Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  5. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  6. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  7. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  8. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  9. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  10. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  11. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  12. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  13. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  14. Viel Lärm um nichts?
  15. Papst betont in Algier Gemeinsamkeit von Christen und Muslimen

Kardinal Cupich ODER wie man 500 Gläubige vertreibt

3. August 2022 in Weltkirche, 24 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ohne Vorankündigung lässt der Erzbischof von Chigago ein katholisches Institut, welches die "Alte Messe" feiert schließen und setzt 500 Gläubige auf die Straße. Mit LGBT-Events in seinen Pfarren hat Cupich aber kein Problem


Chicago (kath.net)

Blase Joseph Kardinal Cupich, der umstrittene Erzbischof von Chicago, hat ernst gemacht. Seit Anfang August darf in seinem Bistum das bekannte Institut "Christus König und Hoherpriester" in seinem Erzbistum nicht mehr tätig sein und dort in einer großen Pfarre im Süden von Chigago keine "Alte Messe" mehr feieren. Der Kardinal verlangte von den Priestern des Institutes, ein Dokument zu unterschreiben, in dem festgestellt wurde, dass der Neue Ritus der einzige wahre Ausdruck des Römischen Messritus sei. Die Priester hätten darüber hinaus Kardinal Cupich um Erlaubnis bitten müssen, die Messe im Alten Ritus zu feiern. Diese Erlaubnis könne für zwei Jahre erteilt, aber jederzeit widerrufen werden. Die Mitglieder des Institutes konnten laut eigenen Angaben aber dieses Dokument nicht unterzeichnen, weil es gegen ihr Charisma sei.


Seit 1. August stehen in Chicago jetzt 500 Gläubige, die normalerweise an einem Sonntag die Messen besuchen, sprichwörtlich auf der Straße. Nach der letzten Messe Ende Juli gab es eine Eucharistische Prozession, viele Gläubige hatten Tränen in den Augen. Nicht einmal Beichte dürfen die Priester ab sofort mehr hören. Besonders bizarr: Mit umstrittenen LGBT-Veranstaltungen in den Kirchen von Chigago hat Cupich weiterhin kein Problem. Diese dürfen nach wie vor in seinen Kirchen stattfinden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  3. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  4. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  5. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  6. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  7. "Derselbe Polarstern"
  8. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  9. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  10. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  11. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  12. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  13. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  14. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  15. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz