Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  3. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  6. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  12. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  13. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  14. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  15. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden

Umstrittene Ex-Ordensfrau möchte, dass sich Bischöfe vom ‚Marsch fürs Leben’ distanzieren

20. Oktober 2021 in Prolife, 39 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Lebensschutzveranstaltung sei eine ‚Instrumentalisierung von Religion im politischen Kampf gegen Frauenrechte’, behauptet die Theologin Reisinger und outet sich als Befürworterin von Tötung ungeborener Kinder


Wien (kath.net/jg)

Doris Reisinger hat in mehreren Twitterbotschaften den „Marsch fürs Leben“ in Wien vom 16. Oktober angegriffen und die katholischen Bischöfe aufgefordert, sich davon zu distanzieren.

In der ersten Botschaft verlinkt Reisinger, die sich selbst als "Theologin" und "Philosophin" bezeichnet, ein kurzes Video des linken Journalisten Michael Bonvalot, dem sie in einer späteren Twitterbotschaft ausdrücklich für seine Dokumentation dankt. Bonvalot bezeichnete die Lebensschutzveranstaltung als „Aufmarsch der katholischen und faschistischen Abtreibungsgegner*innen“. Die jungen Männer, die auf seinem Video zu sehen sind, würden „religiöse Parolen brüllen und lateinisch beten“, merkt Bonvalot an.


Reisinger kommentiert Bonvalots Twitterbeitrag mit diesen Worten: „Ich wünsche mir, dass kath. Bischöfe, hier der Wiener Erzbischof, sich von solchen Gruppen + Märschen distanzieren.“

Im nächsten Absatz scheint sie Abtreibung als Frauenrecht zu definieren. Wörtlich schreibt sie: „Das ist Instrumentalisierung von Religion im politischen Kampf gegen Frauenrechte (also das, was gerne jungen muslimischen Männern vorgeworfen wird).“

Wolfgang Rothe, ehemaliger Subregens des Priesterseminars St. Pölten und jetzt in der Erzdiözese München tätig, antwortete auf Reisingers Beitrag mit dem Wort: „Gruselig“

In einer weiteren Twitterbotschaft stellt sie das Anliegen des ‚Marsches fürs Leben’ in Frage. Wörtlich schreibt sie: „Und diese Leute glauben, damit der Kirche und dem Glauben zu dienen. Es würde einen Unterschied machen, wenn sie von offizieller Stelle hören würden, dass ihre Ziele nicht die Ziele der Kirche sind.“ Dann taucht erneut die Vorstellung auf, dass Abtreibung ein Frauenrecht sei: „Leider steht zu befürchten, dass sie es sind. Aber wenn es stimmt und die kath. Kirche bewusst den politischen Kampf gegen Frauenrechte betreibt, wäre es an den Vertreter*innen unserer Staaten, sich von der kath. Kirche zu distanzieren.“

Ein Nutzer antwortete auf Reisingers Botschaft mit einem Hinweis darauf, dass Weihbischof Franz Scharl die Eröffnungsmesse für den Marsch für das Leben gefeiert hatte. Die Bischöfe würden sich daher wohl „leider“ nicht von der Veranstaltung distanzieren. Reisingers Antwort: „Es ist so ... furchtbar.“

Doris Reisinger bezeichnet sich selbst als Philosophin, Theologin und Autorin. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität in Frankfurt/Main und Mitglied der Forschungsgruppe Gender, Sex and Power am Cushwa Center der katholischen Notre Dame University in den USA.

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  2. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  3. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  4. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  5. Über das Dämonische
  6. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  7. Wissen Sie, wer die Idee zum fünffarbigen Missionsrosenkranz hatte?
  8. 'Ich habe mich geirrt'
  9. Der Mensch als Mitarbeiter Gottes - Fortschritt ist kein Gottesersatz
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  12. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  13. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  14. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  15. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz