bloßen Selbstverherrlichung dienen sondern letzten Endes auf die Gottesverherrlichung abzielen) oft Bände sprechen über das, wo Gott uns sieht und welches Potenzial er in uns sieht.


Wir sollen uns nicht mit der Mittelmäßigkeit zufrieden geben, dazu forderte uns Papst Johannes Paul II. auf. Doch wieso bleiben wir oft genau dort stehen? Zu diesem Thema fällt mir auch eine Aussage von Benedikt XVI. ein: „Bequem sind die Wege des Herrn nicht, aber wir sind ja auch nicht für die Bequemlichkeit, sondern für das Große, für das Gute geschaffen. […] Christus hat uns nicht das bequeme Leben versprochen. Wer Bequemlichkeit will, der ist bei ihm allerdings an der falschen Adresse. Aber er zeigt uns den Weg zum Großen, zum Guten, zum richtigen Menschenleben.“

In den vergangenen Jahren habe ich zunehmend den Eindruck gewonnen, dass viele von uns nicht daran denken, dass das Große, das sie ersehnen, auch eine Sehnsucht von Gott selbst sein kann. Ich habe überall und in allem die Möglichkeit Gott zu verherrlichen. Zu prüfen ist jedoch, wie oben angedeutet, was der Ursprung und letztendlich das Ziel meiner Sehnsucht ist.

Ich bin der Überzeugung, dass der Ruf Jesu heraus aus Bequemlichkeit und Mittelmäßigkeit nicht nur das geistliche Leben betrifft, sondern jeden Aspekt unseres Lebens. Oh, er ersehnt sich solch Großes für uns! Wer sind wir zu sagen „Bitte, lieber Gott, heute keine so große Portion von deinem Guten.“? Wer sind wir zu sagen, „Nein, heute lieber nicht. Mir passt es gerade nicht.“ ? Und warum fehlt uns so oft der Mut einzutauchen in das größte Abenteuer unseres Lebens? In das bewusste Leben mit Gott – raus aus der Mittelmäßigkeit.

Was ich für diese Gesellschaft ersehne? Neuen Mut. Mut, der sich aufschwingt wie ein kräftiger Adler, um seine Kreise am Himmelszelt zu ziehen. Er weiß, er kann fliegen. Ich ersehne, dass dieser Adler überall dort landet, wo Angst herrscht und er diese als seine Beute fortträgt. Ich ersehne, dass dieser Adler in Dein und mein Leben geflogen kommt, landet, nimmt, was nicht von Gott kommt und uns zeigt, wie wir hoch hinaus fliegen können – zu dem Großen, zu dem Christus uns beruft.

Wir können fliegen. Mit Christus können wir fliegen. Lasst uns gemeinsam um neuen Mut beten in den Herzen derer, die sich sehnen einen Schritt vorwärts zu gehen und es doch nicht wagen. Lasst uns um die Erkenntnis beten, welche Sehnsucht vor Gott Bestand hat, welche ihm entspringt.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  3. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  4. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  5. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen
  6. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  7. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  8. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  9. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  10. Rückflug des Papstes von Teneriffa nach Rom um mehrere Stunden verzögert
  11. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  12. 'Ein Akt der Hoffnung': US-Bischöfe weihen die USA dem Heiligsten Herzen Jesu
  13. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  14. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“
  15. Fünf Mythen über den Heiligen Geist

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz