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'Aussetzen der Kirchenbeiträge wäre ein Zeichen aktiver christlicher Nächstenliebe'

15. August 2022 in Österreich, 12 Lesermeinungen
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In Österreich hat am Sonntag der FPÖ-Bundesparteiobmann Kickl an die Kirchen appelliert, den Kirchenbeitrag für 2022 auszusetzen. Anlass ist die hohe Inflation


Wien (kath.net)

"Deshalb appelliere ich an Christoph Kardinal Schönborn, die Zahlungen der Kirchenbeiträge für unbestimmte Zeit aussetzen zu lassen. Gerade als Kirchenoberhaupt sollte er ja wohl wissen, wie Armut und Existenzängste auf die Menschen wirken können - und bei vielen von ihnen zählt jeder Cent, den sie zur Verfügung haben oder eben nicht." Der österreichische FPÖ-Bundesparteiobmann Herbert Kickl hat am Sonntag in einer Aussendung gefordert, dass die Kirchen in Österreich 2022 angesichts einer horrende Inflation und extremen Teuerungswelle auf den Kirchenbeitrag verzichten sollten. "Ein solcher Akt der christlichen Nächstenliebe wäre ein Zeichen für ein stärkeres Miteinander und eine kleine Hilfe in großer Not. Auch das Aussetzen von gerichtlichen Forderungen würde so manche Not etwas lindern.", so Kickl in einer Aussendung. Wer es sich leisten könne, werde seinen Beitrag ohnehin weiter entrichten. "Die Kirchenbeiträge und gerichtliche Forderungen auszusetzen, das wäre tätige Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe – und zwar direkt und unmittelbar gegenüber den Christen in Österreich.  Es wäre auch einmal ein Schritt fernab jeglicher politischen Stimmungsmache, wie Dom-Impfaktionen zugunsten milliardenschwerer Pharmakonzerne“, meint Kickl Richtung Schönborn.


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Lesermeinungen

 modernchrist 28. August 2022 
 

modernchrist

in Deutschland wäre dringend die freiwillige Halbierung des Kirchensteuersatzes angesagt: So könnte man vielleicht die erste Austrittsspitze bei den Jungverdienern ein wenig stoppen! Sie stehen im Aufbau von Familie, Wohnung, Rückzahlung von Bafög usw. Sie gehören dringend entlastet. Die Kirche hätte dann immer noch genügend Geld, denn die Kirchensteuer ist nur ein Teil der jährlichen Einnahmen. Die Jungen aber würden mit ihrem langen Leben und mit ihren Kindern im Sorgebereich der Kirche bleiben! Das ist doch für das Seelenheil und das Lebensglück dieser Jungen überaus wichtig!
Es scheint mir irgendwie pervers, sich auszuruhen auf der Tatsache, dass die Austritte die Kirche geldlich nicht jucken, ja die Einnahmen noch steigen, weil immer noch mehr Frauen arbeiten gehen müssen und damit Kirchensteuer zahlen!


0
 
 winthir 17. August 2022 

Es gibt mehrere Unterschiede zwischen Kirchensteuer und Kirchenbeitrag.

z. B. in der Entstehung, und in der Geschichte (wer mehr wissen will, möge sich gern im Internet erkundigen). ich mache das hier nicht, weil: das kann selbst ich nicht ;-) in tausend Zeichen abhandeln.

Der derzeitig praktische Unterschied ist:

in D zieht das der Staat für die Kirche ein. Wenn Du hier nicht zahlst, wirst Du vom Staat geklagt.

In A muß das die Kirche selber machen: Wenn Du dort nicht zahlst, wirst Du von der Kirche geklagt. (was natürlich nicht gut ankommt ...)

sorry. Kürzer ging's nicht :-)

lg,
winthir.


1
 
 SCHLEGL 16. August 2022 
 

@lakota 2. Versuch

Natürlich können Sie etwas zu österreichischen Themen beitragen, es muss aber klar sein, dass in Österreich der zuständige Pfarrer, oder ein Priester, der die betreffende Person kennt, erfolgreich intervenieren kann, wenn es triftige Gründe gibt, die eine Herabsetzung, oder sogar Aussetzung des Kirchenbeitrags gerechtfertigt erscheinen lassen.
Darin habe ich einfach Erfahrung, weil ich schon oft für Personen in schwierigen Situationen interveniert habe.Deshalb appelliere ich an alle, die finanzielle Probleme haben, das Gespräch mit dem Ortspfarrer, oder einen anderen Priester des Vertrauens, zu suchen.


1
 
 Richelius 16. August 2022 
 

@ Gandalf

Es ist ein rechtlicher Unterschied. Außerdem sind die Österreicher kulanter, wenn ich‘s mit den Berichten aus Deutschland vergleiche.
Der größte Unterschied: Die deutschen Bistümer könnten ohne Kirchensteuer die Seelsorge lange alleine durch die staatlichen Zahlungen am Laufen halten. In Österreich würde die Seelsorge dann nur mehr im Einzugsbereich reicher Klöster funktionieren.
Die österreichischen Bischöfe sind mutlos, aber keineswegs so häretisch wie viele deutsche; sonst hätten wir den synodalen Weg auch schon am Hals…


2
 
 Gandalf 16. August 2022 

Kein Unterschied zwischen Kirchensteuer und Kirchenbeitrag..

das ist reine Semantik, im Endeffekt haben die Kirchen in Deutschland bzw. Österreich vor allem Interesse am Geld UND je mehr Geld, desto weniger Glaube... leider...


3
 
 lakota 16. August 2022 
 

@Schlegl

Genau! @fenstergucker sprach vom Bistum Limburg, das in Deutschland liegt.
Darauf habe ich mich bezogen, denn für Deutschland wäre das Aussetzen der Kirchen"steuer" eine gute Idee - aber eher geben unsere Bischöfe lebenslange Dispens von der Sonntagspflicht.

Darf man zu österreichischen Themen nichts mehr beitragen, wenn man "aus Deutschland schreibt"?


3
 
 SCHLEGL 16. August 2022 
 

@lakota

Bitte genauer lesen! In Österreich gibt es KEINE Kirchensteuer, sondern einen Kirchenbeitrag, der durchaus aus wichtigen Gründen verhandelbar ist.
Richelius (Danke!) hat das genau erklärt.Ebenso habe ich die Möglichkeiten, die man in Österreich beschreiten kann, dargelegt.
Der "Fenstergucker" hat wenig Ahnung vom österreichischen System, er schreibt offensichtlich aus Deutschland!


1
 
 lakota 16. August 2022 
 

@fenstergucker

Die Idee finde ich gut.
Von der Sonntagspflicht sind wir seit Beginn von Corona dispensiert (wahrscheinlich wird diese Dispens nie mehr zurückgenommen :-(

Eine Dispens von der Kirchensteuer wäre doch gut, nachdem wir bei Gas und Strom hohe zusätzliche Zahlungen werden leisten müssen.
Aber wie Sie sagen: Beim Geld hört die christliche Nächstenliebe auf.


3
 
 SCHLEGL 16. August 2022 
 

Ablenkungsmanöver?

Ich habe den Eindruck Herr Kickl von der FPÖ möchte nur von seinen eigenen Problemen ablenken. Einer seiner engsten Vertrauten ist aus der Partei ausgetreten und hat einen Selbstmordversuch gemacht.
Man könnte zum Beispiel Herrn Kickl die Kosten der Exekutive, beziehungsweise der Gemeinde Wien, für die meist von ihm angezettelten Anti-Corona-Demonstrationen auf der Ringstraße in Rechnung stellen. Ebenso der FPÖ die Kosten des Personenschutzes für den Diktator Putin, den die ehemalige, von der FPÖ nominierte Außenministerin, zu ihrer seltsamen Hochzeit eingeladen hat. Da käme eine ordentliche Summe zu Stande.
Wer Probleme mit der Höhe des Kirchenbeitrag hat, soll umgehend mit seinem Pfarrer reden, der dann in der Zentrale eine Herabsetzung durchsetzen kann. Ich weiß wovon ich rede, weil ich das schon ziemlich oft für Menschen in finanziellen Engpässen erfolgreich gemacht habe.
@Richelius u. @Philosophus haben wieder einmal recht!


1
 
 Richelius 16. August 2022 
 

@ fenstergucker

In Österreich ist die Lage anders als in Deutschland. Joseph II. hat den Diözesen den Großteil der Aktiva weggenommen. Hitler hat dann die staatlichen Entschädigungen dafür gestrichen. Wenn jetzt der Kirchenbeitrag wegfällt, dann sind die Diözesen bankrott. Und das liegt in Österreich viel weniger an einem übergroßen Apparat. So viele Oberlaien werden hier nicht durchgefüttert.


1
 
 Philosophus 15. August 2022 
 

Kardinal Schönborn

ist der Erzbischof von Wien und daher nur für seine Diözese selbst zuständig, abgesehen von gewissen, sehr beschränkten Befugnissen in der Kirchenprovinz.
Er ist aber sicher nicht das Kirchenoberhaupt von Österreich und könnte beispielsweise über den Kirchenbeitrag in anderen Diözesen nichts verfügen.


2
 
 fenstergucker 15. August 2022 
 

Kirchenbeitrag

Beim Geld hört die christliche Nächstenliebe dieser Herren auf. In unserem Bistum Limburg gibt es schon kein Geld mehr für eine Pfarrsekretärin vor Ort, sicher 400 € Basis, dafür gibt es seitenweise hoch dotierte Stellenanzeigen für das Ordinariat.
? ? ?


3
 

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