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Russisch-orthodoxe Kirche sauer über Papst-Kritik an Kyrill5. Mai 2022 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Papst: Der Patriarch kann sich nicht zum Ministranten Putins machen - Orthodoxe Erklärung: Papst hat den falschen Ton gewählt
Moskau (kath.net)
Die russisch-orthodoxe Kirche hat am Mittwoch auf das jüngste Papst-Interview mit "Corriera della Sera" geübt. Franziskus hatte in dem Interview zu dem Gespräch mit Kyrill gesagt: "Ich habe ihm zugehört und gesagt: 'Davon verstehe ich überhaupt nichts. Bruder, wir sind keine Staatskleriker und dürfen nicht die Sprache der Politik, sondern müssen die Sprache Jesu sprechen'. Der Patriarch kann sich nicht zum Ministranten Putins machen." In einer Erklärung meinte die russisch-orthodoxe Kirche jetzt: "Es ist bedauerlich, dass Papst Franziskus anderthalb Monate nach seinem Gespräch mit Patriarch Kyrill den falschen Ton wählte, um über den Inhalt dieses Gesprächs zu berichten." Mit solchen Äußerungen werden werde ein konstruktiver Dialog zwischen der römisch-katholischen und der russisch-orthodoxen Kirche kaum zustande kommen. 
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Lesermeinungen| | Cejazar 6. Mai 2022 | | | | @monteoliveto Das Problem ist halt nur, dass der politische Staat der Vatikanstadt in etwa so bedeutend ist wie die Republik Nauru oder Tuvalu - auch wenn Franziskus mit seiner Aussage den Nagel auf dem Kopf getroffen hat.
Darüber hinaus hat er sich hier an den Patriarchen von Moskau und ganz Russland gewandt, so dass er hier m. E. als Kirchenführer gesprochen hat.
Wie hatte der Papst in den selben Interview so schön gesagt: „Bruder, wir sind keine Staatskleriker, wir können nicht die Sprache der Politik benutzen, sondern die von Jesus“ |  0
| | | | | monteoliveto 5. Mai 2022 | |  | Zu Cejazar Sorry, zum Unterschied zum Patriarch Kyrill, ist Papst Franziskus auch Staatsoberhaupt,
darum kann und soll er sich politisch äussern. |  3
| | | | | Cejazar 5. Mai 2022 | | | | Gebissene Hunde bellen laut Die Aussage von Papst Franziskus vom Ministrantenwar so ziemlich das pointierteste, was ich zu Patriarch Kyrill gelesen hab. Chapeau!
Wenn der Patriarch von Moskau und ganz Russland politisch aktiv sein möchte, bleibt ihm wie alle Kirchenführer nur die Rolle des Kellners (Das sollte sich auch Papst Franziskus bewusst sein, wenn er sich zu politischen Themen äußert).
Wer als Kirchenfürst in der Politik der große Mann sein möchte, läuft halt Gefahr, sich lächerlich zu machen. Das war seit langen Zeiten und bei allen Konfessionen so. |  1
| | | | | Monika32 5. Mai 2022 | | | | Manche Päpste hatten bessere Berater Da scheint "der Wurm drin" zu sein. Fast schon ein "Religionskrieg" diese aktuelle Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine?
Hätten mal bloß die Deutschen vor 20 Jahren die Finger weg gelassen. Dort gab es und gibt es nichts an Ressourcen zu holen, die man nicht wie anderswo bezahlen müsste. Jetzt soll es der Papst wieder "richten". |  0
| | | | | Paddel 5. Mai 2022 | |  | @AndreaP "Das traue ich ihm nicht zu" Ihm vielleicht nicht, aber dem hl. Geist doch wohl schon, oder?
Gott beweist mit Vorliebe seine Stärke in der menschlichen Schwäche... |  3
| | | | | Karlmaria 5. Mai 2022 | |  | Da gibt es offensichtlich extreme Empfindlichkeiten Der Patriarch lebt ja wie die meisten Menschen auch in seiner Blase und hat nur die Weltsicht die in seiner Blase üblich ist. Das macht so ein Gespräch extrem schwierig. Dass sich Menschen von der westlichen Zuständen bedroht fühlen können lese ich in Kathnet fast jeden Tag. Natürlich wird deshalb kein Krieg angefangen. Und der Krieg mit Worten. Das gefällt Gott auch nicht immer. Ich sehe immer deutlicher dass Recht zu haben eine große Falle sein kann. Auch wenn man wirklich recht hat ist das eine Falle. Denn dass sie moralisch im Recht sind macht es der Ukraine sehr schwer einem Waffenstillstand zuzustimmen. Ein Waffenstillstand ist immer ein Kompromiss. Und wieso sollte die Ukraine einem wenig günstigen Kompromiss zustimmen wo sie doch im Recht sind und die ganze Welt sie unterstützt. Studiert die Bergpredigt. Es geht nicht nur ums Recht haben. Es geht darum an die Auswirkungen für alle Menschen in ihrer Gesamtheit zu denken. Gott und den Nächsten zu lieben! |  3
| | | | | AndreaP 5. Mai 2022 | |  | Ich bekomme Bauchschmerzen bei dem Gedanken daran, dass Papst Franziskus direkt mit Putin verhandeln will ...
Bei allem Respekt, aber das traue ich ihm nicht zu. |  1
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