Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  3. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  4. „Warum bin ich Christ“
  5. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  6. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  7. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  8. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  9. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  10. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  11. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  12. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  13. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  14. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

Großbritannien: 500 kirchliche Amtsträger unterschreiben gegen Verbot von „Konversionstherapien“

31. Dezember 2021 in Familie, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Sie seien bereit, Strafen in Kauf zu nehmen, und kritisieren den schwammig definierten Therapiebegriff, der auch auf die elterliche Erziehung angewendet werden könnte.


London (kath.net/Christian Post/mk) Über 500 kirchliche Amtsträger aus dem ganzen Vereinigten Königreich haben vor kurzem einen offenen Brief an die britische Regierung gerichtet und ihre Empörung über ein geplantes Verbot von „Konversionstherapien“ für Homosexuelle zum Ausdruck gebracht. Sie äußerten ihre Befürchtung, dass christliche Jugendarbeit dadurch kriminalisiert werden könnte, und zeigten sich bereit, entsprechende Strafen in Kauf zu nehmen. „Es darf keine  Straftat sein, unseren Kindern beizubringen, dass Gott sie als Mann und Frau nach seinem Ebenbild erschaffen, und Sex für die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau vorbehalten hat.“


Dr. Ian Paul, Theologe und Mitglied der anglikanischen Kirche, präzisierte die Sorgen: „Der Begriff ‚Konversionstherapie‘ ist schlecht definiert, und die Pläne scheinen eher von einer ideologischen Agenda auszugehen als von wirklicher Besorgnis und klaren Überlegungen.“ Ein Reverend der Trinity Church York erklärte, dass der Begriff Therapie auch auf die normale christliche Pastoral aus Nächstenliebe und letztlich sogar auf die elterliche Erziehung angewendet werden könnte. Eine „Konversion“ zu Jesus Christus dürfe aber keinesfalls mit Gewalt oder Missbrauch gleichgesetzt werden. Die Kinderärztin Dr. Julie Maxwell warnte, dass das Verbot Eltern davor zurückschrecken lassen könnte, ihren Kindern die christliche Sicht über Geschlecht und Sexualität näherzubringen. „Wie wir wissen, brauchen Kinder und Jugendliche Leitung durch Erwachsene in allen Bereichen der Lebensführung.“ Das Eindämmen dieser gesunden Leitung würde die jungen Leute verwirrt und verletzlich zurücklassen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  3. „Du trägst Gottes Bild“
  4. Papst Leo feiert Hl. Messe im Gemelli-Krankenhaus
  5. Der Beginn eines neuen Kapitels im Vatikan?
  6. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  9. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  10. Ermittlungsverfahren gegen christliche YouTuber eingestellt
  11. Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet: Beten und Frieden stiften
  12. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  13. „Warum bin ich Christ“
  14. Erneut ruhige Spitalnacht für Papst nach Krebs-Operation
  15. Stellungnahme der Jugend für das Leben zum Bericht „The Hate Review“ von Forbidden Colours

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz