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Rom: Kirche verurteilt rechtsradikalen Zwischenfall bei Beerdigung: "Inakzeptabler Vorfall"

13. Jänner 2022 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
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Medienberichten zufolge war am Montagnachmittag der Sarg einer Verstorbenen nach dem Heraustragen aus der Kirche von Umstehenden mit einer Hakenkreuzfahne bedeckt worden.


Rom (kath.net/KAP) Die Diözese Rom hat einen rechtsradikalen Zwischenfall bei einer kirchlichen Beerdigung verurteilt. Medienberichten zufolge war am Montagnachmittag der Sarg einer Verstorbenen nach dem Heraustragen aus der Kirche von Umstehenden mit einer Hakenkreuzfahne bedeckt worden.

Dies sei "ein schwerwiegender, verletzender und inakzeptabler Vorfall", heißt es in einer am Dienstag verbreiteten Erklärung der Diözese. Weder der Pfarrer noch sonst jemand vom Seelsorgeteam der Gemeinde Santa Lucia nahe des Piazzale Clodio habe davon gewusst.


Die Aktion bei der Trauerfeier für eine 44 Jahre alte Anhängerin der rechtsradikalen Splitterpartei Forza Nuova sorgte in sozialen Netzwerken in Rom für teils heftige Reaktionen. Kritisiert wurde auch, dass von den überraschten Umstehenden zunächst niemand die NS-Fahne wieder vom Sarg beseitigt hatte.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Foto: Symbolbild

 

 


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