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'Gott steht auf unserer Seite! Man könne nicht Dauer gegen das Volk regieren!'

6. Dezember 2021 in Aktuelles, 27 Lesermeinungen
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Erneut 50.000 Menschen bei Großdemo gegen Impfpflicht in Wien - Katholischer Aktivist Alexander Tschugguell hielt Rede am Heldenplatz - Am kommenden Mittwoch gehen tausende Katholiken zum Rosenkranzgebet auf die Straßen


Wien (kath.net/rn)

In Wien haben am vergangenen Samstag erneut mindestens 50.000 Menschen gegen die geplante Impfpflicht protestiert. An den Protesten am Samstag haben sich erneut auch tausende Christen beteiligt. In Wien hatten sich in der Karlskirche vor Beginn der Groß-Demo über 500 Katholiken in der überfüllten Wiener Karlskirche versammelt, um gemeinsam Rosenkranz zu beten und die Mutter Gottes um die Befreiung von den autoritären Zwängen im Rahmen der Corona Maßnahmen zu bitten. Organisiert wurde das Gebet vom Bonifatius-Institut. Die Beter schlossen sich anschließend der Demo an.

Alexander Tschugguell, der katholische Aktivist und Gründer des St. Bonifatius Instituts, appellierte später Heldenplatz bei einer Rede im Rahmen einer Kundgebung an die Menschen, die Hoffnung nicht aufzugeben, da Gott auf unserer Seite stehe und man nicht auf Dauer gegen ein Volk regieren könne, wenn dieses sich wehrt. Tschugguell rief die aufrechten Menschen in Österreich dazu auf, sich zu vernetzen und friedlich, aber mit unbeugsamer Entschlossenheit, Widerstand zu leisten. Niemand solle jetzt darauf warten, andere für einen kämpfen zu lassen, sondern jeder Einzelne sei dazu angehalten, konsequent und standhaft zu bleiben.


In Österreich sind übrigens am Wochenende Details zur geplanten Impfpflicht in Österreich, die vor allem von der „christlichen Partei“ ÖVP durchgepusht wird, bekannt geworden. So möchte der Staat laut „Exxpress“ bereits Personen, die sich nicht impfen lassen, ab dem Stichtag des 15. März 2022 mit Strafen von bis zu 2000 Euro alle drei Monate drohen. Den Impfkritikern droht in Österreich künftig außerdem bis zu einem Jahr Beugehaft. Die Novelle wurde mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ, Grüne und den Neos vom Parlamentsausschuss unterstützt. Besonders irre: Für die Impfkritiker soll es laut der Zeitung eigene Hafträume geben, die Kosten für die Verpflegung werden “den Verpflichteten” verrechnet. Diese wären damit sogar schlechter gestellt als Schwerstverbrecher, denen das Essen vom Staat bezahlt wird. Selbst bei der ÖVP-nahen Zeitung „Exxpress“ sind die Leser über diese Pläne entsetzt. So schreibt der User Jörg Abl  „Scheinbar haben in Österreich, aber auch in Deutschland der Faschismus und Diktaturgelüste wieder Konjunktur. Da wiederholt sich die Geschichte. Scheinbar neigen gewisse Teile der Bevölkerung dazu.“ Enrico Hirsch schreibt „Nichts aus der Geschichte gelernt ? Reinster Faschismus !!!“ Bagster von Brosiam meint:  „So etwas ist einer Demokratie unwürdig. Sowas gibt es nicht mal in China oder Russland! Pfui Teufel habt Ihr gar nichts aus der Geschichte gelernt?? Es gab noch keine Diktatur die den Menschen NICHT unter dem Vorwand einer angeblichen Gefahr ihre Bürgerrechte weggenommen hätte.“

Doch zurück zum Gebet: Für kommenden Mittwoch, den 8. Dezember, sind bereits österreichweit in allen Diözesen Rosenkranzgebete für 18.00 Uhr angekündigt.  Es werden tausende Rosenkranzbeter erwartet. Infos über alle Veranstaltungen gibt es unter anderem auf der neuen Website https://www.österreich-betet.at/ und auch beim kathnet-Artikel https://www.kath.net/news/76962

 

FILM-TIPP: Rede von Alexander Tschugguell am Heldenplatz

 

 

 

Foto: (c) kath.net


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