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St. Galler Altbischof Ivo Fürer ist gestorben

15. Juli 2022 in Schweiz, 2 Lesermeinungen
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SBK: "2002 hatte er nach einem Missbrauchsfall im Bistum St. Gallen das Fachgremium gegen sexuelle Übergriffe in der Seelsorge gegründet, vermutlich als Pioniertat in einer Zeit, als diese Thematik noch zu sehr unter dem Deckel gehalten wurde."


St. Gallen (kath.net/SBK) Mgr. Dr. Ivo Fürer, em. Bischof von St.Gallen, ist gestorben. Das vermeldete die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) in einer Presseaussendung.

Ein Aktivmitglied der Kirchengeschichte

Mgr. Dr. Ivo Fürer, em. Bischof von St.Gallen, ist am Dienstagnachmittag den 12. Juli in seinem 93. Lebensjahr nach längerer Parkinsonkrankheit verstorben. Ivo Fürer war 1995 bis 2006 Bischof des Bistums St. Gallen. Seine Verdienste gehen aber weit darüber hinaus. Die Auferstehungsfeier ist am kommenden Montag, 10 Uhr, in der Kathedrale St.Gallen.

Der offenherzige Geist von Bischof Ivo Fürer liess er auch in die Kirche einfliessen. Es war ihm eine Herzensangelegenheit, Kirche mit den Menschen zu gestalten. «Dem Volk Gottes dienen» lautete der bischöfliche Wahlspruch von Ivo Fürer. Und er lebte auch danach. Stets näherte sich Ivo Fürer den Menschen mit grosser Achtsamkeit. Er zollte allen seinen Respekt, innenkirchlich, überkonfessionell, interreligiös. Ivo Fürer war Visionär, Diplomat, Vordenker und ein mutiger Kirchenmann.
2002 hatte er nach einem Missbrauchsfall im Bistum St. Gallen das Fachgremium gegen sexuelle Übergriffe in der Seelsorge gegründet, vermutlich als Pioniertat in einer Zeit, als diese Thematik noch zu sehr unter dem Deckel gehalten wurde.


Bischof Ivo hat vorab als Bischofsvikar in seiner Diözese, dann als Generalsekretär des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE, mit Sitz in St. Gallen) ein halbes Jahrhundert kirchlicher Entwicklungen nicht nur erlebt, sondern mitgestaltet. Für sein unermüdliches Engagement zur praktischen Umsetzung der Anliegen des Zweiten Vatikanischen Konzils auf diözesaner, schweizerischer und europäischer Ebene wird ihm 2005 die Ehrendoktorwürde der Theologischen Fakultät Fribourg verliehen, zudem ist er Ehrensenator der Universität St. Gallen.

Innerhalb der Schweizer Bischofskonferenz war Bischof Ivo unter anderem für die Diakonie und für die kanonischen Fragen zuständig. Er war oft in Spurgruppen tätig, wo es beim Erarbeiten von Dokumenten um feinfühlige kirchenrechtliche Definitionen ging.

Seine wichtigsten Stationen

1954               Priesterweihe in der Kathedrale St.Gallen
1954 – 1958    Studium Kanonischen Rechts an der Päpstlichen Universität Gregoriana, Rom
1958 – 1963    Vikar in Herisau
1963 – 1967    Vikar in Altstätten
1967               Bischöflicher Sekretär
1969               Bischofsvikar in St. Gallen
1977– 1995    Generalsekretär CCEE, Rat der Europäischen Bischofskonferenzen, St. Gallen
1991               Wahl zum Domdekan
1995 – 2006   Bischof des Bistums St. Gallen
2005               Ehrendoktorwürde der Theologischen Fakultät Fribourg

Auferstehungsgottesdienst

Der Trauer- und Auferstehungsgottesdienst findet am Montag, 18. Juli, um 10 Uhr in der Kathedrale St. Gallen statt. Von 9.30 bis 9.45 Uhr läutet in allen Kirchen des Bistums die tiefste Glocke – verbunden mit der Einladung zum Gebet für Bischof Ivo. Für alle, die persönlich von Bischof Ivo Abschied nehmen möchten, wird er am Freitag, 15. Juli, von 9 bis 18 Uhr im Chor der Kathedrale aufgebahrt. Die Trauerfeier vom 18. Juli kann auch per Livestream mitverfolgt werden unter: https://www.bistumsg-live.ch

Archivfoto Bischof Fürer (c) SBK


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Lesermeinungen

 Smaragdos 15. Juli 2022 
 

Als Gastgeber der St Gallen-Mafia ist Bischof Ivo somit mitschuldig an der Wahl von Kardinal Bergoglio zum Papst, der nicht müde wird, die Kirche von innen zu zersetzen, im Geist der Freimaurerei. Der Herr sei ihm gnädig!


1
 
 markus60 15. Juli 2022 
 

Weltendiener

Er diente dem Volk und nicht Gott. Genau im Sinne der Freimaurerei.

Aber, es gab Leute, die für ihn gezahlt und gelitten haben, siehe Myrtha-Maria Grub, Bistum St.Gallen.

Ruhen Sie in Frieden.


2
 

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