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Bischof Genn löst Vereinigung Totus Tuus auf

5. November 2021 in Aktuelles, 83 Lesermeinungen
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Schwerwiegende Mängel im geistlichen Umgang mit Mitgliedern - In einem Dekret, das der Bischof unterzeichnet hat, macht er deutlich, dass mit dieser Entscheidung Totus Tuus kein nach dem Kirchenrecht anerkannter kirchlicher Verein mehr ist


Münster (pbm/sk) Der Bischof von Münster, Felix Genn hat den Verein von Gläubigen „Totus Tuus Neuevangelisierung“ aufgelöst. In einem Dekret, das der Bischof am 4. November unterzeichnet hat, macht er deutlich, dass mit dieser Entscheidung Totus Tuus kein nach dem Kirchenrecht anerkannter kirchlicher Verein mehr ist. Totus Tuus (Ganz Dein) war von 2017 bis Herbst 2018 von Pfarrer Dr. Jochen Reidegeld und der Ordensfrau Schwester Birgitte Herrmann visitiert worden. Visitieren bedeutet „besuchen“ und sich ein Bild von der Gemeinschaft machen. Kritik, die es von Mitgliedern an der Gemeinschaft gab, wurde im Auftrag des Bischofs untersucht und Empfehlungen wurden ausgesprochen. Auf eine erste Untersuchungsphase folgte für die Gemeinschaft ein fast zweijähriger begleiteter Gesprächs- und Aufarbeitungsprozess, der mit einem Abschlussbericht im November 2020 endete. Dieser Gesamtprozess wurde ausgewertet und nach eingehender Beratung wurde in einem nächsten Schritt erörtert, welche Entscheidung zu treffen ist.

In einem Dekret legt Bischof Genn nun fest, dass Totus Tuus sich nicht länger als katholische Vereinigung bezeichnen darf. Mitarbeitern im pastoralen Dienst des Bistums Münster wird jede Mitwirkung oder Mitgliedschaft in Totus Tuus untersagt. Der Vereinigung wird jede Form von Veranstaltungen oder Aktivitäten im Bistum Münster verboten.


Zur Begründung der Auflösung führt Bischof Genn in dem Dekret aus, dass „die Verantwortlichen in der Vereinigung Totus Tuus nicht willens, bereit und in der Lage sind, die im Bericht erkannten schwerwiegenden Mängel im geistlichen Umgang mit Mitgliedern dieser Gemeinschaft zum einen einzusehen und zum anderen die gravierenden Missstände auch abzustellen.“ Engführungen und grenzverletzendes Verhalten sind nicht als solche identifiziert worden. Hinweise auf Straftaten oder sonstiges rechtliches Fehlverhalten wurden nicht gefunden.

In einem Schreiben, mit dem sich Bischof Genn am Tag vor der Unterzeichnung des Dekrets an die Mitglieder der Gemeinschaft gewandt hat, betont er, dass sich schwerwiegende Mängel insbesondere darin gezeigt hätten, dass Leitung und geistliche Begleitung in der Gemeinschaft nicht voneinander getrennt gewesen wären. Bischof Genn: „Durch einen personenfixierten und unreflektierten Leitungsstil wurde ein Klima begünstigt, das Spiritualität quantifiziert, Kritik zum Ausweis mangelnder geistlicher Reife erklärt und ein geschlossenes Elitedenken befördert hat.“

Der Bischof unterstreicht weiter: „Aufgrund der Visitationsergebnisse und nach eingehender Beratung bin ich zu der Einschätzung gelangt: es kam in der Gemeinschaft Totus Tuus wiederholt zu Handlungen und Kommunikationsverhalten, die wir heute unter den Begriff geistlicher Missbrauch fassen. Die Gemeinschaft hat Strukturen und Verhaltensweisen entwickelt, die ein solches Handeln ermöglicht und gefördert haben.“ In den vergangenen Monaten habe sich zudem gezeigt: „Es fehlt an Einsicht in die Tragweite der Missstände.“ Bischof Genn betont: „Im Bistum Münster gibt es auch bei geistlichem Missbrauch, worunter ein grenzverletzendes Verhalten im seelsorglichen Kontext und ein spiritueller Machtmissbrauch in kirchlichen Gemeinschaften zu verstehen ist, eine Haltung der Null-Toleranz.“

Das Bistum Münster lädt Menschen, die von geistlichem Missbrauch betroffen sind, ein, sich zu melden. Ansprechperson für Betroffene von geistlichem Missbrauch in der Gemeinschaft Totus Tuus oder in anderen katholischen Gemeinschaften ist: Birgit Klöckner, Tel.: 0251-495-17200, [email protected] Den Mitgliedern von Totus Tuus wird empfohlen, das Gespräch mit einem Seelsorger des Vertrauens zu suchen, um persönliche Entscheidungen und Schritte klären zu können.
Totus Tuus war im Bistum Münster als privater Verein von Gläubigen seit 2007 kirchlich anerkannt und deutschlandweit aktiv. Die Gemeinschaft, die bisher unter der Aufsicht von Bischof Genn stand, hat nach eigenen Angaben heute 135 Mitglieder.

 

BILD: "Wir haben längst auch wieder eine Pandemie der Geimpften"

 

 

Foto: (c) Bistum Münster


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Lesermeinungen

 Birmacat 12. November 2021 
 

???

Was hat jetzt meine Sexualität mit meiner Kritik an TT zu tun? Ich bin hetero. Sie haben einfach nicht den blassenten Schimmer wer ich bin. Sie suchen ja nur so nach meiner Identität, um Informationen gegen mich zu verwenden. Sollte MAN sich lieber vor ihnen schützen, wenn man "Queerdenker" ist? Ich kann damit leben eine Enttäuschung zu sein. Und Sie: Tennisclub und Federball. Elitedenken pur. Für sie auch ein fettes Tschüss von mir. So wie sie sich hier im Netz verhalten...der Bischof hatte recht.


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 cooperatorveritatis 11. November 2021 
 

@Birmacat

Treten Sie in einen Tennisclub ein und wollen dann aber nur Federball spielen? Wahrscheinlich ja, denn bzgl. TT argumentieren Sie genau so.

TT lebt nach dem KKK nicht mehr und nicht weniger. Es ist doch klar, dass "Queerschießer", wie Sie sie nennen, also sogenannte LGTBIQ-Personen, die ihre sexuelle Besonderheit dann auch noch ausleben wollen, hier Konflikte er-zeugen! Jetzt sind Sie aber wirklich naiv. Enttäuschend!


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 Birmacat 11. November 2021 
 

TT zu recht aus der katholischen Kirche raus

@Mystiker 1

Klingt für mich so: Wir sind die wahren Katholiken, wem wir nicht passen-bitte da ist die Tür, hier herrscht doch kein Druck, jaja kleine Fehler-die sind doch normal.
Ich finde Du klingst abgehoben und überheblich. Das erzeugt bei mir schon beim Lesen der Texte einen gewissen Leistungsdruck und Kritik kommt eh nicht an. Da rede ich lieber mit ner Wand-die ist einsichtiger. Da fehlt es doch an Demut!
Zu Recht nicht mehr in der Kirche. Du kannst dein Jedi (TT) und Imperium (kath. Kirche) Spiel privat weiterspielen. Vielleicht gibt es ja noch eine Rückkehr der Jedi, aber ich hoffe dann etwas demütiger und geläuteter. Alles Gute


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 Mystiker1 11. November 2021 
 

Das katholische Niveu ist in Deutschland niedrig

Deshalb sind es viele deutsche Katholiken nicht mehr gewöhnt, wenn eine Gemeinschaft das Evangelium u. die kath. Lehre konsequent umzusetzen versucht.
Die Elemente regelmäßiges tägliches Gebet, RK, Bibellesen, häufiger Messbesuch, Fasten als traditionelles spirituelles Element, Glaube an Wunder u. Erscheinungen u. die Sexualmoral, sollten eigentlich für einen Katholiken Selbstverständlichkeiten sein. Das habe ich alles schon gemacht, bevor ich zu TT kam. Den meisten Mitgliedern muss TT in dieser Richtung gar nichts sagen, sie machen es von alleine, weil es ihnen ein Bedürfnis ist.
Dabei ist TT sicher an der ein oder anderen Stelle manchmal über das Ziel hinausgeschossen. Aber das ist bei einer Laiengemeinschaft von jungen Leuten normal.

Wem dieses Niveau zu streng ist, kann ja in eine der zahlreichen liberalen Jugendverbände gehen, aber soll doch bitte TT in Ruhe lassen.


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 Mystiker1 11. November 2021 
 

TT sind keine "Heiligen", sondern dürfen Fehler machen

@Birmacat

Es sind eben keine "Heiligen",das hat niemand behauptet, aber Du hast es vielleicht erwartet, dürfen keine Fehler machen, eine zu hohe Erwartungshaltung an die Gemeinschaft?

Du gehst auf meine Argumente, die Richtigstellung der Vorwürfe nicht ein.
Du wirkst unversöhnlich, leider

PS.: Wir können uns duzen, denn wir kennen uns sicher von TT ;)


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 Birmacat 11. November 2021 
 

@Mystiker 1 (teil2)

2. Wir sind verkannte Heilige, die bitte mit dem hl. Paulus auf eine Ebene zu sehen sind. Bzw. Wir werden ja so missverstanden.
3. TT hat auch schöne charmante, gute und wertvolle Seiten. Diese werden allerdings aufgebläht.
4. TT ist meiner meiner Meinung nach im Kern nicht böse, aber manipuliert und setzt unter Druck. Verhält sich oft, wenn es drauf ankommt das von Medjugorije zu leben unchristlich, kalt, gnadenlos. So habe ich sie erlebt.

Ich hätte Familie Leon und Birgit aus der Gemeinschaft geschmissen, Buße getan und hätte um Hilfe gebeten. Aber so würde ich es tun. Aber alles was sie lieber Mystiker1 so schreiben verhärtet meine Meinung, dass TT sich mit dem Laufe der Jahre in die falsche Richtung entwickelt hat.


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 Mystiker1 11. November 2021 
 

@Birmacat (Teil 2)

Die Anzahl der RK pro Tag (Psalter, 3), ist nicht von TT, sondern durch die Erscheinungen in Medjugorje vorgegeben, genauso wie das Fasten am Mittwoch u. Freitag mit Wasser u. Brot. Ist man mit einer Gruppe vor Ort in Medjugorje, gehört es dann nicht dazu, dass man sich eine Woche lang als Gruppe daran hält, sollte das gesundheitlich möglich sein, was ich z.B. nicht kann. Aber natürlich ist das freiwillig.
Die Vorgaben im Bereich der Sexualität u. Ehe, die Du kritisiert, orientieren sich an der katholischen Lehre u. der „Theologie des Leibes“ von JPII, woran man sich in den liberalen kath. Kreisen nicht mehr hält.

Wenn Du TT in diesen Punkten kritisierst, kritisiert Du gleichzeitig Medjuorje u. den Vatikan.


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 Mystiker1 11. November 2021 
 

@Birmacat (Teil 1)

Es ist eine weitere, in dem Artikel der Herder Korrespondenz behauptete Unwahrheit, die in der gerichtlich erwirkten Gegendarstellung von TT widerlegt wird, dass Frauen sich nicht schminken dürfen:

4. „...für Frauen gilt ... Schminke [ist] tabu“
TT: „Hierzu stellen wir fest: Schminke ist nicht tabu.“
Es ist in christlichen Kreisen allerdings nicht üblich, dass Frauen sich „aufbrezeln“ u. sich aufreizend anziehen, u. das habe ich auch noch nicht erlebt. Daran hält sich eigentlich fast jede Frau, nicht weil es vorgegeben wäre, sondern wegen ihrer eigenen Einstellung.
Es ist nicht vorgegeben, dass man den RK im Knien beten muss. Vielmehr wird er oft nicht nur in der Kirche, sondern in der Gruppe vor einem Impuls in einem normalen Raum im Sitzen gebetet u. zu Hause im Alltag, wo man sich gerade befindet, z.B. auch unterwegs.


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 cooperatorveritatis 11. November 2021 
 

@Israel

Auch von Ihnen kommt zur Begründung Ihrer Ansicht zum Genn-Dekret nur vages Geraune, überhaupt nichts konkretes.

Diejenigen, die anderer Meinung sind, bügeln Sie als Außen-stehende ab. Das ist vollkommen unzureichend!

Schildern Sie doch mal: Was ist Ihnen oder anderen bei TT denn nun konkret widerfahren?


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 Mystiker1 11. November 2021 
 

@Israel Es ist nicht "unwesentlich" Teil 2

Gerichtlich verfügte Richtigstellung (es gab 6 Vorwürfe, die richtiggestellt wurden):

In der Herder Korrespondenz wurde in der Ausgabe 6/2019 unter der Überschrift „Beten bis zum Umfallen“ folgende Aussagen in Bezug auf uns verbreitet:

5. „Dass die Gemeinschaft sie auf einem Zeltplatz hat liegen lassen, ohne Hilfe zu rufen...“
Hierzu stellen wir fest: Es wurde ein Sanitätsteam der Malteser gerufen.

https://www.herder.de/hk/hefte/archiv/2019/8-2019/gegendarstellung/

An die Aussteiger:

Ich stelle fest: Ihr würdet heute wahrscheinlich auch Paulus „geistlichen Missbrauch“ vorwerfen, denn seine Briefe an die Gemeinden sind viel strenger als es eine deutsche Gemeinschaft jemals sein könnte.


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 Mystiker1 11. November 2021 
 

@Israel Es ist nicht "unwesentlich" Teil 1

@Israel
Es ist nicht „unwesentlich“, ob man sich um Hilfe kümmert, wenn es jemandem schlechtgeht oder nicht.

Zitat:
„Auf dem Rückweg macht die Gruppe in Lourdes Station. Abends liegt Elisabeth (Name geändert, sic) in ihrem Zeit und fühlt sich vor Erschöpfung überwältigt. Am nächsten Tag ist sie nicht mehr imstande, aufzustehen. Derweil absolviert die Gemeinschaft ihr frommes Programm im südfranzösischen Wallfahrtsort. Niemand denkt daran, einen Arzt zu rufen, so berichtet sie das Erlebnis.“

(B. Leven: „Beten bis zum Umfallen“, Herder Korrespondenz 6/2019)


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 Birmacat 11. November 2021 
 

@cooperatorveritatis und Mystiker1 (teil3)

Wie sie reden, argumentieren und denken überzeugt mich nur dahingehend, dass der Bischof die richtige Entscheidung getroffen hat. Ich ziehe mich an dieser Stelle zurück und bete für den Frieden in unseren Herzen. Alles Gute Ihnen


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 Birmacat 11. November 2021 
 

@cooperatorveritatis und Mystiker1 (Teil2)

Das Märchen, dass die Kirche ihre eigenen Kinder verfolgt und Heilige wie Pater Pio auch Gegenwind aus eigenen Reihen bekommt-ist und bleibt für mich ein Wunschdenken von TT.
Frieden finde ich erst, wenn TT sich bei mir entschuldigt aber das bleibt wohl ein unerfüllter Wunsch von mir. Ich denke ich muss den Frieden im Loslassen und in der Vergebung finden. Schade finde ich, dass so Dinge wie Beichte, Rosenkranzgebet, die ich sehr liebe nicht mehr durch TT unterstützt werden können. Ich habe auch nie von TT verlangt meine Traumata zu bearbeiten. Bzw. passe als “gestörte” nicht so da rein…so habe ich sie verstanden. Das mit der Psyche ist natürlich ein Todschlagargument. Alles was ich wünsche und gewünscht habe, waren mehr Freiheit/ten gewünscht, mehr Menschlichkeit und Respekt mir gegen über und eine Entschuldigung wie sie mich behandelt haben.
Interessant finde ich auch, dass Sie mir Rache vorwerfen. Und den Wunsch nach Zerstörung von TT.


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 Birmacat 11. November 2021 
 

@cooperatorveritatis und Mystiker1 Teil1

Ich habe wieder gegeben wie ICH persönlich Mystiker 1 verstanden habe. Ich habe ihn nicht zitiert. Ich habe mit eigenen Worten wiedergeben geben was die Botschaft aus seinem Text für mich ist.
Ich kritisiere an TT, dass der Gründer wie ein Papst angesehen wurde. Der unfehlbar ist, heilig und dem zu gehorchen ist. Interessant ist auch wie TT mit Queerschießern umgeht. Die, die nicht gehorchen wollen, nicht 20 Rosenkränze am Tag, Fasten die ganze Woche lang etc. Ich übertreibe hier absichtlich etwas. Warum wurden bei Treffen keine Liste rausgehängt, wer sich wo wie einbringen möchte (Lektor, Messdiener, Musik etc.?) Warum mussten alle bei Wallfahrten nach Medjugorije Fasten? Warum konnte es nicht freiwillig sein?
Warum muss man den Rosenkranz kniend beten? Warum dürfen TT Frauen sich nicht schminken? Das Thema Sexualität, Berufung und Ehe ist sicherlich auch interessant. Wie ist TT hier mit Mitgliedern umgegangen. Und besonders mit denen, die Kritik üben und queerschießen?


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 cooperatorveritatis 10. November 2021 
 

@Birmacat 4/4

...Ich müsste diese anderen Pflichten in einem Maße vernachlässigen, welches nicht zu rechtfertigen wäre. So orientiere ich mich weiterhin am Heiligen Josef, der sich in aller Demut um seinen Beruf und seine heilige Familie gekümmert hat, kein großer Theologe wurde und dennoch vor dem lieben Gott Gefallen gefunden hat. Wenn TT nach den Prozessen, die also jetzt be-vorstehen, doch weiter als katholischer Verein existieren darf, werde ich die Möglichkeit in Betracht ziehen, ihn von Zeit zu Zeit finanziell zu unterstützen.

Vielleicht können diese Ausführungen Ihnen dabei helfen bzgl. TT etwas mehr inneren Frieden zu finden.


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 cooperatorveritatis 10. November 2021 
 

@Birmacat 3/4

...man bewirft hier die Feinde des Glaubens nicht mit Wattebällchen, sondern es ist so, wie es bei Paulus im Epheserbrief steht (Eph 6,10 – 20). Dort heißt es u.a.: „Seid also standhaft, gürtet euch mit Wahrheit, zieht als Panzer die Gerechtigkeit an und als Schuhe die Bereitschaft, für das Evangelium vom Frieden zu kämpfen.“ (Eph 6, 13 -15). Um in diesem Kampf zu bestehen, muss man trainieren mit Beten und Fasten und Opfer bringen. Darum geht es bei TT, nicht um die Verarbeitung seelischer Traumata.

Es ist aber auch überhaupt keine Schande, wenn man feststellt, dass das Programm eines Vereins nicht zu einem passt und sich daraus evtl. sogar ein Konfliktpotential ergeben könnte. Ich selbst könnte auch nicht Mitglied werden bei TT, da mir aus beruflichen und familiären Gründen schlicht die Zeit fehlt.


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 cooperatorveritatis 10. November 2021 
 

@Birmacat 2/4

...Er hat auch sehr gut begründet, warum er TT gerade in der spirituellen Wüste der heutigen Kirche in Deutschland so enorm wichtig erachtet.

Mir scheint es, dass Sie von vornherein mit falschen Erwartungen an TT heran-getreten sind. In einem Ihrer Kommentare klang an, dass Sie möglicherweise traumatische Erfahrungen in Kindheit/ Jugend mit einem Vater machen mussten, der immer wieder Ihre Mutter verprügelt hat. Das ist ohne Zweifel gravierend und prägend für ein ganzes Leben, aber ich glaube nicht, dass ein Verein für Neuevangelisation für die Verarbeitung und Bewältigung solcher Erfahrungen der richtige Ansprechpartner ist. TT, so würde ich das Selbstverständnis des Vereins formulieren, das sind Soldaten Christi, die in einer gottfernen Welt mit den Waffen Christi, für eben diesen Christus kämpfen. Und „Kampf“ ist hier durchaus wörtlich zu verstehen: ...


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 cooperatorveritatis 10. November 2021 
 

@Birmacat 1/4

Also ich kann @Mystiker 1 voll und ganz verstehen, seine Argumentation ist stringent und klar. So ist seine Verteidigung von TT nachvollziehbar.

Sie haben schlechte Erfahrungen mit TT gemacht. Sie sagen nicht, dass sie persönlich geistlich missbraucht wurden, den Vorwurf geistlichen Missbrauch organisiert zu haben machen sie der Vereinigung als Ganzer aber sehr wohl. Sie begrüßen offensichtlich das Auflösungsdekret von Bischof Genn aufgrund ihrer persönlichen schlechten Erfahrungen. Ein Abwenden von der Vereinigung als individuelle Lösung für Sie genügt Ihnen nicht, die ganze Gemeinschaft muss zerstört werden. Rache ist halt ein süßes Gift.

Frau @Birmacat auch Ihre letzte Antwort an @Mystiker 1 zeigt mir, dass Sie ihn nicht verstehen, nicht verstehen wollen. Sie legen ihm Dinge in den Mund, die er gar nicht gesagt hat. Er findet TT nicht "nur gut", sondern grundsätzlich gut mit einigen persönlichen Schwächen, die aber doch niemals eine Auflösung des ganzen Vereins rechtfertigen.


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 Israel 10. November 2021 

@Birmacat
Es ist genauso, wie Sie es schreiben.


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 Israel 10. November 2021 

Israel

Als „mitbetroffene Person“ kann ich nur sagen, dass Bischof Genn völlig richtig entschieden hat. Ich denke, dass hier niemand darüber urteilen kann, der alles nur von außen sieht.
Der Artikel in der Herder Korrespondenz von 2019 stimmt im Großen und Ganzen übrigens ebenfalls. Totus Tuus hat es damals als eine Art Sieg ausgeschlachtet, dass der Verlag eine Gegendarstellung abdrucken musste. Es handelt sich aber um vier relativ unwesentliche Punkte, die nicht richtig beschrieben waren. Ich selbst könnte den Artikel um einiges ergänzen.
Dass die Gemeinschaft weiterhin Widerspruch einlegen will, beweist eigentlich nur ein weiteres Mal die Richtigkeit der Begründung von Bischof Genn.


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 Birmacat 10. November 2021 
 

@Mystiker 1

Ok ihrem langen Texten entnehme ich folgendes:

1. Sie stehen voll hinter TT
2. TT ist nur toll
3. Fehler menschlich
4. Wer das nicht so sieht hat was (am besten noch Gott) nicht richtig verstanden.
5. Das was Sie lieber Herr Mystiker denken und sagen und meinen ist die alleinige Wahrheit.
6. Wer das nicht auch so sieht, hat was noch nicht richtig verstanden.
7. TT sind verkannte Heilige

Das lasse ich mal so stehen.


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 Mystiker1 10. November 2021 
 

TT ist nicht Missbrauch, sondern Aufbruch-Teil 3

Durch solche Erfahrungen bleibt der Glaube nicht im Kopf, sondern rutscht ins Herz, vom Sonntag in den Alltag; der Glaube prägt das ganze Leben. Das macht die Anziehungskraft von Totus aus. Diese Gemeinschaft ist im nicht gerade von christlicher Lebensfreude geprägten, bürokratischen deutschen Katholizismus eine Ausnahme, u. es traurig, dass man versucht, so eine Gruppe kaputtzumachen. Es ist besonders bedenklich u. tragisch, wenn das von Innen geschieht.


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 Mystiker1 10. November 2021 
 

TT ist nicht Missbrauch, sondern Aufbruch-Teil 2

Als Psychologe kann ich die Aussage treffen, dass geistlicher oder emotionaler Missbrauch u. Mobbing etwas ganz anderes sind.
Totus Tuus ist aus meiner Sicht eine sehr engagierte Laiengemeinschaft von überzeugten, be-geist-erten, jungen Christen, in der jeder so angenommen wird, wie er ist u. die es bei allen Fehlern, die menschlich sind, gut meinen. Sie ist im deutschen, bürokratisch geprägten Katholizismus eine positive Ausnahme ist u. einige der wenigen Gruppen, in der, auch durch die Medjugorje-Wallfahrten ein Aufbruch geschieht. Aber das ist in der vom synodalen Weg geprägten deutschen Kirche mehrheitlich wahrscheinlich gar nicht erwünscht.
Ich kenne keine christliche Gruppe, in der die Mitglieder so glücklich sind, so heil. Das ist ein übernatürliches Glück, in der Tiefe, das seine Wurzeln in der Beziehung zu Gott hat u. ist wesentlich von Medjugorje geprägt, wo jedes Mitglied eine persönliche, mystische Erfahrung gemacht hat.


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 Mystiker1 10. November 2021 
 

TT ist nicht Missbrauch, sondern Aufbruch-Teil 1

„Gott schütze mich vor meinen Freunden, mit meinen Feinden werde ich schon selbst fertig!“ (Jacques Mesrine nach Buch Sirach)
@Birmacat
Wenn Du schreibst: "Herr verzeih DU ihnen nicht", dann hast Du den Kern des Christentums nicht verstanden, denn Jesus sagt: "Vater, vergib Ihnen, denn Sie wissen nicht, was sie tun".

Es wurden im sicher zwischenmenschliche Fehler gemacht, v.a. von einzelnen Personen, die sich hin u. wieder nicht immer angemessen verhalten haben, aber das gibt es überall, weil kein Mensch ohne Fehler ist u. immer ein Sünder ist u. bleibt. Keine Gruppe von Menschen ist perfekt. Es gibt eine Redewendung, die das ausdrückt: ‚Eine Gemeinde ist spätestens dann nicht mehr perfekt, wenn Du dabei bist‘. Mit diesem hohen Anspruchsdenken, mit dieser Empfindlichkeit, wird man kaum keine andere Gruppe finden, wo man sich wohlfühlt. Der neue Begriff "geistlicher Missbrauch" ist zum Totschlagargument geworden, wenn Probleme auftauchen.


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 Birmacat 10. November 2021 
 

@cooperatorveritatis und Mystiker1

Ich habe nie behauptet geistig missbraucht worden zu sein. Ich habe immer nur gesagt und dabei bleibe ich, MIR gegenüber war TT unmenschlich, unchristlich. Ich konnte nur sagen: Herr verzeih DU ihnen nicht Ich verzeihe, weil meine Wunden so tief gehen. Auch wenn Sie es nicht wahrhaben wollen. Es gibt Menschen, denen gegenüber TT sich falsch verhalten hat. Ich kann den Vorwurf geistiger Missbrauch gut verstehen, weil ich TT auch als sektenhaft, kontrollierend und extrem empfunden habe. Ich kann und werde hier nicht in der Öffentlichkeit über meine Erfahrungen sprechen, da ich intimste Informationen von mir preisgebe. Finde aber schon krass, dass Sie meine Gefühle, Erfahrungen und Meinung, als unglaubwürdig darstellen. Und somit meinen Sie für die "richtige" Seite zu kämpfen mit so einem Verhalten Menschen gegenüber?


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 cooperatorveritatis 10. November 2021 
 

@Birmaca 2/2

Ihr Auftreten läßt das Skandalöse des Genn-Dekretes noch deutlicher hervortreten. Dafür zumindest spreche Ihnen meinen Dank aus.


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 cooperatorveritatis 10. November 2021 
 

@Birmacat 1/2

Sie sind eine Frau, richtig? Würde mich nur mal am Rande interessieren.

Ihre Aussagen überzeugen mich nicht. Wenn man nach den konkreten Dingen fragt, die Sie als geistlichen Missbrauch wahrgenommen haben, bleiben Sie im Vagen, obwohl Sie hier unter Nickname schreiben.

@Mystiker 1 hat nachvollziehbar von Aussagen in der Herderkorrespondenz gesprochen, die PER GERICHTSENTSCHEID nicht öffentlich wiederholt werden durften, da NACHWEISLICH falsch. Da können Sie ihm doch nicht ernsthaft vorwerfen, den geistlichen Missbrauch weiterhin zu unterstützen. Aufgrund dieser von ihm geschilderten Begebenheit (öffentliche Behauptungen, die per Gerichtsbeshluss gecancelt werden)ist es doch ganz offensichtlich, dass die Betroffenen (wie z.B. Sie) ein evidentes Glaubwürdigkeitsproblem haben. Und Ihre Kommentare hier haben keinen Beitrag dazu geleistet, dieses Problem zu beheben o. wenigstens zu verringern.


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 Birmacat 9. November 2021 
 

Glaubwürdigkeit der Aussteiger

An alle die nicht verstehen wollen und können, wie sich Menschen von TT missbraucht fühlen und diese noch als Lügner (nachweislich) unterstützen weiterhin geistigen Missbrauch. Ich persönlich habe von diesen "Heiligen" sehr unfaires und nicht menschliches Verhalten erlebt an mir. Von Christlichkeit noch weit entfernt. Mir geht es darum, dass man nicht noch mit auf die Opfer draufhaut, die es ohnehin schon schwer genug haben. Die katholische Kirche muss und bleibt ein Ansprechpartner für Missbrauch jeglicher Art. Daran schrauben auch die ach so geschädigten TT nichts dran. Diese Täter Opfer Umkehr ist ganz typisch bei Missbrauch.


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 jabberwocky 9. November 2021 

@Birmacat

Vielen Dank für Ihre schlüssige Antwort. Ich werde darüber nachdenken, denn vermutlich haben Sie recht und es ist auch ein wenig von der Persönlichkeitsstruktur abhängig.
Auf jeden Fall wünsche ich Ihnen einen guten Heilungsweg, mit guter psychologischer und/oder geistlicher Begleitung.
Machen Sie es gut.


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 Mystiker1 9. November 2021 
 

Wie glaubwürdig sind die Aussteiger-Teil 2

Bischof Genn hat Totus Tuus nicht nur die Approbation (kirchliche Anerkennung) entzogen, sondern auch die Auflösung der Gemeinschaft nach can. 326 CIC dekretiert, eine sehr harte Maßnahme. Er behauptet, Totus Tuus würde aktuell Gespräche verweigern. Die Gemeinschaft hat jedoch einen Ansprechpartner, einen Priester, der früher Rechtsanwalt gewesen ist, benannt, was nach Kirchenrecht möglich ist. Es ist der nach Aussage von TT der Bischof, der weitere Gespräche mit dem Ansprechpartner nicht zulässt. Es sollten nach Absprache mit den Visitatoren eigentlich neue Statuen erarbeitet werden, so dass TT weiter hätte existieren können. Das hat hat der Bischof seit März diesen Jahres ausgesetzt. Ich weiß nicht, ob es in der Kommunikation zu Missverständnissen gekommen ist oder ob der Bischof Totus Tuus nicht positiv sieht u. für sich die Entscheidung getroffen hat, diese Gemeinschaft aufzulösen zu wollen.
Nach meiner Einschätzung wäre mit etwas gutem Willen, eine Einigung möglich gewesen.


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 Mystiker1 9. November 2021 
 

Wie glaubwürdig sind die Aussteiger-Teil 1

Die Aussteiger haben sich aufgrund persönlicher Kontakte zu einem Journalisten 2019 an die Herder Korrespondenz gewendet, die auf der Grundlage der Vorwürfe einen Artikel erstellt hat, ohne diese zu überprüfen u. Totus Tuus zu befragen u. einzubeziehen. In dem Artikel wurden Vorwürfe erhoben, die durch viele Zeugen u. durch Schriftstücke nachweisbar nicht der Wahrheit entsprechen, so dass Totus Tuus gerichtlich eine Verfügung erwirkt, dass bestimmte Dinge nicht mehr behauptet werden dürfen. Die Herder Korrespondenz musste deshalb eine Richtigstellung veröffentlichen.

Ich frage mich, ob die Aussteiger ihre Glaubwürdigkeit nicht dadurch verloren haben, dass sie nachweisbar Lügen verbreitet haben, was kein christliches Verhalten ist u. wie glaubhaft die Behauptungen sind, für die es keine Zeugen gibt u. bei denen Aussage gegen Aussage steht.


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 Birmacat 8. November 2021 
 

@jabberwocky

Ich kann und werde hier nicht in der Öffentlichkeit über meine seelischen Verletzungen reden. Warum halten toxiche Beziehungen so lange? Warum geht eine Frau immer wieder zurück zu einem Mann, der sie schlägt und misshandelt. Das Lösungswort ist Abhängigkeit und ein zerstörtes Selbstwertgefühl. Wieso lies sich meine Mutter 16 Jahre lang immer wieder von meinem Vater verprügeln und ist nicht gegangen? Vielleicht fragen sie besser Psychologen, über das Thema Missbrauch und Opfer.

Meine persönliche Meinung ist, dass es tatsächlich immer einen Aggressor und einen Gegenpart gibt, der das mit sich machen lässt. Aber die Täter in Schutz nehmen und auf die Opfer draufhauen, geht gar nicht. Besonders nicht für Christen. Auch wenn das "Opfer" besser lebt, wenn es verzeiht und verarbeitet. Dazu gibt es Profis, die Hilfestellung geben.


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 cooperatorveritatis 7. November 2021 
 

Ähnliche maßlose Härte bei einem Fall vor 2 Jahren in Münster 2/2

...Von der konkreten Gemeinde (Pfarreivorstand) wurde er praktisch zur Persona non grata erklärt. Ich hatte mit ihm einen kurzen Mail-Kontakt: er schrieb mir, dass er, der jetzt auch von Seiten des Bistums einen Beistand, einen Parakleten gebraucht hätte, ein Gesprächsangebot, Gesten der Barmherzigkeit und der Vergebung, absolut hängen gelassen wurde. So weit zur Wahrnehmung der Fürsorgepflicht für seine Priester durch Bischof Genn.


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 cooperatorveritatis 7. November 2021 
 

Ähnliche maßlose Härte bei einem Fall vor 2 Jahren in Münster 1/2

Ich freue mich, dass bei diesem traurigen Thema die Kommentatorenge-meinschaft zusammen mit dem Text des Ausgangsartikels doch einiges Licht in die Sache gebracht hat. Ganz überwiegend besteht hier doch große Skepsis gegenüber Bischof Genn. Diese wird m. M. n. noch verstärkt, wenn ich an den Fall Zurkuhlen aus dem Jahr 2019 zurückdenke.

Pfarrer Zurkuhlen war Ruhestandsgeistlicher im Bistum Münster und hatte damals eine Predigt gehalten, mit dem Wesenskern, dass doch bei (sexuellem) Missbrauch auch den Tätern Vergebung zu teil werden müsste. Sicher hat er sich dabei zum Teil missverständlich ausgedrückt, auch bei einem verunglückten Interview im Nachhinein mit dem WDR. Aber die Strafe, die ihm Bischof Genn dafür aufgedrückt hat (totales Predigtverbot, darf nicht mehr als Ruhestandsgeistlicher tätig sein, Kürzung von Bezügen) war absolut unverhältnismäßig.


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 Hl. Philomena 7. November 2021 
 

Zu katholisch?

Ohne Totus Tuus hätte ich wahrscheinlich den Kontakt zur Kirche verloren. Es gäbe unseren seit 10 Jahren bestehenden Gebetskreis nicht.

Danke Totus Tuus


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 Krfiko 7. November 2021 
 

Bischof Genn

Mit dieser Entscheidung stellt er sich selber ein Armutszeugnis aus.

Willkommen auf dem Synodalen-IRR-Weg...

Heiliger Erzengel Michael hilf uns!


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 Diadochus 6. November 2021 
 

@Fragezeichen?!

Den Film habe ich mir angesehen. Wenn der Hirte kein Hirte sein möchte, dann reicht der Muttergottes Eure Hände im Rosenkranz. Sie wird Euch, die Ihr die Marienweihe vollzogen habt, im Herzen führen. Nun, soweit ich gesehen habe hat der Verein Totus Tuus – Neuevangelisierung e. V. seinen Vereinssitz in Montabaur in Rheinland Pfalz, das zum Bistum Limburg gehört, also außerhalb von Münster. Das Verbot ist also nur im Bistum Münster wirksam? Wen interessiert schon das aufgeblasene Bistum Münster? Sehe ich da eine Chance? Wie sieht es im Bistum Limburg aus, wo der Vereinssitz ist?


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 Giuse 6. November 2021 
 

Geistlicher Missbrauch"??

Man sollte immer beide Seiten Berücksichtigen.

www.medjukoeln.de/mitteilungen/news/geistlicher-missbrauch/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2709b4b93e3fcbc7db12


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 lesa 6. November 2021 

Das Wort Gottes ist nicht gefesselt (Hl. Paulus)

@woodstock: Klasse Zeugnis-Kommentare, danke!
[email protected]: Im innerkirchlichen Neuheidentum werden häufig jene entfernt, die tun, wozu der Judasbrief mahnt: "Ihr aber, Geliebte, erbaut euch auf eurem heiligsten Glauben, betet im Heiligen Geist, erhaltet euch in der Liebe Gottes, indem ihr die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus erwartet zum ewigen Leben." Aber in dieser Prüfung können sie gestärkt werden.


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 Zeitzeuge 6. November 2021 
 

Schlimmer geistlicher Missbrauch im Bistum Münster - und was tut der Bischof?

Ex. Genn verhängt keine Sanktionen gegen pflicht-
vergessene "Seelsorger", die hs. Paare "segnen",
also GOTTES Wohlwollen Menschen zusprechen wollen,
die SEINER Schöpfungsordnung zuwider leben!

Desweiteren erhalten mehr als fragwürdige "Theologen" von ihm die kirchl. Lehrbefugnis (missio
canonica), was zweifacher geistl. Missbrauch ist.
Einmal vom verantwortlichen Bischof und dann
von den betreffenden Lehrstuhlinhabern welche unter Missbrauch dieser "Vollmacht" mit ihren Falschlehren künftige Seelsorger und Religions-
lehrer verbilden im unkirchl. Geist!

Das interessiert aber offenbar kaum einen Verantwortlichen, auch nicht im Vatikan, wo die Zuständigkeit für kirchenrechtl. Sanktionen gegen
Bischöfe und Theologen liegt.

Allein den Betern kann es noch gelingen!
Täter werden n i e den Himmel zwingen!

neuesruhrwort.de/2021/03/24/genn-keine-sanktionen-nach-segnungen-fuer-homosexuelle/


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 Smaragdos 6. November 2021 
 

Neues von Totus Tuus

@Mystitker1:

Ja, diese Schritte sind geplant! Aus einem Rundbrief der (Ex-)Gemeinschaft von gestern (5. November 2021):

"Wir werden gegen dieses Dekret (des Bischofs von Münster) entsprechend dem kirchlichen Recht vorgehen und die Rücknahme beantragen. Sofern unserem Antrag nicht entsprochen wird, ist dann gegen die Entscheidung des Bischofs von Münster der Widerspruch beim Dikasterium für Laien, Familie und Leben in Rom möglich. "


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 Woodstock 6. November 2021 
 

Vorwürfe

Noch eines:
Man beachte, welche Vorwürfe gegen TT NICHT erhoben werden:
- keine leiseste Andeutung von sexueller Nötigung oder gar Missbrauch
- kein Sterbenswörtchen bzgl. Veruntreuung von Geld etc. Die Gemeinschaft verfügt durchaus über Spendeneinnahmen.
- "nur" eben Geistlicher Missbrauch, was eher mit "ernsthaft praktizierter Katholizismus" zu übersetzen wäre.

--> Wer Ohren hat, der höre!


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 Woodstock 6. November 2021 
 

Totus Tuus

Möchte als Ergänzung noch etwas von meiner Erfahrung berichten:
- Ja, TT praktiziert eine gewisse Strenge bzw. Entschlossenheit / Gewissenhaftigkeit. Und verlangt viel von den Mitgliedern. Totus Tuus heißt nicht von Ungefähr "GANZ DEIN".
- Genau deshalb habe ich mich GEGEN eine Mitgliedschaft entschieden, weil ich erkannte, dass ich mich da überfordert fühle.
--> Und genau das ist der entscheidende Punkt: Genau deswegen halte ich weiter zu ihnen, WEIL sie einem jeden in Demut eben diese Freiheit lassen. Trotzdem ist man selbstverständlich zu jedem Treffen/Wallfahrt weiterhin willkommen. Im übrigen blicken sie überhaupt nicht elitär auf die "Sünder" oder Glaubensfernen herab. Denn viele von ihnen haben selbst vor ihrer Bekehrung so gelebt.


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 SalvatoreMio 6. November 2021 
 

Patron der Deutschen - der Erzengel Michael

@Mystiker1: „Totus Tuus Neuevangelisierung“ ist mir eine unbekannte Welt, aber nichts ist nötiger als Neuevangelisierung. - Ich beschäftige mich gerade mit den Lesungen vom 33. Sonntag (14.11), der Apokalyptik und dem Erzengel Michael. Er ist Patron der Kirche und der Deutschen - auch das scheint vergessen. Bitten wir ihn um Beistand!
Alles Gute!!!


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 Mystiker1 6. November 2021 
 

Ich bin sehr traurig!

TT hat in der Tat eine anspruchsvolle Spiritualität. Aber eben weil das Evangelium anspruchsvoll ist. So ähnlich wie in einem Orden.
Es wird keiner gezwungen mitzumachen, u. jeder hat eine Prüfphase (Kandidatur), in der er feststellen kann, ob er so leben kann u. will, ob er dazu berufen ist.
Es gibt auch den großen Freundeskreis, zu dem ich seit 2003 gehöre, in dem an die Mitglieder keine Ansprüche gestellt werden.
Ich bin sehr traurig u. werde die christlichen Freizeiten u. Gebetstage sehr vermissen. Viele über ganz Deutschland verteilte Freunde werde ich vielleicht nie wiedersehen. Wenn von geistlichem Missbrauch die Rede ist, dann empfinde ich ein Verbot als geistlichen Missbrauch gegenüber meiner Person u. verliere zunehmend das Vertrauen in die deutsche Amtskirche.

Es kann innerhalb von 10 Tagen Widerspruch eingelegt, u. bei einer Ablehnung kann man sich an den Vatikan wenden. Ob diese Schritte geplant sind, weiß ich noch nicht.


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 heilige liga 6. November 2021 
 

@lukas.l

Erschreckend Ihre Einfalt! Naiv oder manipulativ?


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 cooperatorveritatis 6. November 2021 
 

Skepsis mehr gegen das Bistum als gegen Totus tuus 4/4

...Im Übrigen meine ich nicht, dass TT sich nun gar nicht mehr treffen darf im Bistum Münster, wie es im Artikel anklingt. Sicher ist das nicht mehr in Räumen der katholischen Kirche möglich, aber doch in anderen Räumlichkeiten (andere Vereine, städtische Gebäude usw.). Sehr dramatisch ist es nun natürlich für Priester des Bistums, welche bei TT Mitglied sind. Sie müssen sich jetzt geradezu geistlich verbiegen, wenn sie nicht um ihre priesterliche Existenz gebracht werden wollen. Das ist aus meiner Sicht tatsächlich ein gravierender geistlicher Missbrauch.


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 cooperatorveritatis 6. November 2021 
 

Skepsis mehr gegen das Bistum als gegen Totus tuus 3/4

...die im Bericht erkannten schwerwiegenden Mängel im geistlichen Umgang mit Mitgliedern dieser Gemeinschaft zum einen einzusehen und zum anderen die gravierenden Missstände auch abzustellen.“) Das klingt mir doch sehr danach, dass die Gemeinschaft durchaus mit Argumenten gestützte Einwände gegen diese Vorwürfe hatte und diese in den Gesprächen auch vorgetragen hat, weil sie eben befürchtete, dass bei Einwilligung in den Willen des Bistums der Fortbestand von Charisma und Evangelisationskraft der Gemeinschaft in Gefahr gerät. Die Alternative von Seiten des Bistums wird gewesen sein: ‚TT werde zum zahmen Bettvorleger hinsichtlich deines Missionspotentials oder du verlierst deine Eigenschaft ein katholischer Verein zu sein.’ Jeder christlich-katholische Verein, der es mit seiner Mission ernst meint, kann auf so eine Erpressung nicht eingehen....


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 cooperatorveritatis 6. November 2021 
 

Skepsis mehr gegen das Bistum als gegen Totus tuus 2/4

...Sollte er beitreten und nach einer gewissen Zeit doch feststellen, dass er diese Spiritualität nicht mit seinen anderen Lebenspflichten in Einklang halten kann (Ehe, Familie, Beruf), dann verlässt er diese Gemeinschaft eben wieder. Es mag von Seiten der Leitung/ geistlichen Begleitung dann sicher Bedauern, manchmal auch Missfallen zum Ausdruck gebracht worden sein, aber sie werden es sicher nicht vermocht haben jemanden mit Gewalt zu halten. Deshalb sehe ich die Gegangenen, die sich beim Bischof beschwert haben, zunächst mal skeptisch und melde Zweifel an, ob die Beschwerden wirklich nötig waren oder ob es sich nicht doch um bösartiges Nachkarten handelt.

Beim Bistum Münster, gerade unter Bischof Genn, melde ich Zweifel an, ob die Vorwürfe an die TT-Leitung wirklich gerechtfertigt sind („nicht willens, bereit und in der Lage,...


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 cooperatorveritatis 6. November 2021 
 

Skepsis mehr gegen das Bistum als gegen Totus tuus 1/4

Ich kenne Totus tuus nicht näher, muss aber sagen, die Begründungen, die der Bischof für seine sehr schwerwiegende und folgenreiche Entscheidung anführt, sind doch recht schwammig. "Engführungen", "grenzverletzendes Verhalten", "personenfixierter, unreflektierter Leitungsstil", "Klima wurde begünstigt, das Spiritualität quantifiziert, Kritik zum Ausweis mangelnder geistlicher Reife erklärt und ein geschlossenes Elitedenken befördert hat.“

Tut mir leid, aber ich würde einschätzen, Totus tuus ist eben eine Gemeinschaft, die genau das macht, was Joseph Ratzinger (BXVI.) immer von den heutigen Christen gefordert hat, nämlich Christentum radikal zu leben.

Jeder Erwachsene sollte doch, wenn er sich mit dem Gedanken auseinandersetzt, solch einer konsequenten Gemeinschaft beizutreten, selbst am besten einschätzen können, ob er diese Spiritualität durchhalten kann u. dann entsprechend entscheiden.


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 lesa 6. November 2021 

@Mystiker: Danke für Ihr Zeugnis!


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 lukas.l 6. November 2021 
 

Ich vertraue Herrn Bischof Genn, die Auflösung von Totus Tuus wird gerechtfertigt sein.


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 hape 6. November 2021 

@Mystiker1

Herzlichen Dank für Ihr Zeugnis! - Damit erscheint die Entscheidung des Bischofs in einem anderen Licht. Was Ihre Sorge angeht, die geistliche Heimat verloren zu haben, so denke ich, dass der Hl. Geist auch weiterhin in den Seelen von Totus Tuus wirken wird. Es werden sich neue Möglichkeiten auftun. Bleiben Sie untereinander verbunden, netzwerken Sie, gehen Sie in den Untergrund. Es wäre nicht das erste Mal, dass sich ein Bischof getäuscht hat und das ein späterer die Dinge ganz anders beurteilt.


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 jabberwocky 6. November 2021 

Sehr geehrte (r) @Birmacat, mich interessiert es wirklich

Vielleicht fassen Sie ja den Mut, über Ihre Erfahrungen zu berichten, und ich hoffe auch, daß das hier dann nicht zerrissen wird. Denn der Knackpunkt, den ich nicht verstehe, und den ich auch ansprechen würde, wäre ich Visitator, ist dieser: Totus Tuus ist keine Lebensgemeinschaft. Die Mitglieder leben alle an ihrem Ort ihren Alltag. Was bewegt einen Menschen, der geistlichen Mißbrauch beklagt, dennoch zu Treffen zu fahren oder an Wallfahrten teilzunehmen? Ich komme dann halt nicht mehr, wenns mir nicht taugt. Man kann sich ja auch z.B bei Nightfever engagieren oder mit anderen Gruppen nach Medju fahren - wobei ich 1994 und 1995 bei drei der ersten Wallfahrten, die Leon als Pilgerleiter organisiert hatte, dabei war und das waren die besten Wallfahrten meines Lebens. Aber das will nix heißen; in jeder Gemeinschaft gibt es einen Unterschied zwischen denen, die drinnen, und denen, die draußen sind.


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 Mystiker1 6. November 2021 
 

Ich bin Mitglied im Freundeskreis-1

Es wurden sicher Fehler gemacht,wie sie überall passieren, weil jeder Mensch ein Sünder ist. Aus meiner Sicht aber nicht schwerwiegend. DAs haben die Verantworltichen auch zugegeben u. in dem Prozess der Visition in Demut immer wieder ihre Bereitschaft zur Veränderung deutlich gemacht. Von daher war eigentlich die Visition auf einem guten Weg.
TT ist gemäßigt charismatisch u. mit Medjugorje verbunden. Ich kann nur vermuten, dass der Bischof damit nichts anfangen kann u. diese Spiritualität sehr kritisch sieht. Sehr traurig, was in Deutschland passiert. Man bremst engagierte Laiengemeinschaften aus. Im Gegensatz dazu lässt man modernistische Strömungen gewähren u. unternimmt nichts gegen liturgische Missbräuche. Diese dürfen sich katholisch nennen. Ich weiß nicht, wie es weitergeht, aber ich vermute, ich habe meine geistliche Heimat verloren. Q!uo Vadis, deutsche Kirche.


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 Mystiker1 6. November 2021 
 

Ich bin Mitglied im Freundeskreis

Ich bin schockiert! Ich bin seit 20003 Mitglied im Freundeskreis u. war mit TT das erste Mal in Medjugorje. Es ist eine Laiengemeinschaft, in der jedes Mitglied versucht, im Alltag wirklich Jünger Jesu zu sein. Ich habe in keiner anderen Gemeinschaft so viel Begeisterung für Gott, christliche Lebensfreude u. Nächstenliebe erlebt.
TT ist wirklich katholisch u. hat sich immer bemüht, sich konsequent an die kirchlichen Vorschriften zu halten. Ich kann keinen geistlichen Missbrauch erkennen. Es kam zu Konflikten mit einigen wenigen Mitgliedern, die auch von persönllichen Differenzen geprägt gewesen sind. Die Kritik gingen an die Öffentlichkeit, treten leider unversöhnlich auf u. haben das Gespräch mit den Verantwortlichen verweigert.


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 jabberwocky 6. November 2021 

Ich möchte nicht vorschnell ein Urteil abgeben

Mich würde auch wirklich mal das Statement von Betroffenen interessieren, bevor ich ein Urteil abgebe hinsichtlich geistlichen Mißbrauchs oder sektenähnlicher Strukturen. Was ist geschehen im Laufe einer Mitgliedschaft, daß ehemalige Mitglieder gegen ihre Ex-Gemeinschaft vorgehen? Welche Verletzungen sind geschlagen worden? Warum diese Unversöhnlichkeit? Wie kann es sein, daß sich Menschen angeblich oder tatsächlich jahrelang tyrannisieren lassen? Denn man sollte doch meinen, daß jemand, der in eine Gemeinschaft eintritt und merkt, daß es nicht der richtige Platz ist, einfach wieder weggeht und gut ist.
Dennoch mag ich nicht an Lüge der Betroffenen glauben.
Die einzige Erklärung, die sich mir bietet, ist, daß heutzutage sehr viele labile, entwurzelte Menschen unterwegs sind, die Heimat suchen und Geborgenheit. Bekommen sie das nicht, werden sie wütend. Hier wäre dann allerdings die Leitung der Gemeinschaft in der Tat in der Verantwortung, falsche Berufungen zu erkennen.


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 MariaMutterDerKirche 6. November 2021 
 

Selig sind, die Verfolgung leiden um Jesu Willen

Ich kenne Totus Tuus als treu und deshalb sehr fruchtbar, gerade auch in der jüngeren Generation.
Beten wir.
Es ist klar, daß das satte Establishment dagegenschießt.


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 MariaMutterDerKirche 6. November 2021 
 

Kirchenrecht? alle Rechtsmittel ausschöpfen

Die Auflösung ist ähnlich einem Verwaltungsakt, nehme ich mal an. Dagegen dürfte es Rechtsmittel (Widerspruch usw.), die man einlegen kann.

Kann man evtl. auch den Apostolischen Nuntius bemühen?

und ganz sicher wird die Gottesmutter nicht tatenlos zusehen.


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 lesa 6. November 2021 

Der neuralgische Punkt: "Kehrt um und glaubt an das Evangelium". Was ist Liebe?

@pfaelzer: Es sei nicht in Abrede gestellt, dass Fehlverhalten möglicherweise vorgekommen ist. Das wird unter Menschen immer vorkommen. Treffend sagte aus gegebenem Anlass jemand: "Die Biene geht zu den Blüten, die Fliege zum Mist"
@Birmacat: In unserer relativistisch verdrehten Zeit gilt als sektiererisch, der sich zur WAHRHEIT der Katholischen Kirche bekennt. Im "Imperiumdes Guten" behauptet jeder seinen eigenen Lebensstil und wehe. Das Evangelium der Liebe aber beinhaltet auch die Notwendigkeit der Abkehr von der Sünde.


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 hape 6. November 2021 

@Birmacat

Jetzt wäre es mal interessant, wenn Sie den Vorwurf "geistlicher Missbrauch" nicht nur erheben, sondern auch begründen würden. Worin bestand denn nun der geistliche Missbrauch?

Die zweite Frage, die mich interessieren würde, welche Alternativen hat man Totus Tuus denn aufgezeigt und was haben sie abgelehnt? Man kann ja nicht einfach den Vorwurf in den Raum stellen, Totus Tuus seinen nicht kooperativ gewesen, wenn man nicht aufzeigt, was man von ihnen verlangt hat.


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 riteli 6. November 2021 
 

Dank an Totus Tuus Priester

Es gibt keine besseren Priester als jene bei Totus Tuus.
Sie führen uns in Eucharistiefeiern, Predigten, Anbetungen in die Tiefe, Welche ich


Ich habe das Glück, tagtäglich die heilige Messe bei einem Totus Tuus Priester mitfeiern zu können.
Wo findet man heute solch in die Tiefe führenden Geistliche in der Anbetung, heiliger Messe und begeisternder Predigten? Uns wir alles genommen, die wirklichen, offensichtlichen Misstände an vielen Orten aber nicht korrigiert. Herr erbarme dich!






Täglich nirgends finde. Arme Christenheit. W uns auch noch dies genommen?

laudato Jesus Christus


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 Birmacat 6. November 2021 
 

Mortus Tuus

Ich habe auch sehr schlechte Erfahrungen mit Totus Tuus gemacht. Ich empfinde sie als unmenschlich und wie eine Sekte. Geistlicher Missbrauch organisiert und als elite Frömmige getarnt. Sie hatten doch Zeit und Gelegenheit ihr Verhalten zu ändern. Aber dazu sind sie zu stolz. Schade, dass sich Totus Tuus dahin entwickelt hat.


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 pfaelzer76857 5. November 2021 
 

Sehr schade! Teil 2

Es gibt diesen Missbrauch von Macht, im geistlichen/seelsorgerischen Bereich hat das meines Erachtens besonders Gewicht, da sich hier Menschen oft im guten Glauben einem Priester usw. anvertrauen und eben VERTRAUEN. Wenn das ausgenutzt wird, ich habe das in besagtem Falle selbst erlebt, dann wird da vieles zerstört, wofür von dem- oder derjenigen die Verantwortung zu tragen sein wird.


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 pfaelzer76857 5. November 2021 
 

Sehr schade! Teil 1

Ich war 1995 zum ersten Mal mit der Gruppe, aus der dann TT entstand, in Medjugorje. Es war eine begeisternde Wallfahrt mit 250 Jugendlichen. TT hat, es wurde hier ja schon erwähnt, in all den Jahren hat TT großartige Arbeit geleistet.

Dennoch darf man die Möglichkeit des "geistlichen Mißbrauchs" nicht von der Hand weisen und nicht als das übliche Handeln von Kirchenvertretern gegen Gruppen, die ein wahres Bekenntnis zeigen, abtun. Vor Jahren gab es hier im Bistum Speyer einen Fall, in dem ein Priester Menschen in eine regelrechte Abhängigkeit brachte, ohne Wissen des Bischofs eine Gemeinschaft gründete, dann alles hinwarf und sich über Nacht (im wahrsten Sinne des Wortes) auf und davon machte. Heute verfolgt er, salopp gesagt, seine Karriere als Abt in einem griechisch-orthodoxen Kloster im deutschsprachigen Ausland.


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 Fragezeichen?! 5. November 2021 
 

Liebt einander, das ist mein Gebot.

Und hier kann man sich ein paar Informationen in einem YouTube Film über Totus Tuus holen. Urteilt selbst!

https://youtu.be/qIQ2BywFuzE

youtu.be/qIQ2BywFuzE


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 lesa 5. November 2021 

Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein! (Mt 5, 12)

Die neidischen Kollegen des frommen Daniel überzeugten den König, dass Daniel Schlimmes getan hat. Aber die Löwen rührten ihn nicht an.
@borromeo: Es geht mir wie Ihnen. "Allerdings ist mir in dem Text der Begriff "geistlicher Mißbrauch" sofort ins Auge gefallen."
Das ist einer der gängigen Totschlagbegriffe, mit dem man genuin Katholische(s) aus dem Weg zu schaffen sucht. Wenn ich an ein gewisses Buch denke und daran, wie eine Frau ihn gegen ihre ehemalige Gemeinschaft verwendet hat (Verdrehung in Reinform), so befürchte ich, dass der Bischof reingefallen ist und dass Totus Tuus einer der häufigen antichristlichen Säuberungen, wie sie inden letzten Jahrzehnten innerhalb der Kirche zunehmend stattfinden, zum Opfer gefallen ist. Aber nicht wirklich! "Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt." (Mt 5, 12)


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 lakota 5. November 2021 
 

@hape

"Etwa die Anbetung vor dem ausgesetzten Allerheiligsten, eine gewisse Offenheit gegenüber der knienden Mundkommunion, regelmäßige Beichtpraxis, Mariologie, glaubenstreue Priester."

Etwas bitter möchte ich sagen: genau das ist der Fehler von Totus Tuus, das ist nicht mehr gewollt.
Sich dann noch als Namen den Wahlspruch Johannes Paul II. zu wählen...hallo!
Wie war das noch mit dem Päpstlichen Institut Johannes Paul II. In Rom?

Hätten sie bei Maria 2.0 mitgemacht und Regenbogenfahnen aufgehängt, hätte das niemand beanstandet und sie hätten jetzt keine Probleme.


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 Philipp Neri 5. November 2021 

Ich fasse es nicht mehr!


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 Gewitterwolke 5. November 2021 
 

Auf dem Bild sieht man Bischof Genn. Seine Augen, sein Blick irritiert mich.


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 Smaragdos 5. November 2021 
 

Suche den Fehler

Totus Tuus bemüht sich, die Botschaften der Muttergottes in Medjugorje zu leben. D.h. sie beten drei Rosenkränze am Tag, fasten mittwochs und freitags bei Brot und Wasser und evangelisieren, gerade auch in den Pfarrgemeinden. Ausserdem organisieren sie Wallfahrten nach Medjugorje und an die Weltjugendtage. Von daher absolut erste Klasse Katholizismus, eine reife Frucht von Medjugorje eben. Ausserdem haben sie sich in der Tat der charismatischen Erneuerung angenähert, ähnlich wie die Loretto Gemeinschaft aus Österreich.

Was die Leitungsstruktur von Totus Tuus angeht und offensichtlich das eigentliche Problem ist bzw. war, habe ich keinen tieren Einblick. Da mag es tatsächlich Versäumnisse geben.

Dennoch (bezüglich Bischof Genn): Totus Tuus kaltstellen, das sich wie nur ganz wenige für die echte Neuevangelisierung einsetzt, aber fleissig beim offen häretischen Synodalen Weg mitmachen: suche den Fehler.


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 Freude an Gott 5. November 2021 
 

Außerordentlich bedauerlich...

...und aus meiner Sicht eine klar kirchenpolitische Entscheidung. Ich kenne die Gemeinschaft von zahlreichen Wallfahrten nach Medjugorje sehr gut und schätze sie außerordentlich. Sie verkünden einfach den katholischen Glauben und die Frömmigkeit, die von der Gottesmutter empfohlen wird, also Messbesuch, Beichte, Rosenkranz, Fasten und Bibellektüre, alles urmonastische Dinge, die zu großem persönlichen und gesellschaftlichen Segen führten und führen.
Sehr traurig! Ich hoffe, dass Bischof Genn weiß, welche Tür er da zugeschlagen hat. Ich werde der Gemeinschaft die Treue halten und für sie beten!


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 Krfiko 5. November 2021 
 

Totus Tuus

Schade, die Gemeinschaft war echt und richtig katholisch...

Wir haben sehr, sehr viele gute Erfahrungen mit der Gemeinschaft machen dürfen.


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 Freude an der Kirche 5. November 2021 
 

Frankfurt lässt grüßen

Will die Mehrheit der Bischöfe eine Kirche ohne Anbetung, Weihepriestertum, Rosenkranz, ...? All das fördert "Totus tuus". Totus tuus bildet geistlich Mitglieder nach den Prinzipien des Katechismus, ..., denkt von Christus her. Das stört den "gewollten" Umbauplan hin zu einer "modernen" Kirche.

Bete und kämpfe um Gesundung der Kirche und ihrer Diener!


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 Diadochus 5. November 2021 
 

Visitatoren

Währende eines Besuches in Medjugorje hat bei der deutsche Pilgermesse einmal ein Priester von Totus Tuus Köln die hl. Messe gehalten. Seine begeisternde mitreißende Predigt werde ich nie vergessen. Er bekam mehrmals begeisternden Applaus. Da hätten die Visitatoren mal dabei sein sollen. Marienfrömmigkeit ist hoffentlich kein "schwerwiegender Mangel".


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 hape 5. November 2021 

@Andrzej123

Geistlicher Missbrauch ist nicht lustig. Wenn es hier so etwas gab, musste der Bischof m.M.n. entschlossen eingreifen. Falls es aber nur ein vorgeschobenes Argument war, etwa um sich einiger Frommer zu entledigen, wäre das wohl auch eine Art von geistlichem Missbrauch. Oder wäre es eher Klerikalismus?

Ansonsten schließe ich mich @Smaragdos und @Woodstock an. Totus Tuus würde ich in der charismatischen Ecke verorten. Aber es gibt durchaus Berührungspunkte mit den Traditionellen Gemeinschaften. Etwa die Anbetung vor dem ausgesetzten Allerheiligsten, eine gewisse Offenheit gegenüber der knienden Mundkommunion, regelmäßige Beichtpraxis, Mariologie, glaubenstreue Priester.


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 Federico R. 5. November 2021 
 

Und was sagt eigentlich der Bischof von Münster zur sog. Initiative „Maria 2“? ...

Stehen die auch als „Zweipunktnullerinnen“ apostrophierten Damen (und ihre Hintermänner) nicht sogar im begründeten Verdacht, häretisches Gedankengut zu verbreiten?


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 Federico R. 5. November 2021 
 

Und was sagt der Bischof von Münster zu "Maria 2.Null", ...


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 Andrzej123 5. November 2021 
 

"Geistlicher Missbrauch"

Was soll denn das nun wieder sein?
Ich vermute eine schwammige Totschlagsvokabel, erfunden um Menschen zu verfolgen.
("Was sich überhaupt sagen lässt, lässt sich klar sagen...", Wittgenstein, Tractatus)


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 Smaragdos 5. November 2021 
 

@anjali:

Nein, Totus Tuus ist eine Frucht von Medjugorje. Sie sind sehr marianisch.

Ich weiss auch nicht, wie berechtigt die extrem harte Entscheidung von Bischof Genn ist, doch wie borromeo denke ich, dass etliche andere Priester und Gemeinschaften zur Rechenschaft gezogen werden müssten, ehe man sich an so frommen und fruchtbaren Gemeinschaften wie Totus Tuus abarbeitet.


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 Woodstock 5. November 2021 
 

Schade

Ich bin einen guten Teil meines geistlichen Weges mit Hilfe von Totus Tuus gegangen (Freundeskreis). Ich habe sehr vir Bereicherndes dort erfahren. Niemals wurde ich zu einer (Voll-)Mitgliedschaft gedrängt.

Im übrigen sind aus dieser Gemeinschaft mehrere (Priester- und Ordens-)Berufungen hervorgegangen, sowie ehrenwerte, rechtschaffene und im fest Glauben stehende Mitarbeiter bei Radio Horeb, Kirche in Not usw.

Ich sehe hier eine gewaltige Bedrängnis von "der anderen Seite". Wenn die besten herausgedrängt werden... arme Kirche!


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 borromeo 5. November 2021 

Zu der Gemeinschaft Totus Tuus

kann ich mir kein Urteil erlauben, da ich sie nicht aus eigener Anschauung kenne. Ich möchte das Verbot daher hier auch nicht in irgendeiner Form einzuordnen versuchen.

Allerdings ist mir in dem Text der Begriff "geistlicher Mißbrauch" sofort ins Auge gefallen. Ich wünschte mir, daß auch den mittlerweile so häufig und klar erkennbar vorkommenden liturgischen Mißbräuchen, die in meinen Augen in vielen Fällen auch geistliche Mißbräuche darstellen, mit gleicher Härte und Konsequenz durch die Bischöfe nachgegangen wird.


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 anjali 5. November 2021 
 

Totus Tuus

War das eine Traditionelle Gruppe??


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