Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  2. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  5. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  6. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  7. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  8. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  9. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  10. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  11. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  12. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  13. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  14. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  15. Papst Leo: „So können wir als Christen das Alter leben: gebrechlich, aber zugleich berufen“

Ferdinand Habsburg: Mein Glaube wuchs durchs Hinterfragen

27. April 2022 in Jugend, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


24-jähriger Motorsportler und Kaiser-Urenkel betet jeden Tag, entschied sich nach einer Zeit der Distanz zur Kirche aber erst mit 17 zur Firmung


Wien (kath.net/KAP) Tiefen religiösen Glauben, der jedoch erst durch Zweifeln und Hinterfragen gefestigt worden ist, hat der Rennsportler und Kaiser-Urenkel Ferdinand Habsburg (24). Gerade als junger Mensch sollte man erkennen, worum es geht, um nicht "blindlings zu glauben", sagte er im Interview mit der Wiener Kirchenzeitung "Der Sonntag" (aktuelle Ausgabe). Für ihn selbst sei die zentrale Frage bei der Suche nach Gott gewesen: "Was soll das Ganze eigentlich? Es ist gut, so richtig ehrlich in sich reinzuhören." Heute sei das Gebet auch an Renntagen ein täglicher Fixmoment für ihn, so der Sohn von Francesca und Karl Habsburg-Lothringen, der nach Jahren in der Formel 3 und DTM im Vorjahr die Langstreckenserie European LeMans Series gewann. Prägend für sein Glaubensleben sei besonders die Teenager-Zeit gewesen, sagte Habsburg.


Die Eltern hätten ihm in dieser Zeit, in der er vier Jahre nicht in die Messe gehen wollte, viel Freiheit und Vertrauen geschenkt und seien zugleich immer mit Angeboten hilfreich gewesen. "Ich denke, meine Eltern haben selber daran geglaubt, dass ich dann auf meinem eigenen Wege zu Gott finde", so der heute 24-Jährige. So sei es dann auch gewesen - und mit 17 habe er "das Gefühl gehabt, Jesus kennenzulernen". Damals reifte seine Entscheidung, die Firmung zu empfangen, die sich damals "richtig cool angehört" habe, "weil ich gerne Jesus folgen wollte". Auch auf die Scheidung seiner Eltern kam der gebürtige Salzburger zu sprechen. Es sei dies eine "schwierige, aber gute Erfahrung" gewesen, die ihn näher zu ihnen gebracht habe. Ihm sei bewusst, dass er selbst durch die Liebe seiner Eltern entstanden sei.

"Ich existiere, lebe noch und so ist ihre Liebe für immer sichtbar. Und obwohl sie nicht mehr zusammen sind als Paar, ist diese Liebe in einer anderen Form noch da." Heute durchlebe er Momente des konstanten Gespräches mit Gott, so der Motorsportler. Er begegne ihm dann "überall auf der Straße, in jedem Gesicht, von jedem Kind", wiewohl es auch Momente gäbe, in denen Gott nicht spürbar sei. Sein Glaube wachse im Zweifeln, so die Erfahrung des Urenkels des Seligen Kaiser Karls I. von Österreich. Er selbst bete oft zur Muttergottes darum, "ohne Angst, aber voller Liebe und Zuversicht" leben zu können, wobei ihm Gebete zu ihr auch als Single beim Thema "Frau" und in der Beziehung zu seiner Mutter eine Hilfe seien. Ein Rosenkranz sei für ihn ein ständiger Begleiter. Auch unterstützten er und seine beiden Schwestern Eleonore und Gloria einander gegenseitig im Glauben und würden füreinander beten, "weil wir denken: Das ist uns wichtig."

 

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 

Foto: (c) Archivfoto Ferdinand Habsburg (c) Ferdinand Habsburg/Instagramm


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Hängematte 27. April 2022 
 

Ferdinand Habsburg gibt ein bewunderungswürdiges Glaubenszeugnis.

Er als Scheidungskind hat den inneren Frieden gewonnen. Ich kenne andere erwachsene Scheidungskinder die sich noch immer schwer tun, auch weil die Eltern einander nicht verzeihen können. Wenn er so weitermacht, wird er wieder ein würdiger Chef des Hauses Habsburg werden.
Sein seliger Urgroßvater ist für mich sowieso der kommende Schutzpatron der EU.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  6. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  7. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  8. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  9. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  10. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  11. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  12. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  13. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  14. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  15. Irrtümer über den Jakobsweg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz