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US-Bundesgericht stoppt Impfpflicht für See-Streitkräfte

10. Jänner 2022 in Aktuelles, 8 Lesermeinungen
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35 Navy-Mitglieder haben sich wegen Herstellung und Funktionsweise der verfügbaren Impfstoffe mit Erfolg auf ihre Religionsfreiheit als Christen berufen.


Washington D.C. (kath.net/Washington Post/mk) Ein US-Bundesrichter hat vor wenigen Tagen eine einstweilige Verfügung erlassen, die das Verteidigungsministerium an einem Vorgehen gegen eine Gruppe von 35 Navy-Mitgliedern abhalten soll, welche eine Corona-Impfung verweigert haben. Die Entscheidung erging im letzten Moment, als das Ministerium gegen ungeimpfte Streitkräfte bereits dienstrechtliche Schritte einleitete. Der Richter begründete, dass die Pandemie „die Regierung nicht mit der Vollmacht ausstattet, die Grundrechte abzuschaffen“; diese dürften nicht einmal unter den widrigsten Umständen angetastet werden.


Die 35 Soldaten hatten sich bei ihrer Ablehnung der Impfung auf ihre Religionsfreiheit als Christen berufen: Sie verweigerten die Injektion eines Impfstoffs, dessen Entwicklung auf Zelllinien aus einer Abtreibung beruht und der den eigenen Körper zu einer Veränderung zwingt. Letzteres Argument zielt auf die neuartigen mRNA-Impfstoffe, die die eigenen Zellen dazu zwingen, körperfremde Proteine herzustellen, bis das Immunsystem darauf reagiert.

Die Entscheidung bedeutet einen weiteren Rückschlag für das Gesundheitsregime von US-Präsident Joe Biden, der mehreren Berufsgruppen eine Impfpflicht aufdrücken wollte. Da durch eine solche bei den Ärzten und Pflegekräften eklatante Versorgungslücken drohten, mussten viele Kliniken mit der Impfverpflichtung für ihr Personal wieder zurückrudern, wie exxpress.at berichtete.


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