Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  6. Kirche im Verfall
  7. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  8. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  9. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  10. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  11. THESE: Warum die UNO weg muss!
  12. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  13. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

Britischer Bischof prophezeit unserem Jahrhundert viele Kämpfe um den Schutz des Lebens

8. November 2021 in Prolife, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Mark Davies nennt die Debatte um die Legalisierung der Sterbehilfe unverständlich angesichts der Solidarität in der Corona-Pandemie.


Norfolk (kath.net/Catholic News Agency/mk) Der britische Bischof Mark Davies von Shrewsbury (Link) predigte unlängst vor einer Pilgergruppe aus Lebensschützern, dass es in diesem Jahrhundert noch viele Kämpfe um das Leben geben werde, aber Lebensschützer Freude und Hoffnung nicht aufgeben dürften. Er sprach in einem alten englischen Wallfahrtsort, dem Shrine of Our Lady of Walsingham in Norfolk. Davies erinnerte sich, dass man unmittelbar nach Legalisierung der Abtreibung in den 1960er-Jahren im Lebensschutz zuversichtlich gewesen sei, dass die „Kultur des Todes“ bald überwunden sein würde, rationale Argumente die Oberhand gewinnen und die Gewissen berührt werden würden durch die Offenlegung der grausamen Realität der Abtreibung. „Wir lernten aber bald, dass eine Kultur des Todes erbarmungslos voranschreitet, indem sie gerade die menschlichen Gewissen abstumpft“, erzählte der Bischof.


Die Debatte um die Legalisierung der Beihilfe zum Selbstmord nannte der Bischof unverständlich angesichts einer Gesellschaft, die sich in einer Pandemie dazu mobilisieren könne, für die Schwächsten so viele Opfer zu bringen. Erfahrungsgemäß würden Sterbehilfe-Gesetze nach und nach ausgedehnt, auch auf Personen mit geistiger Behinderung oder sogar kleine Kinder. Nach dem heiligen Johannes Paul II. sei jede Geringschätzung des menschlichen Lebens „in Wahrheit eine Geringschätzung von Christus selbst“. Das Buch der Offenbarung aber verspreche, dass der Tod nicht mehr sein werde, und damit auch jedes Anzeichen einer Kultur des Todes am Ende durch den vollständigen Sieg des Lebens zunichte werde.

Archivfoto Bischof Davies (c) Bistum Shrewsbury


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  5. Der Tod der Theologie in Deutschland
  6. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Kirche im Verfall
  9. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  12. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  13. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  14. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz