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Bischof von Augsburg: Ich empfand die Versammlung eher als 'gereizte Synode'

12. September 2022 in Deutschland, 23 Lesermeinungen
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Bertram Meier: "Auch die Inhalte der synodalen Themen sollten wir noch besser anschauen. Es geht um den Anspruch der göttlichen Offenbarung"


Augsburg (kath.net/pba/red) Bertram Meier, der Bischof von Augsburg, hat nach dem Ende der Synodalen Versammlung differenzierte Eindrücke zum umstrittenen Treffen veröffentlicht und erklärt, dass man jetzt auf der Zielgerade sei.  "Es kann Gerangel und Gedränge geben, auch das Publikum fiebert mit, es läuft zur Hochform auf, die Stimmung kann erhitzen. Das haben die vergangenen Wochen und Tage rund um die Vollversammlung gezeigt: Der Synodale Weg wurde medial intensiv thematisiert und je nach Position auch personalisiert. Manche Leute wurden geradezu zu Symbolfiguren. Entspanntes Klima sieht anders aus, ich empfand die Versammlung eher als „gereizte Synode“. 

Der Bischof spricht dann von einem Sternmarsch und meint: "Für uns Deutsche, die wir schon länger auf unserem Synodalen Weg gehen, stellt sich die Aufgabe, unsere Ergebnisse zu sichern und etwas innezuhalten, um die anderen Ortskirchen mitkommen zu lassen. Wir sollten sie nicht „abhängen“, sondern uns gegenseitig anspornen und einbinden. Die Kirche in Deutschland muss beim Zieleinlauf nicht die erste sein." Bertram Meier meint dann, dass "unsere Anliegen und Wünsche" in Rom erwartet werden. Aber man müsse warten, bis die Weltkirche, d.h. die einzelnen Ortskirchen mit dem Papst in der Mitte, sich in die Themen, die wir setzen wollen, eingeklinkt haben. "Wir Deutsche sollten selbst neugierig abwarten, welche Impulse und Korrekturen Ortskirchen anderer Länder und Kontinente uns gegenüber einbringen. Auch wir können lernen! Ein konkreter Vorsatz für uns könnte sein, gegen die Ungeduld des Nicht-erwarten-Könnens anzukämpfen."

Abschließend erinnert Meier, dass Jesus keine Lager gebildet habe, sondern versucht habe, Einheit zu stiften und zu bewahren (vgl. Joh 17). "Diesem Anliegen möchte ich folgen. Ich will frei bleiben, was keineswegs desinteressierte Neutralität bedeutet: frei gegenüber meinen eigenen Interessen und Vorlieben, frei gegenüber Lobbyisten, die ihre eigene Agenda voranbringen wollen, frei an Gott gebunden. Ich möchte so frei sein, dass ich meine eigenen Entscheidungen als Hörender treffe. Unter den vielen Stimmen hoffe ich zu unterscheiden, damit die Stimme Jesu in seiner Kirche hörbar und maßgeblich wird. Ich will frei sein, um es mit meinem Gewissen auszumachen, welchen Beschlüssen ich folge und wo ich meine Gefolgschaft verweigern muss. Auch die Inhalte der synodalen Themen sollten wir noch besser anschauen. Es geht um den Anspruch der göttlichen Offenbarung. Sie in ihrer Autorität und Verbindlichkeit zu achten, ist unsere Vorgabe; unsere Aufgabe besteht darin, immer mehr in die Tiefe der Offenbarung einzudringen und für das 21. Jahrhundert zu „verheutigen“. Auf Jesus bezogen: Er war nicht nur ein religiöser Impulsgeber vor 2000 Jahren; er lebte und lehrte nicht nur als Kind seiner Zeit; er hat auch unwandelbare Konstanten gesetzt: über Gott, den Menschen und die Kirche. Diese Konstanten herauszufinden, ist eine schwierige Aufgabe, die uns weiterhin in Atem und im dialogischen Ringen halten wird. Doch eine profilierte Kirche kann sich diese Aufgabe nicht ersparen."


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Lesermeinungen

 hape 13. September 2022 

Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit. 2/2

Denn auch der Hl. Paulus kennt diese Schwäche, wenn er in Röm 7,15 schreibt: „Was ich bewirke, begreife ich nicht: Ich tue nicht das, was ich will, sondern das, was ich hasse.“ Die Schwäche des Hl. Paulus hat Gott jedoch nicht davon abgehalten, ihn zum Völkerapostel zu formen. Auch der Hl. Petrus war dem psychischen Druck des Mobs nicht gewachsen und leugnete dreimal. Das hat Jesus ebenfalls nicht davon abgehalten, aus Petrus den Felsen zu machen, auf den Er Seine Kirche baut.

Petrus und Paulus, ausgerechnet diese beiden Männer mit Schwächen, ermutigen mich heute zur bedingungslosen Treue im Glauben. Trotz großer Enttäuschung bin ich zur Vergebung entschlossen. Im kindlichen Vertrauen auf die Vorsehung Gottes und auf Maria, der Trösterin der Betrübten bin ich ebenfalls entschlossen, gegen die Versuchung zur Verbitterung anzukämpfen.

Gott, der euch beruft, ist treu; er wird es tun. (1 Thess 5,24)

Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit.


2
 
 hape 13. September 2022 

Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit. 1/2

Ich kann und will ich nicht glauben, dass alle Bischöfe von ihren Entscheidungen bei der synodalen Vollversammlung nachhaltig überzeugt sind! Ich hoffe sehr, dass manche eher aus Schwäche gehandelt haben, denn aus Überzeugung. So hoffe ich, dass die Einsicht, eine Fehlentscheidung getroffen zu haben, irgendwann aus der Tiefe der Seele hochsteigt und zur Gewissheit wird. Ich möchte daran erinnern, dass nicht alle Fehler unwiderruflich sind! Jeder kann bereuen, umkehren, sich distanzieren. Auch Bischöfe können irren! Auch Bischöfen ist es nicht verboten, sich zu korrigieren. Zumal die Entscheidungen ganz offensichtlich unter psychischem Druck zustande kamen. Aber selbst, wenn der eine oder andere Bischof das nicht hinkriegen sollte, ich hätte immer noch keinen Grund zur Anklage.


2
 
 SalvatoreMio 13. September 2022 
 

Kein klares Ja oder Nein!

Aussagen von Bischof Meier bzgl. Synodaler Weg habe ich immer als diplomatisches Geschwafel empfunden und ihm nie getraut. Solche Bischöfe sind ein Trauerspiel.


0
 
 Cejazar 12. September 2022 
 

Wasser Predigen und Wein trinken

Ich habe mir Videoausschnitte von den Sitzungen des Synodalen Weges angesehen - insbesondere jene, wo die Sperrminorität der Bischöfe gegriffen hatte. Und hier ist mir aufgefallen, das gerade diejenigen, die Sonntags gerne von Barmherzigkeit und christlicher Demut sprechen (würden), sich in Ihren Wortbeiträgen doch sehr unbarmherzig verhalten. Diejenigen die in theologischen Aussendungen gerne vom "Zurücknehmen eines selbst" reden, auf der Synode auffällig oft das Wort "ich" verwenden.

Hier fallen für mich das eigene Tun und die Forderungen an andere eklatant auseinander und ich frage mich, wie wie will man so überzeugend und glaubwürdig das Christentum vertreten? Matthäus 23.1ff scheint heute auch beim synodalen Weg aktuell zu sein.


4
 
 gerhardn 12. September 2022 
 

Bin schön länger von Bistum Augsburg enttäuscht

spätestens seit Anfang 2020 Pfarrer Antony aus Illerberg das Abhalten von Exercitien untersagt wurde.
Ein Gnadenort wurde von heute auf morgen abgeschnitten, man entfernt einfach das Gute. Leider.


2
 
 MariaMutterDerKirche 12. September 2022 
 

Ich bin es leid, die Worte eines Menschen aus allen denkbaren Perspektiven zu interpretieren

Ich nehme seine Worte als bare Münze.

Er hatte nicht genug Mumm in den Knochen, um entweder überall Ja zu sagen, oder überall Nein.
Auf diese Weise ist er den Aufrechten in den Rücken gefallen und hat die Stramm-Pro-Synodalen gefördert.
Bei seinen salbungsvollen Worte wird mir richtig übel.


7
 
 mampa 12. September 2022 
 

Entäuschung

Über Bischof Meier bin ich sehr enttäuscht.
Habe von ihm eine Zustimmung der Weihe von Frauen nicht erwartet. Schade


4
 
 QuoVadisKirche 12. September 2022 
 

Es wird nicht besser

Das Problem ist dass es in Zukunft noch schwerer wird, überhaupt erstmal Priester Studenten zu bekommen aus denen dann Bischöfe kommen. Was wird zukünftig in den deutschen Priesterseminare. Überhaupt gelehrt ? Der synodale Weg oder kann da jeder Bischof sein eigenes Süppchen kochen? Wir haben eh schon leere Seminare und im Bistum Münster gibt es die nächsten 2 Jahre Mangels Nachwuchs keine Priesterweihen! Ich weiß s
genau dass sich hier in der Gegend Pfarrer über die Ergebnisse freuen und sich bestärkt sehen in ihren Tun. - kirchliche Segen für Homosexuelle etc / Kommunion auch an Geschiedene .
Unser Pfarrer meinte mal, er könne bei der Austeilung der Kommunion nicht erst jeden vorher nach seiner Vita fragen. Und in einer Großen Gemeinde kennt er die Menschen nicht und wer Vor ihm
Mit offener Hand steht Bekommt auch den Leib Christi. Habe das schon beobachtet als eine mir bekannte Person, geschieden und neu verheiratet den Leib Christi ganz selbstverständlich bekam.


3
 
 MariaMutterDerKirche 12. September 2022 
 

4 Enthaltungen, 1 Ja bei Frauen in Diensten und Ämtern

Mir tut es leid für die vielen treuen Priester seiner Diözese....
Auch sie müssen nun deutlich sehen, wen sie als Vorgesetzten haben.

...mir fiel nur das Wort Jesu ein
,,wärest du doch heiß oder kalt.
Da du aber lau bist, will ich dich ausspeien aus meinem Munde."


10
 
 kleingläubiger 12. September 2022 
 

Wenn die Bischöfe weiter standhaft geblieben wären, müssten sich jetzt die synodalen abspalten. Leider waren diese selbst mit der geringen Sperrminorität nicht stark genug und so bekommen wir nun Synodale Räteverfassung statt christlicher Lehre. Die deutsche Kirche befindet sich nun offen im Schisma mit Rom. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Petrusbruderschaft darin behaupten kann. Ich jedenfalls bin froh um die Unabhängigkeit der Piusbrüder, zu denen man noch fliehen kann.


4
 
 hape 12. September 2022 

Frei bleiben. – Über die Grenzen und das Ende der Freiheit.

Ich kann gut nachvollziehen, dass Bf. Meier in seinen Entscheidungen frei sein möchte. Es ist völlig klar, dass er in seiner Diözese denselben Scherkräften ausgesetzt ist, wie beim Synodalen Weg. Doch obwohl er live miterlebt hat, wie die Wölfe den Hirten die Freiheit entreißen, spricht Bf. Meier immer noch von „wir“. Als würden Schafe und Wölfe gemeinsam die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche bilden können. Doch zwischen Schafen und Wölfen gibt es keinen Dialog auf Augenhöhe. Wer also so frei ist, den Wölfen eine Brücke zu bauen, der darf sich nicht wundern, dass sie in den Stall einziehen. Wenn sich dann am Tag zwei Wölfe und ein Schaf darüber unterhalten, was es am Abend zum Essen gibt, weiß jeder wer im Stall das Sagen hat. Der Hirte wird das nicht sein.


4
 
 Johannpeter 12. September 2022 
 

Bischof Bertram Meier hat mich durch sein "Ja" bei top 4.1 enttäuscht!

Man kann nur ganz katholisch sein und nicht nur ein bischen! Er sagt oft so kluge Worte, doch was nützen die schönen Worte, wenn er dann gegen die offizielle Lehre abstimmt! Die Bischöfe die ich liebe und sehr schätze haben alle mit " Nein" gestimmt. Bravo! Die Anderen sind durchweg Populisten und Opportunisten, einfach ohne Rückgrat, feige!


3
 
 nvena 12. September 2022 
 

Bischof Meier

gehört zu den Bischöfen, die mich enttäuscht haben, ich hatte ihm mehr Klarheit zugetraut. Er hat mehrfach gesagt, dass er der Bischof aller sein will und Lagerbildung ablehnt. Nun gut, dennoch dachte ich, er würde den Ungeist, der sich dort zeigte, klarer benennen. "gereizt" ist doch sehr euphemistisch. Mich selbst lassen die Bauchachmerzen über die letzte Versammlung nicht mehr los und fühle mich geradezu in der deutschen Kirche "entheimatet".


5
 
 Federico R. 12. September 2022 
 

Exzellenz Bischof Bertram Meier, ...

...- ist es Ihnen vielleicht (mit) zu verdanken, dass der „Synodale Irrweg“ nicht jetzt schon krachend gescheitert ist? Dann wäre das Theater endlich aus. Und weiteres Geld wäre gespart worden, das man für viele andere Zwecke viel dringender hätte einsetzen könne, z.B. für echte Werke der Barmherzigkeit.


7
 
 Einfach 12. September 2022 
 

Bischof Meier

gehört zu den Bischöfen, die sich gegen die authentische Lehre unseres HERRN JESUS CHRISTUS gestellt haben ! Denn schon Papst Leo XIII wusste, wer auch nur einen kleinen Teil leugnet, hat den Glauben nicht. Bischof Meier ist deshalb für mich nicht mehr relevant, seine „Weisheiten“ brauchen uns nicht zu interessieren, genau wie auch die „Weisheiten“ der anderen abgefallenen Bischöfe !!!


7
 
 Lämmchen 12. September 2022 
 

er hat offensichtlich nicht gemerkt

dass die Bischöfe nach ihren Beschlüssen nicht mehr wirklich was zu sagen haben (selbst verursacht) - sie wurden von den Laien an die Leine genommen, aus den Hirten wurden Mitläufer ohne eigenes Vermögen


5
 
 FNO 12. September 2022 

@Wynfried

Unter Bischöfen ist die Antwort oft: Ehrgeiz. Denn schon früh unterscheiden sich zwei Strömungen unter werdenden Priestern. Einige wollen nur Priester sein, andere von Anfang an: mehr. Sie vernetzen sich, schielen nach Rom bzw. jetzt nach Limburg. Bertram positioniert sich als Integrationsfigur und hofft auf Kardinalsrot in Köln oder München, scheint mir.


3
 
 Stephaninus 12. September 2022 
 

Jene Bischöfe

Die dem Frauenpapier und der Neubewertung der Homosexualität zugestimmt haben, sind nichts anderes als ketzerische Hirten, die endlich vom Papst abgesetzt werden sollen. Meinetwegen sollen sie eine eigene Kirche gründen, aber endlich aufhören, Verwirrung unter jenen zu stiften, die katholische sein möchten.
Leider ist für mich auch Bischof Bertram Meier alles andere als eindeutig.

Was die Bischöfe Deutschlands veranstalten, ist nur noch eine Posse.


7
 
 kant3 12. September 2022 
 

... das darf man als Schaf von seinem Hirten doch wohl erwarten!

Solche Kommentare zeigen den Unmut und die Ablehnung auch vieler anderer Bschfe gegen die beschlossenen Texte des SWs, aber sie zeigen auch die üblichen zwei Rechtfertigungsstrategien:
1. wir müssen ja zu einem Ergebnis kommen und ...
2. wir werden es ja nur in Rom vorlegen.
(B Bätzings Hinterzimmerdiplomatie läßt grüßen?!)

Aber diese Rechtfertigungstrategien funktionieren nicht, denn das Ergebnis kommt nicht deshalb nicht zustande, weil Bischöfe sich weigern zuzustimmen, sondern weil die ZdK-Synodalen sich weigern, mehrheitsfähige Texte vorzulegen. Und die Ergebnisse des synodalen Weges werden eben nicht nur in Rom eingebracht, sie werden auch die deutsche Kirche beeinflußen, und wenn auch nur dadurch, daß sie den Druck auf die Bischöfe erhöhen oder es ihnen leichter machen, gegen lehramtliche Positionen zu verstoßen.

Also, liebe Bischöfe, einfach Nein sagen! ... und die schlechte Presse für ein paar Wochen aushalten ... das darf man als Schaf von seinem Hirten doch wohl erwarten!


8
 
 Wynfried 12. September 2022 

Wie hat sich Bischof Bertram Meier selber positioniert?

Aus Bischof Bertram von Augsburg werde ich nicht so recht schlau.

Da spendet er der Petrusbruderschaft im Mai dieses Jahres die heiligen Weihen in der überlieferten Form und vertritt auch klar katholische Positionen.

Auf der anderen Seite scheint er sich beim Synodalen Weg ambivalent verhalten zu haben. Hat er nicht dem umstrittenen "Frauenpapier" zugestimmt?


9
 
 Mariat 12. September 2022 

Sehr geehrter Hr. Bischof Meier ...

ganz ehrlich, ich bin enttäuscht, dass Sie auf der Linie von Maria 2.0 schwimmen.
Wir sollen auf dem schmalen, wenn auch steinigen Weg weitergehen -damit Seelen gerettet werden. Nicht wie so manche Frauen wünschen - selbst am Altar zu stehen - verhilft in den Himmel - im Gegenteil.
Sie sollten tief in sich hineinhören - was der Hl. Geist Ihnen eingibt - und das befolgen.


7
 
 Smaragdos 12. September 2022 
 

Non serviam!

Zur Erinnerung: Bischof Meier hat für den Text Frauen und Ämter gestimmt, entgegen Ordinatio sacerdotalis! Eine Schande. Und dann das:

"Bertram Meier meint dann, dass "unsere Anliegen und Wünsche" in Rom erwartet werden. Aber man müsse warten, bis die Weltkirche, d.h. die einzelnen Ortskirchen mit dem Papst in der Mitte, sich in die Themen, die wir setzen wollen, eingeklinkt haben."

Welche Überheblichkeit! Am deutschen Wesen soll anscheinend doch die Weltkirche genesen... Offensichtlich wollen die deutschen Bischöfe erst die Kirche in Deutschland in ihren Sündenfall mit hieneinreissen und dann in einem zweiten Schritt die gesamte Weltkirche! Das ist reine teuflische Verblendung. Man hört noch den Nachhall von "Non serviam!" (Ich will nicht dienen).


6
 
 Lino 12. September 2022 
 

+

Das Dikasterium für die Bischöfe wird in Zukunft sehr viel sorgfältiger prüfen müssen, wer in Deutschland die BischofsWÜRDE erhält.


5
 

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