Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  3. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  4. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  5. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  6. Écône, zum Zweiten
  7. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  8. Taylor Marshall zu FSSPX: Diese liturgische Neuerung ist eindeutig ‚nicht traditionell‘
  9. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  10. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  11. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  12. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  13. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
  14. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  15. Petrus und Paulus: Die Einheit der Kirche wächst aus der Verschiedenheit

"Wie ist Gott und was hat er mit meinem Leben zu tun?"

2. November 2021 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Der Sohn hat den Mut umzukehren, seine Fehler einzusehen... Es ist der Mut, der vielen fehlt, auch Journalisten, Politikern, Wirtschafsführern, selbst Priestern und sogar Bischöfen.“ Gastbeitrag von Hubert Gindert/Forum Deutscher Katholiken


Bonn (kath.net/Forum Deutscher Katholiken) Die Mehrheit der Deutschen glaubt noch an die Existenz eines Gottes. Die meisten davon meinen, dass er mit ihrem Leben nichts zu tun hätte. Sie kennen ihn nicht. Das schließt nicht aus, dass sie eine Sehnsucht in sich tragen, wie das Leben eigentlich aussehen sollte. Ideologien, die ein „Paradies auf Erden“ versprechen, nutzen das aus. Dieser Traum scheitert daran, dass dafür die Voraussetzung fehlt, nämlich der ideale „Neue Mensch“. Er ist eine Überforderung.

Wer das wahre Bild Gottes, eines fürsorgenden Vaters vermitteln kann, könnte selbst offengebliebene Neuheiden erreichen. Die provozierende Frage, was hat uns Jesus gebracht?, beantwortet Joseph Ratzinger mit: Er hat uns den Vater gezeigt. Sein Portrait haben wir in der Parabel Jesu vom „Barmherzigen Vater“ (Lk 15,12-32). Sie beginnt: „Ein Mann hatte zwei Söhne. Der jüngere von ihnen sagte zum Vater: Vater, gib den mir zukommenden Anteil am Vermögen! Da teilte er seine Habe unter sie. Nicht lange danach packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land und vergeudete dort sein Vermögen durch ein zügelloses Leben.“ (Lk 15,12-13) Auch Menschen unserer Zeit brechen auf, wie der Sohn, in ein Land scheinbar unbegrenzter Freiheiten auf, wo sie ihre Autonomie verwirklichen wollen – weit weg vom Vater. Der Vater der Parabel hält den Sohn nicht zurück. Wahre Liebe zieht der Freiheit keine Fesseln an.


Als der Sohn „alles aufgebraucht hatte, entstand eine große Hungersnot in jenem Lande… da ging er hin und verdingte sich bei einem Bürger jenes Landes. Der schickte ihn auf seine Felder Schweine zu hüten“… Mittellos geworden, erfuhr der Sohn die Realitäten des Lebens. Keiner seiner früheren „Freunde“ steht ihm zur Seite. Es ist das Ende der „Selbstverwirklichung“. Die Not zwingt ihn zum niedrigsten Job, dem eines Schweinehirtens.

„Da ging er in sich… ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir! Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu heißen – halte mich wie einen deiner Tagelöhner“ (Lk 15, 18-19). Das ist der entscheidende Moment. Der Sohn hat den Mut umzukehren, seine Fehler einzusehen und daraus die Schlussfolgerung zu ziehen. Es ist der Mut, der vielen fehlt, auch Journalisten, Politikern, Wirtschafsführern, selbst Priestern und sogar Bischöfen. Für sie ist die Parabel eigentlich hier zu Ende, nicht für den Sohn!

„Er war noch weit entfernt, da sah ihn sein Vater. Und von Mitleid gerührt, ging er ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Da sprach der Sohn zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir! Ich bin nicht mehr wert dein Sohn zu heißen. Doch der Vater sprach zu seinen Knechten: Schnell, holt ein Festtagskleid… und zieht es ihm an! Gebt ihm einen Ring an die Hand und Schuhe an die Füße!... Wir wollen essen und feiern.“ (Lk 15, 20-24) Wer sagt, was hat der Vater mit dem Leben des Sohns zu tun?, hat von Jesus die Antwort bekommen. Der Vater gibt dem scheinbar verlorenen Sohn seine Würde und sein Selbstwertgefühl zurück!


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 gebsy 2. November 2021 

Das Mitleid des Vaters

können wir erahnen, wenn die helfende Liebe Gottes erlebt wird, Mitmenschen jedoch dagegen sind.
Die Sünde macht aus dem Menschen das erbarmungswürdigste Geschöpf ...


0
 
 Mariat 2. November 2021 

Die Kinder ihren eigenen Weg gehen lassen - ist der erste Schritt zur Umkehr!

Wenn man die erwachsenen Kinder nicht gehen lässt, so dass sie eigene Erfahrungen machen können, nimmt man ihnen " die Lehrzeit".
Als Eltern sollten wir sie still und leise im Gebet begleiten; für sie erreichbar sein, wenn sie Hilfe benötigen - dann werden sie zu uns zurückkehren.
Denn so können sie sich Wertgeschätzt fühlen, geliebt, verstanden.
Dann entscheiden sie sich gerne auch Gott in ihr Leben zu lassen.
Es gibt einige Heilige( Augustinus, Franz v. Assisi, Maria Magdalena) um nur einige zu nennen, deren Lebensgeschichte nachgelesen werden kann.
Aus ihrem einst ungestümen Lebenswandel gingen sie durch die Gnade Gottes als Heilige hervor.

Sie sind uns sicher gerne Fürsprecher für unsere Kinder und Menschen um die wir uns Sorgen machen.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - REISE AUSGEBUCHT
  2. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  3. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  4. Écône, zum Zweiten
  5. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  6. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  7. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  8. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  9. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  10. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  11. Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
  12. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  13. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  14. Freimaurerei „mit einem vollständigen Bekenntnis zum katholischen Glauben unvereinbar“
  15. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz