Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  3. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  4. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  5. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  6. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  9. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  10. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  11. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  12. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  13. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  14. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  15. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“

Luxemburgs Forderungen an die Universalkirche, oder: der deutsche Sonderweg färbt ab

3. August 2022 in Weltkirche, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der diözesane Abschnitt der Weltsynode brachte in dem kleinen Land ein zeitgeistdurchtränktes Ergebnispapier hervor, nicht ganz überraschend angesichts der Positionen des örtlichen Erzbischofs.


Luxemburg (kath.net/mk) Die Kirche solle offen für die gleichgeschlechtliche Ehe sein: zu diesem und anderen bizarren Ergebnissen kam der diözesane Abschnitt der Weltsynode über Synodalität in Luxemburg, wie LifeSiteNews berichtet. In dem kleinen europäischen Land wurde vom Erzbistum eine Umfrage unter den Katholiken durchgeführt, an der aber nur rund ein Prozent (!) tatsächlich teilnahmen. Die nun veröffentlichten Ergebnisse dürften trotz dieses unsicheren Stimmungsbildes  zur Grundlage des Treffens in Rom nächstes Jahr im Oktober werden. Der Endbericht zeigt mehrfach einen Regenbogen, offenbar eine Anspielung auf das Symbol der LGBT-Bewegung. Unter „Kommunion“ wird unter anderem eine Hauskirche gewünscht, in der – nach Gebet und Schriftlesung – der jeweils Älteste die Wandlungsworte (!) spreche.


Im Unterabschnitt „Gesamtkirche“ werden Forderungen an diese wie die Offenheit gegenüber der „Ehe für alle“ und ein Ende des Pflicht-Zölibats angeführt. Weitere Wünsche, die auch vom deutschen Synodalen Weg sattsam bekannt sind, betreffen das Predigtrecht von (männlichen und weiblichen) Laien sowie ein Überdenken starrer Dogmen. Nicht überraschend sind diese Ergebnisse angesichts der Positionen des luxemburgischen Erzbischofs Jean-Claude Hollerich, der in der Vergangenheit seinen „großen Respekt“ für das deutsche Experiment ausgedrückt und die Lehre der Kirche über Homosexualität als falsch und unzeitgemäß bezeichnet hat. Hollerich wird beim römischen Treffen als dessen vom Papst ernannter General-Relator eine bedeutende Rolle spielen, weil er als solcher maßgeblichen Einfluss auf die diskutierten und letztlich beschlossenen Inhalte haben wird.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  2. Wallner: „Richten sich kirchliche Stellen bei uns nicht klammheimlich als Palliativstationen ein?“
  3. Wortwahl dieses Berichts ist entmenschlichend und aggressiv!
  4. "Non abbiate paura - Habt keine Angst!"
  5. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  6. „Kirchliche Persilscheine für Rot-Grün-Rot“
  7. ‚Mission ist kein Gegensatz zu nachhaltiger Hilfe‘
  8. Polens Parlament stimmt für erweiterte legale Abtreibungen
  9. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  10. Die Ehe: Lebens- und Liebesgemeinschaft - Die Familie: Grundlage der Gesellschaft
  11. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  12. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  13. Spanischer Nationaltrainer legt WM-Pokal der berühmten Marienstatue in Saragossa zu Füßen
  14. Der Rosenkranz als Schule der Christusbetrachtung
  15. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz