Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  5. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  6. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  9. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  10. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  11. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  12. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  13. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  14. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  15. R.I.P. Dolly Parton

Diffamierungskampagne: „Keine einzige der Unterstellungen hat Anhalt in meinen Äußerungen“

16. Dezember 2021 in Kommentar, 30 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Auf Basis gezielter Desinformationen fühlten sich ‚Politiker‘ und ‚Meinungsmacher‘ berechtigt, mich mit den Vokabeln Impfgegner, Coronalleugner oder gar Verschwörungstheoretiker verleumden zu dürfen.“ Gastbeitrag von Kardinal Gerhard Müller


Vatikan (kath.net) Auf der Basis gezielter Desinformationen fühlten sich "Politiker" und "Meinungsmacher" berechtigt, mich mit den Vokabeln als "Impfgegner, Coronalleugner oder gar Verschwörungstheoretiker" verleumden zu dürfen. Keine einzige dieser Unterstellungen hat auch nur den geringsten Anhalt in meinen Äußerungen in der Zoomkonferenz mit dem Wiener Bonifatius-Institut.

Von schnell überflogenen Schlagzeilen in einen Empörungsrausch versetzt, sonnt man sich im Licht einer höheren Moral. Nur so nebenbei missachtet man das Gebot der intellektuellen Redlichkeit, nämlich nur überprüfte Behauptungen in die Welt zu setzten. Schmähungen der Mitbürger ohne ein fundamentum in re verraten allemal mehr über die Moral des Denunzianten als über die Gesinnung des Denunzierten.


Vor einer globalistischen "Neuen Weltordnung ohne Gott" habe ich mit vielen anderen kompetenten Autoren schon lange vor der Corona-Krise gewarnt.

Nur jetzt kommt hinzu, dass die Agenten dieses Unternehmens selbst die Pandemie als eine Chance (!) für die schnellere Durchsetzung des "Großen Neustarts" (Great Reset) der ganzen Menschheit laut und vernehmlich begrüßt haben.

Diese materialistische Weltanschauung hat aber nicht mehr viel mit der christlichen Auffassung von der Gottebenbildlichen Würde des Menschen gemein. Jede grundsätzliche Kritik an diesem auf Ökonomie verkürzten Menschenbild wird mit dem billigen Propagandatrick von angeblichen Verschwörungstheorien abgeschmettert, ohne auch nur im Ansatz diesen Begriff auf seine wissenschaftliche Tauglichkeit hin zu durchdenken.

Wie steht es um die persönliche Glaubwürdigkeit der "Baumeister der schönen neuen Welt"? Mit Privatmaschinen fliegt man zu den internationalen Treffen der Auserwählten und beschließt, dass die Masse des Volkes aus Gründen des Umweltschutzes zu Hause bleiben soll. Es geht hier nicht um unverbindliche Gedankenspiele über die theoretische Welterklärung, sondern um eine konkrete Agenda mit verheerenden Folgen. Ihr liegt eine Vorstellung vom Menschen zu Grunde, die ihn auf den Kunden und Konsumenten eines ökonomischen Systems reduziert.

Archivfoto Kardinal Müller (c) kath.net

Was hat der emeritierte Präfekt der Glaubenskongregation im vieldiskutierten Interview mit dem St. Bonifatius-Institut wirklich gesagt? Hier ist das Originalvideo des Bonifatiusinstitutes!

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  3. YouTube-Philosoph Joe Schmid: „Ich spüre eine Art magnetische Anziehungskraft des Katholizismus“
  4. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  5. R.I.P. Dolly Parton
  6. 'Ich möchte meinem Vater im Himmel danken'
  7. Die US-Diözese Salt-Lake-City verzeichnet jedes Jahr hunderte neue Mitglieder
  8. 'Weil die andere Option darin bestand, in der Hölle zu brennen, ewig an meinen Haaren aufgehängt.'
  9. Kiewer Großerzbischof Schewtschuk: "Wir bitten um Solidarität"
  10. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  11. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  12. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  13. Erfrischung für Rom: Als ein Papst die Piazza Navona unter Wasser setzte
  14. Polnische Salvatorianer boten Workshop für Ministrantendienst im klassischen Ritus an
  15. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz