Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  3. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  4. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  5. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  6. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  7. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  8. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  9. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  10. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  13. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  14. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  15. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen

Britischer Bischof prophezeit unserem Jahrhundert viele Kämpfe um den Schutz des Lebens

8. November 2021 in Prolife, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mark Davies nennt die Debatte um die Legalisierung der Sterbehilfe unverständlich angesichts der Solidarität in der Corona-Pandemie.


Norfolk (kath.net/Catholic News Agency/mk) Der britische Bischof Mark Davies von Shrewsbury (Link) predigte unlängst vor einer Pilgergruppe aus Lebensschützern, dass es in diesem Jahrhundert noch viele Kämpfe um das Leben geben werde, aber Lebensschützer Freude und Hoffnung nicht aufgeben dürften. Er sprach in einem alten englischen Wallfahrtsort, dem Shrine of Our Lady of Walsingham in Norfolk. Davies erinnerte sich, dass man unmittelbar nach Legalisierung der Abtreibung in den 1960er-Jahren im Lebensschutz zuversichtlich gewesen sei, dass die „Kultur des Todes“ bald überwunden sein würde, rationale Argumente die Oberhand gewinnen und die Gewissen berührt werden würden durch die Offenlegung der grausamen Realität der Abtreibung. „Wir lernten aber bald, dass eine Kultur des Todes erbarmungslos voranschreitet, indem sie gerade die menschlichen Gewissen abstumpft“, erzählte der Bischof.


Die Debatte um die Legalisierung der Beihilfe zum Selbstmord nannte der Bischof unverständlich angesichts einer Gesellschaft, die sich in einer Pandemie dazu mobilisieren könne, für die Schwächsten so viele Opfer zu bringen. Erfahrungsgemäß würden Sterbehilfe-Gesetze nach und nach ausgedehnt, auch auf Personen mit geistiger Behinderung oder sogar kleine Kinder. Nach dem heiligen Johannes Paul II. sei jede Geringschätzung des menschlichen Lebens „in Wahrheit eine Geringschätzung von Christus selbst“. Das Buch der Offenbarung aber verspreche, dass der Tod nicht mehr sein werde, und damit auch jedes Anzeichen einer Kultur des Todes am Ende durch den vollständigen Sieg des Lebens zunichte werde.

Archivfoto Bischof Davies (c) Bistum Shrewsbury


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  3. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  4. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  5. Wussten Sie, dass es einen Schutzpatron für Gewichtsheber gibt?
  6. Jakobsweg steuert auf neues Pilger-Rekordjahr zu
  7. Finnische Langzeitstudie: Anstieg an psychiatrischen Erkrankungen nach ‚Geschlechtsumwandlung‘
  8. Neuer Eichstätter Bischof Würtz will jetzt beim deutsch-synodalen Irrweg mitmachen
  9. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  10. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  11. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  12. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  13. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  14. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  15. Messi: Ohne Gott wäre ich nie so weit gekommen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz