Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  4. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  8. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  9. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  10. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  11. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  12. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  13. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  14. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  15. Propst Höslinger: Papst Leo hat Ruhe in die Kirche gebracht

Umstrittene Ex-Ordensfrau möchte, dass sich Bischöfe vom ‚Marsch fürs Leben’ distanzieren

20. Oktober 2021 in Prolife, 39 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Lebensschutzveranstaltung sei eine ‚Instrumentalisierung von Religion im politischen Kampf gegen Frauenrechte’, behauptet die Theologin Reisinger und outet sich als Befürworterin von Tötung ungeborener Kinder


Wien (kath.net/jg)

Doris Reisinger hat in mehreren Twitterbotschaften den „Marsch fürs Leben“ in Wien vom 16. Oktober angegriffen und die katholischen Bischöfe aufgefordert, sich davon zu distanzieren.

In der ersten Botschaft verlinkt Reisinger, die sich selbst als "Theologin" und "Philosophin" bezeichnet, ein kurzes Video des linken Journalisten Michael Bonvalot, dem sie in einer späteren Twitterbotschaft ausdrücklich für seine Dokumentation dankt. Bonvalot bezeichnete die Lebensschutzveranstaltung als „Aufmarsch der katholischen und faschistischen Abtreibungsgegner*innen“. Die jungen Männer, die auf seinem Video zu sehen sind, würden „religiöse Parolen brüllen und lateinisch beten“, merkt Bonvalot an.


Reisinger kommentiert Bonvalots Twitterbeitrag mit diesen Worten: „Ich wünsche mir, dass kath. Bischöfe, hier der Wiener Erzbischof, sich von solchen Gruppen + Märschen distanzieren.“

Im nächsten Absatz scheint sie Abtreibung als Frauenrecht zu definieren. Wörtlich schreibt sie: „Das ist Instrumentalisierung von Religion im politischen Kampf gegen Frauenrechte (also das, was gerne jungen muslimischen Männern vorgeworfen wird).“

Wolfgang Rothe, ehemaliger Subregens des Priesterseminars St. Pölten und jetzt in der Erzdiözese München tätig, antwortete auf Reisingers Beitrag mit dem Wort: „Gruselig“

In einer weiteren Twitterbotschaft stellt sie das Anliegen des ‚Marsches fürs Leben’ in Frage. Wörtlich schreibt sie: „Und diese Leute glauben, damit der Kirche und dem Glauben zu dienen. Es würde einen Unterschied machen, wenn sie von offizieller Stelle hören würden, dass ihre Ziele nicht die Ziele der Kirche sind.“ Dann taucht erneut die Vorstellung auf, dass Abtreibung ein Frauenrecht sei: „Leider steht zu befürchten, dass sie es sind. Aber wenn es stimmt und die kath. Kirche bewusst den politischen Kampf gegen Frauenrechte betreibt, wäre es an den Vertreter*innen unserer Staaten, sich von der kath. Kirche zu distanzieren.“

Ein Nutzer antwortete auf Reisingers Botschaft mit einem Hinweis darauf, dass Weihbischof Franz Scharl die Eröffnungsmesse für den Marsch für das Leben gefeiert hatte. Die Bischöfe würden sich daher wohl „leider“ nicht von der Veranstaltung distanzieren. Reisingers Antwort: „Es ist so ... furchtbar.“

Doris Reisinger bezeichnet sich selbst als Philosophin, Theologin und Autorin. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität in Frankfurt/Main und Mitglied der Forschungsgruppe Gender, Sex and Power am Cushwa Center der katholischen Notre Dame University in den USA.

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  2. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  3. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  4. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  5. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  6. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  7. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  8. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  9. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  10. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  11. Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen
  12. Nicht Erinnerung, sondern Gegenwart - Ostern im Riss der Zeit
  13. Vatikan sagt für September in Rom geplanten Weltkindertag ab
  14. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  15. Weltweit gibt es 1,42 Milliarden Katholiken

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz