Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  5. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  9. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  10. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  11. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  12. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  13. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  14. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  15. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet

Bolivien: Baby stirbt nach staatlich erzwungener Frühgeburt

16. November 2021 in Prolife, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Jugendamt sah Leben der jungen Mutter in Gefahr, Kirche stellte sich schützend vor sie und das Kind - Das Neugeborene, das einer Vergewaltigung entstammte, starb wenige Stunden nach der Geburt


Bolivien (kath.net/National Catholic Register/mk) Das Neugeborene einer elfjährigen Bolivianerin, die das Kind bei einer Vergewaltigung durch ihren Großvater empfangen hatte, starb wenige Stunden nach der Geburt, nachdem die staatlichen Behörden das Mädchen zu einer Frühgeburt gezwungen hatten. Zuvor hatte das Jugendamt auf eine Abtreibung gedrängt, weil das Leben der Mutter in Gefahr sei, doch weder die junge Mutter noch deren Mutter waren damit einverstanden. Daraufhin erwirkte die Behörde in der 24. Schwangerschaftswoche einen Gerichtsbeschluss, woraufhin das Mädchen aus dem Kinderheim in ein Spital gebracht und die Geburt künstlich eingeleitet wurde.


Erzbischof Sergio Alfredo Gualberti Calandrina, dessen Diözese Santa Cruz de la Sierra das Kinderheim betreibt, kritisierte die Auswahl des Spitals, das nicht die notwendigen Voraussetzungen für den Umgang mit dem hohen Risiko gehabt habe. „Eines Tages wird Gott uns fragen, ob wir jedes menschliche Leben verteidigt haben oder Handlanger des Todes gewesen sind“, verteidigte der Erzbischof das Vorgehen der Diözese. Diese war nämlich seitens des Staates in Kritik geraten, sie habe die junge Mutter mit Zwang von der Abtreibung abhalten wollen. Die Anschuldigungen hatten sogar zu öffentlichen Protesten und Vandalismus in kirchlichen Einrichtungen geführt.

kath.net-VIdeo-Blog mit Margarete Strauss - Die Leibfreundlichkeit der Kirche bis in die Auferstehung hinein.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
  4. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  5. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus
  6. ‚Wir steuern auf eine Katastrophe zu‘: Warnung vor gescheiterter Integration in Deutschland
  7. Polizei in Papst-Städtchen auf E-Bikes im Einsatz
  8. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  9. Goethes Lieblingsheiliger: Ein Meister der Freude und der Seelenschau
  10. Papst erlässt neues Verfahren zu Absetzung ostkirchlicher Patriarchen
  11. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  12. Papst Leo XIV. beruft obersten Kolumbusritter in den Vatikan
  13. Nur der Weg der Liebe ist der Weg des Lebens
  14. Ein Schlag ins Gesicht: Wenn der Schutzengel zur Rüge greift
  15. USA: Rosenkranz-Teams besuchen Altersheime

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz