Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  5. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  6. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  9. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  10. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  11. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  12. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  13. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  14. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  15. R.I.P. Dolly Parton

Irak: Prüfung illegaler Enteignungen von Christen kommt voran

25. November 2021 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Innenminister der Region Kurdistan berichtet von entschiedenem Vorgehen der örtlichen Behörden für eine legale Rückgabe entwendeter Häuser und Grundstücke


Bagdad/Rom (kath.net/KAP) In Nordirak kommen die Untersuchungen über illegale Enteignungen von Christen insbesondere in der Zeit der IS-Herrschaft voran. Der Innenminister der im Norden gelegenen autonomen Region Kurdistan, Reber Ahmed, hat in den vergangenen Tagen laut der römischen Nachrichtenagentur "Fides" (Donnerstag) das Gouvernement Dohuk besucht und dort Einsicht in die laufenden Prüfverfahren einer zu diesem Zweck eingerichteten Kommission genommen. Die regionalen Behörden seien fest bestrebt, die Häuser- und Immobilienenteignungen von Christen und anderen religiösen Minderheiten auf legalem Weg "vollständig wiederherzustellen", teilte er im Anschluss mit.


Lokale Ausschüsse hätten damit begonnen, eine detaillierte Kartierung der illegal enteigneten Grundstücke vorzunehmen und Informationen über die Eigentumstitel der rechtmäßigen Eigentümer und die konkreten Umstände, unter denen die illegalen Enteignungen stattgefunden haben, zu sammeln, informierte Ahmed. Das Material werde anschließend der zuständigen Regierungskommission vorgelegt, die dann die konkreten Verfahren für die Rückgabe von Land und Häusern, die vor und nach dem Sturz des Regimes von Saddam Hussein unrechtmäßig enteignet wurden, an die rechtmäßigen Eigentümer festlegen wird.

Die groß angelegten Enteignungen von Grundstücken und Immobilien syrischer, assyrischer und chaldäischer christlicher Familien Kurdistans war bereits 2016 angeprangert worden. Den eingereichten Beschwerden zufolge wurden die illegalen Enteignungen auch von kurdischen Mitbürgern durchgeführt, die einzeln oder in Abstimmung mit anderen Mitgliedern ihres jeweiligen Clans handelten. Damals bereits war eine Liste von 56 Dörfern allein im Gouvernement Dohuk erstellt worden, in denen christlichen Familien illegal Land in der Gesamtfläche von 47.000 Hektar entzogen worden war. In den letzten Jahren richteten sich illegale Enteignungen vor allem gegen Land und Häuser von Christen, die das Gebiet seit den 1980er Jahren verlassen haben, um regionalen Konflikten sowie sektiererischer und stammesbezogener Gewalt zu entkommen.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  3. YouTube-Philosoph Joe Schmid: „Ich spüre eine Art magnetische Anziehungskraft des Katholizismus“
  4. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  5. R.I.P. Dolly Parton
  6. 'Ich möchte meinem Vater im Himmel danken'
  7. Die US-Diözese Salt-Lake-City verzeichnet jedes Jahr hunderte neue Mitglieder
  8. 'Weil die andere Option darin bestand, in der Hölle zu brennen, ewig an meinen Haaren aufgehängt.'
  9. Kiewer Großerzbischof Schewtschuk: "Wir bitten um Solidarität"
  10. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  11. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  12. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  13. Erfrischung für Rom: Als ein Papst die Piazza Navona unter Wasser setzte
  14. Polnische Salvatorianer boten Workshop für Ministrantendienst im klassischen Ritus an
  15. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz