Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Frieren für die "deutsch-grüne Energiewende" im Bistum Mainz
  2. Kardinal Koch an Bätzing: Ich kann aber meine grundsätzliche Aussage nicht zurücknehmen!
  3. Wird Bätzing zur Petze?
  4. Möchte Herr Bätzing die Schweizer Gardisten gegen Giorgia Meloni ausrücken lassen?
  5. Katholikenprotest zu Beginn der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz
  6. Deutschland: Nuntius äußert erneut Bedenken zum "Synodalen Weg"
  7. Bischof Fürst für neues Konzil und gegen Diskriminierung ‚queerer Personen’
  8. Diözese Amsterdam: 60 Prozent der Kirchen müssen in den nächsten fünf Jahren geschlossen werden
  9. Papst: wir erleben den dritten Weltkrieg
  10. Die Kirche steht auf dem Kopf. Ein Überblick.
  11. Die deutsch-queere Kirche schreitet voran, auch im Bistum Mainz
  12. "Es erschreckt mich, dass dies – wieder – in Deutschland geschieht"
  13. Hat Putin "Fridays for Future" usw. mit Millionen unterstützt?
  14. Wenn ein Belasteter am Amt kleben bleibt, hat sich eine glaubwürdige Aufarbeitung erledigt!
  15. Deutsches Gericht möchte Informationen vom emeritierten Papst Benedikt XVI.

Wie die tägliche heilige Messe eine katholische Schule verwandelte

1. September 2022 in Jugend, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die von Pfarrer Schomaker an einer Schule in Kentucky initiierte Maßnahme wird auch von Direktion und Schulamt mitgetragen und bringt besonders den Schülern aus zerbrochenen Familien geistliche Nahrung sowie reiche Frucht auch außerhalb der Schule.


Covington/Kentucky (kath.net/mk) Eine katholische Schule in Covington/US-Bundesstaat Kentucky sieht die tägliche heilige Messe für ihre Schüler als eine große Bereicherung. Das berichtet  „National Catholic Register“. Der örtliche Pfarrer, Daniel Schomaker, ging sofort nach Übernahme seiner Pfarrei zur Direktorin der katholischen Schule, Kathy Nienaber, und bat darum, dass die Schüler jeden Tag die Messe besuchen. So wurde die 8-Uhr-Messe, gefolgt von einem Frühstück, dem Stundenplan hinzugefügt.

Die Maßnahme wurde auch von der Direktorin gut angenommen, weil die Schule ein schwieriges Einzugsgebiet hat: Viel Armut und Gesetzlosigkeit in der Nachbarschaft, zahlreiche Schüler kommen aus durch Scheidung, Sucht oder Haft zerbrochenen Familien. Nienaber sah daher die Notwendigkeit einer stillen Zeit zur Reflexion für ihre Schützlinge. Für „heimatlose“ oder traumatisierte Kinder bedeutet die Schule schon lange ein Zufluchtsort. Zwar arbeiten das Personal und externe Helfer zusammen, um die primären Bedürfnisse auch solcher Schüler nach Essen und Bildung zu erfüllen. Doch erst durch die regelmäßige Messe erfahren sie auch geistliche Ermutigung.

Die Teilnahme am heiligen Mysterium beruhigt nicht nur die Seele, sondern erinnert jedes Kind an die tiefe Liebe des Guten Hirten zu jedem seiner Schafe, die sich im Idealfall in den Lehrpersonen widerspiegelt. Schomaker bemüht sich, in seinen Predigten die seelischen Bedürfnisse der Schüler zu berücksichtigen, vor allem durch einen Fokus auf Gottes treue Liebe und die Konsequenzen von guten und schlechten Entscheidungen. Diese Hirtensorge um die Kinder hat reiche Frucht getragen: Die Kinder würden durch die Messe beten und Gottes Gegenwart in allen Schulfächern erkennen lernen, erzählt der Pfarrer. Einige nicht katholische (von denen es an der Schule rund 40 % gibt) hätten sogar schon um die Taufe gefragt.

Die Kinder gehen zumindest zweimal im Jahr zur Beichte, Nichtkatholiken werden ermutigt, sich mit Schomaker darüber auszutauschen, was auf ihren Herzen laste. Und auch außerhalb der Schule werden die guten Früchte sichtbar: Ein Junge, der seinem Vater durch die Messe inspiriert immer wieder Fragen zum Glauben stellte, bewirkte damit letztlich dessen Konversion zur katholischen Kirche. Die Schule selbst errang den zweiten von 30 Plätzen bei einer Bewertung aller diözesanen Schulen bezogen auf das Glaubenswissen der Schüler. Kendra McGuire vom diözesanen Schulamt steht hinter den geistlichen Initiativen von Pfarrer Schomaker und betont, dass die zentrale Aufgabe katholischer Schulen die Weitergabe des Glaubens sei.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 laPlatiste 1. September 2022 
 

@Ilse Mueller

Sehr richtig, leider zieht sich die Kirche immer mehr aus der Missionsarbeit zurück.


4
 
 Ilse Müller 1. September 2022 
 

Die tägliche Heilige Messe sollte auch an staatlichen Schulen in das Pflichtprogramm aufgenommen werden. Möglicherweise führt das ja zu der einen oder anderen Bekehrung.


6
 
 athanasius1957 1. September 2022 
 

Hl. Jean Vianey, der Pfarrer von Ars

meinte schon vor 150 Jahren:
"Lass eine Pfarrei zwanzig Jahre ohne Priester und sie beten die Steine an."


5
 
 ThomasR 1. September 2022 
 

das Fehlen der Heiligen Messe insbesondere auf dem Lande

tötet die ganze Gemeinden (und Priesterberufungen)

wir erleben manche Diözesen (mit momentan eienem massiven Anstieg der Anzahl der Kirchenaustritte insbesondere in Süddeutschland ), wo in bis zu über 50% Pfarrgemeinden insbesondere auf dem Lande, der ZUgang zur Heiligen Messe für die Gläubigen sowohl am Sonntag auch als werktags nicht gesichert ist. = die Hlg. Messe gibt es z.B. einmal in zwei Wochen und selbst nicht immer am Sonntag !
Der Wille der Amtskirche neue Priester vom Ausland bzw. aus den neuen Gemeinschaften in die Diözesen zu holen ist nicht überall erkennbar. Es ist auch kein Wille zur Erneuerung der Priesterausbildung und des Berufungsapostolates erkennbar.
Den Entscheidungsträgern z.B. in Würzburg und in Passau war sogar lieber eigene Priesterseminare aufzulösen als für die Ausbildung in beiden liturgischen Ordnungen des RR zu öffnen, die erfahrungsgemäß viele Bewerber anziehen würde (alle Priestersemianre der Tradition sind überfüllt!)


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Kardinal Koch an Bätzing: Ich kann aber meine grundsätzliche Aussage nicht zurücknehmen!
  2. Wird Bätzing zur Petze?
  3. "Es erschreckt mich, dass dies – wieder – in Deutschland geschieht"
  4. Katholikenprotest zu Beginn der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz
  5. Möchte Herr Bätzing die Schweizer Gardisten gegen Giorgia Meloni ausrücken lassen?
  6. Holt Gott zurück in die Politik. Ja, wen denn sonst.
  7. Frieren für die "deutsch-grüne Energiewende" im Bistum Mainz
  8. Der dramatische Angelus von Papst Franziskus zum Krieg Russlands gegen die Ukraine
  9. Deutschland: Nuntius äußert erneut Bedenken zum "Synodalen Weg"
  10. Italienischer Bischof weist Priester nach unwürdiger Messfeier zurecht
  11. Papst: wir erleben den dritten Weltkrieg
  12. Der Tag, Herr, den Du gabst, der endet.
  13. Hat Putin "Fridays for Future" usw. mit Millionen unterstützt?
  14. Kardinal Zuppi: Wahltag in Italien kein "schwarzer Tag"
  15. Bischof Fürst für neues Konzil und gegen Diskriminierung ‚queerer Personen’

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz