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Elon Musk zur Demographie: ‚Wir haben bestimmt nicht zu viele Menschen’

18. Juni 2022 in Chronik, 3 Lesermeinungen
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Musk hat wiederholt davor gewarnt, dass ein Bevölkerungsrückgang eine Zivilisationskrise auslösen könnte.


Austin (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Elon Musk, Gründer und Geschäftsführer von Tesla und derzeit der reichste Mann der Welt, ist davon überzeugt, dass die Erde nicht überbevölkert ist, sondern ein Vielfaches der derzeitigen Bevölkerung tragen könne, ohne dass das Ökosystem überlastet werde.

Musk hat bereits früher davor gewarnt, dass ein Bevölkerungsrückgang zu einer Zivilisationskrise führen könnte. „Wir haben bestimmt nicht zu viele Menschen“, schrieb er jetzt  wörtlich auf Twitter. Musk antwortete damit auf eine Twitternachricht der Journalistin Emel Akan, die einen Artikel von Epoch Times geteilt hatte. Dieser Artikel zitierte zwei demographische Studien, die vor einem Bevölkerungskollaps warnen.


Der Artikel zitiert eine Studie der Gates-Stiftung, die im Magazin Lancet veröffentlicht wurde. Diese Studie prognostiziert, dass die Weltbevölkerung bis 2064 auf 9,7 Milliarden Menschen anwachsen, ab dann aber zurückgehen wird. Die Wissenschaftler prognostizieren für die Zeit des Bevölkerungsrückgangs eine Stagnation des Lebensstandards und des Wissens. Der Trend zu geringerer Kinderzahl werde durch die Ausbildung von Frauen und Zugang zu Verhütungsmitteln beschleunigt, heißt es in der Studie.

 


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Lesermeinungen

 Chris2 20. Juni 2022 
 

@girsberg74

Man muss heute für jeden einzelnen dieser fast nur noch homöopatisch vorkommenden Persönlichkeiten danken, die es noch wagen, selbständig zu denken und diese Gedanken auch öffentlich auszusprechen. Elon Musk gehört zu ihnen, auch, wenn wir viele andere seiner Positionen nicht teilen würden.


1
 
 Chris2 18. Juni 2022 
 

"Zu fällen einen schönen Baum

brauchts eine halbe Stunde kaum.
Zu wachsen, bis man ihn bewundert,
brauchts - Mensch bedenk es -
ein Jahrhundert".
Demographic engineering (ich nenne das mal so) hat schon in China nicht funktioniert, denn so wie in Indien wurden vor allem Mädchen abgetrieben, was vielerlei negative Effekte hat.
Was es bedeutet, dass ausgerechnet die einst hochzivilisierten (und jetzt meist hoffnungslos selbstzerstörerisch-dekadenten) westlichen Staaten kaum noch Kinder haben, wird das Weltgefüge aus den Angeln heben. Die offiziell 2 Millionen meist jungen Männer, die Deutschland 2015ff aufgenommen hatte, entsprechen dem Bevölkerungswachstum Afrikas in nur 2 Wochen. Aber wenn "wir" Deutschen schon mal auf die Schnelle zu den Guten gehören und die Welt retten können (bzw. vor allem vitale junge Männer), während China zeitgleich die Ressourcen der Dritten Welt an sich bindet und aufkauft...


2
 
 girsberg74 18. Juni 2022 
 

Eine Stellungnahme von unerwarteter Seite, die zu denken geben sollte.

Natürlich kann die Erde nicht beliebig viele Menschen tragen, doch so, wie es jetzt in Deutschland läuft, geht es auch nicht weiter.

Die jetzige Regierung tut alles, um Abtreibungen glatter zu machen, gleichzeitig allen noch mehr Wohlstand – und vor allem sichere Pflege im Alter! zu versprechen – zu versprechen! Dabei lesen wir jeden Tag an vielen Stellen dass Fachkräfte – eigentlich junge Leute – gesucht werden, die unseren Staat und unsere Gesellschaft weitertragen.

Das demographische Problem ist die Bevölkerungspyramide, die Kopf steht. Vielleicht eine Anregung an Ältere, junge Familien in ihrer Umgebung zu mehr Kindern zu ermutigen und diese dazu auch finanziell zu unterstützen.


3
 

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