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Medienriese Disney vor dem Karren der LGBT-Ideologie

7. Mai 2022 in Familie, 2 Lesermeinungen
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Die versuchte Einmischung von Disney in Floridas Kinderschutz-Gesetzgebung wurde von Gouverneur DeSantis prompt mit der Streichung von Begünstigungen beantwortet.


Florida (kath.net/mk) Das US-Medienunternehmen Walt Disney Company (kurz „Disney“) hat öffentlich Kritik an einem Gesetzesvorhaben des Bundesstaats Florida geübt, welches die Propagierung der LGBT-Ideologie in den Schulen eindämmen soll. Das berichtet LifeSiteNews. Disney hatte auf Twitter gepostet: „Unser Ziel als Firma ist es, dass es dieser Entwurf nicht durch den Gesetzgebungsprozess schafft oder das Gesetz von den Gerichten wieder aufgehoben wird. Wir stehen auf für die Rechte (…) der LGBTQ+ community in Florida und im ganzen Land.“


Als Reaktion auf diese politische Einmischung strich der Gouverneur des Bundesstaats, Ron DeSantis, dem Disney-Konzern Steuererleichterungen sowie eine Ausnahme von der Anti-Zensur-Gesetzgebung. Er werde nicht zulassen, dass eine der „Woke-Ideologie“ verschriebene Firma den Staat lenke, gab er bekannt. Der Gouverneur verurteilte auch die unkritische Nähe des Unternehmens zur chinesischen kommunistischen Partei. Diese zeigte sich etwa bei der Produktion des neuen „Mulan“-Films, der in einer chinesischen Provinz gedreht wurde, wo Uiguren vom Regime unterdrückt und in Lagern interniert werden; Disney hatte im Abspann der Regierung für die Zusammenarbeit gedankt, was auch Amnesty International kritisch aufgriff.

Eine Mahnung an Disney kam auch vom evangelischen Pastor Franklin Graham, Sohn des berühmten und im letzten Jahrhundert einflussreichen Baptistenpredigers Billy Graham: „Walt Disney hatte eine Vision für eine gesunde Familienunterhaltung. Er war der Familie verpflichtet.“ Der Pastor dankte dem Gouverneur für seinen mutigen Schritt und rief Firmen dazu auf, sich nicht von LGBT-Aktivisten vor den Karren spannen zu lassen.

 


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Lesermeinungen

 Chris2 7. Mai 2022 
 

Mit Neid blickt man auf die USA,

wo der Machtbalance zwischen rechts und links offenbar noch nicht durch die sich immer weiter radikalisierenden Linken gewonnen wurde, so wie es in Deutschland offensichtlich der Fall ist. Interessanterweise merkt man erst jetzt, wie gut die jahrzehntelange Machtbalance und gegenseitige Kontrolle Deutschland gutgetan hatte. Was es bedeutet, wenn die größte konservative Partei inghaltlich wegdämmert und dann plötzlich ganz links auftaucht und die neue Phalanx das Meinungsmonopol eisern nutzt, erleben wir ja seit 2015. Seitdem gibt es in allen wichtigen Fragen nur die erlaubte Meinung auf der einen Seite und "Hass und Hetze" auf der anderen...


3
 
 girsberg74 7. Mai 2022 
 

Geld weg, Anmaßung weg !

So einfach also geht das.

Wäre – zumindest für die glaubenstreuen Bischöfe – eine Möglichkeit, die Umtriebe von ZdK und Synodalem Weg auf das von ihren "Führern" und Mitläufern selbsbezahlte Maß zu begrenzen.


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