Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  2. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  3. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  4. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  5. Schisma auf leisen Sohlen
  6. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  7. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  8. Verheiratete Frauen sind (zunehmend) die glücklichsten von allen
  9. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  10. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  11. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  12. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  13. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  14. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  15. 'Nicht mehr zeitgemäß': Katholischer Kindergarten aus Österreicht streicht Muttertagsgedichte

Friedensappell für Ukraine von Kardinal Woelki und Weihbischof Hrutsa aus Lwiw

16. Dezember 2025 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Menschen in der Ukraine warten auf Frieden und Sicherheitsgarantien


Köln (kath.net/pek) Eindringlich unterstützen der ukrainische Weihbischof Volodymyr Hrutsa CSsR (Lwiw/Lemberg) und Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki die aktuellen Friedensbemühungen für die Ukraine. Seit einem Solidaritätsbesuch von Kardinal Woelki in der Ukraine 2024 verbindet die beiden Bischöfe eine freundschaftliche Beziehung.

Weihbischof Hrutsa besuchte heute zeitgleich mit den Berliner Ukraine-Verhandlungen den Kölner Erzbischof. Im Anschluss an das Treffen betonte Kardinal Woelki: „Wir stehen solidarisch an der Seite der Menschen in der Ukraine – ohne Wenn und Aber. Die aktuellen Verhandlungen in Berlin begleiten wir mit unserem Gebet, damit Weihnachten auch heute Realität werden kann: Friede den Menschen hier auf Erden und Frieden all den Menschen, die guten Willens sind. Gemeinsam appellieren wir an alle Verantwortlichen, dass sie diesen guten Willen aufbringen, damit die Menschen in der Ukraine und überall auf der Welt, wo der Friede bedroht ist, wieder in Sicherheit und Frieden leben können.“


Weihbischof Hrutsa ergänzte mit Blick auf die Verhandlungen in Berlin: „Jede Friedensbemühung ist gut. Wir schätzen jedes Gespräch, weil die Menschen auf das Ende des Krieges warten. Aber sie erwarten andererseits Garantien der Sicherheit, damit sie in Frieden und Ruhe leben können.“

Ukraine-Gespräche in Berlin
In Berlin finden derzeit intensive Verhandlungen über ein mögliches Ende des Krieges in der Ukraine statt. Sie dienen vor allem dazu, über einen Waffenstillstand und einen umfassenden Friedensplan zu beraten. Daran beteiligt sind Vertreter der Ukraine, der USA und europäische Partner.

Solidaritätsreise von Kardinal Woelki
Im August 2024 reiste der Kardinal Woelki zu einem Solidaritätsbesuch in die Ukraine. In Lwiw zeigte ihm Weihbischof Hrutsa damals mehrere seelsorgliche und psychotherapeutische Projekte der griechisch-katholischen Kirche, die u.a. mit Hilfe aus dem Erzbistum Köln finanziert werden. Bei einem Trauergottesdienst für drei ukrainische Soldaten in Lwiw betonte Kardinal Woelki in einer spontanen Ansprache am 17. August 2024: „Nun bin ich ganz konkret mit diesem mörderischen und völkerrechtswidrigen Krieg gegenüber ihrem Land konfrontiert“. Weihbischof Hrutsa erklärte bei einem gemeinsamen Friedhofsbesuch: „Ein Tag ohne Beerdigung ist ein Festtag für uns“.

Verlässliche Unterstützung für die Ukraine durch das Erzbistum Köln
Die Unterstützung für die Menschen in der Ukraine bleibt stark: Seit 1996 hat das Erzbistum Köln über den Bereich Weltkirche & Dialog im Land über 500 Projekte mit knapp 23 Millionen Euro gefördert. Seit dem Beginn des Krieges im Jahr 2022 hat das Erzbistum Köln vier Sonderfonds mit je 500.000 Euro aufgelegt, um auf die akute Notlage schnell reagieren zu können. Daraus wurden (Stand Ende März 2025) bislang 58 Projekte mit über 1,4 Millionen Euro unterstützt: 55 Projekte in der Ukraine, drei Projekte in den Nachbarländern Rumänien und Slowakei.

Foto: Kardinal Woelki und Weihbischof Hrutsa (c) Erzbistum Köln/Kravchychyn 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Woelki

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  3. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  4. Der Optimismus des hl. Franz von Sales
  5. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  6. Kirchenrechtler: Papst hat Woelki-Rücktritt offenbar nicht angenommen
  7. Razzia im Erzbistum Köln!

Ukraine

  1. Nuntius in Kiew ermutigt zur Unterstützung der Ukrainer
  2. Ukraine: Sophienkathedrale als Leuchtturm der Hoffnung
  3. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
  4. Ukrainische Katholiken erhalten katholische Kirche für 50 Jahre zurück
  5. Die menschenverachtenden Angriffe auf die Ukraine durch Russland gehen täglich weiter!
  6. Papst Leo XIV. plant Ukraine-Besuch!
  7. Bei Treffen mit Leo: Selenskyj lädt Papst in die Ukraine ein






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Schisma auf leisen Sohlen
  4. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  5. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  6. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  7. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  8. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  9. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  10. Kennen Sie schon das Martinshorn-Gebet?
  11. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  12. Kardinal Müller: Geld war bei Papstwahl nicht entscheidend
  13. Der blinde Fleck: Wieviel Epstein steckt in uns?
  14. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  15. Erste Enzyklika von Papst Leo XIV. wird Mitte Mai erwartet

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz